PC-Messystem und mehr

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Re: PC-Messystem und mehr

Beitrag von Ranger » So 10. Mai 2020, 23:20

Moin, die Probleme, die ich der Schirmung oder der Länge der Leitung zugeschrieben hatte, könnte auch einfach nur an dem einen Patchkabel liegen. Auch wenn ich das für die Vernetzung der SPS und der Profinet-Anschaltungen verwende, macht das Ding Probleme.

Ich mach' morgen nochmal die Kreuzprobe mit nem anderen Kabel.

Beim El. Handrad hab' ich heute versucht die Kupplung mit dem Achsstummel des Handrads zu verkleben, hat auch nicht so richtig gut funktioniert. Entweder war da noch Öl am Bauteil oder der Kleber war zu alt. Das Bauteil dusche ich morgen nochmal in was Fettlösendem und versuch' das noch mal mit was Anderem zusammenzukleben.

Die einfache Dekoderklemmen hab' ich jetzt ja erstmal soweit, das die was Brauchbares zählen. Im Verlauf er Fehlersuche hab' ich mir eine Stepper-Karte und zwei Decoder-Klemmen an eine neue Profinet-Anschaltung gehängt. So das ich das Gerümpel bei mir auf dem Schreibtisch programmtechnisch miteinander verheiraten kann. Die in Verwendung befindliche Decoderklemme funktioniert, aber die Stepper-Klemme behauptet nur von sich, das sie den Motor fahren würde... Dem Schrittmotor ist da aber eher wenig anzumerken...

Zwischendurch fuhr auch kein anderer Antrieb mehr, aber diesen Fehler hab' ich zumindest für die x-Achse behoben. Don't change datatypes within an running system; this may result in address-shifting and having baustelle. :klugscheiss:
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Re: PC-Messystem und mehr

Beitrag von Ranger » Do 14. Mai 2020, 23:45

Moin,

den mechanischen Teil des elektronischen Handrads hab' ich jetzt ausreichend fest mit dem Drehgeber verbunden, aber trotzdem kriege ich das Ding nch nich sauber eingefangen. Ich hab' zwar ne brauchbare Arbeitshypothese. Ich glaube verstanden zu haben worin zumindest ein Teil des Problems liegt. Dem physikalischen Versatz zwischen dem eigentlichen Encoder und der mechanischen Rastung, aber ich glaube nich, das ich das mechanisch so sauber justiert kriege, das die Geschichte funzt. Bleibt also nur die softwareseitigen Verarbeitung, aber da hat von den bisherigen Ansätzen nichts funktioniert. Ich hab' zwar noch ein paar Ideen, aber die nächsten Tage will erstmal die Weggeber an die Steuerung kriegen.

Positiv ist, das der automatische Vorschub an der X-Achse erstmal soweit funktioniert. Die Vorschubgeschwindigkeit muss ich noch mal prüfen, die kam mir zu niedrig vor. Aber das ist möglicherweise subjektiv, aber zumindest besser als zu schnell.
Hatte da erstmal ein weiches Ziel für den Vorschub, mit einen 2mm-Fräser ein bisschen Kupfer von einer Streifenplatine runterschmirgeln. Ich hatte zwischendurch den Eindruck das die Antriebe zu schwach sind, da ich das Handrad ohne große Mühe mit der Hand anhalten konnte.

Die geschmirgelte Platine ist übrigens für das Adaptergehäuse zwischem Glassmassstäben und SPS. Die Platine mit den IC's und den Stiftleisten ist soweit verlötet. Für die Verbindung Zwischen der Platine und den Steckverbindungen hab' ich noch entsprechend (teilbare) Stiftsbuchsen bestellen müssen. Die Stiftbuchsen, die ich da hab' lassen sich einfach nicht vernünftig, ausreichend kleinteilig, teilen.
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Re: PC-Messystem und mehr

Beitrag von Ranger » Di 19. Mai 2020, 21:27

Moin,

beim elektronischen Handrad hatte ich die Faxen dicke und hab' mir ein Neues mit intgegriertem Drehgeber bestellt.

