WEMAS AT-500-HSA

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Martin308
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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von Martin308 » So 22. Dez 2019, 18:10

Hi Wolfgang,

möchte den Faden ja nicht 'hijacken', aber eigentlich haben wir das ja schon öfters gemacht (siehe Autos und Motorräder)

Was macht Du bezüglich Druckerüberwachung bei Drucken rund um die Uhr und länger? Da es ja einige Horrorgeschichten von abgefackelten Druckern und Buden drum rum im Netz gibt, traute ich mich bisher nicht, den Drucker über Nacht laufen zu lassen.
Ich überwache meinen mit einer IP-Kamera, wo ich ab und zu mal draufschaue, wenn ich im Haus ein, zwei Etagen höher bin.
Da sehe ich z.B. auch, ob das Filament gut läuft und nicht anfängt zu verhaken.

Upgrades wie Energieketten hab' ich natürlich auch gemacht.
Und erst mal die Elektrik und Elektronik angeschaut. Da bin ich natürlich gleich fündig geworden. Alles geklemmt ohne Aderendhülsen, und ganz toll: Kabel für die Heizung auf dem Mainboard statt auf's Kupfer, z.T. auf die Isolierung geklemmt.
Die neuesten Firmwares haben ja die 'Thermal Runaway Protection' drin, welche wenigstens verhindert, daß das Hotend rot glüht und das Filament in Brand steckt, sollte die Verbindung zum Thermistor brechen, oder herausfallen. Oder sollte die dynamisch stark belastete Leitung für die Bettheizung brechen. Trotzdem; so richtig wohl ist mir nicht bei dem Gedanken, die Dinger über Nacht laufen zu lassen.
Hätte einige 24Std.+ Projekte in der Pipeline, aber vorerst zurückgestellt.
ABS-Teile klappen bei mir auch ohne Umhausung bis ca. 30mm in Z-Richtung. Bis 50mm mit hochgezogenem Skirt (in Cura genannt 'Windschutz')
Hast Du Deine Elektronik in der Umhausung drin oder ausgelagert?
Mich würde aufgrund der erreichbaren Präzision ein SLA-Drucker reizen. Allerdings weiß ich nicht, wozu ich die wenig strapazierfähigen Teile brauchen könnte.
Auf manch 3D-Druck-Forum werden dieser Tage exzessiv Nikoläuse und Weihnachtsengel gedruckt. Das ist nicht so meins.

Und 3D-gedruckte Teile im Oldtimer? Hey, geht's noch? :-)
Wenn Du mir jetzt sagst, daß die bloß das Positiv für ein GfK-Laminat geben sollen, akzeptiere ich das. Bin ein wenig Originalfetischist. Gebe aber nach bei guten Nachbauten aus Originalmaterialien. Aber bei 3D-Druckteilen im Oldtimer schaudert mich.
Das einzige, was ich in einen meiner Oldtimer dieses Jahr eingebaut habe, was aus dem 3D-Drucker kam, waren Zündkabel-Abstandhalter aus ABS. Nach leichter Aceton-Bedampfung sieht man denen den 3D-Druck nicht mehr an und sind stabiler als der übliche Chinakram, den man so bekommt.

Viele Grüße
Martin

PB74
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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von PB74 » Sa 4. Jan 2020, 20:39

pliester hat geschrieben:
So 8. Jul 2018, 12:35
WEMAS Querschlitten Spindel+Mutter.pdfDie Spindel und die Spindelmutter vom Querschlitten sind nun fertig.

Der Rohling der Spindelmutter hat die Maße, Durchm.26mm X 24.
Die Spieleinstellung wurde vom Orginal übernommen.
Zusätzlich wurde unter der Spindelmutter eine Gewindebohrung M5 angebracht, durch die es möglich ist den Kugeldrucköler bei Bedarf auszudrücken, diese wird mit einer Schraube verschlossen.
Der Zapfen ist aus Messing und wurde hartgelötet. Dazu wurde ein Absatz von Durchm. 8mm X 3mm angedreht mit einem Preßsitz in der Mutter ( es soll ja kein Lot in das Gewinde laufen), die Schulter des Absatz ist leicht schräg um einen Lötspalt zu gewährleisten.

