Vorrichtung zum Konusdrehen ohne Reitstockversatz

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wolfs
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Re: Vorrichtung zum Konusdrehen ohne Reitstockversatz

Beitrag von wolfs » Fr 8. Jun 2018, 23:56

Achja und die Zentrierung war ja ein Thema

Ihr meintet sicher nach DIN 333 Form R.... Klar so machens die Profis (von dem ich das weiss ich verstehe Bahnhof) werde aber den Teufel tun mir ne Sammlung Profi Zentrierbohrer zulegen, kaufe gerade nagelneuen MB4 Klon dafür brauch ich Zubehör. Auch wenn es das Beste wäre eine akkurate Radial-Zenrierbohrung hoppla blieb doch was hängen 🤓 geht es auch so man nehme Daumen überschlage mit Kreiszahl PI.. Voila die Wolfs Din ist geboren... Und geht auch für meine Zwecke wurde ganz meschugge ob der Zentrierbohrer Diskussion da mir komplett der Plan fehlte.. Ergo... MIHI NON CONSILIUM EST.

Gruss Wolfs
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Metallwurm
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Re: Vorrichtung zum Konusdrehen ohne Reitstockversatz

Beitrag von Metallwurm » Do 14. Jun 2018, 22:37

Nachdem ich den Thread gelesen habe bleibt für mich eine Frage offen:

Eine Spitze ist offensichtlich nicht gut geeignet ein schräg laufendes Werkstück zu spannen. Was spricht dagegen z.B. mit einem Kugelfräser eine halbkugelige Bohrung in die Spitze einer Welle einzubringen und dann sozusagen ein freilaufendes Lager mit einer einzelnen Kugellagerkugel zwischen Muldenspitze und Zentrierbohrung zu bauen. Mit etwas Fett müsste das doch gut laufen.

Z.B. so -----< <> >-----

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Stolle1989
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Re: Vorrichtung zum Konusdrehen ohne Reitstockversatz

Beitrag von Stolle1989 » Fr 15. Jun 2018, 06:50

Ist doch ein super Ergebnis, aber so ist es halt oft in den Foren.
Erst mal wird viel tot theoretisiert und am Ende klappt es für den Hausgebrauch doch ganz gut.
Viele Grüße aus der Braunschweiger Ecke
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Spanause
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Re: Vorrichtung zum Konusdrehen ohne Reitstockversatz

Beitrag von Spanause » So 24. Jun 2018, 11:48

....schon mal auf die Idee gekommen, dem Reitstock zwei Kegelstifte mit Auszugsgewinde zu verpassen??
Man(n) ist nie zu alt für eine glückliche Kindheit....

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SchlosserIng
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Re: Vorrichtung zum Konusdrehen ohne Reitstockversatz

Beitrag von SchlosserIng » So 24. Jun 2018, 12:05

Spanause hat geschrieben:
So 24. Jun 2018, 11:48
....schon mal auf die Idee gekommen, dem Reitstock zwei Kegelstifte mit Auszugsgewinde zu verpassen??
und wie weiter? :hae:
Der Konus des Morsekegels und der von den Kegelstiften haben doch nichts miteinander zu tun - oder steh ich da "auf dem Schlauch? :unknown:
Macht's besser
Gottfried

Meine Meinung: es erst mal versuchen ... und dann verzweifeln?
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Re: Vorrichtung zum Konusdrehen ohne Reitstockversatz

Beitrag von Spanause » Mo 25. Jun 2018, 06:28

SchlosserIng hat geschrieben:
So 24. Jun 2018, 12:05
und wie weiter? :hae:
Der Konus des Morsekegels und der von den Kegelstiften haben doch nichts miteinander zu tun - oder steh ich da "auf dem Schlauch? :unknown:
....dann versuche ich mal dich vom Schlauch zu holen:
wolfs hat geschrieben:
Di 5. Jun 2018, 22:49
(....) Ich habe den Reitstock in stundenlanger Arbeit im Schweisser meines Angesichts so gut eingerichtet den verstelle ich bestimmt nicht mehr (....)
....genau hier wären bei mir die zwei Kegelstifte zum Einsatz gekommen und der Reitstock dürfte wieder das tun wofür er vorgesehen ist, sich verstellen lassen (natürlich nach dem ziehen der Kegelstifte)!!
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Re: Vorrichtung zum Konusdrehen ohne Reitstockversatz

Beitrag von SchlosserIng » Mo 25. Jun 2018, 09:14

Danke, es fällt mir "wie Schuppen aus den Haaren" ... :trink2:

Ich hatte die Kegelstifte dummerweise als Seiten eines Drehgelenks (oder so ähnlich) vermutet - aber es passte in meinem Kopf nicht!
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Re: Vorrichtung zum Konusdrehen ohne Reitstockversatz

