Wie ich zu meiner Leinen MLZ4S kam...

michalzi
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Wie ich zu meiner Leinen MLZ4S kam...

Beitrag von michalzi » Fr 14. Feb 2020, 18:47

Hallo liebe Leser,

wie in meinem letzten Post versprochen (da ging es um Drehzahlen und Eure Erfahrung zu Schwachstellen bei der Leinen MLZ4S), wollte ich berichten, wenn der Kauf tatsächlich klappen sollte.

Ich darf nun überglücklich verkünden: er hat! :freu:

Wie üblich bei Personen hohen Alters (ich bin immerhin 45 Jahre und brauche auch schon eine Lesebrille!) :-D , schreibe ich meine bebilderten Berichte noch immer "oldschool" in PDF-Form. Zu lesen hier:

http://www.bymm.de/documents/54/Welcome ... S_V1_4.pdf
3,3MB, 46Seiten, 51 Fotos

Mein tausendfacher Dank :thx: geht an Zerspanungsbude-Mitglied Lennart, der einen kompletten Sonntag für mich und meine Drehmaschine geopfert hat. Ohne ihn stünde die Maschine nämlich nicht hier! Waum? Lest selbst ;-)
IMG_20200126_152018_small.jpg
Viele Grüße
Marc

Metall: Leinen MLZ4S // Deckel FP1 (im Aufbau) // LIP-515
Sägen: Berg&Schmidt, Mössner SM320, Metabo TKU1693 // Bohren: Flott SB M3, Genko TB6
Schweißen: Elektra Beckum MIG 160A

Bob1986
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Re: Wie ich zu meiner Leinen MLZ4S kam...

Beitrag von Bob1986 » Fr 14. Feb 2020, 19:55

Ich hab es gerade nur bis Seite 9 geschafft also an der Oberfläche gekratzt.

Bis dahin eine Klasse Niederschrift, Aufgelockert mit Humor und so Geschrieben das man alles Nachvollziehen kann bzw sich selbst bei den gleichen Gedanken ertappt.

Danke für deine Mühe. :thx:

Wenn das nächste mal Zeit ist lese ich zu Ende.
Drehmaschine: Krasny Proletary 1K62
Fräsmachine : WMW Heckert FSS 250x1000V
Waagerecht Stoßmaschine: Strigon GH 400/S
Werkzeuschleifmaschine : Weydemann & Hasselkus T127
Flachschleifmaschine: WMW Heckert SFW 200x600/3
Säge : Kaltenbach KKS 370

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schubidu
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Re: Wie ich zu meiner Leinen MLZ4S kam...

Beitrag von schubidu » Fr 14. Feb 2020, 19:59

gratulation.

kann deine traumvollen nächte vor dem transport gut nachempfinden.

hast wohl auch echt kompetente unterstützung gehabt.

ich hab zwar nicht jedes kapitel gelesen, aber trotzdem oft genug schmunzeln müssen.

was ich, genau wie du, nicht so dolle fand, war lennard unter bzw. hinter der maschine auf der kellertreppe.

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toolmaker35
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Re: Wie ich zu meiner Leinen MLZ4S kam...

Beitrag von toolmaker35 » Fr 14. Feb 2020, 21:23

Hallo Marc,

großes Kompliment. Wie immer, wenn Du in die Tasten haust, ein großartiger Bericht.
Sollte es Dich demnächst in den Süden ziehn, würden wir uns alle freuen, wenn Du uns
auf dem Schwabentreffen die Ehre geben würdest. Du bist herzlich eingeladen.
 
viewtopic.php?f=109&t=43732
 
Was die Zahl der Teilnehmer angeht, es ist noch Luft nach oben!
Gruß Herwart

....wieder normal, vorbei mit Lila :super:

Christian89
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Re: Wie ich zu meiner Leinen MLZ4S kam...

Beitrag von Christian89 » Fr 14. Feb 2020, 21:34

Toller Bericht! Tolle Menschen! Tolle Maschine! :goodpost: :super: :thx:
Gruß Christian

Drehe: Gosmeta D250/1000
Fräse: Fritz Werner aka WMW 4102
Bohre: komunaras 2M112
Schleifer:Elbtalwerk slw st40, Gisag se 315
Säge: Kläger
Hebebühne: Stertil Koni 3,5t
Schweißen: mag,mma,autogen
Usw.

mospo27
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Re: Wie ich zu meiner Leinen MLZ4S kam...

Beitrag von mospo27 » Fr 14. Feb 2020, 22:04

Tolle Geschichte und herzlichen Glückwunsch zur Leinen. Du wirst sie lieben!

Gruß
Nico

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schwarzfuss
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Re: Wie ich zu meiner Leinen MLZ4S kam...

Beitrag von schwarzfuss » Fr 14. Feb 2020, 22:06

Sehr schön geschrieben - bleibt nur noch der Wunsch, dass du immer genug Pipi im Tank hast. :muahaha:
Genau deshalb vernichte ich Super in meiner Karre.......