Die Integration der Weggeber an der Fräse in die SPS erweist sich schwieriger als gedacht.
Hab' fast das ganze Wochenende an der Adapterbox rumgelötet. Der eine Messaufnehmer an der Pinole, sowie die Aufnehmer an der Drehe und noch ein paar Drehgeber haben schon über diese Anbindung funktioniert.
Die Aufnehmer der Fräse (die zusammen mit einer Anzeigeeinheit geliefert wurde) hingegen haben eine völlig andere Steckerbelegung. Zusätzlich unterscheiden sich die Aderfarben im Stecker und innerhalb der Auswerteeinheit.
Ich bin mir ziemlich sicher zumindest die Masse identifiziert zu haben. Korrektur: Der Schirm ist bei den Dingern anscheinend GND. Ich vermute aber, nach den bisherigen Ergebnissen, das sich die chinesischen Kollegen da an keinerlei Belegungskonventionen/Aderfarben gehalten haben.
Aktuell gehe ich davon aus, das ich die ganze Geschichte an der in Betrieb befindlichen Auswerteeinheit, durchmessen muss, bis ich die tatsächliche Belegung identifiziert hab' (im Netz hab ich bisher noch nicht gefunden).

Soweit die erste Vermutung, aber nach ein bisschen Messen hab' ich festgestellt das die Signale vom IC wohl richtig gebildet werden. Zumindest wenn nur die 5V-Versorgungspannung angeschlossen ist, sobald die Wago-Klemme mit den Signaleingängen dran hängt bricht mir da die Spannung ein. Da muss ich noch mal ein bisschen gucken, ob die Wago-Klemme vielleicht zuviel Strom aus dem IC zieht, aber laut den Datenblättern von Klemme und IC müsste das eigentlich passen.

Falls ich da mit meinem Multimeter nich weiter komme, und weil ich schon immer schon eins haben wollte, hab' ich mir auch noch ein Oszillokop (ist zwar kein Tektronix oder Hameg, sondern erstmal so ein kompakteres Chinateil, hatte aber recht gute Bewertungen ) bestellt. Hatte ich im Grunde schon länger vor. Vermutlich werde ich auch noch zumindest Teile des 19"-Racks aus der Ausbildung (mit AC-, DC-Spannungversorgung, nie fertig gewordenem Funktionsgenerator + geregelter Lötstation) ersetzen müssen, da die Komponenten (insbesondere die Lötstation), gewisse Unregelmäßigkeiten zeigen.
Die Dinger sind halt auch 20+ Jahre alt. Aber vorher versuch' ich noch Unterlagen zu den Geräten zu finden, ich möchte nich unbedingt sowas eigentlich ganz Geiles ausmustern müssen, wenn ich's reparieren könnte...

Nachdem ich bei Paulimot eine augenscheinlich defekte Drehzahlanzeige reklamiert hab', haben die mir netterweise ein neues Auswerte-/Anzeigemodul zugeschickt, aber das war's leider nicht. Die Anzeige hat Spannung, zeigt aber wenn überhaupt nur Bullshit an. Das werde ich wohl auch mit in die SPS ziehen. Da muss ich nochmal gucken ob die Gabellichtschranke kaputt ist (denn das Auswertemodul scheints ja nicht zu sein)
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Re: PC-Messystem und mehr

Beitrag von Ranger » Di 19. Mai 2020, 22:51

Moin,

das hab' ich vorhin noch vergessen:
-Das neue el. Handrad arbeitet wie gewünscht. Das werde ich die Tage noch korrekt anbinden, zur Zeit ist's nur provisorisch.

