Wie innen Trapezgewinde in Sackloch drehen

benecito
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Re: Wie innen Trapezgewinde in Sackloch drehen

Beitrag von benecito » Mo 11. Feb 2019, 09:22

Naja, weil Edelstahl teurer ist und nicht so einfach zu bearbeiten.
Außerdem hab ich dann zwei Teile die ich bearbeiten muss und den vorteil den M6 Gewindes seh ich jetzt auch nicht direkt.
- klärt mich auf -

Das Problem an dem Zapfen ist, dass der Stempel ohne spiel auch wieder zurück gezogen werden muss.

FriesenSpan
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Re: Wie innen Trapezgewinde in Sackloch drehen

Beitrag von FriesenSpan » Mo 11. Feb 2019, 09:43

Bliebe auch noch die Berücksichtigung der Worte "Lebensmittel" und "Reinigung" :nixweiss:

Man müsste eventuell klären, ob es ein lebensmittelverträgliches Lot gibt,
um dann ein Durchgangsgewinde zu drehen und einen Deckel aufzulöten?

Übrigens halte ich es für eine gute Idee, einfach zu verarbeitendes Material
für die "Machbarkeitsstudie" zu verwenden :handshake:


Falls Du Interesse an einer sehr zuverlässigen CNC-Dreherei hast, ich habe
da eine Adresse, mit der ich absolut-ober-zufrieden bin.
Auch das beste Werkzeug kann mangelndes Know-How nicht ersetzen.

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groovingandi
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Re: Wie innen Trapezgewinde in Sackloch drehen

Beitrag von groovingandi » Mo 11. Feb 2019, 10:24

benecito hat geschrieben:
So 10. Feb 2019, 23:27
es geht darum eine Linearbewegung mit der Trpazgewindestange zu erzeugen die den "Stempel" nach unten drückt.
Wie wird denn verhindert, dass sich der Stempel stattdessen einfach mitdreht?

Andreas

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Albego
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Re: Wie innen Trapezgewinde in Sackloch drehen

Beitrag von Albego » Mo 11. Feb 2019, 13:16

Mahlzeit benecito,

da ich jetzt mittlerweile über 30 Stunden ohne Schlaf auskomme :wecker: , darf ich mal ein paar komsche Fragen stellen.
es geht darum eine Linearbewegung mit der Trpazgewindestange zu erzeugen
[...]
Der Stempel selbst dreht sich nicht sondern bewegt sich nur auf und ab - die Spindel wird entsprechend angetrieben.
Interessant!
Aber wie verhinderst Du das es keine rotierende Linearbewegung, sondern eine echte Linearbewegung wird?

Wie!? Du verstehst mich nicht?
Ist doch eigentlich ganz einfach!

Drehst Du beispielsweise eine Schraube in eine Mutter, und Du hälst die Mutter fest, dann wird wohl die Schraube durch das Drehen weiter durch die Mutter bewegt, aber die Axiale Bewegungsrichtung ist eine Linearbewegung.

Ein Autostoßdämpfer ist wohl Rund, aber durch die besondere Einbauweise kann er sich nur Linear hoch oder runter bewegen. Und das ist eine echte Linearbewegung.

Erklär doch mal, und das am besten mit einer Skizze, wie du es anstellst das sich die Trapezspindel hoch und runter bewegt, sich aber nicht um seine eigene Achse dreht.

Das Problem an dem Zapfen ist, dass der Stempel ohne spiel auch wieder zurück gezogen werden muss.
Du meinst jetzt das Bauteil welches Du als Skizze verlinkt hast. Oder sehe ich das Falsch?

Wenn ich jetzt aber Recht habe, dann kannst Du dir das mit dem Trapezgewinde und kein Spiel abschminken. Denn jedes Gewinde hat von Haus aus immer etwas Spiel. Ohne dieses Spiel könnte man das Gewinde überhaupt nicht bewegen / drehen. Es gibt wohl mehrgängie Gewinde, die aber nur das Spiel verringern, aber nicht vollständig beseitigen können.

Ich sags mal so rum: Willst Du im Trapezgewinde kein Spiel haben, musst Du es einkleben. Dann lässt sich aber der Zapfen nur noch schwer von der Spindel lösen. Und dann such mal einen dementsprechenden Kleber der auch für Lebensmittel geeignet ist.

So, und nun gehe ich :snoopy:


Es grüßt
Bernhard

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Re: Wie innen Trapezgewinde in Sackloch drehen

