Macmon M100 Unterlagen?

nochbr
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Re: Macmon M100 Unterlagen?

Beitrag von nochbr » Di 3. Jun 2014, 10:45

So, in Werkstatt gewesen: Loch hat um die 40 mm. Mit einer 30 - 35 mm Welle bist also gut bedient.

Übrigens steht das auch auf Seite 2 deiner Bedienungsanleitung, ganz oben. Allerdings steht in der BDA bei der M100C eine 40 mm Welle, bei der M100D eine 35 mm Welle.

Länge dürfte bei ca. 1 m liegen.

Gruß Achim

edit: Ich hab dir die Bedienungsanleitung nur geschickt, von Vorlesen war nie die Rede :muahaha:

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HolgerM
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Re: Macmon M100 Unterlagen?

Beitrag von HolgerM » Di 3. Jun 2014, 15:12

Lesen bildet.
Seite 2 hab ich übersehen, Seite 48 habe ich gelesen, allerdings erschien mir die Vorgehensweise unnötig komplex.
Wenn ich sie am Kopf heben würde, was ich nicht tun werde, würde ich die Führungen mit etwa 1,1 n/mm² belasten. Erscheint nicht viel, oder?

Ich hab leider kein passends Rundmaterial. Werde ich noch besorgen müssen. Wasserrohr, a.k.a. Siederohr nach EN 10255 /din 2440 besteht aus S195T, Streckgrenze 195N/mm².
1"-Wasserrohr hat außen 33,7, innen 27,2, WS 3,25mm.
Ergibt einen Widerstandsmoment von W=2161mm³, 3500N pro Seite, Hebelarm 30mm (eng anliegender Hebegurt) macht ein Biegemoment M=105000 Nmm.
Die Querschnittslast liegt also bei 48,6N/mm², ergibt eine über 4-Fache Sicherheit. Mit einer 40mm Stahlwelle hätte ich allerdings eine 25-fache Sicherheit. Da werd ich wohl mal suchen gehen.

Danke für die Geduld!

Gruss Holger
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Re: Macmon M100 Unterlagen?

Beitrag von Europa » Di 3. Jun 2014, 22:13

Hallo zusammen,


ich hab meine Macmon so wie in der Anleitung beschrieben von der Palette gehoben und in die passende Ecke der Werkstatt gestellt. Die Welle hatte bei mir 30 mm im Durchmesser, Material von dem Ding war Automatenstahl. Das ganze ging völlig problemlos wenn auch mit nem flauen Gefühl im Magen wenn 800 kg einfach so rum baumeln. Am Kopf würde ich definitiv nicht anhängen, die Jungs werden sich mit der Bohrung schon was gedacht haben...


Der Thread zu meiner Macmon ist hier: http://forum.zerspanungsbude.net/viewto ... lit=Macmon
Vielleicht ganz interessant ;-)



Gruß

Florian

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Re: Macmon M100 Unterlagen?

Beitrag von HolgerM » Do 5. Jun 2014, 12:19

So. Die Maschine ist da und abgeladen.
Mit dabei waren ein Walter UTA 80 mit Lochscheiben und ein grauer Teiltisch unbekannter Provinienz, fester Winkeltisch, mehr als 100 Frässtichel, 120 schon halbierte Stichelrohlinge wahrscheinlich aus HM, 20 SK40 Werkzeugaufnahmen, knapp 100 Schaftfräser, drei fette Walzenstirnfräser und noch etwa 30 Drehstähle aller Größen und Formen.

Was mir jetzt noch fehlt ist ein SK40 Spannzangenfutter mit Spannzangen und ein SK40 Futter für den Walter. Die Maschine mit dem ganzen Kram hat 1100 Euros gekostet, ich denk das ist ganz OK.

Heut Abend mach ich mal Fotos.

Gruss Holger
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Re: Macmon M100 Unterlagen?

Beitrag von nochbr » Do 5. Jun 2014, 12:51

:bilder: Preis wäre supergut, wenn die Maschine auch nur einigermaßen in Ordnung ist.

Gruß Achim

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Re: Macmon M100 Unterlagen?

Beitrag von HolgerM » Fr 6. Jun 2014, 10:49

So. Hier ein paar Bilder.

Fragen:

Diese Einzahnfräser, welche auf Stangen aufgeschraubt werden, hab ich noch nie gesehen. Wozu sind die gut?

Meine Anzugstangen haben auf der Aufnahmeseite ein INNENgewinde mit 17,25mm Kernloch, vielleicht M20x2? Scheint aber kein Sägegewinde zu sein. Brauch ich da spezielle Anzugsbolzen für die SK40 aufnahmen? Oder besser die Anzugstange auf M16 ändern?

