5 in 1 Drehwerkzeug

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Europa
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5 in 1 Drehwerkzeug

Beitrag von Europa » Mi 12. Feb 2020, 23:21

Hallo zusammen!


Seit Stefan & Rainer die 5 in 1 Drehwerkzeuge gezeigt haben (u. a. hier viewtopic.php?f=59&t=42981&p=517538&hil ... ec#p517538) wollte ich sowas auch haben. Aber warum kaufen wenn man auch selber machen kann ;-)

Als Wendeplatte wollte ich WCMT050803 Platten verwenden die ich sowas hier habe. Da diese Platten aber 3 mm dick sind und 7° Freiwinkel haben passt das nicht so ohne weiteres in ein Werkzeug mit anvisierten 10 - 15 mm minimalen Bohrdurchmesser. Die untere Kante der Platte steht über die Bohrung hinaus, hier würde die Platte am Werkstück reiben.
Freiwinkel.jpg
Um das Problem zu lösen gibt es jetzt 3 Möglichkeiten: Andere Platten verwenden, Platten dünner schleifen, Platten seitlich frei schleifen.
Die käuflichen 5 in 1 Drehwerkzeuge verwenden alle sehr dünne Wendeplatten mit 1 - 2 mm Plattenstärke, nur für dieses Werkzeug andere Platten zu besorgen kam aber nicht in Frage. Das dünner schleifen der vorhandenen Platten hab ich getestet, funktioniert auch, war aber nicht so überzeugend. Also bleibt nur das seitliche frei schleifen der Platten über wofür ich dann wiederum einen Halter brauche. Also heißt das 2 Halter machen ;-)


Darum gehts jetzt hier, also los.


Das eigentliche Universaldrehwerkzeug soll in die Multifix Kassette mit 30 mm Aufnahme, der Halter zum WSP freischleifen muss in der Stichelschleifmaschine zu spannen sein und bekommt deshalb einen 16 mm Schaft. Als Material hab ich 1.7131 gewählt, ein Einsatzstahl. Rohling im Futter vorgeschruppt.
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Zwischen Spitzen fertig gedreht, der Schaft hat etwas Schleifaufmaß bekommen.
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Umdrehen und vorne einen kleinen Absatz drehen. Das ist nur ein kleiner Hilfszapfen um den Kram nach dem härten zwischen Spitzen schleifen zu können, wird nach dem rundschleifen einfach abgetrennt.
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Dann gehts schon zur Fräsmaschine, Plattensitz fräsen. Dazu eine etwas wilde Aufspannung, schwierig zu beschreiben:
20200118_143258_.jpg
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Zum Plattensitz fräsen muss ich verschiedene Winkel mit dem Teilkopf einstellen, damit das Werkstück nicht völlig wild umherschwenkt sollt der Plattensitz zumindest annähernd im Zentrum der Teilkopfspindel liegen. Das Stück Alu das im Teilkopf gespannt ist hat 40 mm Durchmesser, das Prisma ist 40 mm breit. Die Parallelleiste ist in X-Richtung ausgerichtet und die Skala vom Teilkopf dabei auf einen geraden Wert gestellt. Wenn das Teil im Prisma gespannt wird ist das dann in X-Richtung ausgerichtet und auch in etwa Mittig aufgespannt. Die Längenposition wurde dann frei Auge mit der Spitze in der Frässpindel abgeschätzt.


Nach dem alles soweit eingerichtet war mal etwas Platz für den Plattensitz geschaffen.
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Und gemerkt, das wird so nix...
Der Plattensitz kommt ja noch 3 mm tiefer und dann fällt das Hilfszentrum weg das ich zum rundschleifen brauche.... Also zurück zur Drehmaschine, längeren Rohling drehen.


Und dann wieder zur Fräsmaschine damit.
Hier ist jetzt schon die Spiralfräseinrichtung montiert, Plattensitz nach der Spirale fräsen viel mir irgendwie leichter.
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Vom fräsen der Spirale gibts einen kleines frei Hand Video, nix besonderes: https://youtu.be/5B9xjaqhZAg
Und ja, mit nicht in Spiralwinkel geschwenkten Fräser verzerrt sich die untere Seite der Nut etwas, für diese Anwendung aber völlig uninteressant.
Der Fräser für die Spannut sieht so aus:
20200114_161552  paint.jpg
Das Eckradius schleifen an der Schreyer wollte dieses Mal nicht so recht klappen und so bekam der Fräser an der SSM diverse Eckfasen angeschliffen so dass das zumindest Radius ähnlich wird. Die günstige Variante zu einem Torusfräser ;-)


Nachdem die Spirale gefräst war wieder der bekannte Aufbau zum Plattensitz fräsen. Erst mal Platz schaffen für den Plattensitz.
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Und dann ist der Plattensitz auch schon drin.
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Auch wenn man es kaum sieht, die Anlagefläche ist mit einem 7° Stichel nachgefräst.


