Deckel FP1 - Einzug, Neuaufbau, Revision, Instandsetzung

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sm designs
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Re: Deckel FP1 - Einzug, Neuaufbau, Revision, Instandsetzung

Beitrag von sm designs » Mo 27. Feb 2017, 17:54

Hallo ihr Zwei,

dank euch.
Bitte nicht falsch verstehen, war nicht so gemeint, dass ich rauf und runter nur Lobenshymnen und ein aufgeilen hören möchte, wie in manch anderen Threads zu beobachten - das will weder ich noch sonst wer ;)
Da reicht mir echt der "Danke-Button" so alla: gelesen, für gut/toll/nützlich befunden - fertig (so mache ich es zumindest).

Klar sehe ich die Besucherzahl. Kann man sich drunter denken, wow, da schauen aber viele rein - aber nicht ein einziger sagt was.
Dachte eben mal, dass mehr Rückfragen oder Zustimmung oder Alternativen gezeigt oder aufgezeigt werden, von manch anderem FP1 Besitzer - gibt ja dann doch nen paar. Weiß ja selbst nicht ob ich alles richtig mache :-D

Zumindest danke euch zwei für die Zustimmung - ab und zu hört man es dann trotzdem gerne und lässt einen gerne weiter berichten :)

... und dir Thomas bin ich es nen klitze-kleines bisschen schuldig zu zeigen, was mit deiner Maschine passiert ;-)
Bis jetzt bereuhe ich den Kauf kein Stück :)
Gruß Michael
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Europa
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Re: Deckel FP1 - Einzug, Neuaufbau, Revision, Instandsetzung

Beitrag von Europa » Mo 27. Feb 2017, 19:12

sm designs hat geschrieben: Auch hier im Forum entdeckt, ein Anzugsrohr mit S20x2 - sah auf den Fotos schon zu kurz aus, war mir aber diese erstmal egal, da kein Originales :)
Vielleicht doch aber eben nicht für den Teilkopf, schau mal hier ;-)
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sm designs hat geschrieben: Ich wollte zudem nicht, dass das Anzugsrohr rausfliegt, wenn vertikal gearbeitet wird und keine Spannzange eingesetzt ist. Der Teilapparat hat ein M30x15 Innengewinde.
Meiner nicht :o
Sieht allerdings auch etwas anders aus und die Anzugsstange die ich dazu bekommen hab ich eh ein Eigenbau vom Vorbesitzer.
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Übrigens gehöre ich auch zu den regelmäßigen Lesern hier ;-)

Gruß
Florian

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sm designs
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Re: Deckel FP1 - Einzug, Neuaufbau, Revision, Instandsetzung

Beitrag von sm designs » Mo 27. Feb 2017, 20:57

Hi Florian,
Europa hat geschrieben: Vielleicht doch aber eben nicht für den Teilkopf, schau mal hier ;-)
Super, dank dir :)
ja ok, vllt. doch Original - oder ein Stück weit. Meines war auf jeden Fall länger. Werde ich morgen aber trotzdem nochmals interessenshalber nachmessen ;)
Eine Alternative wäre ja noch die S20x2 Buchse von RC-Machines gewesen, beim rumsuchen kam dann gerade das Angebot hier rein - somit war es mir auch egal udn dachte: Rohr ist Rohr und fertig ;)
Europa hat geschrieben: Meiner nicht :o Sieht allerdings auch etwas anders aus und die Anzugsstange die ich dazu bekommen hab ich eh ein Eigenbau vom Vorbesitzer.
Auf der Suche nach dem passenden Anzugsrohr, weiß ich mittlerweile von 5 verschiedenen Bauformen an Teilapparaten - da glaube ich so langsam nichts mehr bzw. kann alles möglich sein :D
Europa hat geschrieben:Übrigens gehöre ich auch zu den regelmäßigen Lesern hier ;-)
Dir dafür auch ein Danke - dein Scleifmaschinchen schau ich mir auch immer wieder gerne an ;)
Gruß Michael
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Re: Deckel FP1 - Einzug, Neuaufbau, Revision, Instandsetzung

