VA2 Bohren 1.5mm

Benutzeravatar
Arnster83
Beiträge: 582
Registriert: Sa 10. Dez 2016, 20:21
Germany

Re: VA2 Bohren 1.5mm

Beitrag von Arnster83 » Mo 15. Apr 2019, 16:46

Gilt auch wieder nur bei gut angeschliffenem Werkzeug...dann haste alles richtig gemacht :2up:
Liebe Grüße Arne

Benutzeravatar
Rainer4x4
Beiträge: 359
Registriert: Fr 24. Mär 2017, 16:18
Wohnort: 49134 Wallenhorst
Kontaktdaten:
Germany

Re: VA2 Bohren 1.5mm

Beitrag von Rainer4x4 » Mo 15. Apr 2019, 17:01

Bollwerk hat geschrieben:
Mo 15. Apr 2019, 15:59
Bei VA: Vorschub statt Drehzahl :schlaumeier:
So kenne ich das auch! Und je größer das Werkzeug um so wichtiger!
Gruß Rainer
Damatomacchine Master 520 3L, baugleich Smithy MIDAS 1220 LTD oder Bolton Tools Combo AT520
https://www.ecosia.org/ Die Suchmaschine die Bäume pflanzt!

Benutzeravatar
Fehl-Mann
Beiträge: 394
Registriert: Mo 13. Okt 2014, 11:14
Wohnort: Zentral-Europa
Switzerland

Re: VA2 Bohren 1.5mm

Beitrag von Fehl-Mann » Mo 15. Apr 2019, 17:19

Hmm, manchmal ware kein Ratschlag besser als ein schlechter (WD40 für VA...)!
Ich habe einstens Hunderte von diesen Schrauben hergestellt, Qualität A4
IMG_20190415_165034_BURST002.jpg
Bohrung 1.5 mm, 11 mm tief. In Drehbank, RPM unbekannt, sagen wir um 1000/min. Meist ca. 50 Bohrungen, bis Nachschiff erforderlich war. Bohrer von Gühring für rf. Stahl (Brütsch, Rüegger), oder einer von Nachi TiN-beschichtet. Mit Hebelreitstock, 5-6 mal entspanen und mit einem guten Spezialöl schmieren. Was ich meist verwendet habe, ist leider nicht mehr erhältlich, Nummer zwei wäre dann Rocol.
Das Querloch mit Hilfe einer simplen Bohrlehre, von beiden Seiten her in der Bohrmaschine.
Grüsse, Hans-R.
----------------------------------------------------------------------------
Leinen LZ4S, Habegger Neotor, Gral, Schaublin 13, Fehlmann P18, Boxford Shaper, Kleinzeugs...
Man gewöhnt sich an allem, sogar am Dativ...

Benutzeravatar
Fehl-Mann
Beiträge: 394
Registriert: Mo 13. Okt 2014, 11:14
Wohnort: Zentral-Europa
Switzerland

Re: VA2 Bohren 1.5mm

Beitrag von Fehl-Mann » Mo 15. Apr 2019, 17:36

Zu obigem, und da ja wohl trotzdem Fragen kommen: Schneidoel war Monroe Cool-Tool II
Grüsse, Hans-R.
----------------------------------------------------------------------------
Leinen LZ4S, Habegger Neotor, Gral, Schaublin 13, Fehlmann P18, Boxford Shaper, Kleinzeugs...
Man gewöhnt sich an allem, sogar am Dativ...

Benutzeravatar
Arnster83
Beiträge: 582
Registriert: Sa 10. Dez 2016, 20:21
Germany

Re: VA2 Bohren 1.5mm

Beitrag von Arnster83 » Di 16. Apr 2019, 06:58

Ja Vorschub größer um so größer das Werkzeug ist klar,aber wir reden hier von einem 1.5mm Bohrer in einer kleinen Spielzeugmaschine (sorry, aber stabil und Schwingungsfrei ist anders als diese kleinen Maschinchen :unknown: )

Endlich mal einer mit einem guten Werkzeugvorschlag. Nachi ist hochklassiges Werkzeug und wie ihr an seinem Beispiel sehen könnt arbeitet dieser Bohrer auch super. :2up:
Liebe Grüße Arne