-Eventuell wird die Software noch auf OPC-UA umgestellt. Zur Erläuterung: Aktuell kommuniziert die PC-Software über eine freie .dll mit der Steuerung. Ist zwar an sich okay, aber da ich beruflich demnächst auch mehr mit PC-SPS-Interfacesystemen zu tun haben werde (und die aktuellen Siemens-SPS'sen das sowieso von Hause aus können...), macht es für mich Sinn, mir eine aktuellere S-1214C zu besorgen oder stellen zu lassen, um da die Geschichte auf der Basis weiter zu entwickeln.
Das hätte für mich gleich auf mehreren Ebene ein gewissen Mehrwert. Ich hätte ein für mich relevantes Freizeitprojekt, bei dem ich eine interessante und beruflich relevante Technologie (die Technologie ist zwar nicht neu, wurde aber erst kürzlich von Kunden angefragt) erproben könnte. Ich werde das noch mit Firma kommunizieren, ob die mir eine entsprechend moderne S7-1200 zur Verfügung stellen können, den meine lässt sich nicht auf die benötigte Firmware updaten.
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Re: PC-Messystem und mehr

Beitrag von Ranger » Mi 20. Mai 2020, 20:08

Moin,

ich hab' den Fehler bei der Auswertung der Glassmassstäbe endlich gefunden. Die Herren aus Fernost haben über eine Ader, die sonst eher C ist, GND nochmal geführt.
Über das verängerte Wochenende löte ich die Verbindungen im Adaptergehäuse wieder zusammen. Mit ein bisschen Schwein kriege ich dann alle verbauten Weggeber in die SPS.
Dann kann ich auch die Verechnerei für Z und Pinole testen.
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Re: PC-Messystem und mehr

Beitrag von Ranger » Fr 22. Mai 2020, 22:35

Moin,

die drei Bestands-Weggeber der Fräse kann ich jetzt in die SPS einlesen. Leider tut derjenige, den ich eigentlich schon als Aufnehmer für die Pinole montiert hatte, nichts mehr. Ich weiss das der vor der großangelegten Löterei noch funktioniert hat, vielleicht hab' ich den irgendwie dabei zerschossen. Bei dem Ding kommt auf A, B und C die gleiche Spannung raus. Das Ding hänge ich mir die Tage (vermutlich morgen) an das heute abend noch gelieferte Ozilloskop...

Aber die verschiedenen Hersteller sind da auch echt etwas merkwürdig, äußerst uneuropäische Wahl der Aderfarben ;-), unterschiedliche Belegung von Stecker und Buchse in zueinander gehörigen Systemen, sowohl in Farbe als auch Pin.

Aber wenn hier jemand noch einen kurzen Glassmasstab (Weg: ab 50mm und am besten RS-422) über hat... Da könnte man über eine Kompensation verhandeln... ;-)

Ist aber recht cool, wenn das schon mal die ersten drei Werte auf Anzeige der PC-Applikation ankommen.
Ich muss nochmal schauen, ob die Aktualisierungsrate der Applikation hoch genug ist. Aktuell werden die Werte 10x pro Sekunde aus der SPS eingelesen. Um das noch weiter zu erhöhen, müsste ich das Abholen der Messdaten in einen anderen Thread innerhalb der Applikation auslagern, weil die Applikation sonst alle 100 ms für die Dauer des Einlesens nicht bedienbar ist.

Außerdem scheint's noch nen Fehler im Zusammenhang mit dem Nullen von Achsen im Maschinenkoordinatensystem und dem anschließenden Wechsel in ein Werkstückkoordinatensystem zu geben, da war beim ersten Versuch irgendwas merkwürdig, aber auch noch nicht eindeutig reproduzierbar. Aber das ist ne Software-Sache....

Die OPC-UA-Sache ist noch fraglich, da wir da anscheinend mal wieder eine Linzenz (und das anscheinend für jede SPS einzeln) für beschaffen müssen. Die Lizenzmodelle von Siemens sind....anstrengend, gelinde gesagt.
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Re: PC-Messystem und mehr

Beitrag von Ranger » So 24. Mai 2020, 00:11

Moin,

für die letzte Achse hab' ich den Fehler gefunden. Da war ne Verbindung unter der Platine, wo keine hingehört. Bei einer der anderen Achsen funktioniert jetzt ein Kanal nicht mehr, da hab' ich mir wahrscheinlich irgendwo noch ne Ader wieder abgerissen. Die dünnen Strippen können ja nix ab... 8-)
Aber da hab' ich heute keine Lust mehr zu, den Fehler zu suchen.