Das Ganze ist natürlich auch am eigentlichen Werkzeug passiert.
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Weichbearbeitung fertig, ab zum härten.
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Und zurück vom härten ;-)
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Zentrierungen nachschleifen.
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Die Universalschleifmaschine zum rundschleifen rüsten.
20200208_155645 paint.jpg
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Und Schaft schleifen, klappt mittlerweile ganz gut :-)
Ersetzt natürlich noch immer keine richtige Rundschleifmaschine.
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Das Ganze auch mit dem 2. Teil.
20200210_095553 paint.jpg
Dazu hab ich auch ein kleines Video, nix spektakuläres: https://youtu.be/Swnxxn5_bzA

Immer ein Thema, Platz:
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Planfläche schleifen.
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Und für das Werkzeug war es das soweit. Den Hilfszapfen werde ich wohl aberodieren da mir zum trennschleifen noch keine vernünftige Aufspannung eingefallen ist.
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Für den Schleifhalter geht es noch weiter. Der kann zum abtrennen des Hilfszapfens einfach in der SSM gespannt werden.
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Und noch etwas weiter in Form schleifen.
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Anschließend noch WSP Schraube sowie WSP in Form bringen.
20200211_103839 Paint.jpg

Und fertig.
20200211_104448 paint.jpg

Auch wenn es eigentlich nur der Schleifhalter ist, Probelauf darf natürlich nicht fehlen ;-)

Also flink eine Reduzierung basteln und los: Plandrehen, bohren, ausdrehen.
20200211_121149 paint.jpg
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Außendrehen mit angepasster Drehrichtung.
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5. mögliche Operation wäre noch anfasen mit der 20° Kante.


Und auch hiervor gibt es ein kleines Video: https://youtu.be/07GMYSnHhPs
Minimaler Bohrdurchmesser liegt bei etwa 13 mm. Ideal wäre noch eine Kühlung oder zumindest Druckluft um die Späne sicher raus zu bekommen. Hab ich aber beides nicht an der Maschine und auch am Werkzeug sind keine Kühlkanäle zur Platte vorhanden. DRO um die Mitte zum bohren zu finden braucht man übrigens nicht. Einfach plandrehen bis eine kleine Spitze stehen bleibt und drauf los bohren.



Das wars dann auch schon wieder :hi:


Gruß
Florian

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JollyRoger
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Re: 5 in 1 Drehwerkzeug

Beitrag von JollyRoger » Do 13. Feb 2020, 07:42

Schön gemacht :2up:

Ich hätte nicht gedacht, dass man mit der WCMT-Platte ohne Vibrationen ins Volle bohren kann.

FräsGazelle
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Re: 5 in 1 Drehwerkzeug

Beitrag von FräsGazelle » Do 13. Feb 2020, 09:22

Servus Florian,

ein Zerspanungskünstler, nein hier wurde gezaubert, am Werk! :super:
Vielen Dank fürs Zeigen wie machen! :thx:

Viele Grüße,
Diete
Probleme sind zum Lösen da!

Opti BF20L Vario, Opti TU2506 mit FU Vario, Metallbandsäge Opti S131GH, Ständerbohrmaschine Opti B32, Werkstattkran, Rundtisch viel Zubehör

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Rainer60
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Re: 5 in 1 Drehwerkzeug

Beitrag von Rainer60 » Do 13. Feb 2020, 09:25

Hoi Florian
Guter Beitrag :2up: Das "Hinternanstehen" der Wendeplatte kann man durch verdrehen/neigen der WP verhindern. Hier ein paar Beispiele. Bei dem Oberen im Vertex steht die Wendeplatte am Bohrungsgrund an. Wenn ich dort vergesse die Freistellung händisch anzubringen, tönt es unschön :-(
image.jpeg

Aaaaber die zweite Seite der Medaille ist, dass mit den geneigten WP zur Mitte hin über die Spitzenhöhe kommst. Ist sicher eine Frage der Spantiefe.

