WEMAS AT-500-HSA

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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von pliester » Do 5. Jul 2018, 22:32

Hallo Günter,

zur Zeit mache ich mir nur Gedanken zum Querschlitten.
Das Umschlagspiel läßt sich nicht weiter nachstellen, momentan habe ich ein Spiel von 1,5mm nach Skala.

Heute habe ich die neue Gewindespindel und die Spindelmuttern bekommen.

An der Gewindespindel fehlt natürlich die Führung und Lagerung der selben.
Diese habe ich heute grob vorgedreht und mit der Gewindespindel hartverlötet.
Morgen erfolgt die Endbearbeitung.

Die neuen Spindelmuttern sind aus Rotguß, da muß ich mir noch Gedanken machen, wie ich diese sinnvoll einstellbar mache.

Zur Längsspindel:
Noch nicht in Planung, orginal Spindelmutter habe ich da, der Farbe nach zu urteilen in Messing.

Es macht keinen Sinn, nur die Spindelmutter oder nur die Spindel zu erneuern, wenn dann beides.

gruß
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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von pliester » So 8. Jul 2018, 12:35

WEMAS Querschlitten Spindel+Mutter.pdf
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Die Spindel und die Spindelmutter vom Querschlitten sind nun fertig.

Der Rohling der Spindelmutter hat die Maße, Durchm.26mm X 24.
Die Spieleinstellung wurde vom Orginal übernommen.
Zusätzlich wurde unter der Spindelmutter eine Gewindebohrung M5 angebracht, durch die es möglich ist den Kugeldrucköler bei Bedarf auszudrücken, diese wird mit einer Schraube verschlossen.
Der Zapfen ist aus Messing und wurde hartgelötet. Dazu wurde ein Absatz von Durchm. 8mm X 3mm angedreht mit einem Preßsitz in der Mutter ( es soll ja kein Lot in das Gewinde laufen), die Schulter des Absatz ist leicht schräg um einen Lötspalt zu gewährleisten.

Im Anhang:
Nochmals die Skitze, ergänzt mit fehlenden Maßen, die ich erst nach Demontage ermitteln konnte.
1 Bild Spindelnachbau
1 Bild Mutternachbau

gruß
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WEMAS Querschlitten Spindel+Mutter.pdf
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DSCN1267.JPG
DSCN1266.JPG

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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von pliester » Mo 9. Jul 2018, 22:22

Heute habe ich die Nachbauteile eingebaut.

Diverse Passmaße mußten noch nachgeläppt werden.
Das Umkehrspiel wurde von 1,5mm auf 0,1mm verringert, das reicht mir, vor allem bei Fräsarbeiten im Gleichlauf bei denen ein Vorrutschen des Schlitten arge Folgen haben kann.

Zur Anfrage ob ich auch auf Auftrag Nachfertige: NEIN.
Es reicht mir, das ich meine eigenen Gerätschaften instandhalten muß, habe genug eigene Projekte und bin auch noch berufstätig und sowieso zu wenig Freizeit und auch noch Familie.

Wenn ich mir überlege, der Arbeitsaufwand für die Spindelmutter.
Ausbauen, Maße nehmen, zusammenbauen, überlegen wie mache ich das, in welcher Reihenfolge, Planungsänderung, Umbau von Fräsen auf Drehen, Zusatzteile anfertigen, Anreißen, Bohren, Gewindeschneiden, einpassen, hartlöten, nachbearbeiten.
Da ist ein 8 STD.-Tag schnell weg und wer will das angemessen bezahlen.

Ich gebe hier im Forum Hilfe zur Sebsthilfe, das sollte vielen schon weiter helfen, nur machen sollten diese es schon selbst, denn Kaufen ist einfach und ich würde es wahrscheinlich auch so machen, aber wenn kein Anbieter vorhanden ist, ist selbermachen angesagt.

