Hilfe beim Anschließen eines Motors.

Derhobbist
Beiträge: 244
Registriert: Mi 31. Mai 2017, 22:36
Kontaktdaten:
Germany

Hilfe beim Anschließen eines Motors.

Beitrag von Derhobbist » Sa 10. Nov 2018, 14:37

Ich habe schon länger einen netten kleinen Drehströmer mit rund 900 Watt hier stehen und wollte mich
an den Bau eines Tellerschleifers wagen.

Bei Lets Bastel habe ich dazu bereits eine Videoreihe gesehen, wie so etwas gemacht werden kann.

Ich habe dabei allerdings eine Hürde. Der Motor scheint für das 400V Dreiphasen Netz gemacht zu sein.
Ich habe aber nur 230V liegen.

Im Deckel des Anschlusskastens ist gezeigt, wie man den für hohe und niedrige Spannung anschließt.

Ich müsste nur mal wissen, wie ich es hinbekomme, dass der auch unter 230V "Haushaltsstrom" läuft.
Es muss ja gehen, weil jede Wasserpumpe für den Garten im Grunde auch ein Drehstrommotor ist.
Schild.JPG
Das sind die Werte.
Kabelung.JPG
Plan.JPG
Ich bin sicher, dass das mit einem Kondensator gehen sollte, müsste nur wissen, welche Klemme an was angeschlossen gehört.
Und interessant wäre, wie viel Leistung ich auf Kosten der Umrüstung einbüßen muss.

Sobald ich mir unsicher bin oder es nicht schaffe, gebe ich das Teil einem bekannten Elektroniker, aber einfaches Kabel anschrauben
bekäme ich wohl hin.

Außerdem braucht das Teil noch etwas Zuwendung was die Farbgebung angeht.
Was ist schlimmer als ein angebissener Apfel mit einem Wurm drin? Ein angebissener Apfel mit einem HALBEN Wurm drin!
Für Besucher gibt es zwei Regeln: 1. Nichts abschrauben! 2. Keine Ölflecken fotografieren! (wegen Ökofuzzis)Bastelblog

Benutzeravatar
astoba
Beiträge: 1705
Registriert: Fr 20. Jun 2014, 18:23
Germany

Re: Hilfe beim Anschließen eines Motors.

Beitrag von astoba » Sa 10. Nov 2018, 15:05

Servus

das was du suchst heißt Steinmetzschaltung, dazu findest du alles wie der Kondesnator ausgelegt werden soll, Leistungseinbuße etc.

Gruß Mike

TheBlackOne
Beiträge: 1845
Registriert: Do 10. Jan 2013, 23:06
Wohnort: Stockholm
Sweden

Re: Hilfe beim Anschließen eines Motors.

Beitrag von TheBlackOne » Sa 10. Nov 2018, 15:12

Derhobbist hat geschrieben:
Sa 10. Nov 2018, 14:37
Ich müsste nur mal wissen, wie ich es hinbekomme, dass der auch unter 230V "Haushaltsstrom" läuft.
Es muss ja gehen, weil jede Wasserpumpe für den Garten im Grunde auch ein Drehstrommotor ist.
Es gibt zig Arten von Elektromotoren: https://de.wikipedia.org/wiki/Elektromo ... motorarten
Die von dir genannte Wasserpumpe kann z.B. eine dieser sein: https://de.wikipedia.org/wiki/Wechselstrommotor
Weiler LZD 220
Aciera F3 (zerlegt)
Strands S68 (zerlegt)
Arboga EP 308
Atlas Copco KT4A5
Origo HP-20
Oerlikon Minicito 180

Benutzeravatar
Schulli
Beiträge: 732
Registriert: Fr 11. Mär 2016, 21:39
Wohnort: 15890
Germany

Re: Hilfe beim Anschließen eines Motors.

Beitrag von Schulli » Sa 10. Nov 2018, 15:20

steimetzschaltung.gif
steimetzschaltung.gif (8.06 KiB) 692 mal betrachtet
So sollte das dann aussehen.

MfG
Lothar
Drehmaschine EDM 300 ds mit fu und 0,37kw Drehstrommotor
Holzmann ED400 FD, Fu Drehstrommotor 0,75kw
Fräse BT-MR 550 Zahnriemenantrieb, FU Drehstrommotor
Paulimot F207-V
Schweissgerät: BT-EW 160

Benutzeravatar
ostwestfale
Beiträge: 1613
Registriert: Sa 21. Mai 2011, 07:28
Wohnort: Bielefeld
Germany

Re: Hilfe beim Anschließen eines Motors.