Bei Deinem Werkzeug kannst den "Boden" von aussen her bestens plandrehen. Der Butzen in der Mitte wird durch die Schräge schön definiert bearbeitet. Die Schräge beeinflusst auch die Spanbildung beim bohren. Im Video hatte ich das Gefühl, dass der Spanaustrag besser als bei den DR-MF ist. Schade dass keine IKZ-Bohrung eingebracht hast. Lediglich 2bar Druchluft sind sehr hilfreich.
Sonst von meiner Seite eine klare Empfehlung für dieses Werkzeug :super: gemacht!
Der Friede und die Zufriedenheit sei mit Euch... denn das Glück ist meist nur von kurzer Dauer.
Gruss Rainer
————————————————————————————
Es gibt immer eine Lösung - machmal auch eine Andere

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MasterOD
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Re: 5 in 1 Drehwerkzeug

Beitrag von MasterOD » Do 13. Feb 2020, 20:57

Florian mit deinem netten Maschinenpark hast du einen tollen WP Halter gebaut. Respekt :2up:
Gruß Rüdiger :hi:
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Christian89
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Re: 5 in 1 Drehwerkzeug

Beitrag von Christian89 » Do 13. Feb 2020, 21:17

Ich kann nur meinen Hut ziehen! Respekt! :respekt:
Gruß Christian

Drehe: Gosmeta D250/1000
Fräse: Fritz Werner aka WMW 4102
Bohre: komunaras 2M112
Schleifer:Elbtalwerk slw st40, Gisag se 315
Säge: Kläger
Hebebühne: Stertil Koni 3,5t
Schweißen: mag,mma,autogen
Usw.

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merlin
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Re: 5 in 1 Drehwerkzeug

Beitrag von merlin » Do 13. Feb 2020, 21:32

Total gut gemacht, wie immer! :2up:
:thx: fürs zeigen.

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Europa
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Re: 5 in 1 Drehwerkzeug

Beitrag von Europa » Do 13. Feb 2020, 21:43

Danke an alle ;-)

JollyRoger hat geschrieben:
Do 13. Feb 2020, 07:42
Ich hätte nicht gedacht, dass man mit der WCMT-Platte ohne Vibrationen ins Volle bohren kann.
Ja da war ich auch überrascht dass das so gut geht :-)
Man muss allerdings bedenken das es diese Art von Werkzeug nur bis etwa 2... 2,5 xD an Bohrtiefe gibt. Dadurch und weil nur nur eine Spannut drin ist wird der Träger doch recht stabil. Das im Video war auch ´nur´ Alu, Stahl steht noch aus.


Rainer60 hat geschrieben:
Do 13. Feb 2020, 09:25
Das "Hinternanstehen" der Wendeplatte kann man durch verdrehen/neigen der WP verhindern. Hier ein paar Beispiele.

Aaaaber die zweite Seite der Medaille ist, dass mit den geneigten WP zur Mitte hin über die Spitzenhöhe kommst. Ist sicher eine Frage der Spantiefe.

Bei Deinem Werkzeug kannst den "Boden" von aussen her bestens plandrehen. Der Butzen in der Mitte wird durch die Schräge schön definiert bearbeitet. Die Schräge beeinflusst auch die Spanbildung beim bohren. Im Video hatte ich das Gefühl, dass der Spanaustrag besser als bei den DR-MF ist. Schade dass keine IKZ-Bohrung eingebracht hast. Lediglich 2bar Druchluft sind sehr hilfreich.
Schön das du dich zu Wort meldest!

Ich hatte lange überlegt ob ich die Platte nicht anders Positionieren kann um das umarbeiten zu sparen. Aber wenn man damit bohren will kommt es immer aufs selbe raus, die Platte muss auf Mitte. Durch die Schräge an der Form W Platte muss man den Durchmesser beim Bohren auch nicht so genau treffen, man hat quasi die gesamte Länge der schrägen Schneidkante an Spielraum. Auch ein Grund für die Wahl dieser Plattenform ;-)

Kühlkanal... Wollte ich eigentlich auch machen aber irgendwie blieb das dann doch :pfeif:
Bedingt durch meine Fertigungsweise müsste ich den wohl von der Schaftseite her bohren was dann so ca 100 mm Bohrtiefe mit einem ~2er Bohrer wären :? (Vielleicht ergibt sich irgendwann mal eine Möglichkeit den Kühlkanal nachträglich einzubringen).