Ansonsten macht die Maschine einen brauchbaren Eindruck, Ölstände sind korrekt, Umkehrspiel X in der Mitte 0,5mm, am Rand 0,2mm, scheint aber teilweise aus dem Spindellager am Handrad zu kommen. Umkehrspiel Y 0,1mm bis 0,2mm.
Die Führungen sind ölfeucht, Führungsspiel muss ich die Tage noch messen, ist aber nichts fühlbar.
Die Pinole ist fest, lässt sich etwa 0,2mm bewegen, die Verzahnung der Spindelwelle ist mit harzigem Öl verbacken, wahrscheinlich ist das die Ursache. Ich hab die Mimik jetzt mal in Petroleum eingeweicht.

Gruss Holger
Dateianhänge
WP_20140606_09_45_11_Pro.jpg
Seltsamer Einzahn
WP_20140606_09_43_50_Pro.jpg
Anzugstange mit seltsamem Gewinde (17,26 Kernloch. M20?)
WP_20140605_22_46_30_Pro.jpg
Fräser
WP_20140605_22_45_58_Pro.jpg
Supportschleifer. Hat zwar nix mit der Maschine zu tun, gabs aber dazu. Wegschmeissen kann man den immer noch :-)
WP_20140605_22_45_52_Pro.jpg
Jede menge Drehstähle, eine riesige Zentrierspitze MK5?
WP_20140605_10_56_58_Pro.jpg
Walter 2
WP_20140605_22_23_39_Pro.jpg
Walter UTA 80
WP_20140605_10_58_35_Pro.jpg
Teilapparat 2
WP_20140605_10_58_40_Pro.jpg
Teilapparat 1
WP_20140605_22_46_07_Pro.jpg
Die Fräse.
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Re: Macmon M100 Unterlagen?

Beitrag von nochbr » Fr 6. Jun 2014, 12:13

Hübsche Farbe - RAL 5019? :-D Komme grade aus der Werkstatt wieder hochgerannt, sieht aus wie meine (Gottseidank ist noch da...)

Ansonsten hast noch das eine oder andere Zubehör einer Drehbank mitgekriegt. Tut ja nicht weh...

Anzugsstangen hatte ich auch die S20x2 - habe ich allerdings auf M16 umgebaut, da ich die Normalen Steilkegel DIN 2080 benutzen will.

Und diese "Einzahn Fräser" sind Ausdrehstähle für die Drehbank.

Gruß Achim

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Re: Macmon M100 Unterlagen?

Beitrag von Europa » Fr 6. Jun 2014, 12:15

Also das ganze Paket zu diesem Preis war definitiv ein Schnäppchen :o


Der Teilapparat 1 sieht mir schwer nach einem Deckel Teilkopf aus, wohl mit MK4 Kegel in der Teilkopfspindel da außen das Gewinde zu sehen ist. Die Planscheibe die dabei war passt wohl auf den Teilkopf? Das Teil ist jedenfalls super, den kannst du statt dem Tisch an dem X-Schlitten schrauben und hast so ne Menge Spannraum bzw. kannst die (nicht all zu großen Verfahrwege) optimal nutzen. Ein Dreibacken/Vierbackenfutter und der Gegenhalter ist wohl nicht dabei?


Das seltsame Gewinde müsste ein S20x2 Sägezahngewinde sein. Ein gängiges Anzugsgewinde für die Deckel FP´s das auch meine Macmon hat. Im Gegensatz zum Achim nutze ich DIN 69871 Aufnahmen mit passendem Anzugsbolzen da ich dafür einige Aufnahmen zur Maschine bekommen hab.


Die ´seltsamen Einzahnfräser´ sind wohl Komet Drehstähle. Die Teile sind super zum innen drehen auf der Drehmaschine oder auch zum ausspindel auf der Fräse.



Gruß

Florian

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Re: Macmon M100 Unterlagen?

Beitrag von HolgerM » Fr 6. Jun 2014, 13:17

So, ich hab in der Mittagspause mal nach der Pinole geschaut. Heut Morgen hab ich ihr ein Bad aus 50/50 Aceton und Petroleum verpasst, und siehe da, sie geht wieder. Ich hab sie mal ausgebaut und mach sie schön sauber.

Wenn diese Preise hier

http://www.ebay.de/itm/Bohrstange-Komet ... 4d1ce650b8

realistisch sind, hab ich Komet-Bohrstangen und Aufsätze für mehrere tausend Euro. Ich könnte sie natürlich auch als Hutmuttern am Balkongeländer verwenden, vorher vielleicht ein bisschen die scharfen Kanten verschleifen...

Im Ernst. Jetzt brauch ich wohl eine Drehmaschine.

PS: Ja, die Farbe ist Capriblau, ist aber grün drunter. Ich mach sie wohl grau.

Gruss Holger
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Re: Macmon M100 Unterlagen?

Beitrag von nochbr » Fr 6. Jun 2014, 14:44

HolgerM hat geschrieben:realistisch sind, hab ich Komet-Bohrstangen und Aufsätze für mehrere tausend Euro. Ich könnte sie natürlich auch als Hutmuttern am Balkongeländer verwenden, vorher vielleicht ein bisschen die scharfen Kanten verschleifen...
Geschickt verkauft könnten dir die Bohrstangen deine Maschine finanzieren...

Gruß Achim

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