Spanen eines Kegels

R2S5V0
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Re: Spanen eines Kegels

Beitrag von R2S5V0 » Do 15. Aug 2019, 22:33

Ach nee, ein RICHTIGER Anfänger. Dann sag ich Finger weg.

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toolmaker35
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Re: Spanen eines Kegels

Beitrag von toolmaker35 » Do 15. Aug 2019, 23:19

Hallo Markus,

wieviele von den Dingern benötigst Du? Wenn Du ein paar davon brauchst, lass sie bei einem Automatendreher fertigen. Schick dem Dein Muster und er wird Dir für wenig Geld
20 oder 30 Teile machen. Das Programmieren und Einrichten ist das Teuerste an der ganzen Sache. Für diese Teile könnte ich Dir bspw. die Firma http://www.henzler-drehteile.de/
empfehlen. Ich hab mir dort schon Kleinserien von hochgenauen Teilen drehen lassen, der Preis war meines Erachtens sehr fair.

Kann ich nur empfehlen. Ist sicherlich nicht teurer wie eine China Drehbank von Amazon.
Gruß Herwart

....Schwabe halt. :super:

depitter
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Re: Spanen eines Kegels

Beitrag von depitter » Do 15. Aug 2019, 23:44

sehe ich genauso wie Herwart,

bevor Du da als blutiger Anfänger auf einer Maschine der untersten Preisklasse solche Teile rausholst, wird einiges an Zeit und Frust ins Land gehen.
Am besten einem Lohnfertiger das Teil zeigen, der kann dir dann auch vermutlich etwas über das Material sagen, und dann einen ordentlichen Vorrat fertigen lassen.
Gruß
Dieter

mrx
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Re: Spanen eines Kegels

Beitrag von mrx » Do 15. Aug 2019, 23:54

Hi,

es geht ja nicht nur um diese Nozzle, ich habe nächstes Jahr vor den Bestückungskopf meiner Maschine neu zu entwickeln und dort einen 4-fach Pick-Up Head für Bauteile einzubauen, dort könnte ich durchaus ein paar kleine Adapter benötigen, und auch kleinere Bauteil Pick-Up-Nozzles. Dort stelle ich mir dann vor dass die Bauteilaufnahme über eine deutlich kleinere Nozzle gemacht wird.

Größere Umbau-Arbeiten werde ich sowieso mit einem erfahrenen Maschinenbauer erledigen (der jedoch bis Anfang September erst mal im Urlaub ist), aber die Nozzles schauen mir halt so aus als ob sie einfach zuhause machbar wären, und vor allem ein guter Einstieg.
Das Material aus welchem die original Teile bestehen scheint ja auch sehr weich zu sein.

Das Teil muss jetzt nicht 1:1 kopiert werden, es reicht ein Kegel mit ca 25° der inkl. Anschlussstutzen und Nadel 9mm lang ist und schwarz lackiert wird.
Der schwarze Matt-Lack ist dazu da um nur die Bauteile auf der Kamera anzuzeigen (und sonst nichts), die Software lässt dann eine Bilderkennung drüberlaufen welche das Bauteil gerade dreht und den Offset berechnet.

Frage: sind die China Drehbänke nicht perfekt geeignet für so kleine Dinge?

p.s ich bin schon ziemlich mit der Bestückungsanlage eingefahren, die Software war so derartig schlecht dass ich die Maschine kurzerhand reverse engineered habe und sie jetzt mit meiner eigenen Software ansteuere, die Bilderkennung des Herstellers hat mir viel zu viele Teile verworfen, das Setup war einfach grässlich und viel zu umständlich.
Also ich hab kein Problem mich irgendwo einzulernen. Die gesamte Aktion hat ohnehin schon 4 Monate angedauert, und von der Ansteuerungsseite ist jetzt alles so wie ich es mir vorstelle.
Es ist ja auch nicht so dass man sagen kann billiges Werkzeug ist von Haus aus ungeeignet, kommt eher auf den Verwendungszweck drauf an. Diese billigen Kegel-Nozzles können doch nicht so schwer sein... Ich will ja jetzt keine Zahnräder aus einem harten Metall drehen.

Hinzu kommt dass ich damit jetzt nicht im Stress bin, ich würde das Werkzeug die nächsten Wochen über mal zusammensammeln.

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FP91
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Re: Spanen eines Kegels

Beitrag von FP91 » Fr 16. Aug 2019, 00:14

mrx hat geschrieben:
Do 15. Aug 2019, 23:54
Hi,



Frage: sind die China Drehbänke nicht perfekt geeignet für so kleine Dinge?

Du kannst eine Drehmaschine in der Größenordnung auch für mittlere fünfstellige Beträge von namhaften Herstellern bekommen. Die Größe des Teils hat erstmal nichts mit der Qualität der Maschine zutun. Damit bestimmst du vor allem die geometrische Exaktheit des Werkstückes und den Bedienkomfort, auch sind einige Operationen mit zu labbrigen/unsauber gearbeiteten Maschinen garnicht machbar. Bohren unter 1 mm gehört sicher auch dazu.

