Bitte um Empfehlung/Kaufberatung Drehmaschine bis ca. 1.000 €

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S4B5
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Re: Bitte um Empfehlung/Kaufberatung Drehmaschine bis ca. 1.000 €

Beitrag von S4B5 » Do 19. Sep 2019, 12:19

Hi

Für 16mm Bohrer und größer braucht es schon ein gutes Getriebe, Drehzahlverstellung rein über die Elektronik wird da bei den meisten kleinen Maschinen nicht reichen.

Zumindest nicht wenn auch mal zähere Stähle bearbeitet werden sollten.

Ich würde auch nicht unter 500mm Spitzenweite gehen. :hi:

lg Marco

flexiblebird
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Re: Bitte um Empfehlung/Kaufberatung Drehmaschine bis ca. 1.000 €

Beitrag von flexiblebird » Do 19. Sep 2019, 14:06

Bluebrain hat geschrieben:
Do 19. Sep 2019, 03:22
Benutzt wird die Drehmaschine von mir eher nur gelegentlich. z.B. Messing-Füße für eine Nixie-Uhr, Bayblade (Kreisel) aus Alu, Stück 25mm Edelstahlrohr 2mm Durchmesser abdrehen und auf Länge, 49mm auf 39mm Adapter für Motorrad Scheinwerfer-Halter, Alu Steckergehäuse für Netzteilstecker, ...
Du brauchst keine Drehmaschine.
Du willst dir nur neues Spielzeug gönnen.
Wabeco F1200, RC6123BX500, Emco BS2, Einhell MBS400, Woodstar PB06, Proxxon FKS/E

blondy
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Re: Bitte um Empfehlung/Kaufberatung Drehmaschine bis ca. 1.000 €

Beitrag von blondy » Do 19. Sep 2019, 14:26

leider auch :offtopic: aber:
@flexiblebird: bist Du mit ihm verheiratet? Klingt nämlich so. Außerdem hat er das doch im Startbeitrag quasi schon zugegeben.
Gruß
blondy

Tut mir leid, aber das ist so eine Macke von mir, immer zu glauben, daß die Antwort etwas mit der Frage zu tun haben müsste.

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Bluebrain
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Re: Bitte um Empfehlung/Kaufberatung Drehmaschine bis ca. 1.000 €

