Plattenstärke Lochtisch

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JollyRoger
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Re: Plattenstärke Lochtisch

Beitrag von JollyRoger » Do 9. Jan 2020, 11:40

Hallo,

so ähnlich wie bei einer Schraubzwinge MÜSSEN die Spannelemente im Tisch wackeln können, sonst kann sich das "Männlein" im "Weiblein" beim Anziehen nicht verspannen. Daher haben die 16er Bohrungen, wenn sie gerieben werden, ja auch nur die grobe F11-Toleranz (+0.016/+0.126mm)

Essentiell ist, dass das Rastermaß stimmt und das kriegt der Laser sicher hin.

Der Durchmesser ist nicht sooo dramatisch, wobei geriebene Löcher natürlich besser als gelaserte sind. Arbeiten wird man mit beidem können.

Wer es nicht glaubt, der kann sich gerne mal die Festool-Lochtische mit Holzplatten ansehen. Ich wage zu behaupten, dass die Bohrungen nicht gerieben sind, dennoch kann man mit den MFT-Tischen schöne Sachen machen. Für schwere Zimmereiarbeiten sind sie dennoch nicht geeignet.

Tiberius
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Re: Plattenstärke Lochtisch

Beitrag von Tiberius » Do 9. Jan 2020, 12:49

Die Festool Tische sind aber auch dicker als 6mm oder? Ich bin ja auch der Meinung dass die Lochtoleranz nicht so wichtig ist und die Spannelemente ein bißchen Spiel brauchen. Gleichzeitig brauch man zum Verspannen halt eine gewisse Dicke damit sich das Spannelement nicht komplett schief stellt bis es endlich verspannt ist. Oder im Extremfall (z.B. Blechstärke 1mm) verbiegt das Spannelement einfach die Oberfläche weil der Hebel zu groß wird.

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Elfenspan
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Re: Plattenstärke Lochtisch

Beitrag von Elfenspan » Do 9. Jan 2020, 19:14

JollyRoger hat geschrieben:
Do 9. Jan 2020, 08:24
Wer Aluguss hinkriegt, der kann auch schweißen.
Danke, dann kann ich's (Getriebegehäuse). War mein allererstes Aluschweißen in den 80ern. Mit Mag.
A..hoi

Ich bin kein gelernter Zerspaner, ich kann drehen und fräsen wie's mir paßt.

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Re: Plattenstärke Lochtisch

Beitrag von Tüftler01 » Do 9. Jan 2020, 20:59

Das Konstruckt schaut nicht schlecht aus, aber warum an der Rückseite nur kleine Kacheln und nicht auch eine durchgehende Platte wie vorne? :nixweiss:

Retro
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Re: Plattenstärke Lochtisch

Beitrag von Retro » Do 9. Jan 2020, 21:12

Wenn mal was reinfällt, bekommst du es nur noch schwer wieder raus, wenn du eine Platte unten hast.
Schleifen: Doppelschleifer (ERPEES)
Schweißen: Stahlwerk AC/DC WIG 200 PLASMA; ESAB Maxi Bantham 170 (E-Hand); ESAB Power Compact 400W
Bohren: FLOTT TB16L
Umformen: Gasesse; Amboss 250 kg
Trennen: Klaeger Fortuna (400er)
Holz: EB SPA1000; PK200; HC260

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Bernhard Küch
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Re: Plattenstärke Lochtisch

Beitrag von Bernhard Küch » Do 16. Jan 2020, 11:22

Hi,

ich bin der Bernhard und bin der Kopf hinter Nasty Tools.
Ursprünglich habe ich auch für mich selbst einen Tisch für Zuhause gesucht und bin auf die certi flat Tische gebracht worden.
Kein Angebot aber Bedarf, also angefangen zu konstruieren, Shop zu bauen und Lieferanten gesucht.

Für den Hobby und Heimwerkerbereich ist die Plattenstärke vollkommen ausreichend.
Der Tisch ohne Füße wiegt so rund 60 kg- in 12 mm Wandstärke lässt sich der nur schwer bewegen.
Die Tischgröße 1200x600 ist bewusst auf Werkbankgröße gewählt. Wenn der Tisch größer werden soll kann man mit Spannwinkeln und Seitenverlängerungen arbeiten.

