Restauration Schraubstock - unbekannter Hersteller

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Holzhilde
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Re: Restauration Schraubstock - unbekannter Hersteller

Beitrag von Holzhilde » Mo 28. Okt 2019, 23:35

Zum Thema Qualität brauchst du dir glaub ich keine Sorgen zu machen, den normalen Hausgebrauch hält der locker aus. Hab mit meinem schon heiße oder lange Teile gebogen oder Teile einseitig eingespannt und Teile mit dem Hammer umgeformt, und er schließt noch einwandfrei parallel und hat keine Spiel. Es haben sich nur mal die Schrauben von der Führung gelöst, aber nach dem nachziehen und einstellen derselben war alles wieder perfekt, kann nichts schlechtes über den Schraubstock sagen.
Grüße
Genko TB Genko-Mat, Bäuerle KFL, Luna L38/310, Bandsäge KKK ??, Schmid KSB, Leinen L4RsU, Eisele MKS?

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bobber
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Re: Restauration Schraubstock - unbekannter Hersteller

Beitrag von bobber » Di 29. Okt 2019, 13:02

andi2k hat geschrieben:
Mo 28. Okt 2019, 15:27
Bin mir weiterhin noch unklar ob ich hier auch einen Passstift nehmen soll. Habe bedenken da Passstifte ja gehärtet sind und spröde sind dass die mir bei zu großer Last brecken. Bei zähem Material hätte ich weniger bedenken weil die sich dann "nur" verbiegt - wäre für mich des kleinere Übel.
Hallo Andi,

es gibt auch ungehärtete Passstifte DIN 7.
Mein Boley ist auch so aufgebaut, hintere Ring ist aus 2 Ringhälften zusammen gesetzt, habe leider kein direktes Bild dazu.
Hier mein Endresultat, auf den vorherigen Seiten sind die Restaurationsbilder verteilt:

viewtopic.php?f=16&t=18365&start=2770#p423778
Gruß Florian
- Woran erkennt man einen Dreher? - An den Stahllocken in den Haaren -
Fräsmaschine: Kunzmann UF 6N
Drehbank: Voest DA 250
Bohrmaschinen: Gillardon GB40V und Flott TB16

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andi2k
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Re: Restauration Schraubstock - unbekannter Hersteller

Beitrag von andi2k » So 3. Nov 2019, 21:11

Es geht langsam voran - inzwischen ist der Schlitten sowie das Gegenstück mit dem Drahtbürstenaufsatz vom Dreck und losen Rost befreit.
Der zweite anstrich ist auch erledigt. Eben beim Säubern der Spindel ist mir erschreckenderweise aufgefallen dass diese am Ende krumm bzw. verbogen ist.

Aber seht selbst:
Spindel_2.jpg
Spindel_1.jpg
Wie biege ich diese am geschicktesten wieder gerade? Darf hier die "russische" Methode angewandt werden -> mit Hitze und einen langem Rohr als Verlängerung
Hätte aktuell schon Probleme die Spindel überhaupt vernünftig einzuspannen
Oder soll ich es ganz einfach so lassen?

Freddy123
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Re: Restauration Schraubstock - unbekannter Hersteller

Beitrag von Freddy123 » So 10. Nov 2019, 19:20

Es kommt schon darauf an was du an so einem Schraubstock machst . So ein Teil hält schon ein bischen was aus, aber nicht alles. Mir ist vor kurzem von einem Graugussschraubstock die Schwalbenschwanzführung weggeplatzt. Das war ein fast unbenutzter aus der ddr und sah deinem sehr ähnlich. Jetzt habe ich wieder einen Geschmiedeten.( Hoyer Front 140)

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