Beitrag von sm designs » Do 2. Mär 2017, 19:00

Heute stand ein schon längst überfälliges Revidierungsprojekt an - der Vertikalkopf und dessen Lagerung.
Der Vor-Vor Besitzer hat sich an die Pinole bei der Anzugsstange eine Messingscheibe befestigt, die er auf der Welle verschieben konnte - einen Tiefenanschlag so zu sagen. Schön ist dann, dass der Anschlag Bohrungen und Nuten hat und diese auch noch rauh sind - schöner, feinster Messing Staub entsteht. Über die Jahre hinweg wird dann da oben als mal noch Öl rein gekippt oder sonst was und der Messingstaub wird zum Messing Schmodder und läuft zu den Lagern runter.

Ist mir aufgefallen, als ich zum ersten mal den Kopf unten hatte und die Fettpackung entfernt hatte und neu gefettet - als ich dann das Öl eingefüllt habe und das neue Fett entfernt habe, ist mir dies aufgefallen, dass hier gaaanz feine Messingpartikel drin sind.
Naja, muss nicht sein, dass da Metall bei Zahnräder und Lagerung rumwuselt - also raus damit.
Mittlerweile auch zwei Spindellagerfette bekommen. Klüber Isoflex NBU 15 und Klüber Isoflex SuperTel. Somit hatte ich in dem Zug auf vor die Spindellager gleich neu abzuschmieren. Der Vertikalkopf liegt mir doch so sehr am Herzen, weil ich den am meisten verwende, somit sollte hier auch alles sauber laufen - wer weiß wann da mal das letzte mal was getan wurde und vor allem wie!?
Ich hatte gehofft im Internet etwas zu dem Ausbau zu finden - aber Fehlanzeige - also rein in das Ungewisse. In der BA steht auch nicht allzu viel darüber. Hoffe somit, dem ein oder anderen hiermit helfen zu können.
Unbenannt.PNG
Spindellager (2).jpg
Als erstes kam der Kopf wieder am vom Vertikalträger. Dann das Federhaus, die Schraube lösen und abziehen, dann kann man die Pinolenstange herausziehen. Die Anzugsstange kann herausgezogen werden, indem man den Keilstift am oberen Ende herausnimmt, die Hülse abschraubt und kann sie dann aus der Spindel herausziehen.
Spindellager (4).jpg
Dann ist die Spindelpatrone frei und kann nach unter herausgezogen werden.
Hier steht die Gute - läuft noch richtig schön und sauber ohne hakeln oder sonst etwas, das hat schon einmal ermuntert :)
Dann die oberen zwei Nutmutter abgeschraubt und schon kommt das erste Lager zum Vorschein.
Ich habe ab hier ganz bewusst darauf geachtet, dass alle Lager und Scheiben etc. genauso in der Ihrer Lage wieder eingebaut werden und nicht auf Umschlag oder dergleichen. Alle Elemente haben sich mit der Zeit auf sich und den Gegenpart eingerollt und so wollte ich auch die Einbaulage wieder herstellen um keine Fehler einzubauen.
Spindellager (7).jpg
Und flutscht, nun kann die Spindelpatrone herausgezogen werden.
Spindellager (5).jpg
Das zweite Nadellager sitzt noch in der Patrone.
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Das Fett war zwar auch schon etwas verharzt, aber trotzdem noch einigermaßen schmotzig/flüssig für einen korrekten Betrieb. Hier waren zumindest schon mal keine Messingspäne zu finden, was war erfreulich und auch im allg. Zustand sahen die Lagersitze und Nadellager sehr gut aus.
Spindellager (11).jpg
Während einige Sachen um Ultraschallbecken gereinigt wurden, ging es dem Träger an den Kragen. Hier sollte auch alles raus.
Spindellager (13).jpg
Auf der Rückseite war eine Scheibe eingepresst, welche raus musste um dann die Sechskanntmutter zu kommen, welche das Zahnrad hält. Hier habe ich einfach ein M6-Gewinde geschnitten um mit einer Gewindestange und Gewicht die Scheibe heraus zu ziehen. Das Loch wird einfach später mit einem Gewindestift wieder verschlossen - also eh egal :)
Spindellager (17).jpg
Nach dem Lösen der frontseitigen drei Schrauben, konnte auch hier die Spindel herausgezogen werden.
Spindellager (19).jpg

