Chokehebel stabilisieren

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Trommelmops
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Re: Chokehebel stabilisieren

Beitrag von Trommelmops » Fr 18. Mai 2018, 08:43

Ich habe zufällig erst meinen Walbrovergaser kugelgelagert und auch die Welle neu hergestellt.

3mm Welle und diese ebenfalls abgeflacht und dann mit der Scheibe verschraubt. Geht.

Und nun zu deinem Schlitz: Ich mache dir deine Welle, das ist nicht schwer. Und ich schicke dir das Dingens ;-)

Aber du bekommst das hin. Das ist absolut kein Hexenwerk. Doch mein Angebot steht. Ist ja nur ne Kleinigkeit und ein paar Minütchen Arbeit....Ein Projekt nach meinem Geschmack :2up:

Mehr davon :-D
Gruß der Trommelmops

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Stolle1989
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Re: Chokehebel stabilisieren

Beitrag von Stolle1989 » Fr 18. Mai 2018, 09:57

Für eine einfache Chokedrosselklappe ist eine abgeflachte Welle mehr als ausreichend stabil.
Verschrauben würde ich mit 2 kleinen Senkkopfschrauben und Loctite hochfest. Ggf. noch mit einem Körner fürs Gewissen je einen Punkt setzen.
Viele Grüße aus der Braunschweiger Ecke
Lennart

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Tech-Nik
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Re: Chokehebel stabilisieren

Beitrag von Tech-Nik » Fr 18. Mai 2018, 13:18

Wie ist das denn jetzt gemacht? Die Welle aus Kunststoff? Und die Klappe nur durchgestellt?
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netsupervisor
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Re: Chokehebel stabilisieren

Beitrag von netsupervisor » Fr 18. Mai 2018, 14:02

Und wieder ärgere ich mich mal, dass ich keine Bilder von meiner Serienfertigung für 3 Drosselklappenwellen gemacht habe.
Die Schlitze habe ich mit einem HSS Scheibenfräser erzeugte, von beiden Seiten, da du mit dem Scheibendurchmesser sonst begrenzt bist. Der Schlitz kann etwas breiter sein, durch die Schrauben (die noch in der Drosseklappe fehlen) wird er ja zusammengepresst. Z.B. hierzu sehen.

Ohne jetzt zum Schlaumeier zu mutieren: Aber ein Choke ist für mich die Starterklappe, das was du zeigst ist die Drosselklappe und eine Drosselklappenwelle, die mit einem Gaszug bedient wird. Für die Rückstellung der Drosselklappe muss noch eine Feder dran.
Grüße, Manuel
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Meistertruck
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Re: Chokehebel stabilisieren

Beitrag von Meistertruck » Fr 18. Mai 2018, 17:01

Tech-Nik hat geschrieben:Wie ist das denn jetzt gemacht? Die Welle aus Kunststoff? Und die Klappe nur durchgestellt?
Jupp genau so ist es, da sind auch keine Schrauben.

Und es bleibt ein Choke, die Drosselklappe kommt erst dahinter :P

Werde am Wochenende mal schaun wie ich es mache, weiss nicht ob ich einen so dünnen Scheibenfräser besitze.
LG. Andreas

Versuch und Irrtum hat den höchsten Lernerfolg!!!
Leider ist diese Methode nicht immer die kostengünstigste.

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Stolle1989
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Re: Chokehebel stabilisieren

Beitrag von Stolle1989 » Fr 18. Mai 2018, 18:08

Meistertruck hat geschrieben:
Tech-Nik hat geschrieben:Wie ist das denn jetzt gemacht? Die Welle aus Kunststoff? Und die Klappe nur durchgestellt?
Jupp genau so ist es, da sind auch keine Schrauben.

Und es bleibt ein Choke, die Drosselklappe kommt erst dahinter :P

Werde am Wochenende mal schaun wie ich es mache, weiss nicht ob ich einen so dünnen Scheibenfräser besitze.
Und was macht der Choke, durch eine Drosselklappe anreichern oder?
Viele Grüße aus der Braunschweiger Ecke
Lennart

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HansD
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Re: Chokehebel stabilisieren

Beitrag von HansD » Fr 18. Mai 2018, 19:03

Und ich dachte immer Choke und Drosselklappe wären zwei Bauteile.

Hans
Bauberichte Thread #12691

Bevor ihr euch ärgert über meine Beiträge - freut euch lieber über die vielen die ich nicht geschrieben habe!

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Re: Chokehebel stabilisieren

Beitrag von michiel » Fr 18. Mai 2018, 19:34

Es gibt 2 verschieden Ausführungen.
Entweder eine verstellbare, mehr oder weniger dicht schließende Luftklappe im Ansaugtrakt.
oder eine Kraftstoffanreicherung durch eine zusätzliche Düse, welche geöffnet oder geschlossen werden kann.
Ziel ist bei Beiden das Gemisch mit Kraftstoff anzureichern.
Entweder durch Verschließen der Luftzufuhr oder durch zusätzlichen Kraftstoff.
Gruß
Michiel

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Re: Chokehebel stabilisieren

Beitrag von Meistertruck » Mo 21. Mai 2018, 09:02

Es ist vollbracht,

Material zusammen gesucht.
Vergaser_1.JPG
Säge auf Vertikaltisch umgesteckt. Ich liebe es wenn ich einfach ohne Werkzeug, Sägearm hochgeklappt, Tisch draufgesteckt und schon kann es los gehen ohne diese lästige Schrauberei mit dem wabbeligen original Tisch. So nutze ich diese Funktion wesentlich öfter
Vergaser_2.JPG
Dann die Kontur ausgefräst.
Vergaser_3.JPG
Dann in die vorher auf 5,56 mm abgedrehte Messingwelle einen Schlitz eingebracht. Der Vorschlag mit der Laubsäge einen Schlitz einzubringen, hat nicht funktioniert, da das Blatt viel zu sehr verläuft. Leider hatte ich keinen Scheibenfräser von 0,7 mm, also in den Baumarkt meines Vertrauens gefahren und geschaut was da ist. Fündig bin ich bei Proxxondiamantscheibe geworden diese ist 0,6 mm dick, hat einen Durchmesser von 20 mm und da die komplett mit Diamant besetzt ist konnte ich auch vertikal zustellen, um auf 0,7 mm zu kommen. Das hat ausgezeichnet funktioniert. Die Kopfenden habe ich dann mit einem normalen Sägeblatt etwas begradigt.
Vergaser_4.JPG
Dann die Messingwelle mit einer Madenschraube in der richtigen Position fixiert. Das Ganze auf die Drehe gespannt um eventuell noch eine Gegenlagerung einbringen zu können, aber denke es wird so schon stabil genug sein, kein Vergleich zu der Kunststoffwelle.
Vergaser_5.JPG
Und so sieht es jetzt aus.
Vergaser_6.JPG
Vergaser_7.JPG
Und hier noch einmal der Vergaser von der anderen Seite mit der Drosselklappe, für alle die es nicht glauben wollen.
Vergaser_8.JPG
Ich wünsche euch noch angenehme Fingsten.
LG. Andreas

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Re: Chokehebel stabilisieren

Beitrag von Darko » Mo 21. Mai 2018, 14:35

Genau so soll man das eigentlich nicht schrauben. Da gehört ein durchgehendes Gewinde rein und eine lange, gebohrte schraube. Die Klappe wird dann festgeschraubt, und die Schraube von der anderen Seite mit der Zange platt gemacht, so dass sie sich nicht lösen kann.
Die Klappe ist sonst innerhalt weniger Betriebsstunden lose und wird vom Motor verdaut.
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