Gruß Schwarzfuss
Kole Feut un norden Wind gift ’n krusen Büdel unn’n lütten Pint.
Rundmache: Knuth SH150/610S (FU-Betrieb)
Flachmache: TITAN TM45FG

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Paule-xl
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Re: Wie ich zu meiner Leinen MLZ4S kam...

Beitrag von Paule-xl » Fr 14. Feb 2020, 22:45

Moin,

Herzlichen Glückwunsch zur Leinen und zu der Geschichte dazu, ganz toll geschrieben.
Meine LZ4S stand auch im Keller und zum Glück gab es dort auch eine Garage.
Die Auffahrt war leider nur mit zwei Fahrspuren befestigt und ansonsten war es Rasen.
Ich habe mir für den Transport einen Wagen aus Winkelstahl mit Sackkarren Reifen zusammen gebrutzelt.
Mit zwei Lkw Winden Wagenheber) hochgehoben und den Wagen drunter geschoben.
Da die Spurweite nicht passte habe ich neben einer der gepflasterten Spuren die Auffahrtrampen meines Motorrad-Transportanhängers gelegt
und die Leinen mit meinem Pkw rauf gezogen und dann haben wir sie zu dritt auf den Hänger geschoben.
Die Arbeit und die Kosten für den Wagen haben sich gelohnt, damit war der Transport recht einfach.
Ach ja, der Luftdruck des Anhängers wurde noch vor Abfahrt erhöht.
Transport-1.jpg
Gruß
Paule
Leinen LZ4 S, Kami FKM 350 PD Super, Epple BS 125 GS, Webo C15, Flott TB-6

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rainer75
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Re: Wie ich zu meiner Leinen MLZ4S kam...

Beitrag von rainer75 » Fr 14. Feb 2020, 22:53

Hallo Marc,

Glückwunsch zu dieser Traummaschine :willauch:

Habe Deinen hervorragenden Bericht durchgelesen und konnte aus eigener Erfahrung an vielen Stellen mitfühlen: Vom Fund in den Kleinanzeigen über die Diskussionen im Haushaltsausschuss bis zur Zusage und dem Transport (und den Vorbereitungen dazu) meiner kleinen Weiler von Brandenburg nach Bayern gabs viele Parallelen und es hat mir ähnlich viele schlaflose Nächte bereitet wie Dir. ;-)

Beim Kauf meiner doppelt so schweren FP1 hab ich mir zumindest diesen Stress erspart und sie mir bis in die Garage liefern lassen. Das war eine gute Entscheidung, auch wenns Geld gekostet hat. Das Zerlegen und die Ein-Mann-Einbringung der Brocken in meinen Keller war zwar dann auch wieder nicht trivial, aber da hatte ich keinen Zeitdruck und es ging dann dank akribischer Planung viel einfacher und schneller als befürchtet.

Das Aufladen fern der Heimat in fremder Umgebung mit begreztem Equipment und unter Zeitdruck ist vom Stress und Risiko eine ganz andere Hausnummer als die Einbringung daheim. Fehlt ein Hilfsmittel wirds halt bestelllt und die Einbringaktion wird um ein paar Tage verschoben. Diese gelassene Herangehensweise (klappts heute so nicht, probier ichs morgen anders...) kommt auch der eigenen Sicherheit zu Gute. Aber bei der Abholung gibts nur jetzt oder nie.

Ich wünsche Dir viel Spaß mit Deiner Leinen.
Über eine Fortsetzung Deines FP1 Berichts (der mir bei der Überholung meiner FP1 sehr nützlich war) würde sicher nicht nur ich mich freuen ;-)
Der Bericht zu meinen Maschinenkäufen ist leider noch lange nicht fertig, aber er wächst und gedeiht.

Ein schönes Wochenende wünscht
Rainer
Deckel FP1 von 1941 (Status: es gibt noch viel zu tun...)
Weiler LD220W von 1963 (Umgebaut auf Zahnriemen und FU)
Güde Metallbandsäge MBS 125 mit Vertikalumbau

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Stolle1989
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Re: Wie ich zu meiner Leinen MLZ4S kam...

Beitrag von Stolle1989 » Sa 15. Feb 2020, 00:24

Wie schon geschrieben, ein sehr schöner Bericht Marc!
Und war doch eon lustiger Ritt. :trink2:

Danke auch für die lobenden Worte, und ich habe es ja überlebt. :)
Viele Grüße aus der Braunschweiger Ecke
Lennart

Drehmaschine: Weiler Matador VS2 + Emco Compact 5
Fräsmaschine: Deckel FP2 + Rong Fu 45 oder so
Sägen: MBS115
Schleifen: Deckel S0E, Wedevag Bohrerschleif, Brierley ZB25

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