welche Fräse ist noch tragbar?

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schwarzfuss
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Re: welche Fräse ist noch tragbar?

Beitrag von schwarzfuss » Mi 15. Mai 2019, 15:41

Tue es dir ALLEIN nicht an - ich habe es durch und war hinterher 3 Wochen ein Fall für den Ohrtopeden.......
Mit min 2 Mann und guter Sackkarre machbar - besser 3 Mann.
Dazu aber auf jeden Fall zerlegen. Motor / Getriebe / Säule / Oberschlitten.
Meine:
20170313_155728.jpg
Kole Feut un norden Wind gift ’n krusen Büdel unn’n lütten Pint.
Rundmache: Knuth SH150/610S (FU-Betrieb)
Flachmache: TITAN TM45FG

django013
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Re: welche Fräse ist noch tragbar?

Beitrag von django013 » Mi 15. Mai 2019, 16:07

Das Gewicht ist eines, wie es sich heben resp. anfassen lässt das andere. Irgendwelche Stangen, Rohre... die adäquat befestigt werden können als Tragevorrichtung für 2 Mann?
Mit Hilfskonstruktionen habe ich kein Problem. Habe im Steinbruch gelernt, da muss man reichlich Hilfskonstruktionen bauen und verwenden ...

Als ich aber bei Dieter sein tollen Bericht las, dass man mit dem Seitenschneider in den Schaltschrank muss, um den wech zu bekommen ...
... ne, ne, ne, das is nich für meiner Mutter ihren Jung :(

Die 45 wollte ich mir zulegen, gerade weil ich bei Werkzeug keine Kompromisse mag.
Aber das ist dann wohl doch ne Nummer zu groß für mich.

Gruß Reinhard

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zuendler
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Re: welche Fräse ist noch tragbar?

Beitrag von zuendler » Mi 15. Mai 2019, 16:43

Ja wenn keine Umzüge mehr anstünden hätte ich auch ne größere Drehmaschine.
Da ist man halt auch gleich in der 130kg Klasse und im Gegensatz zu Fräsen ist da nicht viel mit abbauen.
Du weist ja auch nie wo du landest, nachher ist die nächste Bude im 3. OG und alles muss da rauf.
Das mit der 45er Fräse? :super:

Manchmal muss man halt schon einsehen wo die Grenzen sind. Überhaupt ne Fräse in ner Mietbude zu haben ist schon Luxus.

1.2510
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Re: welche Fräse ist noch tragbar?

Beitrag von 1.2510 » Mi 15. Mai 2019, 17:20

Ein Freund von mir hat für seine gewerbliche, sehr schwere (irgendwo zwischen 300kg und 400kg) Laserbeschriftungsmaschine für den Umzug eine Klaviertransportfirma angefragt ...
Die haben nur gegrinst, zugepackt, und das Ding war über das Treppenhaus im ersten Stock :o
Grüsse, Rob

Kompliziert kann jeder ...

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Markus_G
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Re: welche Fräse ist noch tragbar?

Beitrag von Markus_G » Mi 15. Mai 2019, 18:25

Hallo Reinhard,

wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe. Inklusive (Scherz-)Verweis auf den Klavierspediteur. Mein Tip, versuch es keinesfalls alleine, lass Dir helfen und wenn es nur jemand ist der etwas festhält oder Hilfe holt wenn Du wo drunter liegst.
Kannst Du die Maschine irgendwo zerlegen und während Du ein Teil in den Keller schaffst, den Rest alleine stehen lassen ohne befürchten zu müssen, dass nichts mehr da ist wenn Du zurück kommst?
Gruß
Markus

Das muss jetzt nicht so genau werden, es kommt auf 5µ nicht an.

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petermue
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Re: welche Fräse ist noch tragbar?

Beitrag von petermue » Mi 15. Mai 2019, 19:17

Als Besitzer einer "45er" geb' auch Mal meine Senf dazu.

Vorab: ich bereue keine Sekunde, dass ich eine Maschine in dieser Größe gekauft habe (im Gegensatz dazu würde ich mir bei einer kleineren Maschine wohl schon öfter in den Arsch gebissen haben).
Allerdings würde ich mir das nächste mal ganz konkret die MB4 von Optimum kaufen. Ich kenne einige mit dieser Maschine und auch einige andere 45er und die Opti macht bei allen den wertigsten Eindruck.
(immer im Hinterkopf behalten, dass wir von Maschinenpreisen reden, da kaufen sich andere gerade einmal eine Hand voll Fräser)


Zum Transport der Maschine:
Das Gewicht der Einzelteile (Kopf, Säule, Tisch, Basis) wurde ja bereits genannt und kann ich auch so bestätigen.
Das sind alles Teile die gut greifbar und ohne Probleme zu weit getragen werden können.
Einig der Kopf ist etwas blöd zu packen, geht aber auch.

