Zentrierkegel / Werkzeug für Grundbohrungen - Zylinderkopf

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nocke
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Re: Zentrierkegel / Werkzeug für Grundbohrungen - Zylinderko

Beitrag von nocke » So 28. Jan 2018, 16:49

wenn die führungen gemacht werden, müssen selbstverständlich die sitze neu geschnitten werden > auf´n 100tel bekommt das grundsätzlich nicht hin ...

wenn aber nach dem einsetzen von führungen, der sodann geschnittene sitz mehr wie 1/10 außermittig gerät, so is der kopf ausschuß oder zumindest nicht mehr für den motorsport zu gebrauchen.

original sind 9mm ventilschäfte. nicht selten sollen jedoch nimonik sportventile mit 8mm schäfte verwendet werden.

wie gesagt - die hier bei uns inna motornbude bekommen es ,trotz serdi, oft nicht gebacken, die grundbohrungen angemessen zentrisch zu setzen

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DerRestaurator
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Re: Zentrierkegel / Werkzeug für Grundbohrungen - Zylinderko

Beitrag von DerRestaurator » So 28. Jan 2018, 20:32

nocke hat geschrieben:trotz serdi
Oder gerade deshalb :pfeif:
Die Millenium 3.0 war nicht in der Lage bei einem 1012er (glaube ich) Deutz die Ventilführungen wegzubohren. Enweder hattest Du den Kopf oben gespannt zum Ausrichten der Pinole/Späre, dann passte das Bohrwerkzeug nicht mehr zwischen Pinole und Kopf oder er lag unten, dann kamst Du zum Ausrichten nicht mehr ran, weil der Pinolenhub zu gering war. Die Serdi 100 ist auch kein Stück besser, Die Serdi light Und Mira sind der beste Kompromiss zwischen verHUNGERn oder wegschmeißen, nur kann die keine Führungen.


Deine Aufgabe scheint verdammt anspruchsvoll!
nocke hat geschrieben:wenn aber nach dem einsetzen von führungen, der sodann geschnittene sitz mehr wie 1/10 außermittig gerät, so is der kopf ausschuß oder zumindest nicht mehr für den motorsport zu gebrauchen.
Ich verstehe nicht. Du ersetzt/änderst zuerst die Führung, dann fräst Du nach der neuen Führung den Sitz. Wo soll jetzt 1/10 Exzentrizität herkommen?
Oder meinst Du im Vergleich zur alten Führung? Ist das echt so dramatisch :o

Entschuldige meine Frage, ich komme halt nicht aus dem Rennsport, sondern mache die 'gleiche' Arbeit an Land und Baumaschinen (OK, und auch Serien-Pkw-Motoren) Da laufen die Motoren auch schonmal ohne Ventilsitze, weil die über 40 Jahre komplett weggehämmert sind...



Mir kommt da gerade die Idee ob Du, wenn Du das öfter brauchst, nicht doch eine Serdi light umbauen solltest. Bei Interesse PN, dann können wir ohne zuviel :offtopic: herumspinnen...

:hi: Philipp
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Re: Zentrierkegel / Werkzeug für Grundbohrungen - Zylinderko

Beitrag von nocke » So 28. Jan 2018, 20:58

DerRestaurator hat geschrieben:Oder meinst Du im Vergleich zur alten Führung? Ist das echt so dramatisch
jip ! ich mein´, schau mal mein bild vom brennraum ... das av is 40mm der sitzring 41. speziell in diesem dort dargestellten fall sitzt das av ca 5/10 schräg ( im gegesatz zu voher ohne nachgerüstete führungen ) warscheinlich wird der kopf trotz dieser unsymetrie funktionieren > bei´na straßen-bifi für umme ecke zum eiern .... unter wettbewerbsbedingungen is allerdings damit zu rechnen, dass was unschönes mit dem sitzring passiert :scheisse:

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Re: Zentrierkegel / Werkzeug für Grundbohrungen - Zylinderko

Beitrag von R2S5V0 » So 28. Jan 2018, 23:13

:klugscheiss: sorry, Ich finds pfusch.

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Re: Zentrierkegel / Werkzeug für Grundbohrungen - Zylinderko

Beitrag von nocke » So 28. Jan 2018, 23:32

R2S5V0 hat geschrieben:sorry, Ich finds pfusch.
ähm :gruebel: ... was bitte genau ? ich mein´, darum gehts ja > das etwas ordentlich umgesetzt werden kann ...