Im Anhang:
Nochmals die Skitze, ergänzt mit fehlenden Maßen, die ich erst nach Demontage ermitteln konnte.
1 Bild Spindelnachbau
1 Bild Mutternachbau

gruß
pliester
WEMAS Querschlitten Spindel+Mutter.pdf
DSCN1267.JPGDSCN1266.JPG
Hallo pliester,

Dir und allen anderen Forenmitgliedern erst mal noch ein gesundes neues Jahr!

Bei meiner Maschine habe ich Spiel zwischen Spindel und Spindelmutter. Die Spindelmutter bzw. deren Spiel kann nur über die Madenschraube beeinflusst werden; den Schlitz und die Klemmschraube habe ich nicht.

Wenn ich Deine Ausführung richtig verstanden habe, hatte Deine Spindelmutter schon original den Schlitz und die M3-Schraube zur Spielreduktion.
Gab es da unterschiedliche Ausführungen?
Wie kommst Du bei montiertem Planschlitten an die M3-Schraube ran, um die Mutter auf der Spindel etwas mehr zu "klemmen" und damit weniger Spiel zu haben?

Danke für Deine Rückmeldung!

Peter

pliester
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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von pliester » Sa 4. Jan 2020, 21:17

PB74 hat geschrieben:
Sa 4. Jan 2020, 20:39
pliester hat geschrieben:
So 8. Jul 2018, 12:35
WEMAS Querschlitten Spindel+Mutter.pdfDie Spindel und die Spindelmutter vom Querschlitten sind nun fertig.

Der Rohling der Spindelmutter hat die Maße, Durchm.26mm X 24.
Die Spieleinstellung wurde vom Orginal übernommen.
Zusätzlich wurde unter der Spindelmutter eine Gewindebohrung M5 angebracht, durch die es möglich ist den Kugeldrucköler bei Bedarf auszudrücken, diese wird mit einer Schraube verschlossen.
Der Zapfen ist aus Messing und wurde hartgelötet. Dazu wurde ein Absatz von Durchm. 8mm X 3mm angedreht mit einem Preßsitz in der Mutter ( es soll ja kein Lot in das Gewinde laufen), die Schulter des Absatz ist leicht schräg um einen Lötspalt zu gewährleisten.

Im Anhang:
Nochmals die Skitze, ergänzt mit fehlenden Maßen, die ich erst nach Demontage ermitteln konnte.
1 Bild Spindelnachbau
1 Bild Mutternachbau

gruß
pliester
WEMAS Querschlitten Spindel+Mutter.pdf
DSCN1267.JPGDSCN1266.JPG
Hallo pliester,

Dir und allen anderen Forenmitgliedern erst mal noch ein gesundes neues Jahr!

Bei meiner Maschine habe ich Spiel zwischen Spindel und Spindelmutter. Die Spindelmutter bzw. deren Spiel kann nur über die Madenschraube beeinflusst werden; den Schlitz und die Klemmschraube habe ich nicht.

Wenn ich Deine Ausführung richtig verstanden habe, hatte Deine Spindelmutter schon original den Schlitz und die M3-Schraube zur Spielreduktion.
Ob das so "Orginal" ist/war, kann ich nicht sagen. Das war so wie vorgefunden (Maschine gebraucht gekauft).
Gab es da unterschiedliche Ausführungen?
Diese Maschinenart wurde von einigen Herstellern/Vertreibern (WEMAS, Elmag, Güde, Dema, und keine Ahnung)angeboten,
alle sind irgendwie Baugleich jedoch mit kleinen Abweichungen und damals kamen so nach und nach auch Verbesserungen dazu.

