Tragbild von einem Morsekegel in Pinole

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speeddreh
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Tragbild von einem Morsekegel in Pinole

Beitrag von speeddreh » Do 26. Mär 2020, 20:07

Hallo,

habe seit ein paar Tagen nun meine neue Drehmaschine. Da ich bei meiner alten Maschine öfters Probleme mit einem Durchrutschen des MK2 in der Pinole hatte, wollte ich nun eine mit MK3. Heute habe ich dann mal versucht die neue Pinole mit allen meinen MK3 Werkzeugen und einem Edding zu tuschieren. Habe dazu ein paar Striche mit dem Edding auf den Konus gemacht und ganz vorsichtig ein kleines Stück in der Pinole gedreht.
photo5469774120452468010.jpg
Ist so ein Tragbild normal, oder sollte ich das besser mal reklamieren?
Bis jetzt hat er immer gehalten, aber wenn ich irgendwann mal einen großeren Bohrer benutze und mir die Pinole dann versaue weil er durchgeht habe ich auch nix davon.

Da ich mich mit Morsekegeln nun wirklich nicht auskenne, frage ich mal besser die Experten hier.

Schöne Grüße
Max
PM2700 DRO
F45 DRO Profi
Bandsäge MB115
AC/DC WIG 240 Vector
3D Drucker: CTC; Hypercube Evolution (Eigenbau)
CAD: Solid Edge; Creo Parametric; Solidworks
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten

DeckelMensch
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Re: Tragbild von einem Morsekegel in Pinole

Beitrag von DeckelMensch » Do 26. Mär 2020, 20:37

Sieht ziemlich jämmerlich aus, das Tragbild.
Da hab ich auf meiner gammligen Drehe schon Morsekegel geschliffen, die besseres Tragbild hatten.
Da es bei allen 3 konsistent mies ist, sofort reklamieren/nachschleifen/in die Tonne kloppen, bevor man sich mit dem Ding die guten MKs vermurkst.
Aktuell funktionsfähiges Equipment:
Maho 700P/TNC135, Deckel FP4-NC/Dia11, FP2-NC/Dia4; VonRoll SH-400 Schnellhobler; schrottige Chinadrehe; Aciera 6TF1; 2TF1; diverses Elektronik-Messgerät, AC/DC WIG: 2x Lorch IT 252GW, 1x Oerlikon ADW 254C

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FP91
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Re: Tragbild von einem Morsekegel in Pinole

Beitrag von FP91 » Do 26. Mär 2020, 21:21

Morsekegel sehen schnell schlimmer aus als sie sind. Vor allem beim bohren mit größeren Bohrern drückt der Kegel recht stark, sodass sich dünne Pinolen sogar messbar aufspreizen. Ich bin mir gerade nicht mehr sicher wie groß die Kegelabweichung laut DIN sein darf, die ist aber schon ziemlich kräftig.
Probier ruhig mal einen größeren Bohrer im Vollschnitt. Wenn das kein Problem ist, würde ich keins konstruieren.

Ist die Pinole gehärtet? Sind die Werkzeuge am Schaft gehärtet?

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