Druckfester Kunststoff gesucht

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Bollwerk
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Re: Druckfester Kunststoff gesucht

Beitrag von Bollwerk » Di 14. Mai 2019, 16:32

Nein tut es nicht! Grammatikalisch nicht und von der Sache her auch nicht.
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Heisti
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Re: Druckfester Kunststoff gesucht

Beitrag von Heisti » Di 14. Mai 2019, 16:35

Aha.... Na wenn du das sagst. Gerade mit unserem Statiker dazu telefoniert. Kann dir du sagen, du liegst falsch.....

Doc Alex
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Re: Druckfester Kunststoff gesucht

Beitrag von Doc Alex » Di 14. Mai 2019, 16:58

Heisti hat geschrieben:
Di 14. Mai 2019, 16:35
Aha.... Na wenn du das sagst. Gerade mit unserem Statiker dazu telefoniert. Kann dir du sagen, du liegst falsch.....
Ich kann leider nicht folgen, was falsch ist.
Wer Kunststoff kennt nimmt Stahl!

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gerhard_56
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Re: Druckfester Kunststoff gesucht

Beitrag von gerhard_56 » Di 14. Mai 2019, 17:06

Ich vermute, dass da eine gesonderte Dämmung drunter muss.
Denn wenn die notwendig wäre, hätte das der Hersteller mit Sicherheit im Programmangebot, sonst könnte der seiner Büchsen nur schlecht oder gar nicht verkaufen.
Viele Grüße, Gerhard

Bollwerk
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Re: Druckfester Kunststoff gesucht

Beitrag von Bollwerk » Di 14. Mai 2019, 17:31

Es ist nicht so, dass ich nicht bereit wäre dazuzulernen. Aber was soll denn der Sinn sein? Wenn ein Dämmmantel vom Hersteller geliefert wird, der eine Dämmung nach unten hat, muss ich natürlich nichts mehr zusatzlich dämmen. Ob irgendeiner der einschlägigen Hersteller einen Dämmmantel liefert, der auch nach unten dämmt, weiß ich mit letzter Sicherheit nicht. Mir ist dergleichen, bisher jedenfalls, noch nicht begegnet. Wahrscheinlich deshalb, weil eine solche Dämmung in einem Gebäude, in dem Bodenplatte und/oder Estrich wärmegedämmt sind, nullkommanix bringen würde und deshalb wg. Kosten gar nicht erst inkludiert wird. Mein Verständnis ist und bleibt, dass da wo die Dämmung eines Pufferspeicher nach unten nicht über die baulichen Gegebenheiten sichergestellt ist, zusätzlich zum Wärmedämmmantel eine Dämmung nach unten eingebaut werden muß und zwar unabhängig davon, wer den Wärmedämmmantel des Speichers liefert oder ausführt.

Es sei denn, jetzt wird´s redundant, der Dämmmantel des Herstellers beinhalte die Dämmung nach unten schon.

Mehr kann und will ich dazu nicht sagen.

Grüße vom
Bollwerk
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Re: Druckfester Kunststoff gesucht

Beitrag von toolmaker35 » Di 14. Mai 2019, 18:43

Doc Alex hat geschrieben:
Di 14. Mai 2019, 12:06
Holz (z.B. Multiplex hatte ich auch schon überlegt. Aber Wasser und Holz mögen sich nicht wirklich. Wenn da mal ein Leck ist ....
.........dann hast Du sowieso ein ganz anderes Problem :scheisse:
Gruß Herwart

....Schwabe halt. :super:

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Re: Druckfester Kunststoff gesucht

Beitrag von Heisti » Di 14. Mai 2019, 21:17

Ehrlich gesagt verstehe ich wiederum nicht, was daran nicht zu verstehen ist. :nixweiss:

Überschrift: Thermische Speicher – Nebenanforderung Qualität der Dämmung

Die Qualität der Wärmedämmung von thermischen Speichern kann über den Warmhalteverlust S, der die Verlustleistung bei einer bestimmten Wasser- und Umgebungstemperatur angibt, ausgedrückt werden.

Eine ausreichend hohe Qualität der Wärmedämmung liegt dann vor:

(1.) wenn der Warmhalteverlust (S in Watt) in Abhängigkeit des effektiven Volumens (V in Litern) folgenden Grenzwert nicht überschreitet: S < 8,5 + 4,25·V0,4. Das effektive Volumen in Litern ist dasjenige, das zur Wärmespeicherung beiträgt, wenn der Speicher in der üblichen Weise betrieben wird. Der Warmhalteverlust ist über die Verfahren nach DIN EN 12977-3, DIN EN 12897 oder DIN EN 15332 zu
bestimmen. Eine Orientierung, welche Speicher diese Anforderungen erfüllen, bietet die Marktübersicht zu förderfähigen Wärmespeichern (https://www.carmen-ev.de/infothek/foerd ... mespeicher). Ist der gewünschte Speicher in der Marktübersicht nicht gelistet, muss der Warmhalteverlust über ein im Rahmen der genannten Normen zulässiges Messprotokoll nachgewiesen werden.