Europa hat geschrieben:
Mi 12. Feb 2020, 23:21
5. mögliche Operation wäre noch anfasen mit der 20° Kante.
Was mir auch noch eingefallen ist: Weil der Schleifhalter einen 16 mm Schaft hat passt der in den Wohlhaupter. Damit kann ich mit dem Ding auch flachsenken weil die Schneidkante der Wendeplatte plan ausgerichtet ist. Quasi ein 6 in 1 Drehwerkzeug ;-)


Gruß
Florian

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Re: 5 in 1 Drehwerkzeug

Beitrag von Danny » Do 13. Feb 2020, 23:26

Hallo Florian,
:respekt: für die Arbeit.
Bzgl. des Kühlkanals, ist es nicht möglich vom Schaft aus etwas größer zu Bohren und nur die letzten mm zu verjüngen, entweder mit dann mit nehm kleinen Bohrer oder evtl ein kleines Büchschen einzukleben, :nixweiss:
mit 2mm von hinten die 100mm tief währe mir auch zu gefährlich.

Beste Grüße
Ruhla FUW 250 -4

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Rainer60
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Re: 5 in 1 Drehwerkzeug

Beitrag von Rainer60 » Fr 14. Feb 2020, 11:18

Europa hat geschrieben:
Do 13. Feb 2020, 21:43
Schön das du dich zu Wort meldest!

Kühlkanal... Wollte ich eigentlich auch machen aber irgendwie blieb das dann doch :pfeif:
Bedingt durch meine Fertigungsweise müsste ich den wohl von der Schaftseite her bohren was dann so ca 100 mm Bohrtiefe mit einem ~2er Bohrer wären :? (Vielleicht ergibt sich irgendwann mal eine Möglichkeit den Kühlkanal nachträglich einzubringen).

Was mir auch noch eingefallen ist: Weil der Schleifhalter einen 16 mm Schaft hat passt der in den Wohlhaupter. ;-)
Hoi Florian
Meine Wortmeldungen zu dem Futterflansch und Planfläche schleifen sind schon lange überfällig. Fand den Fred nicht auf Anhieb und/oder wusste nicht mehr Wer es war :| Aber dazu ein andermal ;-)

IKZ-Kanal: Je nach zur Verfügung stehendem Druck, Medium, Regelbarkeit und Wunschergebnis, muss/sollte/kann man den Kanal auslegen. Generell ist schon mal gut, wenn überhaupt etwas Kühlmittel dort ankommt wo es benötigt wird. Wie Danny vorschlug, von hinten mit einem grösseren Bohrer nicht ganz durchbohren. Dadurch hast weniger Druckverlust und kannst die Düsengrösse wählen.
Würde erst die Düsengrösse unter den gegebenen Umständen testen. Ein kleiner scharfer Strahl kann wirkungsvoller sein, als eine grosse Menge. Habe schon gesehen, :pfeif: dass durchgebohrt wurde, vorne einen Stopfen eingepresst und die Kühldüse in optimierter schräger Position angebohrt wurde. So ist gewährleistet dass der Kühlmittelstrahl dort ankommt wo er am meisten bewirkt.

Folgendes Bild mit DR-MF 8 und 10. Beim 10er siehst den Stopfen den ich etwas weiter eingepresst habe, um einen schärferen Strahl zu erhalten. Der 8er wurde lediglich schräg gebohrt.
image.jpeg

Der DR-MF 20 hat 2 Kanäle. Einer auf die Schneide, der andere zur Bohrungsspülung.
image.jpeg

2 Einströmkanäle
image.jpeg

Bei den kleinen HM-Bohrstangen habe ich einen 1mm breiten Nebenstromkanal eingeschliffen, damit das Kühlmedium unter den Klemmschrauben durchkommt. 0.7mm2 war zu klein. 1mm2 hat gepasst - nur so als Hinweis zur Dimensionierung.
Hier noch ein Bild mit dem Innennutenstahl (6er Schaft) mit Aufnahme und Anschluss.
image.jpeg

Zum "Wohlhauptern" sind die DR-MF's immer meine erste Wahl ;-)

Ich hoffe ein paar Anregungen gegeben zu haben, wenn bei Dir das Thema IKZ wieder mal aktuell wird. :hi:
Der Friede und die Zufriedenheit sei mit Euch... denn das Glück ist meist nur von kurzer Dauer.
Gruss Rainer
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