Beitrag von Bluebrain » Do 19. Sep 2019, 18:09

Beobachter hat geschrieben:
Do 19. Sep 2019, 08:23
Bluebrain hat geschrieben:
Do 19. Sep 2019, 03:22
Ja, ich weiß, kann man sicherlich reaprieren. Möchte ich aber nicht. ..
Blöde Frage: Wieso?
Das ist doch die Gelegenheit, auf FU umzurüsten!
Aus den vielen anderen Gründen, die ich ja noch genannt habe. (schlechte Bedienbarkeit, Vibrationen (vmtl. was ausgeschlagen), ...)
Schwarzfinger hat geschrieben:
Do 19. Sep 2019, 08:35
Eine gebrauchte Emco Compakt 8 gibt's in dem Preisrahmen.
Ich möchte diesmal eine neue.
rainer75 hat geschrieben:
Do 19. Sep 2019, 09:20
Von den dreien dürfte die PM190-V die robustetste und hochwertigste sein, allerdings mit einem für so eine "ordentliche" Maschine unverständlich kurzen Bett.
Ja, das verstehe ich auch nicht ganz. Sonst macht die Maschine ja wirklich einen sehr guten Eindruck.
rainer75 hat geschrieben:
Do 19. Sep 2019, 09:20
Du hast ja mit Deiner 250er schon die leidvolle Erfahrung gemacht, dass mit Bohrfutter und Bohrer im Reitstock kein Platz mehr fürs Werkstück bleibt.
Insofern verstehe ich nicht, warum Du jetzt Maschinen aussuchst, die wieder kaum mehr bieten. Denn eins ist sicher: Der Zeitpunkt wo die Spitzenweite wieder nicht reichen wird kommt sicher. :steinigung:
Klar muss man sich irgendwo ein Limit setzen, sowohl beim Preis wie auch von den Abmessungen her.
Aber von einer ganz kleinen auf eine sehr kleine Maschine zu wechseln ist für mein Verständnis unsinnig.
Ja, da hast du schon recht. Aber das mit dem langen 16mm Bohrer war jetzt auch eine Ausnahme. Bisher bin ich auch auf der kleinen Optimum noch nicht ans Längenlimit gestoßen.
rainer75 hat geschrieben:
Do 19. Sep 2019, 09:20
Beim Verkauf der Optimum wird einiges rauskommen, wenn Du die bei Ebay ab 1 Euro einstellst wirst Du trotz des Schadens an der Elektronik (oder am Motor?) noch eine ordentliche Summe bekommen die Du in eine neue investieren kannst.
Da mache ich mir wenig Hoffnung. Die hatte glaube ich mal einen NP von 800€, ich habe sie vor ein paar Jahren für 500 gekauft.
rainer75 hat geschrieben:
Do 19. Sep 2019, 09:20
Bei den Anzeigen der Bernardo an den Spindeln musst Du aber beachten, dass diese ausschließlich die Bewegung der Spindel erfassen, vom Spindelspiel kriegen die nix mit!
Anbaumessschieber dagegen erfassen jede Bewegung des Schlittens, egal ob sie von der Spindel oder vom Schnittdruck kommt.
Danke für den Hinweis. Stimmt natürlich. Hatte ich nicht bedacht.
rainer75 hat geschrieben:
Do 19. Sep 2019, 09:20
Meine Empfehlung wenn es denn eine neue Maschine sein soll:
Paulimot Sieg SC4 oder Bernardo Profi 450 oder Bernardo Profi 550 LZ.
Diese sind mir ehrlich gesagt schlichtweg zu schwer, zu teuer und zu groß.
rainer75 hat geschrieben:
Do 19. Sep 2019, 09:20
Klar sind diese Maschinen nicht für 1000,- zu haben, aber eine SC4 kostet gegenüber der PM190 "nur" etwa 500,- Aufpreis und das ist es allemal wert.
Im Grunde genommen ist das das doppelte vom ursprünglichen Budget.
Und dann kommt ja noch das ganze Zubehör auch noch dazu.
Zumindest bei der SC2 könnte ich meine ganzen 8mm Drehstähle weiter verwenden.
rainer75 hat geschrieben:
Do 19. Sep 2019, 09:20
Lieber noch etwas sparen bis das Geld für eine solche Maschine beinander ist als dass Du nach zwei Jahren (oder schon eher) wieder unglücklich mit einer der kleinen Maschinen bist.
Absoult richtig. Ich bin definitiv davon abgekommen, zu billig oder klein zu kaufen. Im Nachhinein ärgert man sich nur und mit schlechtem Werkzeug zu arbeiten bringt einfach nur Frust.
Aber irgendwann muss auch Schluss sein. Immer nur das beste zu kaufen, kann auch nicht die Lösung sein.
Booze hat geschrieben:
Do 19. Sep 2019, 11:50
Ich lache jetzt schon, wer versucht auf so einer Drehe ein 16mm Bohrer einzusetzen, der hat die Maschine sicherlich auch schon auf eine andere Art vergewaltigt.
Mit so einer Aussage disqualifizierst du dich als "Profi" aber nur selbst.
Man kann auch mit einem 20€ Akkuschrauber mit einem 16mm Bohrer arbeiten!
Weiß du um welches Material und welche Bohrtiefe es sich gehandelt hat? :gruebel: Nein! Also ist eine solche Aussage einfach nur Unsinn.

So etwas hier ist eine qualifizierte Aussage dazu:
S4B5 hat geschrieben:
Do 19. Sep 2019, 12:19
Für 16mm Bohrer und größer braucht es schon ein gutes Getriebe, Drehzahlverstellung rein über die Elektronik wird da bei den meisten kleinen Maschinen nicht reichen.
Zumindest nicht wenn auch mal zähere Stähle bearbeitet werden sollten.
Die 16mm Bohrung war eher nur eine Ausnahme.
Es handelte sich übrigens um eine 4,5 mm Bohrung in AlCuMgPb. Und jetzt soll mir keiner erzählen, das ginge, ggf. mit bisschen Schneidöl, und langsamen Vorschub nicht mit JEDER Drehmaschine! Anders sieht es natürlich aus, wenn man regelmäßig in dieser Größenordnung arbeiten möchte.
flexiblebird hat geschrieben:
Do 19. Sep 2019, 14:06
Du brauchst keine Drehmaschine.
Du willst dir nur neues Spielzeug gönnen.
Ja, und weiter?
Für solche Grundsatzdiskussionen ist das glaube ich das falsche Forum.
Ginge es darum, nur zu besitzen, was man "braucht", könnte sich wohl jeder von 90% seiner Sachen trennen.
Statt Hobby und anderen "unbrauchbaren" Tätigkeiten, könnte man ja auch einfach Bücher lesen. Mist! Das wäre ja dann auch wieder nur ein Hobby. :-D
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Re: Bitte um Empfehlung/Kaufberatung Drehmaschine bis ca. 1.000 €

Beitrag von tommydsa » Do 19. Sep 2019, 18:34

Drehstähle

Wenn es daran scheitert dürfte sich ja auch niemand einen anderen PKW kaufen weil dann die WR nicht passen...