Auch hier wird erstmal alles gereinigt und fliegt ins US-Becken.
Dann ging es am dem Kopf weiter. Hier musste noch das Kegelrad heraus - das war etwas tricky und die Schrauben waren bomben fest. Mit meinen normalen Lochschlüssel bin ich nicht weit gekommen, also musste ein "Spezialwerkzeug" her - Alustange mit Stiften im Lochabstand :D somit flutschte das ganze schon besser. Die darunter liegende Mutter für das Lagerspiel einzustellen, muss man aufpassen, dies hat ein Links-Gewinde, Wenn die zwei Muttern entfernt wurden, kommt das obere Lager zum Vorschein und das Kegelrad kann nach unten entnommen werden.
Spindellager (22).jpg
Spindellager (21).jpg
Der Kopf ist dann auch komplett geleert und alle Elemente entfernt (Bis auf den Sicherungsring - war nicht nötig)
Spindellager (23).jpg
Das entfernen des Kegelrades aus dem Kopf war etwas tricky bzw. hier will gewusst sein, wie das Teil da raus soll :D
Es wird dann auch irgendwann klar, wofür eigentlich die Große Fase oder Ausparung in dem Kopf ist - sieht man dann beim Einbau ganz gut wie es geht - habe ich aber auch erstmal bisschen überlegen und hin-und-her probieren müssen ;)

Die zwei Bohrungen wo ein Blechschild befestigt wurde, habe ich in dem Atemzug auch gleich aufgebohrt und 2x M3 Gewinde geschnitten um sie mit zwei Gewindestiften sauber verschließen zu können (und evtl. zum Öl nachfüllen) ... ein Stopfen ist dann doch noch aufgetaucht - auch hier ein Gewinde geschnitten, herausgezogen und eine Schraube kam zum Vorschein - diese ist zum Abschmieren der Pinole :)
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Wenn dann alles mal auseinander gebaut ist und gesäubert ist, dann schaut das so aus ... doch paar mehr Teile wie gedacht ;)
Gesamtansicht aller Teile:
Spindellager (28).jpg
Spindelpatroneneinheit:
Spindellager (29).jpg
Träger und Kopf Teile:
Spindellager (30).jpg
Spindellager (31).jpg
Einige Teile habe ich mit Schleifflies abgezogen. Mutter von der Anzugsstange und Kopf abgedreht - ich will hier nichts Verschlagenes und Verrieftes, weil das nicht normal ist - sowas tut weh.
Spindellager (26).jpg
Die zwei Kugellager von der Kegelradeinheit haben merklich gehakelt. Hier habe ich die Abdeckbleche vorsichtig entfernt um diese komplett durch spülen zu können und den Schmodder herausholen. Hier hat sich nach der Reinigung gezeigt, dass diese wieder sauber durchlaufen ohne merklicher Rasterung und die Lagerschalen haben keine Kerben oder Schlagstellen gehabt oder dergleichen - verwende ich weiter.

Schön zu sehen ist auch mal der Konus - der Sk40 - dieser ist auch noch absolut in Ordnung ohne jegliche Macken oder dergleichen :)
Spindellager (44).jpg
Gruß Michael
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Re: Deckel FP1 - Einzug, Neuaufbau, Revision, Instandsetzung