Immerhin funktioniert die Übernahme der Weggeber in die Steuerung im Großen und Ganzen. :super:

Morgen muss ich dann noch eben gucken bei welcher Achse (die SPS-seitigen Anschlüsse sind noch nich beschriftet) der Kanalfehler auftritt und dann wird wahrscheinlich schon eine Sichtprüfung den Fehler aufzeigen.
Dann könnte ich vielleicht auch mal wieder ein paar Späne fliegen lassen und den Messaufnehmer mechanisch mit der Pinole verbinden. Und vielleicht auch noch das Anbau-Provisorium für den Motor an der X-Achse in eine richtige Halterung umstricken.

Für die Achsklemmungen mit wenig Platz an Y, Z und Pinole hab' ich letztes Wochenende mal einen Prototyp mit einer Zahnrad-/Zahnstangen-Kraftumlenkung gebastelt. Erstmal um zu gucken ob das überhaupt funktionieren kann. Sieht soweit erstmal ganz gut aus. Für den Prototyp müsste ich noch einen Getriebedeckel, den Anpressstempel und die Verbindungen zum Pneumatikzylinder anfertigen. Oh, und ne anständige Achse für das Zahnrad.

Wenn das Ding komplett zusammengebaut ist und die Kräfte ausreichend übertragen werden, könnte ich den Prptotypen noch ein bisschen verfeinern und für die Pinole verwenden. Bei den ursprünglichen Klemmknebeln war das ja auch höchsten ne viertel- bis halbe Umdrehung, also irgendwas im Bereich 5/10. Bedingt durch das Getriebespiel hab' ich dann zwar ein bisschen Wegverlust für den Anpresstempel, aber das sollte für eine Klemmung eigentlich vernachlässigbar sein. Für die je zwei Klemmungen an Y- und Z-Achse würde ich je zwei miteinander verbundene Einheiten bauen.

Ggf. würde ich, bei guter Funktion, für die X-Achse auch noch sowas anfertigen. Aktuell sind da zwei Pneumatikzylinder mehr oder weniger direkt den Tisch geflanscht. Ist ein wenig eng im Bereich des Handrades der Y-Achse...

Okay, was noch...:
-Da ich den Fehler bei der Auswertung der Wago 750-631 gefunden habe, werde ich auch den Encoder an der Drehspindel wieder anbauen und mir die Geschichte nochmal angucken. Wenn das erstmal soweit funktionert, wäre das der erste Schritt in Richtung el. Leitspindel.
-Ich bin auch schon eine gewisse Zeit am überlegen, ob ich nich zusammen mit den Weggebern über die SPS ein Closed-Loop-System hinbekomme..., das würde auch theoretisch weitgehend das Umkehrspiel kompensieren. Die Funktionssicherheit der Geschichte könnte ich so auch noch gleich mit überwachen..

-Den lütten Kompressor hab' ich von der Arbeitsplatte auf ein Steckregalsystem auf der Rückseite der Kabinenwand versetzt, aktuell noch in einer Höhe von wo ich das Gerät noch manuel bedienen kann. Sobald ich den über die SPS bedienen kann, setze ich den noch tiefer und hänge darüber noch eine Regalebene ein, so das ich den Schleifbock bei nicht Gebrauch hinter der Arbeitsfläche abstellen kann. Dann hätte ich praktisch schon wieder einen knappen viertel Quadratmeter Arbeitsfläche gewonnen.

-Unter dem Kompressor möchte ich noch eine Auffangschale unter dem Kondenswasserablass einhängen. Eventuell wird auch das Ablassventil noch automatisiert. Aber dafür bräuchte sich auch noch nen Druckaufnehmer am Druckkessel.