Beitrag von wolfs » Mo 25. Jun 2018, 22:54

Hallo Leute

Einer wollte wissen wer Prof Frank RIEG ist der macht zwei bekannte Kanäle auf YouTube einer ist LSCAD
https://www.youtube.com/channel/UCsqnf9 ... THyuMVtGVQ der zweite fällt mir grad nicht ein. Er hat einen Lehrstuhl für Konstruktionslehre an der Uni Bayreuth und ist Autor zahlreicher Sachbücher die sich speziell an Hobby Metaller richten zb "Drehen fuer Hobbyschlosser und Oldtimerfans" etc. Ich finde keiner kann komplexe Sachverhalte so gut darstellen wie er, sodass auch der Hobbyist es versteht (wie ich einer bin) Dachte nicht dass ich den gross vorstellen muss wer auch nur ein bißchen über Drehen etc bei Youtube gesurft ist kennt den Kanal.LSCAD am Intro sehr gut erkennbar.

Das zweite war die Idee mit den Spannstiften am Reitstock... Diese sollen gewährleisten dass alles immer wieder in den Ausgangszustand zurück geht... Wenn ja super Idee nur in der Praxis haette ich keine Ahnung wie gewährleisten dass der Reitstock so bleibt wie er jetzt ist wenn ich die installiere derzeit ist eine geschliffene Welle von 500mm ganze 0,003mm in der Höhe und - 0,006mm in der Seite aus der Drehachse. Gemessen : Welle zwischen Spitzen und mit MAHR MILLIMESS 1003 im Multifix abgefahren nachdem normale Messuhr mit 0, 01 Skala keinen bzw kaum Ausschlag hatte.
Aber generell super Idee mit den Stiften die haette ich vor dem letzten Reitstock einstellen haben sollen :2up:

Mittlerweile hab ich mehrere Mk2, Mk3 und einen Mk5 Konus fuer mich und einen Freund gedreht man wird immer besser durch die Übung... die feste, gehaertete 60° Spitze geht noch immer.. Nur etwas Lithiumfett vorher ist alles was ich drauftue... Vielleicht weiss sie es ja nur nicht dass es nicht geht und brennt deswegen nicht ab.... koennte aber auch an der Drehzahl, wenig Zustellung und dem Haerten liegen... Who knows? :ironie:

Achja die Idee mit der Kugellagerkugel klingt vielversprechend müßte man versuchen...


Gruss Wolfs

PS. Danke fuer die PNs bin immer zum Messen und für Auskünfte zu haben nur wenns fuer alle interessant sein könnte ist es besser im Forum aufgehoben. Kritik tut ja nicht weh.... :thx:
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Re: Vorrichtung zum Konusdrehen ohne Reitstockversatz

Beitrag von Albego » Di 26. Jun 2018, 01:16

Hallo Wolfs ,
Einer wollte wissen wer Prof Frank RIEG ist...
Ich wollte eigentlich etwas anderes über ihn wissen, aber den Zusammenhang hast Du wohl falsch verstanden.

Dachte nicht dass ich den gross vorstellen muss wer auch nur ein bißchen über Drehen etc bei Youtube gesurft ist kennt den Kanal.
Da kannst Du mal sehen, das ich zumindest den Mann nicht kenne, weil ich einen, genauer gesagt mehrere Lehrmeister hatte. Zwei sind abgeschlossene Berufsausbildungen (jawohl Plural, und nicht singular), der nächste ist das reale praktische Berufsleben, und die anderen sind unterschiedliche Firmen und unterschiedliche Produkte. Und von daher ist mir der Mann halt unbekannt. Ist mir jetzt aber auch alles egal, gibt wichtigeres.



Es grüßt
Bernhard

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Re: Vorrichtung zum Konusdrehen ohne Reitstockversatz

Beitrag von Beobachter » Di 26. Jun 2018, 07:13

wolfs hat geschrieben:
Mo 25. Jun 2018, 22:54
...Er hat einen Lehrstuhl für Konstruktionslehre an der Uni Bayreuth und ist Autor zahlreicher Sachbücher die sich speziell an Hobby Metaller richten zb "Drehen fuer Hobbyschlosser und Oldtimerfans" etc. Ich finde keiner kann komplexe Sachverhalte so gut darstellen wie er,...
Das merkt man vor allen an der Stelle, wo er erklärt, daß diese Chinesen-Dinger zum Honen völlig unbrauchbar sind - und ein paar Sekunden später selbst so ein Ding zum "Honen" verwendet ...


:muahaha:
Gruß!
Heinrich

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