Kleine Drehstähle gehen auch auf großen Drehen umgekehrt nur mit viel Aufwand

Eine Drehe in der Größe Emco 8 Opti d480 oder Bullcraft wiegt nicht ganz einen Sack Kartoffeln. Meine habe ich in der Übergangszeit auch ständig hin und her bewegt. Stabilität Präzision und Zuverlässig sind wichtige Faktoren aber vor allem die Biomasse vor der Drehmaschine ist Faktor Nr 1

Was mir hier immer wieder auffällt: wenn die Antworten nicht den eigenen Gedankengängen entsprechen wird der Ton relativ schnell sehr scharf.
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Re: Bitte um Empfehlung/Kaufberatung Drehmaschine bis ca. 1.000 €

Beitrag von Booze » Do 19. Sep 2019, 19:14

Bluebrain hat geschrieben:
Do 19. Sep 2019, 18:09

Die 16mm Bohrung war eher nur eine Ausnahme.
Es handelte sich übrigens um eine 4,5 mm Bohrung in AlCuMgPb. Und jetzt soll mir keiner erzählen, das ginge, ggf. mit bisschen Schneidöl, und langsamen Vorschub nicht mit JEDER Drehmaschine! Anders sieht es natürlich aus, wenn man regelmäßig in dieser Größenordnung arbeiten möchte.

Vor allem wenn die Bohrung nur 4,5mm tief wird, bohrt der Erfahrene Dreher da kein 16mm Loch rein, sondern dreht das einfach aus einer Pilotbohrung.
Dann wird das auch genauer, deswegen hat man ja eine Drehbank, aber das lernt man

vielleicht :muahaha:
Gruß Viktor




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Re: Bitte um Empfehlung/Kaufberatung Drehmaschine bis ca. 1.000 €

Beitrag von MasterOD » Do 19. Sep 2019, 19:32

Nach dem ich jetzt deine erweiternden Kommentare gesehen habe und ich bis jetzt mit meiner Bernardo zufrieden bin würde ich dir zur 350 VDM raten.
Gruß Rüdiger :hi:
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Re: Bitte um Empfehlung/Kaufberatung Drehmaschine bis ca. 1.000 €

Beitrag von Bluebrain » Do 19. Sep 2019, 19:42

tommydsa hat geschrieben:
Do 19. Sep 2019, 18:34
Was mir hier immer wieder auffällt: wenn die Antworten nicht den eigenen Gedankengängen entsprechen wird der Ton relativ schnell sehr scharf.
Wenn jemand schriebt "suche 3er BMW bis 40.000 Euro, größer passt auch nicht in die Garage", was soll man dann davon halten, wenn einem empfohle wird "kauf dir diesen 5er für 80.000 Euro, der ist schneller, besser, sicherer und komfortabler und auch wenn der in deine Garage nicht mehr rein passt, parkst du halt auf der Straße oder baust einfach eine größere Garage". :pfeif:
Die Argumente können durchaus alle richtig sein, die Anforderung wird aber trotzdem nicht erfüllt.
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Re: Bitte um Empfehlung/Kaufberatung Drehmaschine bis ca. 1.000 €

Beitrag von Booze » Do 19. Sep 2019, 19:58

MasterOD hat geschrieben:
Do 19. Sep 2019, 19:32
Nach dem ich jetzt deine erweiternden Kommentare gesehen habe und ich bis jetzt mit meiner Bernardo zufrieden bin würde ich dir zur 350 VDM raten.
Gruß Rüdiger :hi:
Hust hust wie viel Erfahrung hast du den bisher ?
:andiearbeit:
Gruß Viktor




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Re: Bitte um Empfehlung/Kaufberatung Drehmaschine bis ca. 1.000 €

Beitrag von tommydsa » Do 19. Sep 2019, 20:02

Anforderung Drehmaschine bis 1000,-€ würde eingehalten.
Eine neue kann ja auch eine nicht ganz Neue sein da sie für dich neu ist...

Wünsch dir viel Erfolg bei der Suche und allzeit Zufriedenheit damit
.
So genau wie nötig und so einfach wie möglich....

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