Beitrag von ostwestfale » Sa 10. Nov 2018, 18:16

Wenn du dann den Kondensator anstatt auf den braunen auf den blauen Anschluß legst,
läuft der Motor sogar anders herum

Gruß aus Bielefeld
Hans

Derhobbist
Beiträge: 244
Registriert: Mi 31. Mai 2017, 22:36
Kontaktdaten:
Germany

Re: Hilfe beim Anschließen eines Motors.

Beitrag von Derhobbist » Sa 10. Nov 2018, 19:18

Na da danke ich doch recht herzlich für die illustrierte Anleitung.

Es gibt bei Motorkondensatoren wie ich festgestellt habe zwei Typen.

Einer hat ein Kürzel "DB" also Dauerbetrieb aufgedruckt und der andere etwas anderes. Der wäre dann nur zum "Anlassen" da.

Ich gehe doch recht in der Annahme, dass hier die "DB" Variante die richtige ist?
Was ist schlimmer als ein angebissener Apfel mit einem Wurm drin? Ein angebissener Apfel mit einem HALBEN Wurm drin!
Für Besucher gibt es zwei Regeln: 1. Nichts abschrauben! 2. Keine Ölflecken fotografieren! (wegen Ökofuzzis)Bastelblog

S&S
Beiträge: 3
Registriert: Di 30. Okt 2018, 22:36

Re: Hilfe beim Anschließen eines Motors.

Beitrag von S&S » Sa 10. Nov 2018, 20:14

Tellerschleifer eventuell sinnvoll regelbare Geschwindigkeit, manchmal Frequenzumrichter für 230V werden für wenig Geld angeboten, Vorteil VS Kondensator kein(kaum) Leistung Verlust und regelbare Geschwindigkeit und Motor Überwachung beim schwergang. Einfache Geschwindigkeit Regelung durch Poti
Grüß
Hab mir mal ein von Omron gekauft, 15€ und 4,90€Versand das ganze gekostet.

mathiasg
Beiträge: 100
Registriert: Do 7. Jun 2018, 13:15
Germany

Re: Hilfe beim Anschließen eines Motors.

Beitrag von mathiasg » Sa 10. Nov 2018, 20:39

Derhobbist hat geschrieben:
Sa 10. Nov 2018, 19:18
Es gibt bei Motorkondensatoren wie ich festgestellt habe zwei Typen.
Einer hat ein Kürzel "DB" also Dauerbetrieb aufgedruckt und der andere etwas anderes. Der wäre dann nur zum "Anlassen" da.
Ich gehe doch recht in der Annahme, dass hier die "DB" Variante die richtige ist?
Ja, siehe auch hier http://elosal.de/ratgeber/trmotorkonden ... 6ff0ade016 Bei der Firma gibts z.B. auch die Kondensatoren

Derhobbist
Beiträge: 244
Registriert: Mi 31. Mai 2017, 22:36
Kontaktdaten:
Germany

Re: Hilfe beim Anschließen eines Motors.

Beitrag von Derhobbist » So 11. Nov 2018, 00:52

S&S hat geschrieben:
Sa 10. Nov 2018, 20:14
Tellerschleifer eventuell sinnvoll regelbare Geschwindigkeit, manchmal Frequenzumrichter für 230V werden für wenig Geld angeboten, Vorteil VS Kondensator kein(kaum) Leistung Verlust und regelbare Geschwindigkeit und Motor Überwachung beim schwergang. Einfache Geschwindigkeit Regelung durch Poti
Grüß
Hab mir mal ein von Omron gekauft, 15€ und 4,90€Versand das ganze gekostet.
Hast du zufällig den genauen Typ des Umrichters?
Was ist schlimmer als ein angebissener Apfel mit einem Wurm drin? Ein angebissener Apfel mit einem HALBEN Wurm drin!
Für Besucher gibt es zwei Regeln: 1. Nichts abschrauben! 2. Keine Ölflecken fotografieren! (wegen Ökofuzzis)Bastelblog

Benutzeravatar
schneibva
Beiträge: 152
Registriert: Mi 17. Sep 2014, 17:58
Wohnort: Franken

Re: Hilfe beim Anschließen eines Motors.

Beitrag von schneibva » So 11. Nov 2018, 10:22

S&S hat geschrieben:
Sa 10. Nov 2018, 20:14
Hab mir mal ein von Omron gekauft, 15€ und 4,90€Versand das ganze gekostet.
15 € ??? Sicher nicht neu.

Antworten