Beitrag von sm designs » Do 2. Mär 2017, 19:38

... danach ging es wieder an den Einbau/Zusammenbau.
Als erstes war der Träger dran. Hier wurden alle Kugellager udn Lagerstellen mit dem Spindelfett Klüber Isoflex NBU15 gefetten.
Spindellager (32).jpg
Spindel wieder einschieben, Aluguss Abdeckbleche nicht vergessen ;) - Zahnrad befestigen, deckel drauf, Schrauben rein, fertig.
Spindellager (33).jpg
Dann kam der Kopf dran bzw. das Kegelrad.
Kugellager wieder neu mit Fett befüllen und durchmischen und Abdeckblech wieder drauf
Spindellager (34).jpg
Spindellager (35).jpg
.
Dann konnte das Kegelrad mit Kugellager wieder eingesetzt werden. Kopf steht normal wie auch im Betrieb, und dann das Kegelrad mit Welle vorraus über die Senkung nach unten reinkippen lassen.
Spindellager (36).jpg
Spindellager (37).jpg
Dann kann man die Paarug im Kopf wieder hochheben und um die eigene Achse im Kopf drehen.
Dann erst noch das Tellerfederpaket in O-Andordung aufsetzten und die Distanzscheibe - dann kann es wieder nach oben eingeschoben werden.
Spindellager (38).jpg
Ich habe den Kopf um 180° gedreht und die Paarung nach unten eingeschoben - ging einfacher.
Spindellager (39).jpg
Die Mutter mit LINKS Gewinde konnte dann auch wieder angezogen werden - hier habe ich vor dem Ausbau die Stellung mit der Nadelfeile makiert - hat sich als seeeehr hilfreich herausgestellt, da man durch die Federvorspannung kaum Gefühl drin hat.
Spindellager (40).jpg
Die Einheit läuft nun wieder richtig schön flüssig ohne Hakeln und kratzen - sauber in einem Fluss.

Als nächstes kam die Spindel udn Spindellagerung dran. Hier wurde alles mit Klüber Isolflex SuperTel (wie laut BA) gefetten. Hier merkt man erst einmal den Unterschied er beiden Spindellagerfette und wieso das so sein muss. Das SuperTell ist schon fast flüssig.
Spindellager (42).jpg

Einheit zusammen geschoben, Nutmutter aufgeschraubt und das Lagerspiel eingestellt.
Spindellager (43).jpg
Die Spindelpatrone wieder in den Kopf eingeschoben und neu mit Bettbahnöl den Kopf gefüllt.
Spindellager (45).jpg
Pinolenstange und Anzugsstange eingeschoben, ebenfalls alles leicht geölt für einen sauberen Lauf und Konservierung.
Federspannung für den Pinolenrückzug wieder eingestellt - hier hatte ich etwas bammel, dass mir die Feder rausspringt, aber alles lief gut :)
Und somit ist der Vertikalkopf wieder komplett neu geschmiert und Instand gesetzt - jetzt kann ich beruhigt damit arbeiten und läuft auch schon merklich ruhiger :)
Spindellager (49).jpg
Spindellager (48).jpg
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Re: Deckel FP1 - Einzug, Neuaufbau, Revision, Instandsetzung

Beitrag von Oliver M » Fr 3. Mär 2017, 00:41

Hallo Michael

Großartig das du das mal dokumentiert hast.
Wo steht das eigentlich mit den beiden Fettsorten ?
Mir war bis jetzt nur das Super TEL für die Nadellager bekannt.
Hört sich auf jeden Fall sehr sinnvoll an, das so zu machen.

Gruß
Martin Oliver
Früher war alles:
A: besser B: aus Holz C: mit Schlitzschrauben

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Re: Deckel FP1 - Einzug, Neuaufbau, Revision, Instandsetzung

Beitrag von sm designs » Fr 3. Mär 2017, 08:20

Hallo Martin,

dank dir - wurde ja auch mal Zeit, dass man das wo sieht 8-) ... wusste ja selbst nicht was mich erwartet, war zum Scluss gesehen aber dann doch recht unspektakulär solange man 1-2 Sachen berücksichtig.
Oliver M hat geschrieben: Wo steht das eigentlich mit den beiden Fettsorten ?
Mir war bis jetzt nur das Super TEL für die Nadellager bekannt.