Wie kommst Du bei montiertem Planschlitten an die M3-Schraube ran, um die Mutter auf der Spindel etwas mehr zu "klemmen" und damit weniger Spiel zu haben?
Der Zugang ist von der Rückseite des Planschlitten (also der Seite die für gewöhnlich zur der Wand steht), langes Werkzeug und Spiegel wird benötigt und etwas Geduld.

Danke für Deine Rückmeldung!

Peter
Auch alles Gute für das neue Jahr.

gruß
pliester

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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von WilliOne » Mi 15. Jan 2020, 00:19

Hallo,

Ich besitze auch seid einigen Jahren eine Wemas AT 500. Bis jetzt hatte ich keine nennenswerten Probleme - ich habe auch nicht viel mit ihr gearbeitet.
Jetzt wollte ich ein Gewinde drehen, dabei habe ich ein paar Zahnräder zerstört, Dia Achse mit dem Zahnrad A ist ausgewandert..
Bei der Suche nach Ersatz bin ich hier auf die Zerspanungsbude geraden. Schade, daß ich da nicht früher drauf gestoßen bin.

Ich habe zumindest die ersten 70 Seiten aufmerksam gelesen, den Rest (bis auf die "speziellen Zahnrad"-Seiten) nur noch überflogen,
Bei einigen Anbietern (Quellen von hier) habe ich nachgeschaut, finde aber meistens nur Zahnräder in 15mm Breite. Dreht ihr diese ab, oder bekommt man die Zahnräder auch in 8mm Breite?
Ich wollte die Originalnaben abdrehen und in die neuen Zahnräder einschrumpfen. - oder hat einer eine bessere Idee, oder gibt es mittlerweile eine Bezugsquelle für Ersatz?

Soweit ich bis jetzt gelesen habe, bekomme ich richtig Lust meine Drehbank auch etwas zu verfeinern. Alleine den richtigen Rundlauf einzustellen und dann das Spiel aus der Spindel zu nehmen wäre ja schon ein riesen Gewinn.
Ich bin halt kein Feinmechaniker, da sind das für mich schon Herausforderungen....

Vielen Dank im voraus für Eure Hilfe
Bernd

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WeHa
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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von WeHa » Mi 15. Jan 2020, 06:52

Dann hast du nicht richtig gelesen ... steht alles hier in diesem Thread.
Auf Seite 88 (Dez.2017) kannst du sehen wie der komplette neu gemachte Wechselradsatz aussieht - und wie er gemacht wurde.
Die Zahnräder gibt es für kleines Geld passend (fast) zu kaufen - den passenden Link habe ich gerade nicht parat, aber ich bin mir
ziemlich sicher das auch der hier im Thread genannt wurde. Musst du mal ein bisschen "querlesen"! ;-)

Gruß Wolfgang
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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von WeHa » Mi 15. Jan 2020, 18:43

Die Zahnräder habe ich von BEA-Antriebstechnik -> https://www.bea-antriebstechnik.de/prod ... r%C3%A4der
Die Räder haben einen Bund, der muss abgedreht werden - ist zügig gemacht. Dann Nabenbohrung aufbohren und Keilwellen-
nabe einschrumpfen. Keilwelle und Nabe habe ich über meinen Arbeitgeber bezogen, die gibt es aber auch schon relativ günstig
im Netz. Ich bin dabei gleich auf das gängige 6er-Profil gegangen - original ist ja ein 4er-Profil verbaut.
Das ganze ist kein Hexenwerk und schnell gemacht. Ein paar Bilder zur Info habe ich angehängt!
Dateianhänge
IMG_20171112_012443.jpg
IMG_20171125_232232.jpg
IMG_20171126_121949.jpg
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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von pliester » Mi 15. Jan 2020, 19:54

WilliOne hat geschrieben:
Mi 15. Jan 2020, 00:19
Hallo,

Ich besitze auch seid einigen Jahren eine Wemas AT 500. Bis jetzt hatte ich keine nennenswerten Probleme - ich habe auch nicht viel mit ihr gearbeitet.
Jetzt wollte ich ein Gewinde drehen, dabei habe ich ein paar Zahnräder zerstört, Dia Achse mit dem Zahnrad A ist ausgewandert..
Bei der Suche nach Ersatz bin ich hier auf die Zerspanungsbude geraden. Schade, daß ich da nicht früher drauf gestoßen bin.