-Generell macht die gebrauchte Ventilinsel, eigentlich die gesamte Druckluftkiste, auch noch in Form von Druckverlust Probleme. Da werde ich die gesamten Verschraubungen nochmal neu mit Teflonband abdichten. Aktuell läuft der lütte Kompressor auch bei wenig Abnahme quasi durchgängig. Da ich jüngst erst die Vielfalt an druckluft-betrieben Geräten kennengelernt hab' (hat mich vorher einfach nich betroffen), werde ich wohl noch ein oder zwei Druckluft-Steckverbindungen in der Kabine installieren. Die Kostenunterschiede zwischen Elektro- und Druckluftgeräten sind schon enorm, aber das ist gar nicht das ausschlaggebende, die Druckluftgeräte sind meistens viel kompakter, handlicher und günstiger als ihre elektrischen Kollegen.
Als nächste Anschaffungen in der Richtung hätte ich zunächst erstmal einen Druckluftknabbber und eine Ausblaspistole (für Werkstücke; nicht Maschinen) auf dem Schirm. Auch hab' ich noch einen kompakten DruLu-Schlagschrauber auf Lager, der für die hier im Forum beschriebene Werkzeugwechsel-Geschichte vorgesehen ist. Aber da schwanke ich noch zwischen mehreren Systemen. Es gibt von mobasi (oder so) ne Ersatzspindel mit Werkzeugwechselsystem für die BF-20 Klone, aber das Ding finde ich einfach nur unverhältnißmäßig teuer und, wenn ich das richtig verstanden habe, sind das danach auch keine MK2-Werkzeuge mehr, sondern SK20. Ist für mich also von daher schon raus.

-Wahrscheinlich wird's eher auf die DruLu-Schrauber-Lösung hinauslaufen. Aber da werde ich wohl die Lufteinspeisung von dem Ding ummodeln (also, wenn möglich) und dem Lösen und Arretieren des Werkzeugs je einen eigenen Eingang zuweisen kann. So kann ich die "Ratterzeiten" für den Schlagschrauber für jedes Werkzeug-Wechselszenario (spannen/auswerfen) separat festlegen kann.
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Re: PC-Messystem und mehr

Beitrag von Ranger » So 24. Mai 2020, 23:41

Moin,

ich hab' jetzt alle 4 Achsen der Fräsmaschine funktionsfähig in der Steuerung und auch die Pinole ist mechanisch mit dem Weggeber (und auch noch dem eingebauten Messschieber) verbunden.

Elektrisch hatte ich da keinen eindeutigen Fehler für den einen Kanal gefunden, vielleicht war da auch nur ein Stecker nicht richtig drin, werde ich beobachten.
Ich musste von jedem Sub-D-Steckergehäuse beidseitig noch je ca. nen halben mm runterfräsen, damit ich die alle gleichzeitig einstecken konnte...

Bin aktuell auch auf der Suche nach einem Platinenlayout-Programm mit dem ich, das was da jetzt auch Lochraster zusammen improvisiert ist, in eine vernünftige Form bringen kann.

Mechanisch hab' ich heute nich so viel gemacht, wie ich eigentlich wollte,
dafür hab`ich noch ein bisschen was in der PC-Software im Bereich Koordinatensystemumschaltung und insbesondere Werkzeuganwahl/-kompensation gemacht.

Vor allem kann ich der Software jetzt sagen, von wo ich, z. B. mit dem Kantenfinder das Werkstück anfahre.
Das Programm korrigiert dann den genullten Wert um den halben Werkzeugdurchmesser. Ab dann wird dann der aktuelle Messwert um den halben Durchmesser des aktuell angewählten Werkzeugs korrigiert. Ob das mit positiv/negativ alles so richtig ist muss ich noch prüfen. Hab' ehrlich gesagt noch nich dran gedacht zu prüfen, ob die Zählrichtungen der Achsen dem für Fräsmaschinen vorgegebenen Schema entsprechen...
Mir war erstmal wichtig, das die Messaufnehmer endlich richtig in der SPS und damit der PC-Applikation ankommen. Invertieren kann ich die Werte problemlos.