Aber, da ich mir bei meinen Fertigungkünsten oft selbst nicht traue, habe ich das Material selbstverständlich doppelt geordert.
Also ist ein ausreichendes Stück Gewindespindel TR 12X2 links und ein Mutterrohling TR12X2 links noch vorhanden.
Bei Interesse, eine PN, für den Selbstkostenpreis(14EURO gerundet) + Versandkosten nach Wahl abzugeben.

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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von asil » Di 10. Jul 2018, 18:44

:hi: Pliester,

hast du die Spindel komplett erneuert, oder den Gewindeteil in das Teilstück für das Handrad eingearbeitet/harteingelötet?
Ich hätte Interesse an Beidem.
Ich akzeptiere natürlich deine Gründe des Herstellens für Andere!

LG Günter
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Werkbank und diverses Werkzeug


morgen war gestern schon übermorgen

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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von pliester » Di 10. Jul 2018, 20:37

Hallo Günter,

ich habe die Spindel komplett erneuert.
Das heißt, Spindelgewinde gekauft und der Bereich Spindelführung+Handradaufnahme NEU Angefertigt (allerdings nur grob vorgedreht, 1. um die zu erwärmende Masse beim Löten zu reduzieren, 2. um Wärmeeintrag bei der Endbearbeitung zu reduzieren und 3. eine gerade Spindel herzustellen), beides wurde zusammen Hartverlötet.

Bei der Neuanfertigung "Bereich Spindelführung+Handradaufnahme" habe ich bereits Aufmasse einfließen lassen um Spiele zu reduzieren (so das vorhandene Passscheiben nicht mehr nötig waren).

Ein Zusammenlöten von ALT und NEU läßt sich machen, aber ob das danach unter Hobbywerkstattbedingungen zueinander fluchtet, würde ich nicht ausprobieren wollen.

Dazu kommt, das wenn die ALTE "Spindelführung+Handaufnahme" wiederverwendet wird, die Maschine selbst nicht mehr zur Weiterbearbeitung einsatzfähig ist, es sei denn man hat eine Zweitmaschine für die Weiterbearbeitung.

gruß
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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von Elfenspan » So 22. Jul 2018, 16:32

Ich habe da mal eine grundsätzliche Frage zu den Spindelmuttern für Plan-und Oberschlitten: die Muttern sitzen bei meiner Maschine sehr fest in den Bohrungen, so daß sich die Mutter auf der Spindel nicht ausrichten kann. Im Oberschlitten ist die Mutter zudem schräg durchbohrt. Mann muß die Mutter bei der Montage sehr genau ausrichten, damit sie nicht klemmt. Ich vermute, ein Teil der Schwergängikeit bei meinem Oberschlitten ist auch darauf zurückzuführen. Mir ist klar, daß die Mutter zugleich das nicht vorhandene Gegenlager der Spindel ersetzt.

Meine Überlegung zur Zeit: die Spindeln verlängern/oder neue Spindeln, hinten ein Gegenlager vorsehen, die Spindelmuttern beweglich montieren. Ich denke, diese Maßnahme sollte sowohl das Spiel als auch den Verschleiß deutlich reduzieren. Was meint ihr?
A..hoi

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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von pliester » So 22. Jul 2018, 22:43

kreuzschlitten.JPG
Das Spiel der Spindeln wird in der Spindelführung (der Halter vor dem Skalenrad der Verstellung) eingestellt.
Das radiale Spiel durch Erneuerung der Führungsbuchse, wobei man durch eine Verlängerung der Buchse auch Einfluss auf das axiale Spiel hat, reduziert.
Das axiale Spiel läßt sich auf die schnelle mit Passscheiben reduzieren.
Die Lagerstelle ist für beide Richtungen zuständig <->.

Das Ausrichten / Festklemmen der Spindelmuttern erfolgt nach der Montage der Schlitten.
Das Einstellen des Spiels "Spindelmutter zur Spindel" erfolgt über eine Stellschraube an der Spindelmutter.

