Fixierung der Reitstock Pinole gegen Verdrehen

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hd46510
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Fixierung der Reitstock Pinole gegen Verdrehen

Beitrag von hd46510 » So 10. Jun 2018, 16:39

Hallo liebe MB-Kollegen,
ich bin neu hier und seit meiner Ausbildung(vor 20+ Jahren) dem Drehen/Fräsen sehr zugetan, auch wenn ich mit dem Thema seit damals kaum mehr Berührung gehabt habe.

Jetzt ist mir vor einiger Zeit eine alte "Minimal-Drehbank" in schlechtem Zustand zugelaufen:P , die ich nun zum Basteln reaktivieren möchte. Habe leider nur ein Foto, auf dem sie abgeschnitten und schlecht zu sehen ist.(siehe Anhänge)

Das gröbste Problem habe ich mit der Pinole im Reitstock:
Ich vestehe nicht, wie die Sicherung gegen Verdrehen bei der Konstruktion angedacht war!
Die Pinole hat ein M6 Gewindeloch, wo eine Madenschraube saß (habe sie mittlerweile ausgebohrt, sie zeigte aber auch schon Spuren von älteren Ausbohren-Versuchen).
Der Reitstock selber ist geschlitzt zum Klemmen der Pinole. Dieser Schlitz ist in der Bohrung 2mm breit.

Wenn ich ein Bohrfutter mit der Kurbel in Richtung Werkstück bewegen möchte(d.h. Pinole ungeklemmt), muss doch irgendwas verhindern, dass sich die Pinole im Reitstock mitdreht (Schnittkräfte).
Nun frage ich mich:
Wie kann das ursprünglich ausgesehen haben?(Wirklich nur über eine Art kleiner Nase, irgendwie eingeschraubt in das M6 Loch, die in dem 2mm Schlitz lief? ) Wie kann ich das wieder funktionstüchtig machen?

Ich freue mich schon auf eure Beiträge.
Danke und LG
Martin
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HansD
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Re: Fixierung der Reitstock Pinole gegen Verdrehen

Beitrag von HansD » So 10. Jun 2018, 16:49

Bei meiner hat die Pinole eine Nut und darin läuft ein T-förmiger Anschlag dessen rundes Teil in einer Bohrung im Gehäuse steckt.

Hans
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Bevor ihr euch ärgert über meine Beiträge - freut euch lieber über die vielen die ich nicht geschrieben habe!

elmech
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Re: Fixierung der Reitstock Pinole gegen Verdrehen

Beitrag von elmech » So 10. Jun 2018, 17:24

Hallo Martin, so wie ich es sehe, kommt in die Pinole eine Schraube mit Führungsflächen für den langen Spannschlitz mit genug Spiel, dass,die Pinole,noch klemmen kann wenn man die Klemmung dann benötigt! Ist etwas unüblich, aber durch das dünnwandige Pinolenrohr wohl nötig geworden. Die Bearbeitungsspuren in der Bohrung des Reitstockes, deuten nicht auf eine Präzisionsmaschine hin! Danke für die guten Aufnahmen! Freundliche Grüsse Andi

hd46510
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Re: Fixierung der Reitstock Pinole gegen Verdrehen

Beitrag von hd46510 » Mi 13. Jun 2018, 19:04

Danke mal für eueren Input!

Ja, die genaueste ist sie sicher nicht. Die Bearbeitungsspuren haben mich auch gewundert.

D.h. die einfachste Methode wäre, aus einer Schraube so einen 2 mm Zapfen rauszufeilen.
Irgendwie bin ich nicht guter Dinge ob des Erfolgs :-D

Wieso dort wohl ein Gewinde gmacht wurde und nicht einfach ein Loch, wo so ein Zapfen eingepresst wird.
Zumindest gäbs dann nicht noch zusätzlcihes Spiel aus dem M6 Gewinde.

Ich berichte gerne wie es weitergeht....
Schöne Grüße

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