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Re: Zentrierkegel / Werkzeug für Grundbohrungen - Zylinderko

Beitrag von R2S5V0 » Mo 29. Jan 2018, 00:00

Ist eigentlich einfach. Du baust nach deinen Vorstellungen. Danach gehst zu jemand der sich auskennt. Der bekommt für die gleiche Arbeit 5000 EU. ( ein gemachter Kopf für Motorsport) dann vergleichst die Arbeiten.
Anderes Beispiel. Bei diversen oldi Fahrern Bau ich manschmal Teile. Bei denn Jungs halten die geriebe nicht. Ich hab mir schon neu gebaute (5000 €) angesehen. ich hätte diese qualli nicht geschaft. Alles sauber gearbeitet.
Aber. Das Zeug hält nicht. Immer ist drin was im arsch.
Und das nach fast jedem fahren. Derzeit hab ich ein collotti Getriebe auf der fräse. Mini Reparatur. Der hat schon Getriebe für Ferrari gebaut. Für mich sied das einfach gebaut aus. Ist aber kein Vergleich zum vorherigen anbieter. Raumfahrttechnik aus Italien. (12000€) das ist der einzige Waagen der im Jahr mit nur einem Getriebe aus kommt. Sprich. Die einen kaufen 3 geriebe im Jahr und sagen das Italien zeug ist zu teuer. :wall: Aber das sie Jahr für Jahr so viel Geld ausgeben das sie hätten ein gutes kaufen können geben Sie nicht zu.
Ich will damit sagen das mann nicht alles selber bauen sollte. Versuch macht klug. Aber ehrlich zu sich sein! Wenn dein Motoren Instandsetzer das nicht hin bekommt such dir nen anderen. Selber würd ich das nicht machen. Schon gar nicht ohne passende Maschinen.

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Re: Zentrierkegel / Werkzeug für Grundbohrungen - Zylinderko

Beitrag von dr.markus » Mo 29. Jan 2018, 00:10

Mal ganz dumm gefragt: Könnte man das nicht aufreiben?
Klar, in mehreren Stufen, oder würde das verlaufen?

Ansonsten sollte Deine Führung doch wohl machbar sein?
(Nee, nicht für mich. Sorry)
Viele Grüße, Markus

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Re: Zentrierkegel / Werkzeug für Grundbohrungen - Zylinderko

Beitrag von nocke » Mo 29. Jan 2018, 13:55

werte eisenmänner´s ,
nocke hat geschrieben:Selber würd ich das nicht machen.
ich will abba :-) und dachte daran, besagten bügel aus werkzeugstahl aus dem vollen fräsen zu lassen, sowie das auch aus dem gleichen material der zentrierkegel und die gegenüberliegende spannbüchse gefertigt wird. bis hier hin sollte das mit heutigen möglichkeiten ein überschaubares unterfangen sein. hier nochmal das ersonnene prinzip
bügel0001.jpg
etwas beanspruchender dürften dann jedoch die beiden exakt fluchtenden bohrungen (etwa 27° schräg ) sein. der führungszapfen des zentrierkonus´ und die spannbüchse sollten jeweils mit ca 2/100mm darin laufen und durch geschlitzte enden des bügels / quergewinde und schraube fest zu spannen sein. ähnlich wie eine schraubzwinge dürfte es sich hierbei um ein recht verwindungsteifes konstrukt handeln mit hilfe dessen man dieser vorgehensweise

https://www.youtube.com/watch?v=LAs2OfN6iRc

doch etwas voraus sein sollte

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Re: Zentrierkegel / Werkzeug für Grundbohrungen - Zylinderko

Beitrag von DerRestaurator » Mo 29. Jan 2018, 17:53

R2S5V0 hat geschrieben: Wenn dein Motoren Instandsetzer das nicht hin bekommt such dir nen anderen.
Die gibt es aber nicht gerade wie Sand am Meer, und schon gar keine, die nicht nur die üblichen dafur zu unpräzisen Maschinen und Vorrichtungen haben...

dr.markus hat geschrieben:Mal ganz dumm gefragt: Könnte man das nicht aufreiben?
Klar, in mehreren Stufen, oder würde das verlaufen?
Mit den klassischen Ventilführungsreibahlen, glaube ich, verläuft das. Auf die nächste Stufe geht relativ sicher, aber so viele Stufen - eher nicht!

@nocke

ich schick dir ne PN mit einer Adresse ;-)

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Re: Zentrierkegel / Werkzeug für Grundbohrungen - Zylinderko

Beitrag von nocke » Mo 29. Jan 2018, 18:05

nocke hat geschrieben:ich schick dir ne PN mit einer Adresse ;-)

:hi: Philipp
vielen dank philipp, bin gespannt ;-)

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