Bohrfutter MK2

Lichtbringer
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Greenland

Re: Bohrfutter MK2

Beitrag von Lichtbringer » Sa 19. Mai 2012, 14:54

Gewindebohrer ins Bohrfutter, dieses steckt fest im Reitstock. Losen Reitstock mit der rechten Hand an die Bohrung schieben, leicht gegendrücken, und mit der linken Hand das Backenfutter drehen. Man merkt dann schon ab wann der lose Reitstock mitgezogen wird. Und mit etwas Übung und Feingefühl merkt man beim Backenfutter drehen auch recht gut ob sich der Aufwand beim bewegen ändert.
Gruß, Michael

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UweT.
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Re: Bohrfutter MK2

Beitrag von UweT. » Sa 19. Mai 2012, 16:43

Hallo,

und wer nicht so faul ist wie ich baut sich eine Kurbel die hinten in die Arbeitsspindel gesteckt und über einen Klemmkonus befestigt wird. So lassen sich Gewinde sehr schön händisch schneiden.

Gruß
Uwe

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Re: Bohrfutter MK2

Beitrag von special_b » So 20. Mai 2012, 00:11

Ich habe neulich Gewinde mit dem Windeisen gebohrt. Der Gewindebohrer wurde durch die feste Spitze im Reitstock geführt. Das setzt natürlich eine Zentrierung im Gewindebohrer voraus, die war bei mir aber vorhanden. Mit einer Hand kann man die Pinole nachführen, mit der anderen Hand das Windeisen drehen.

Zu meiner Lehrzeit hatten wir eine MK Aufnahme, in welcher eine Art Windeisen steckte. Beweglich, damit man nicht immer die Pinole nachführen muss und beide Hände zum Gewindeschneiden/bohren frei hatte. In diesen "Windeisen" konnten Schneideisen eingesetzt werden, oder zum Gewindebohren Scheiben mit Innenvierkant in welche dann die Bohrer gesteckt wurden.

Alle diese Methoden sind aber nur für kleinere Gewinde geeignet, ein M20 oder so kann damit nicht mehr so einfach hergestellt werden. Irgendwann dreht man die Spindel mit oder die Kräfte des Drehers reichen nicht um ein Gewinde per Hand zu schneiden.


mfg

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Re: Bohrfutter MK2

Beitrag von kramer » So 20. Mai 2012, 00:11

eXact Modellbau hat geschrieben:Wenn der Gebo 10mm drin ist, dann hat der Mk-Konus vieleicht 2/10 Luft. Das ist eine Winkelabweichung im Sekundenbereich.
Mag sein (hab's nicht nachgerechnet). Aber was ist der Vorteil dieser Methode?

Abgesehen davon bräucht ich eh mal bessere Gewindebohrer. M8 oder gar M10 könnt' ich glaub ich mit dem Bohrfutter gar nicht halten, und dabei sind's eh dreistufige.

Grüße

Peter

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Re: Bohrfutter MK2

Beitrag von JollyRoger » So 20. Mai 2012, 01:50

Ich mache Gewinde bis M16 von Hand. Windeisen mit entsprechendem Hebel, wenn die Kraft am Futter nicht reicht nimmt man halt den Band- oder Wellenschlüssel (Bezeichnungssache) zur Hilfe ;-) In weicherem Material hält mein Futter die Kräfte auch problemlos.

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