Auch hab' ich heute das erste Mal mit dem PC als Anzeigesystem für die Maschine gearbeitet. Die Aktualisierungszeit ist etwas geringer als diejenige des dezidierten Anzeigegerätes.
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Re: PC-Messystem und mehr

Beitrag von Thomas# » Mo 25. Mai 2020, 00:11

Bin aktuell auch auf der Suche nach einem Platinenlayout-Programm (...)
Hi,

hast Du dieses von Fa. abcom mal in den Blick genommen:

https://www.electronic-software-shop.co ... ut-60.html
Damit zu arbeiten hat mir immer viel Spaß gemacht.
Freue mich sogar schon auf den nächsten Bedarf damit zu arbeiten.
Gibt es auch als Demo zum vorher testen.



Auch andere Softwares von denen könnten vielleicht interessant für Dich sein:

https://www.electronic-software-shop.co ... jod1qst3s4

Geschäftsphilosophie bei abacom ist stets, dass möglichst einfache Anwendung gegeben ist.

Grüße von
Thomas#

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Re: PC-Messystem und mehr

Beitrag von Ranger » So 31. Mai 2020, 00:18

Moin,

@Thomas#: Hab' mir die Testversion gezogen sieht erstmal nich schlecht aus. Danke für en Tip.

Eine der Wago 750-637, die ich verbaut habe, wurde jetzt zum ersten Mal verwendet, gab' widersprüchliche Signale und entpuppte sich nach dem EInlesen der Hardware als ein Untertyp der 637, davon gibts 3-4.
Das nervt mich bei den, an sich guten, wenn auch armselig dokumentierten, Komponenten von Wago zusätzlich. Es gibt innerhalb des eigentlichen Klemmentyps meisten noch mehrere Subtypen, die eigentlich teilweise, zumindest nach meinem Verständnis, einen eigenständigen Typen darstellen.

Nur zu Erläuterung; beide Klemmen sind mit 750-637 beschriftet, die Subtype steht nicht drauf.
Typ: 750-637/000-003: 5V-Geberversorgung, A, /A, B, /B, C, /C
Typ: 750-637/000-002: 24V-Geberversorgung, A, B, C

Ok, aber die 000-002er kriege ich trotzdem wieder angeknotet, denke ich.
Ich hatte für den ersten Versuch, das Einlesen der Geber direkt in die HSC's der CPU ein 12er Rudel von 5V->24V-El.-Relais eingebaut. Auf dem ersten Dupel davon hängt das El. Handrad, die restlichen Klemmen sind noch frei. Also könnte ich die vor die 002er hängen. Die HSC's könnte ich auch wieder rausnehmen, also bis auf den ersten HSC.

Aus einem ähnlichen Grund (und weil ich mal wieder zu dösig war, nochmal alles zu kontrollieren) hab' ich mit die beiden 750-631er geschossen. Die Anschlussbelegung von denen ist zu 80% identisch mit derjenigen der 750-637, aber die restlichen 20% sind kritisch. Und ich Dödel hab' die Dinger so angeklemmt wie die 637er. Ich dachte zuerst das Knacken beim Einstecken, kam davon, das ich in der Kabine nochmal einiges untereinander zusätzlich geerdet hatte.
Aber nö, ich hab' mir nur gepflegt mal eben 2 gar nich so günstige Klemmen geschrottet... Aber wenigstens sind die, ebenfalls gar nich so günstigen, Weggeber nicht mit über den Jordan gegangen.

Es ist noch ein Ersatz 637/000-003 im Zulauf. Und ein 000-002 in Verhandlung.

Zusätzlich sind auch 2 x 8-Kanal-DI und 1 x 8-Kanal-DA im Zulauf.

Zur Zeit überlege ich ein bisschen, ob ich nich den Staubsauger und den Kompressor zusammen mit einer Profinet-Anschaltung auf den Dachboden verfrachte. Dann müsste ich zwar einen gar nicht so kleinen Durchbruch durch die Decke zum Dachboden machen, könnte aber ne Menge an lauten und/oder platzfressenden Geräten aus dem Weg schaffen.
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