Bollwerk
Beiträge: 951
Registriert: Fr 13. Jan 2017, 16:28

Re: VA2 Bohren 1.5mm

Beitrag von Bollwerk » Di 16. Apr 2019, 08:59

Moin,

"mein" Bohrer: 6352-433. Der Gockel zeigt es als dritten Treffer.
Wie viele Bohrungen der schafft, kann ich nicht sagen. Was muß
ein Bohrer kosten, bis sich das Nachschleifen bei 1,5 mm lohnt?
Ob die "Hausmarke" immer vom gleichen Hersteller kommt, weiß
ich natürlich auch nicht. Ich füttere mit so´ne Sachen, wg. Porto,
oft meine Bestellungen auf. Wenn dann eine Partie dabei ist, die
"richtig gut" geht, lege ich mir die, zumindest teilweise, z.b.V an
die Seite.
Wenn ich mich, bei Serienfertigung, aber darauf verlassen können
muss, dass jeder Bohrer, aus jeder Charge, gleich gut ist, geht es
so natürlich nicht.
Korrektes, prozesssicheres Nachschleifen eines 1,5mm Bohrers
würde ich mir nicht zutrauen, selbst wenn ich eine METEOR hätte.

Grüße vom
Bollwerk
fast conclusions, fast solutions, fast richtig

Benutzeravatar
Flamberger
Beiträge: 254
Registriert: So 22. Okt 2017, 08:34
Wohnort: Zürich
Switzerland

Re: VA2 Bohren 1.5mm

Beitrag von Flamberger » Di 16. Apr 2019, 09:22

900 U/min mit einem 1.5mm Bohrer in VA ist schon etwas wenig. Meine Tabelle sagt für einen 2mm in VA 1500 U/min. Hört sich für mich auch richtiger an.

Sag mal Michael woher bist du? Wenn du in der Gegend um Zürich bis, kann ich vielleicht Hand bieten in dem du vorbei kommst nach Zürich Altstetten und auf meiner Aciera das Loch bohrst. Schön laufruhig, Präzise und sie schaft auch die Drehzahl.
Grüsse Ivo
__________________________________
Bohr-/Fräsmaschine: Aciera 22 Tischmodell mit Fehlmann KS380
Bohrmaschine: Aciera 10 und irgend ein altes Tischmodell aus Italien
Schleifmaschine: KMG-Clone 50x2000mm und Tellerschleifer Eigenbau 305mm

blondy
Beiträge: 419
Registriert: Fr 29. Sep 2017, 11:00
Germany

Re: VA2 Bohren 1.5mm

Beitrag von blondy » Di 16. Apr 2019, 09:36

Moin,
@Bollwerk:
Wenn Du die Bohrer eh wegschmeißt, dann kannste doch vorher noch das Schleifen dran üben. ;)
Das ist keine Zauberei sondern reine Übungssache. Gut ist, wenn man jemanden hat, der es kann und der nochmal mit drauf guckt am Anfang.
Eine Messlupe oder -Mikroskop schadet auch nicht, wenn man sicher sein will, daß es gut geworden ist.

Ich hab eine Kiste mit Schrottbohrern, die ich nur zum Schleifen üben oder zum Testen von besonderen Schliffen nutze.
Gruß
blondy

Tut mir leid, aber das ist so eine Macke von mir, immer zu glauben, daß die Antwort etwas mit der Frage zu tun haben müsste.

Bollwerk
Beiträge: 951
Registriert: Fr 13. Jan 2017, 16:28

Re: VA2 Bohren 1.5mm

Beitrag von Bollwerk » Di 16. Apr 2019, 09:43

Moin,

von Wegwerfen war nicht die Rede, sondern von "korrektem, prozesssicheren
Nachschleifen". Nicht mehr neue Bohrer schleife ich selbstverständlich nach.
Die dienen dann zum "Löchermachen". Für Bohrungen nehme ich "Frischware".

;-)
Bollwerk
fast conclusions, fast solutions, fast richtig

blondy
Beiträge: 419
Registriert: Fr 29. Sep 2017, 11:00
Germany

Re: VA2 Bohren 1.5mm

Beitrag von blondy » Di 16. Apr 2019, 09:52

:-D
Achso - die Unterscheidung gibts bei mir so nicht.
Alles klar.
Gruß
blondy

Tut mir leid, aber das ist so eine Macke von mir, immer zu glauben, daß die Antwort etwas mit der Frage zu tun haben müsste.

Antworten