Punkt Ende Aus, wenn ich einen förderfähigen Speicher installiere. Der erfüllt dann alle Anforderungen. Hier muss ich nichts mehr machen. Aufstellen und fertig. Ist der Speicher nicht in der Liste, kann der Hersteller die Werte aber über genormte Messprotokolle nachweisen. Habe ich als Verbraucher aber nichts mit zu tun.

Und nun kommt der Trick in Merkblättern und Verordnungen. Es gibt einen weiteren Punkt, der erst zum tragen kommt, wenn ich den ersten Punkt nicht erfülle:

"(2). Bietet der Hersteller des Wärmespeichers keinen vorgedämmten Speicher an oder entspricht die zum Speicher zugehörige Dämmhülle nicht den genannten Anforderungen, kann der Wärmespeicher auch in Eigenregie hochwertig gedämmt werden. Insbesondere runde und ovale Speicher können z. B. mit alukaschierten Lamellenmatten ummantelt werden. Bei dieser Individualdämmung muss der U-Wert der Wärmedämmung über den Deckel und die Mantelfläche des Behälters ≤ 0,20 W/(m²K) sein. Sofern keine gleichmäßig starke Dämmschicht vorhanden ist, muss diese Anforderung für Deckel und Mantel jeweils an der Stelle mit der geringsten Dämmstärke nachgewiesen werden. Die Dämmung von Anschlüssen und Blindstopfen am Wärmespeicher ist so auszuführen, dass eine durchgehende Dämmschicht entsteht. Zwischen dem Boden des Behälters und dem tragenden Untergrund muss zusätzlich eine Dämmschicht mit mindestens 5 cm und einer Wärmeleitfähigkeit von ≤ 0,038 W/(mK) nachgewiesen werden. Der Nachweis über eine ausreichende Dämmung ist in diesem Fall von einem sachverständigen Energieberater (Sachverständiger) aus der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes über das vereinfachte Berechnungsverfahren nach DIN EN ISO 6946, wie es im Rahmen der EnEV angewendet wird, zu erbringen. Dieser vereinfachte Nachweis ist alternativ auch für werkseitige gedämmte Speicher mit einem nutzbaren Volumen über 500 Liter zulässig."

Und auch nur in dem zweiten Fall muss ein Energieberater den Nachweis dieser selbst gebastelten Dämmung erbringen. Wenn Punkt 1. erfüllt ist, muss er das nicht. Das kann doch nicht so schwierig zu verstehen sein, dass hier zwei völlig unterschiedliche Dinge beschrieben werden. Serienfertigung mit Zulassung und selbst gebasteltes.

Vorschlag an Alex: Rufe doch einfach bei der Förderstelle an und frage nach.

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Re: Druckfester Kunststoff gesucht

Beitrag von Bollwerk » Di 14. Mai 2019, 23:30

habe mir aus der CARMEN Liste die Solarbayer Speicher herausgepickt. Einen Link zur technischen Beschreibung füge ich an. Es bestätigt sich meine Vermutung, ohne Bodendämmung geht nichts. Beim gezeigten Solarbayer ist sie im Lieferumfang enthalten. Jedenfalls dann, wenn man die förderfähige Variante bestellt. Nicht mehr und nicht weniger wollte ich gesagt haben und, dass es die:
"serienmäßige Dämmhülle" alleine auch nicht macht.

viewtopic.php?f=13&t=39860&start=10#p473951

https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q ... 9wEsrSlPNo Seite 5



Gruß vom
Bollwerk

Vielleicht hilft das Bild vom Solarbayer-Dämmsockel dem TE weiter
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Re: Druckfester Kunststoff gesucht

Beitrag von Heisti » Mi 15. Mai 2019, 10:05

Ja, manchen Menschen fällt es schwer einfach zu sagen: Ja, du hast Recht. :handshake:

Aber trotzdem Danke für die Bestätigung meiner Aussage, dass der Speicher NICHT mit dem Stahlring auf einer Dämmplatte stehen muss. Die Verluste über die 3mm Auflagefläche sind zu vernachlässigen. Und nur darum ging es. Und ja, ich hoffe es hilft dem Doc, damit er sich darüber keine Gedanken mehr machen muss, wenn er denn einen förderfähigen Speicher kauft.

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Re: Druckfester Kunststoff gesucht

Beitrag von Doc Alex » Mi 15. Mai 2019, 10:29

Heisti hat geschrieben:
Mi 15. Mai 2019, 10:05
Ja, manchen Menschen fällt es schwer einfach zu sagen: Ja, du hast Recht. :handshake:

Aber trotzdem Danke für die Bestätigung meiner Aussage, dass der Speicher NICHT mit dem Stahlring auf einer Dämmplatte stehen muss. Die Verluste über die 3mm Auflagefläche sind zu vernachlässigen. Und nur darum ging es. Und ja, ich hoffe es hilft dem Doc, damit er sich darüber keine Gedanken mehr machen muss, wenn er denn einen förderfähigen Speicher kauft.
Moins,

ja, danke für die Diskussion. Das hilft sehr.

Angeregt durch die Diskussion habe ich nochmals den Hersteller kontaktiert:

Die EEK A Speicher haben eine Bodenisolation.

Wenn man das Herstellerzertifikat an die Förderstelle sendet ist das wohl ausreichend.

Da habt Ihr mir viel Arbeit und mühen erspart.

:thx: :thx: :thx:

Viele Grüße

Alexander
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