Zwischenstand einer Oldtimerrestauration!

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Sepp9550
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Re: Zwischenstand einer Oldtimerrestauration!

Beitrag von Sepp9550 » Sa 14. Jul 2018, 02:34

Wir würden unsere beiden älteren Traktoren nie hergeben, bevor das passiert kommt noch eher einer dazu :-D

Mir gefällt die Aufspannung :2up:
Wie Zerspant das Zeug eigentlich, Staubt das ?
Nachdem man ja bei den neuen nicht weiß was drin ist (bei den alten Asbest)
Mit freundlichen Grüßen, ein Stefan zu viel

...auf der suche nach dem verlegten Werkzeug

Drehmaschine: Quantum D310x910, Bohr(fräs)maschine: Optimum MB4, Deckel G1

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Eicher
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Re: Zwischenstand einer Oldtimerrestauration!

Beitrag von Eicher » Sa 14. Jul 2018, 11:19

:o
Die Bremsbeläge gibt es als Meterware .....
Weil so alte Beläge sind hart und machen eher
die Trommel kaputt :pfeif:
Wenn alles was mir durch den Sinn geht umgesetzt würde,
hätte ich keine Zeit mehr zum Nachdenken.
Gruß Christoph

ZerspannerMax
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Re: Zwischenstand einer Oldtimerrestauration!

Beitrag von ZerspannerMax » Sa 14. Jul 2018, 13:10

Hallo Philipp,

schön gemacht!
Ja, :steinigung: ich habe im Linkslauf gelenzt
Gibts da nen Grund wieso man das nicht machen sollte?
Ich hab das auch schon öfter gemacht wenn der Drehstahl so geschliffen war und keinen Unterschied festgestellt.

Gruß Max

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DerRestaurator
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Re: Zwischenstand einer Oldtimerrestauration!

Beitrag von DerRestaurator » Sa 14. Jul 2018, 13:30

Sepp9550 hat geschrieben:
Sa 14. Jul 2018, 02:34
Mir gefällt die Aufspannung :2up:
Wie Zerspant das Zeug eigentlich, Staubt das ?
Nachdem man ja bei den neuen nicht weiß was drin ist (bei den alten Asbest)
Ein Teil staubt (relativ grob) und ein Teil fällt in Form von großen Rubbeln runter - ähnlich Fledermauskacke :-)
In den neuen Belägen sind auf jeden Fall Stahlspäne drin :nixweiss:


Eicher hat geschrieben:
Sa 14. Jul 2018, 11:19
:o
Die Bremsbeläge gibt es als Meterware .....
Weil so alte Beläge sind hart und machen eher
die Trommel kaputt :pfeif:
Mein Lieber, mein Guter,
das Bild ist gestellt! die Treckerbeläge sind neu belegt mit frischer Meterware! Ich hätte sonst auch nie das Maß der 2 mm bis 2,5 mm größer gedrehten Trommel erreicht ;-)

ZerspannerMax hat geschrieben:
Sa 14. Jul 2018, 13:10
Ja, :steinigung: ich habe im Linkslauf gelenzt
Gibts da nen Grund wieso man das nicht machen sollte?
Ich hab das auch schon öfter gemacht wenn der Drehstahl so geschliffen war und keinen Unterschied festgestellt.

Gruß Max
Der Kopf könnte sich vom Schaft schrauben...

Die Bremstrommel hatte ich vor 4-5 Jahren ausdrehen lassen, da hatte ich die Drehe noch nicht...

:hi: Philipp
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skipperharry
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Re: Zwischenstand einer Oldtimerrestauration!