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Längsschlitten Stelleinheit.JPG

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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von Elfenspan » Mo 23. Jul 2018, 08:34

pliester hat geschrieben:
So 22. Jul 2018, 22:43


Das Ausrichten / Festklemmen der Spindelmuttern erfolgt nach der Montage der Schlitten.
Das Einstellen des Spiels "Spindelmutter zur Spindel" erfolgt über eine Stellschraube an der Spindelmutter.
Stimmt alles....nur am Oberschlitten nicht. Zumindest an meinem, und der ist der Originale. Hier ist die Spindelmutter ziemlich fest in die Bohrung vom Schlitten gepreßt. Von Hand läßt sie sich dann nicht mehr verdrehen.

Hast du eine Bezugsquelle für die Spindelmuttern?
A..hoi

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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von pliester » Mo 23. Jul 2018, 18:58

Vor einiger Zeit hatte ich versucht Orginalteile aufzutreiben, aber die Quellen sind versiegt.

Bei ELMAG hatte ich die letzten verfügbaren einzelnen Wechselräder und die Spindelmutter für die Vorschubwelle erstanden.

Diese gehören zwar zur ELMAG DFB-500-G, passen aber 1:1 in die WEMAS AT-500-HSA.

Die zukünftige Ersatzteilbeschaffung wird wohl die Neuanfertigung sein.

Für eine Spindelmutter-Anfertigung alternativ eine Anfertigung aus einem Mutterrohling mit passendem Gewinde und diesen auf einem Träger auflöten / einpassen und entsprechend dem Orginal nachzuarbeiten. (also aus 2 mach 1).

Spindelgewinde und Mutterrohling für den Plan / Querschlitten habe ich bei HFB gekauft. (das soll keine Werbung dar stellen, es gibt auch noch andere Anbieter).

Im Anhang ein Bild von der Spindelmutter zur Vorschubwelle, wird dir wohl nicht weiter helfen, da, gibt es nicht mehr und passt nach deinen Aussagen wohl nicht.

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DSCN1273.JPG

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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von pliester » Fr 10. Aug 2018, 20:49

Wie vor längerer Zeit erwähnt, hatte ich beabsichtigt, die Halterung der Zwischenriemenscheibe
auf/an der Motorhalterung zu positionieren.

Das hat den Vorteil, das nur ein Riemen bei einem Drehzahlwechsel
eingestellt/gespannt weden muß.

Dieses Projekt habe ich jetzt begonnen, im Verbindung mit einem Motoraustausch
der über einen FU angesteuert werden soll.


Neuanfertigung der Motoraufnahmeplatte mit Halterung der Zwischenriemenscheibe.
Änderung der Halterung/Durchführung der Achse der Zwischenriemenscheibe.
Entsprechend meiner Vorstellung der Rückbaubarkeit, habe ich das Führungsblech
der Zwischenriemenscheibe (mit kleinen Veränderungen) wiederverwendet, so das sich
alles wieder auf den Ursprung zurückbauen läßt (bis auf zusätzliche Löcher).
Das Führungsblech der Zwischenriemenscheibe habe ich so verdreht, das noch die Möglichkeit
bestand die Gehäuseabdeckung zu stabilisieren (durch den offenen Durchbruch ist
kein Kontakt zwischen Führungsblech und Gehäuseabdeckung vorhanden), mit Hilfe einer
M3 Schraube.
Die Welle der Zwischenriemenscheibe mußte verlängert werden.


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DSCN1279.JPG
Motorträgerplatte mit Motor und neuer Zwischenradwelle
DSCN1275.JPG
Führungsblech ursprüngliche Montage
DSCN1276.JPG
Führungsblech nach Änderung
DSCN1277.JPG
Neue Motorträgerplatte montiert
DSCN1278.JPG
Neue Motorträgerplatte
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