Ich habe zumindest die ersten 70 Seiten aufmerksam gelesen, den Rest (bis auf die "speziellen Zahnrad"-Seiten) nur noch überflogen,
Bei einigen Anbietern (Quellen von hier) habe ich nachgeschaut, finde aber meistens nur Zahnräder in 15mm Breite. Dreht ihr diese ab, oder bekommt man die Zahnräder auch in 8mm Breite?
Ich wollte die Originalnaben abdrehen und in die neuen Zahnräder einschrumpfen. - oder hat einer eine bessere Idee, oder gibt es mittlerweile eine Bezugsquelle für Ersatz?

Soweit ich bis jetzt gelesen habe, bekomme ich richtig Lust meine Drehbank auch etwas zu verfeinern. Alleine den richtigen Rundlauf einzustellen und dann das Spiel aus der Spindel zu nehmen wäre ja schon ein riesen Gewinn.
Ich bin halt kein Feinmechaniker, da sind das für mich schon Herausforderungen....

Vielen Dank im voraus für Eure Hilfe
Bernd
Hallo,

dein Ansatz den Zahnrad-rest mit einem neuen Zahnrad-kranz zu versehen ist schon OK.
Orginal Zahnräder aufzutreiben wird sehr schwer.
Kaufe dir neue Zahnräder (Modul 1) und wenn zu dick kannst du die auf dein benötigtes Maß passend drehen und den Zahnrad-rest mit diesem verbinden.

Die Maßnahme die "WeHa" vorgeschlagen hat, ist sinnvoll wenn jemand überhaupt keinen Zahnrad-Satz b.z.w. viele Zahnräder fehlen die ersetzen müssen, weil nicht vorhanden.
Die Problematik ergibt sich aus der Tatsache, das keine 4-Keilwellen mehr angeboten werden, also ändert man auf das was es gibt.
Die Änderungsarbeiten am Zahnrad bleiben gleich (bis auf dem Umfang der Arbeiten), jedes Zahnrad bekommt eine 6-Keilwelle eingesetzt und alle 4-Keilverbinder müssen gegen 6-Keilverbinder ausgetauscht werden.

Was du letztendlich machst ist deine Entscheidung.

gruß
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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von WilliOne » Do 16. Jan 2020, 16:33

Danke erstmal für Eure Hilfe!

Ich hatte gehofft, daß es die Zahnräder in 8mm Breite gibt.
Die Zahnräder werden jetzt bestellt und dann geht es los. Zum einschrumpfen: reichen da 3 - 4/100 Übermaß der Nabe, oder ist einkleben besser?
Ich wollte die Zahnräder auf eine Herdplatte legen und die Naben ins Eisfach

Gruß Bernd

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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von WilliOne » Do 16. Jan 2020, 16:50

Ach ja,

kann mir bitte einer die Übersetzungstabelle für den Vorschub zukommen lassen? Auf dem Aufkleber der Maschine steht etwas anderes als in der Bedienungsanleitung und außerdem ist es schlecht zu lesen...
Ich wollte ein Gewinde mit einer 1.0 er Steigung drehen, für den 1. Gang (sozusagen auf langsammen Vorschub) habe ich die Räder gekillt, und die Übersetzung für den "schnelleren Vorschub" (die Übersetzung wo für 0.5 er in langsam und 1.0 er Gewinde in schnell) zu entziffern ist, passt nicht. Diese Angaben sind unterschiedlich zwischen Maschinenaufkleber und Anleitung, und keine läßt sich zweifelsfrei erkennen - oder meine Brille ist zu schwach :-(

Gruß Bernd

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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von pliester » Fr 17. Jan 2020, 00:00

Drehzahltabelle
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