RUHLA TYP 58 Restauration (FUW 260X720)

Alles was nicht fertig ist hier rein.
duc-schmidti
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Re: RUHLA TYP 58 Restauration (FUW 260X720)

Beitrag von duc-schmidti » Mo 19. Aug 2019, 15:57

Miggi68 hat geschrieben:
Mo 10. Jun 2019, 21:19
Danke , einige meiner „Probleme“ sind schon mal gelöst ... wenn jemand die Dinger für den Rundtisch brauchen kann ... einfach „mailden“
Hallo Miggi,

Du hast PN und Mail ;-)
Falls Du die Teile noch hast, würde ich sie Dir sehr gerne abkaufen!

Viele Grüße,

Armin

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Oliver M
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Re: RUHLA TYP 58 Restauration (FUW 260X720)

Beitrag von Oliver M » Mo 19. Aug 2019, 17:25

Miggi68 hat geschrieben:
Mo 19. Aug 2019, 09:31
Eine Frage an alle Restaurateure: wenn ihr gespachtelt habt um die unschönen oder fehlerhaften Gussstellen anzugleichen, was für einen Spachtel habt ihr verwendet ....?

Gruss Michael
Polyesterspachtel aus dem Fachhandel geht auch.
Wobei eine Grundierung die etwas stärker füllt, leicht überschliffen schon viel gebracht hätte ;-)

Wobei du dir mit Schwarz auch eine echt schwierig zu verarbeitende Farbe ausgesucht hast.

Gruß Martin
Früher war alles:
A: besser B: aus Holz C: mit Schlitzschrauben

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tommydsa
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Re: RUHLA TYP 58 Restauration (FUW 260X720)

Beitrag von tommydsa » Mo 19. Aug 2019, 20:47

Bei den alten Maschinen war die Spachtel und Grundierung oft auf Nitrobasis

Merkt mann wenn die Reste davon durch die neue Farbe wandern
So genau wie nötig und so einfach wie möglich....

Tommy

THIEL Duplex 58, Gack H185, Genko TB, Opti D280, Opti F20, Güde MBS115, USM3. Bj.1948 - 2014

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Miggi68
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Re: RUHLA TYP 58 Restauration (FUW 260X720)

Beitrag von Miggi68 » Di 20. Aug 2019, 18:45

Hallo ihr ,
ich entferne grundsätzlich alles - auch den alten Spachtel, nicht dass doch dort lose Teile darunter sind ... aber das Zeugs hält schon wahnsinnig.

Wie ihr im nachfolgenden Bild seht sind an der Maschine an einigen Stellen nur Farbe ohne Grundierung, an anderen Stellen 3 Farbschichten und am Fuß geschätzte 8 Schichten dort ist es echt schlimm, drum alles runter. Ich grundiere alles nachdem ich mit Aceton abgewaschen habe. Einige Stellen die im absoluten Sichtbereich liegen, mache ich mit dem Dremel noch schöner. Die Grundierung füllt „etwas“, aber ich habe nicht vor alles spiegelglatt zu machen .... es ist Guss und das darf man bei mir auch sehen.
Die Grundierung dient zur besseren Haftung und als Korrosionsschutz.
Das Schwarz gefällt mir sehr - obwohl es sehr staubempfindlich ist - das gebe ich zu ... aber das Schwarz-Silber gibt der Ruhla Typ58 (FUW 280x720) einen nostalgischen Touch ... und das ist genau was ich möchte....


@Tommy-DSA Oder Roland, habt Ihr Bilder gemacht, als ihr von der Spannbrust dieSeitenteile weggemacht habt ... ich habe da riesigen Respekt davor .. weil da so viele Hebel dran sind ...
Und wie kriegt man die Skalenräder ab ? Da sind keine Keilstifte drin ?


Lg Michael
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metallfunk
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Re: RUHLA TYP 58 Restauration (FUW 260X720)

Beitrag von metallfunk » Di 20. Aug 2019, 19:44

tommydsa hat geschrieben:
Mo 19. Aug 2019, 20:47
Bei den alten Maschinen war die Spachtel und Grundierung oft auf Nitrobasis

Merkt mann wenn die Reste davon durch die neue Farbe wandern
Tommy,
bei den alten Maschinen war alles, einschließlich Decklack auf Nitrobasis.
Das war das Einzige, was in schneller Zeit trocknete.
Die wollten die Maschinen verkaufen, und nicht wochenlang warten, bis der Lack trocken war.

Der Nitrolack ist ja auch ölfest, passt ja auch zu den Maschinen.
(Aber nicht UV-Beständig. Fräsen und Drehbänke stehen aber eher selten in der prallen Sonne).
KSS greift jeden Lack an, selbst moderne Lacksysteme schwächeln da.
Wie Ölfest diese Nitrolacke sind, sieht man im Inneren der Getriebe.
Da gehen 100 Jahre fast spurlos vorbei.