Gute 200 kg lassen sich auf den Tisch stellen, da sind eher die Füße/Rollen der Schwachpunkt.
Wenn der Tisch zusammengebaut wird reichen gute ordentliche Heftpunkte.

Wenn Ihr Fragen habt beantworte ich die gerne. Neben den Tischen biete ich ebenfalls Bausätze für Spannmittel, Füße, Lochtischzwingen und bald noch einen Schweißdrehtisch an.
Ansonsten gibt es die Muster auch in Bochum zu besichtigen.

Glückauf!

Bernhard

Herbert Modbau.
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Re: Plattenstärke Lochtisch

Beitrag von Herbert Modbau. » Do 16. Jan 2020, 14:33

Hallo zusammen,von Tiberius wieder in mein Hirn gepflanzt, habe ich mal eben für die geplante Lochplatte/Arbeitstisch Holzwerken :steinigung:
was so rumlag zusammengepunktet.
Passt in eine 20mm Bohrung in eine 24mm Dachlatte.
Der Winkel kleiner 90 Grad war zufällig und der krummen Säge geschuldet,macht aber natürlich Sinn.
Ist das aus dem Holzwerk bekannte Einhänge Verfahren nicht auch auf dem Schweisstisch denkbar?

VG
1579181554582-1420055540.jpg

Retro
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Re: Plattenstärke Lochtisch

Beitrag von Retro » Do 16. Jan 2020, 15:53

Bernhard Küch hat geschrieben:
Do 16. Jan 2020, 11:22
Gute 200 kg lassen sich auf den Tisch stellen, da sind eher die Füße/Rollen der Schwachpunkt.
Wenn der Tisch zusammengebaut wird reichen gute ordentliche Heftpunkte.

Wenn Ihr Fragen habt beantworte ich die gerne. Neben den Tischen biete ich ebenfalls Bausätze für Spannmittel, Füße, Lochtischzwingen und bald noch einen Schweißdrehtisch an.
Ansonsten gibt es die Muster auch in Bochum zu besichtigen.
Was ist, wenn ich die 6mm-Tische als Richtplatte missbrauche?
Schleifen: Doppelschleifer (ERPEES)
Schweißen: Stahlwerk AC/DC WIG 200 PLASMA; ESAB Maxi Bantham 170 (E-Hand); ESAB Power Compact 400W
Bohren: FLOTT TB16L
Umformen: Gasesse; Amboss 250 kg
Trennen: Klaeger Fortuna (400er)
Holz: EB SPA1000; PK200; HC260

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Bernhard Küch
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Re: Plattenstärke Lochtisch

Beitrag von Bernhard Küch » Do 16. Jan 2020, 15:58

Wenn du die Zwinge in den Tisch eintauchen lässt benötigst du ca. 40 mm (Heute noch mit einem Herrn aus Straubing telefoniert.)
Das wird eng mit den Verstrebungen unter dem Tisch.

-----


Kommt drauf an was du wie richtest?
Ich werde in den kommenden Wochen einen bewusst bis zur Zerstörung an die Grenzen bringen.

Aktuell habe ich das Montage Video online gebracht.
https://www.youtube.com/watch?v=kd2bPDOlPys&t=5s

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wink
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Re: Plattenstärke Lochtisch

Beitrag von wink » Do 16. Jan 2020, 16:42

Retro hat geschrieben:
Do 16. Jan 2020, 15:53
Was ist, wenn ich die 6mm-Tische als Richtplatte missbrauche?
Ah, von dir war also der komplett verhaute und krumme Demmeler Tisch der mal kurz in den Kleinanzeigen war für eine völlig utopische Preisvorstellung (90% vom Neupreis, kein Zubehör). ;-)

Hirn einschalten bei der Schweißreihenfolge hilft auch viel.
MfG
Christoph

Bohrwerke sind die neuen Hobel

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