Flansch für Zentra Sechsbackenfutter

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Re: Flansch für Zentra Sechsbackenfutter

Beitrag von RSS » Mi 9. Mai 2018, 11:13

Sepp9550 hat geschrieben: Da die Führung der Backen auch nicht so Prickelnd ist denke ich schon länger über ein anderes Futter nach
Klar, einspannen und gleich einen guten Rundlauf zu haben, das wäre schon fein
Moin,

ich habe vor einiger Zeit ein Schunk Rota (mit Camlock 6) angeschafft,
kann ich nur empfehlen.

https://schunk.com/de_de/startseite/rota-s/



Grüße
Robert
StGB § 307: Wer fahrlässig eine nukleare Explosion herbeiführt wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Na ja, eine kleine Geldstrafe wäre mir das schon mal wert :smilingplanet:

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stefangtwr
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Re: Flansch für Zentra Sechsbackenfutter

Beitrag von stefangtwr » Mi 9. Mai 2018, 15:21

ich habe vor einiger Zeit ein Schunk Rota (mit Camlock 6) angeschafft,
kann ich nur empfehlen.
So eins liegt bei unserer Schaublin 135 dabei - Das kauft man nicht, wenn man mit 0,1mm Rundlauf zufrieden ist ;)

Tolles Futter, kann ich preislich im Moment nicht rechtfertigen :D

Die Möglichkeit Spanndorne etc. vorne auf das Rota aufzuschrauben find ich sehr cool.
Die Idee mit den Schlüsselflächen am Flansch ist einfach aber / oder gerade deswegen, genial!
Natürlich nicht meine Idee :D
Hat Robin Renzetti in einem seiner letzten Videos mal gezeigt.
Ich werde den Verdacht nicht los, dass das Futter auf der Spindelnase wackeln könnte da die Planfäche vom Camlock nicht wirklich anliegt. Da die Führung der Backen auch nicht so Prickelnd ist denke ich schon länger über ein anderes Futter nach
Ist sogar sehr wahrscheinlich, bei den günstigeren Maschinen stimmt der Kurzkegel/Planfläche in den seltensten Fällen.

Bei ganz leicht gespannten Camlockbolzen sollten an der Planfläche irgendwie wenige 1/100mm Luft sein - Und beim endgültigen Spannen auf Block gehen.

Den genauen Wert vergesse ich immer, den findet man z.b. bei Röhm in der Anleitung der Futter mit Kurzkegelaufnahme, wenn mich nicht alles täuscht.
Wie ermittelt man dieses Spaltmaß ?
Ich würds mit Fühlerlehrenband bestimmen - Oder evtl damit: Plastigage
Plastigage auf Wikipedia
Wird dies vom Hersteller des Futters vorgegeben ?
Gibt es dazu Standardwerte ?
Leute die Sachen mit Kurzkegelaufnahme herstellen, schreiben normalerweise einen Wert in ihre Handbücher, ich bilde mir ein den bei Röhm mal gelesen zu haben.
Warum hier Guss und nicht z.Bsp. Toolox? Hätte ja schonmal eine Grundhärte und soll komplett ohne Eigenspannung sein...
Könnte man auch - Aber ich kann mir was erhebenderes vorstellen als so einen riesen Batzen Toolox auf meinen Legomaschinen klein zu machen ;)

Guss ist das klassische Material dafür - Gefühlt ist es etwas weniger anfällig gegen Druckstellen als z.b. einfacher Stahl. Und er verträgt das Auf-die-Spindelnase-rutschen besser als Stahl. Auch hier rein subjektiv. (Brinellhärte von GG25 ist etwas höher als z.b. bei ungehärtetem C45)

gruß
Stefan

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netsupervisor
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Re: Flansch für Zentra Sechsbackenfutter

Beitrag von netsupervisor » Mi 9. Mai 2018, 15:53

stefangtwr hat geschrieben:Ist sogar sehr wahrscheinlich, bei den günstigeren Maschinen stimmt der Kurzkegel/Planfläche in den seltensten Fällen.
Das kann ich bestätigen: Ich habe eine D1-4 Camlock Aufnahme an der Maschine. Das Zentra Stahl-Dreibackenfutter hat gefühlt gar keine Luft vor dem Spannen an den Bolzen, läuft aber rund. Die Aufspannscheibe 300mm aus China hat bestimmt 5/100 Luft, ich muss sie jedes Mal mit der Messuhr einrichten.
Grüße, Manuel
Drehmaschine: Interkrenn TY-1340 GH/C (330x1000), Bohr-/Fräsmaschine: Rong-Fu 25, WIG-Schweißgerät: Stahlwerk 200P, Autogenschweißausrüstung
Schreinereimaschinen (Formatkreissäge, Hobelmaschine, Tischfräse und Drechselmaschine)

Jasmir
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Re: Flansch für Zentra Sechsbackenfutter

Beitrag von Jasmir » Di 15. Mai 2018, 21:30

stefangtwr hat geschrieben:...Guss ist das klassische Material dafür - Gefühlt ist es etwas weniger anfällig gegen Druckstellen als z.b. einfacher Stahl...
Habe jetzt ein bisschen über Guss gelesen. Ganz steige ich da aber noch nicht durch, darum ein paar Fragen:

1) Ich vermute mal, das von Dir verwendete Material ist Lamellenguss, da man ja hier dieses "verformt sich nicht, bricht eher" haben möchte. Richtig?
2) Wie dimensioniert man die Dicke von einem Flansch in Guss? So wie bei Stahl? Also rund 1x D der nötigen Gewinde + ggf. geometrische Notwendigkeiten?
3) Warum GG-25, und nicht z.Bsp. GG-20 oder GG-30? Hat das neben der -anscheinend damit angegebenen- Zugfestigkeit noch andere Gründe?
4) Darf ich Deine Bezugsquelle erfahren? Wilmsmetall habe ich gefunden, mit über 7€/kg erscheint es mir aber etwas teuer

-Alex-

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