Nach meiner Erfahrung ist es kein Problem, diese alten Schichten mit Epoxygrund überzulackieren.
(Sofern die Haftung noch stimmt).

Danach gibt es auch keine Probleme mit 2-K Acryl oder Polyurethan Decklack.

Grüße Bernd

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Stolle1989
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Re: RUHLA TYP 58 Restauration (FUW 260X720)

Beitrag von Stolle1989 » Mi 21. Aug 2019, 04:00

Bzgl altem Spachtel klopfte ich bei meiner Deckel alles mit einem kleinen Hammer ab. Lose stellen kamen sofort hoch.
Anschließend mit eibem Stechbeitel die scharfkantigen Krater zu "Teichen" geglättet.
Dann alles angeschliffen, anschließend mjt Verdünnung gesäubert und mit Silikonentferner entfetter.

Anschließend Spachtel drauf und nach Erhärtung schön geschliffen.

Nun wieder alles entfettet, abgeklebt und grundiert/lackiert.
Viele Grüße aus der Braunschweiger Ecke
Lennart

Drehmaschine: Weiler Matador VS2 + Emco Compact 5
Fräsmaschine: Deckel FP2 + Rong Fu 45 oder so
Sägen: MBS115
Schleifen: Deckel S0E, Wedevag Bohrerschleif, Brierley ZB25

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msk-rn
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Re: RUHLA TYP 58 Restauration (FUW 260X720)

Beitrag von msk-rn » Mi 21. Aug 2019, 22:34

Miggi68 hat geschrieben:
Di 20. Aug 2019, 18:45
@Tommy-DSA Oder Roland, habt Ihr Bilder gemacht, als ihr von der Spannbrust dieSeitenteile weggemacht habt ... ich habe da riesigen Respekt davor .. weil da so viele Hebel dran sind ...
Und wie kriegt man die Skalenräder ab ? Da sind keine Keilstifte drin ?
Lg Michael
Hallo Michael,

hier einige Bilder aber genau erinnern kann ich mich nichtmehr, die Skalenräder werden doch nur mit der Rändelschraube geklemmt glaube ich und die Kurbeln haben DIN1 Kegelstifte :nixweiss:
P1020378 (Small).JPG
P1020378 (Small).JPG (101.75 KiB) 459 mal betrachtet
P1020380 (Small).JPG
P1020380 (Small).JPG (95.85 KiB) 459 mal betrachtet
P1020412 (Small).JPG
P1020412 (Small).JPG (106.36 KiB) 459 mal betrachtet
P1020413 (Small).JPG
P1020413 (Small).JPG (103.97 KiB) 459 mal betrachtet
P1020414 (Small).JPG
P1020414 (Small).JPG (115.31 KiB) 459 mal betrachtet
P1020977 (Small).JPG
P1020977 (Small).JPG (71.93 KiB) 459 mal betrachtet
P1020978 (Small).JPG
P1020978 (Small).JPG (75.57 KiB) 459 mal betrachtet
die Bilder müssten eigentlich chronologisch von oben nach unten sortiert sein

Gruß
Roland

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Re: RUHLA TYP 58 Restauration (FUW 260X720)

Beitrag von Miggi68 » Di 27. Aug 2019, 08:09

Hallo Roland,
vielen Dank für die Bilder und den anderen für die Tips mit dem Lack.

Ich muss mir diese Woche erst ein Hebewerkzeug ( habe vor eine Laufkatze zu machen) herstellen um die schweren Teile abzuheben. Ich berechne das auf ca. 300 kg...schwerer werden Einzelteile kaum sein.

Falls es jemand interessiert, dann mache ich davon auch ein paar Bilder....

Lg Michael
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Re: RUHLA TYP 58 Restauration (FUW 260X720)

Beitrag von Miggi68 » Di 10. Sep 2019, 19:32

Hallo an Alle,

So meine kleine Laufkatze ist fertig und es kann mit der Maschine weitergehen...
@Roland: nein, die Skalen gehen irgendwie nicht runter ... sind die aufgepresst ? Da ist nicht sichtbar was zur Befestigung tauglich ist ...

Hier der Thread zu meiner Laufkatze

[thread]viewtopic.php?f=13&t=41273[/thread]
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msk-rn
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Re: RUHLA TYP 58 Restauration (FUW 260X720)

Beitrag von msk-rn » Di 10. Sep 2019, 21:56

Hallo,

die Skalenräder sollten sich nach lösen der Rändelschraube (Pfeil im Bild) frei auf der Welle drehen können, ansonsten ist es wohl festgegammelt :nixweiss:
X-Skalenrad.jpg
X-Skalenrad.jpg (17.13 KiB) 171 mal betrachtet
aufgepresst sind die jedenfalls nicht
hast Du denn die Kurbel schon entfernt ?

Gruß
Roland

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