Ich habe meine Maschine beim Umbau auf CNC unzählige Male in ihre Einzelteile zerlegt und weiss wovon ich spreche.
Wenn ich alleine war, habe ich den Kopf mit einem Motorkran bewegt, alle anderen Teile gehen zur Not auch alleine (Werkbank hoch, runter, Mal zwei drei Meter in der Gegend rum tragen).

Meistens hatte ich eine helfende Hand, dann ist das überhaupt kein Problem.
(Und nein, weder ich noch mein Bruder - der mir meist geholfen hat - sind Bodybuilder oder mords Kraftpakete :? )


Mein Tipp:
Wenn du den Platz für die Maschine frei machen kannst, machst du mit einer 45er definitiv nichts verkehrt.
Nur wegen dem (einmaligen) Transport in den Keller würde ich auf keinen Fall auf etwas kleineres zurück greifen.
Den Transport bekommt man auf jeden Fall hin.
Viele Grüße, Peter
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django013
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Re: welche Fräse ist noch tragbar?

Beitrag von django013 » Do 16. Mai 2019, 05:20

Hallo Leute,

Euer Fazit ist ja wohl eindeutig :)

Angeregt von Euren Transportvorschlägen habe ich etwas gesucht und bin tatsächlich fündig geworden.
Es gibt so eine Art Planierraupe mit schwenkbarer Platte. Kann bis zu 400kg transportieren und die Platte niveliert sich auf der Treppe von alleine.
Mit so einem Gerät kann man eine 45er locker alleine Treppauf/Treppab bewegen.
Mietpreis erschien mir akzeptabel. Muss mal auskundschaften, ob es hier sowas zu mieten gibt ...
Gut, Klavier-Transporteure wären auch ne Option ;) Danke für den Tip.

Auf jeden Fall sieht das schon positiver für mich aus.

Den Tip mit der MB4 habe ich inzwischen mehrfach erhalten. Abgesehen davon, dass die noch ne ganze Ecke mehr kostet, ist es eine Drehstrom-Maschine und hat "nur" MK-Aufnahme.
Bei der verlinkten Maschine hat mir gefallen dass die mit Einphasenstrom läuft (bei mir gibt es im ganzen Haus nur eine Phase :( ) und sie hat iso30-Aufnahmen, was mir auch besser gefällt.
Somit ist die MB4 nicht das Optimum für mich ;)

@Peter
Deinen Umbau habe ich sehr genau verfolgt, stellenweise sogar mehrfach gelesen. Wenn das mit dem Maschinchen klappen sollte, werde ich Deinen Umbau als Vorlage nehmen :)

Gruß Reinhard

P.S.: Ack so ja - in der Beschreibung zur 45er steht eine Höhe von 145cm - ist das die Höhe mit Kopf ganz oben, oder ist das die minimale Höhe?

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Re: welche Fräse ist noch tragbar?

Beitrag von FräsGazelle » Do 16. Mai 2019, 08:12

Den Unterbau nicht vergessen!
Und guggen wie hoch der Raum bzw. Keller ist wo die Fräse aufgetellt werden soll.

Bei mir Raumhöhe 2,25m, wenn Z voll ausgefahren habe ich noch ca. 10cm Luft.
Das sollte man bedenken...

PS: Habe mir Drehstrom in den Keller legen lassen!

Grüße,
Dieter
Probleme sind zum Lösen da!

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Re: welche Fräse ist noch tragbar?

Beitrag von django013 » Do 16. Mai 2019, 08:36

Hallo Dieter,

ja, Deine war ja mit Profi-Unterbau schon zusammen. Das wird je bei mir nicht so sein.
Wenn ich von 225 die 145 der Fräse und 10cm Luft abziehe, dann lande ich bei tischüblichen 70cm.
Hört sich nicht so verkehrt an, was meinst Du?
Habe mir Drehstrom in den Keller legen lassen!
Hm, dann hattest Du aber bestimmt schon 3 Phasen auf dem Zähler, oder?
Zählertausch dürfte nicht lustig sein.
Was hat der Spaß bei Dir gekostet - so über den Daumen gepeilt?

Gruß Reinhard

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Re: welche Fräse ist noch tragbar?

Beitrag von Blackbird » Do 16. Mai 2019, 14:01

HBM (und fradashop) und Kami haben die 45er auch in 230V-Ausführungen. Es kann aber sein, dass die Drehzahlbereiche und Leistungen von der 400V-Ausführung abweichen.

Lothar

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