Niergens ;) ... Das SuperTel für die Nadellager steht ja in der BA. Die restliche Lagerung wird ja dort gar nicht berücksichtig.
Für die restlichen Lager kann man sicher auch ein normales gescheites Wälzlagerfett nehmen.
Durch einen lustigen Zufall einen Servicetechniker für Deckel die letzten Wochen getroffen und mit ihm gequatscht - hat er zu mir gemeint, dass ich das NBU 15 gerne für die restliche Lagerung verwenden darf, das sei in Ordnung, aber die Spindellager/Nadellager müssen mit SuperTel - 2min später hatte ich die kleine Resttube SuperTel in der Hand ;)

Bis auf die Nadellager kosten ja die restlichen Lager auch nicht die Welt - andernfalls kaufe ich diese noch neu und wechsel diese noch aus - weiß ja nun wie es geht :)
Gruß Michael
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Re: Deckel FP1 - Einzug, Neuaufbau, Revision, Instandsetzung

Beitrag von sm designs » Fr 3. Mär 2017, 08:36

Mit großer Freunde habe ich den Biete Thread über neue Faltenbälge für die Fp1 am Montag gesehen und auch noch so viel Glück hebat, dass ich einen Satz bekommen habe - dank dir nochmals Justus :-)
Diese sind gestern auch noch eingetroffen und mit Freude ausgepackt
Faltenbalg (1).jpg
Als erstes kam der Y-Balg dran, der war zwar noch im Großen und Ganzen zwar noch i.O. aber bei dem Preis war es egal.
Alt und Neu im Vergleich
Faltenbalg (2).jpg
Die zwei an der X-Achse waren nicht mehr die fittesten - hatten kaum noch gehalten.
Faltenbalg (4).jpg
Faltenbalg (6).jpg
Hier der Vergleich von alte und neu
Faltenbalg (7).jpg
Montiert sieht es dann wieder tip top aus :)
Faltenbalg (5).jpg
Faltenbalg (10).jpg
Faltenbalg (3).jpg
Beim Tausch an der X-Achse erkennt man auch sehr schön, wer die Achse gegossen und evtl. für Deckel gefertigt hat.
Im Guss das Logo und das Gießdatum:
+GF+ am 1.11.65
Faltenbalg (8).jpg
Faltenbalg (9).jpg
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Re: Deckel FP1 - Einzug, Neuaufbau, Revision, Instandsetzung

Beitrag von sm designs » Fr 3. Mär 2017, 08:55

Ich weiß nicht mehr woher ich sie habe - lag sicher mal bei einem Kauf wo dabei - fand sie immer so schön knuffig und süß, die Kleine Messuhr :D
Lag eher am meisten in der Schublade oder as Deko, weil so eine schöne Holzbox.
Die Holzkiste hatte ich vor einiger Zeit mal abgezogen und geölt. Davor war sie Pech-schwarz (so wie in der Fingermulde/Griffmulde) und teils abgeblättert.
Z-Uhr (2).jpg
Beim überfliegen der Datenblätter ist mir dann neulich was aufgefallen - da wurde sie sogar als Zubehör mit angeboten :)
Z-Uhr(0).PNG
Z-Uhr(3).PNG
Und an der Maschine sieht es dann so aus - die Endmaßauflage war schon an der Maschine und auch noch mit sauber geläppter Oberfläche/Auflagefläche
Z-Uhr (1).jpg
Mit den Endmaßauflagen an X-, und Y-Ache habe ich shcon mit gearbeitet, hier verwende ich Kupferanschlagstifte, weil ich meine Endmaße nicht vermacken möchte. Arbeitet sich auf jeden Fall sehr fix damit, wenn man den Dreh raus hat.
Gruß Michael
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Re: Deckel FP1 - Einzug, Neuaufbau, Revision, Instandsetzung

Beitrag von Oliver M » Fr 3. Mär 2017, 11:53

Ah, ok.
Singer verkauft ja in seinem Onlineshop nur das NBU15.
TEL steht wohl übrigens für Tetraethylblei
https://de.wikipedia.org/wiki/Tetraethylblei
Also nicht die Finger ablecken ;-)

Eine Anleitung für die Generation hätte ich als Papier.
Da ist übrigens die Empfehlung für Gleitbahnöl schon auf 220er geändert, da gab es auch mal eine TM dazu.

+GF+ ist Georg Fischer...

Gruß Martin Oliver
Früher war alles:
A: besser B: aus Holz C: mit Schlitzschrauben

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