Beitrag von skipperharry » Sa 14. Jul 2018, 15:58

Der Trecker ist eine saubere Arbeit, sehr schön geworden,
was ich nicht verstehe ist der Aufwand beim Bremsbelag entfernen, bis die ganze Aufspannung steht hast Du ja schon 4 Backen abgenietet.
Ich habe immer die Nietenden mit einem flachen scharfen Meisel abgeschlagen, oder wenn ganz sauber werden soll abgebohrt, der Rest fällt dann von
allein ab.
Elektrische Drahtbürste, Belagträger sauber machen und die neuen Beläge aufnieten, in der Mitte des Belag anfangen.
Warum dann dieser Aufwand?

Gruß Harald
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DerRestaurator
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Re: Zwischenstand einer Oldtimerrestauration!

Beitrag von DerRestaurator » Sa 14. Jul 2018, 23:06

skipperharry hat geschrieben:
Sa 14. Jul 2018, 15:58
Der Trecker ist eine saubere Arbeit, sehr schön geworden,
was ich nicht verstehe ist der Aufwand beim Bremsbelag entfernen, bis die ganze Aufspannung steht hast Du ja schon 4 Backen abgenietet.
:muahaha: :muahaha: :muahaha:
Ich habe das jetzt 3 mal gelesen, bis ich verstanden habe, was Du meinst. Kommt davon, wenn man so im Film drin ist.

Die Lenz-Aktion dient nur dem Anformen der neuen Übermaßbremsbeläge mit 8mm Stärke (6mm sind original) an die, sicher nicht zum ersten Mal, ausgedrehten Bremstrommeln.
Standardmaß ist hier 350mm, das jetzt gemessene Maß lag bei 352,5mm!

Die alten Beläge habe ich auch mit einem scharfen Meißel und einem Splintentreiber vom Belagträger verscheucht ;-) Ich muss ja nicht aus allem eine Wissenschaft machen...

:hi: Philipp
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Eicher
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Re: Zwischenstand einer Oldtimerrestauration!

Beitrag von Eicher » So 15. Jul 2018, 10:06

Da sieht man es wieder ... Porsche fahren ist teuer.
An meinem Eicher sind immer noch die Ersten Beläge
von 1958 dran ......

:muahaha: :hi: :muahaha:
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Gruß Christoph

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Re: Zwischenstand einer Oldtimerrestauration!

Beitrag von DerRestaurator » So 15. Jul 2018, 11:18

Eicher hat geschrieben:
So 15. Jul 2018, 10:06
Da sieht man es wieder ... Porsche fahren ist teuer.
An meinem Eicher sind immer noch die Ersten Beläge
von 1958 dran ......
Ja und nein! Ich behaupte, dein Eicher (ein echt schönes Gespann zeigst Du da!) hat etwa 3 mal so viel Pflege erfahren und wurde etwas weniger hart rangenommen ;-)
Die linke Radnabe meines Roten ist ja auch nicht ohne Grund angebrochen...

:hi: Philipp
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skipperharry
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Re: Zwischenstand einer Oldtimerrestauration!

Beitrag von skipperharry » So 15. Jul 2018, 13:24

Hallo Phillip,

Danke jetzt habe ich es auch verstanden, Du hast quasi übermaß Bremsbeläge auf das Trommelmaß abgedreht. Auf Deinem Bild sah es so aus als ob Du die alten
Beläge abdrehen willst. :o
Ist klar, wenn die Trommeln schon mehrfach ausgedreht wurden ist es schwierig passende Beläge zu finden, meist sind sie
dann zu dünn oder wie in Deinem Fall zu dick.

Gruß Harald
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Re: Zwischenstand einer Oldtimerrestauration!

Beitrag von DerRestaurator » So 15. Jul 2018, 14:11

skipperharry hat geschrieben:
So 15. Jul 2018, 13:24
Auf Deinem Bild sah es so aus als ob Du die alten
Beläge abdrehen willst. :o
Hatte ich ja geschrieben: Gestelltes Bild mit alten, kleineren Belägen vom Anhänger, die nicht ansatzweise überarbeitet sind ;-) :trink2: :handshake:

Schönen, sonnigen Sonntag
Philipp
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