Gruß

Florian

harty
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Re: Spanen eines Kegels

Beitrag von harty » Fr 16. Aug 2019, 08:33

Ich hab mir vor Jahren eine China-Optimum Maschine gekauft und bin nach wie vor zufrieden damit.
Die Masch. muß natürlich nach Anlieferung teilweise zerlegt und gereinigt werden. Dabei lernst du die Masch. als Anfänger auch super kennen.
Schau mal im Netz. Bei dir in der Nähe gibts bestimmt einen Werkzeug/ Maschinen-Händler. Dort kannste auch durchaus dein Teil mitnehmen.
Die von dir verlingte Masch. wäre mir zu klein für die Zukunft.
viele Grüße
:hi: harty

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Re: Spanen eines Kegels

Beitrag von Niskie » Fr 16. Aug 2019, 09:27

Wenn man nicht gerade das ganz untere Preissegment nimmt, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man auch eine passable Genauigkeit erhält.
Kami wirbt z.B. im Datenblatt zur DKM 250L damit, dass die Maschine "gefertigt nach DIN 8606" sei. Da hat man dann zumindest eine gute Grundlage für die Reklamation (falls sich das als falsch herausstellt).

Wähle die Drehbank nicht zu klein! Für den Kegel wäre ein Oberschlitten, der +/- 90° drehbar ist, recht vorteilhaft. Bei obiger DKM 250L ist der Schwenkbereich aber nur mit +/- 45° spezifiziert.

Gruß Peter
Einfache Antworten sind immer falsch. Komplizierte meistens auch.

mrx
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Re: Spanen eines Kegels

Beitrag von mrx » Sa 7. Sep 2019, 02:54

Hab mich nach etwas Recherche für eine gebrauchte Emco 5 Compact entschieden, ich will ja noch n bißchen mehr machen und in Verbindung mit einem 3D Drucker sollte ich zumindest Prototypen für den Maschinen-Umbau hinbekommen.

Wenn ich mir denke dass der Hersteller die Sauger/Nozzles für 100 EUR/Stück verkaufen möchte dann ist das Geld besser in der Emco angelegt, und ich will mir auch noch Adapter für 3rd Party Nozzles drehen.

Mal schauen was die nächsten Tage bringen sobald ich die Maschine bekomme, ich will ja sowieso nur kleine Dinge damit bearbeiten.

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Rainer60
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Re: Spanen eines Kegels

Beitrag von Rainer60 » Sa 7. Sep 2019, 05:51

mrx hat geschrieben:
Sa 7. Sep 2019, 02:54
Hab mich nach etwas Recherche für eine gebrauchte Emco 5 Compact entschieden, ich will ja noch n bißchen mehr machen und in Verbindung mit einem 3D Drucker sollte ich zumindest Prototypen für den Maschinen-Umbau hinbekommen.
Hoi mrx
Guter Entscheid :2up:
Wäre auch die Mikrodrehmaschine meines Vertrauens gewesen und hoffe dass genügend brauchbares Zubehör dabei ist.
Zeig mal her die Kleine wenn sie Einzug erhalten hat.
BTW: Man(n) wächst mit den kleinen Projekten nachhaltiger ;-) und wünsche viel Erfolg!
Der Friede sei mit Euch...
Gruss Rainer
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Re: Spanen eines Kegels

Beitrag von mrx » So 29. Sep 2019, 14:52

Die Maschine ist mittlerweile auch eingetroffen, beim Schwalbenschwanz wird bei der Emco ein Plastik als Spacer verwendet, das sollte man z.B durch Messing ersetzen nicht?

Die Nadeln sind auch aus China eingetroffen, die 0.5er Nadel passt in die 0.8er und lässt sich gut mit Superkleber ankleben, somit muss ich im Kegel für die 0.8er wohl eine 0.85 oder 0.9er Bohrung machen damit ich die dickere Nadel dort auch verkleben kann.
Das Ganze Projekt ist nicht zeitkritisch da ich ja noch eine funktionierende Nadel für die Bestückungsmaschine habe, jedoch will ich sicherheitshalber zumindest 3-4 auf Lager haben.
Ein Rundeisen hat mir ein Schlosser aus dem Abfall mitgenommen.

Kann mir jemand Einsatzschneider für die Maschine empfehlen?

https://www.amazon.de/HSeaMall-Drehmasc ... 46&sr=8-53
Ein so ein Tool ist bei der Maschine dabei, aber der sieht auch schon etwas abgenutzt aus.

viewtopic.php?f=59&t=41111
Bei den Fotos auf der ersten Seite ist mir damals die 0.5er Nadel abgebrochen (da ich während der Entwicklung der Software für die Maschine einfach wo dagegengefahren bin... mittlerweile läuft die Software bei uns auch schon produktiv)
Es wurde noch n bißchen nachgebessert damit sie noch schneller läuft (X/Y wird jetzt gleichzeitig angefahren und nicht sequentiell wie auf der linken Seite im Video)

https://streamable.com/t8cfl
https://streamable.com/muepw

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