Beitrag von Darko » Mo 11. Feb 2019, 13:22

benecito hat geschrieben:
Mo 11. Feb 2019, 09:22
Naja, weil Edelstahl teurer ist und nicht so einfach zu bearbeiten.
Aber die Dreherei nicht?
benecito hat geschrieben:
Mo 11. Feb 2019, 09:22
und nicht so einfach zu bearbeiten.
Aber auch nicht viel schwerer.
benecito hat geschrieben:
Mo 11. Feb 2019, 09:22
Außerdem hab ich dann zwei Teile die ich bearbeiten muss und den vorteil den M6 Gewindes seh ich jetzt auch nicht direkt.
- klärt mich auf -
Dass das Innengewinde einfach mit einem bezahlbaren Gewindebohrer einfach bis zum Grund reinschneiden kann ist für dich kein Vorteil, du möchtest lieber ein Trapezgewinde drehen?
Oder an die Trapezgewindespindel lediglich einen Zapfen andrehen und das Gewinde einfach mit dem Schneideisen schneiden, anstatt das Trapezgewinde zu drehen?
Dass die Arbeit dadurch insgesamt weniger wird als das Trapezgewinde zu drehen ist kein Vorteil, weil die Dreherei das dann sowieso gratis macht, und die Arbeitszeit keine Rolle spielt?
Dass man dafür keine Sonderwerkzeuge braucht, ist auch kein Vorteil?
Oder überhaupt Messmittel... Kostet ein passender Grenzlehrdorn allein nicht über 200€ + Mehrwertsteuer? Oder bezahlt die Dreherei das dann selbst, weil da die Arbeitszeit usw. auch gratis ist? 8-)

Die schon 2x vorgeschlagene Lösung mit dem Zapfen wäre sogar eine Nummer einfacher gewesen, daher noch schneller zu bewerkstelligen. :nixweiss:
groovingandi hat geschrieben:
Mo 11. Feb 2019, 10:24
Wie wird denn verhindert, dass sich der Stempel stattdessen einfach mitdreht?
Ich glaube, die Spindel dreht sich bei der Linearbewegung nicht, sondern die Mutter.
Alle Angaben ohne Gewähr, Irrtümer und Druckfehler vorbehalten.

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Re: Wie innen Trapezgewinde in Sackloch drehen

Beitrag von FriesenSpan » Mo 11. Feb 2019, 17:39

Was haben diese Fragen noch mit dem eigentlichen Problem zu tun?

- es scheint eine Art Auswerfer / Presskolben zu werden
- das Teil wird im Lebensmittelbereich eingesetzt
- das Trapezgewinde auf der Spindel ist vorhanden (an mehreren Maschinen?)
- im Moment soll eine Machbarkeitsstudie / ein Übungsstück erstellt werden

Warum um Himmels willen muss man darüber so abwegig philosophieren? :wall:
Der TE will / muss es so haben und fertig!
Wenn´s euch nicht interessiert / ihr keine Ideen habt, dann spielt doch woanders ...


Bin ich der Einzige, der den Eindruck hat, dass es hier immer schlimmer wird?
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Re: Wie innen Trapezgewinde in Sackloch drehen

Beitrag von FP91 » Mo 11. Feb 2019, 17:48

FriesenSpan hat geschrieben:
Mo 11. Feb 2019, 17:39
Was haben diese Fragen noch mit dem eigentlichen Problem zu tun?

- es scheint eine Art Auswerfer / Presskolben zu werden
- das Teil wird im Lebensmittelbereich eingesetzt
- das Trapezgewinde auf der Spindel ist vorhanden (an mehreren Maschinen?)
- im Moment soll eine Machbarkeitsstudie / ein Übungsstück erstellt werden

Warum um Himmels willen muss man darüber so abwegig philosophieren? :wall:
Der TE will / muss es so haben und fertig!
Wenn´s euch nicht interessiert / ihr keine Ideen habt, dann spielt doch woanders ...


Bin ich der Einzige, der den Eindruck hat, dass es hier immer schlimmer wird?
Ich verstehe dein Problem nicht? Die Fertigung mit Stummelinnentrapezgewinde ist nunmal tierisch aufwändig. Da macht es doch mehr Sinn, einen Zapfen anzudrehen und ein Teil aufzupressen? Niemand wird hier unverschämt oder herablassend, es werden einfach Tipps zur Ausführung gegeben.

Grüße

Flo

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Re: Wie innen Trapezgewinde in Sackloch drehen

Beitrag von FriesenSpan » Mo 11. Feb 2019, 18:47

Wenn ich ihn richtig verstanden habe, dann kommen mehrere "Installationen" auf ihn zu.
Dann macht es natürlich keinen Sinn, bei jeder Ausgangslage die Spindel zu ändern.

Und die Frage, ob sich das Teil mitdreht ... wofür hält man den TE denn ?
Im Großen und Ganzen scheint er schon zu wissen, Was er da tut. :hi:
Er fragt doch nur nach speziellen Möglichkeiten / Ansätzen der Fertigung.

Ich bin davon überzeugt, dass ein fixer CNC-ler das Teil in der Pause fertigt.
Aber darum geht es hier ja nicht.
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Re: Wie innen Trapezgewinde in Sackloch drehen

Beitrag von FriesenSpan » Mo 11. Feb 2019, 19:05

Ich wage zu behaupten, dass ich sowohl mit Dreherei als auch mit Edelstahl
gut zurecht komme. Vielleicht gerade darum bin ich froh, kein Tr8x1,5
in einem 15er Sackloch "fertigen" zu müssen!

Hier geht es wohl um die Herstellung eines Prototyps, um die Funktion
"in echt" testen zu können. Dafür muss Es dann nicht sofort aus VA sein,
darum meine uneingeschränkte Zustimmung zu POM oder Alu.
Ob sich das Teil mitdreht oder ob eine longitudinal-astrologisch-verhexte
Bewegung statt findet spielt doch dabei überhaupt keine Rolle ?

Der TE hat sich ein "Lastenheft" erstellt, dafür hat er sicher gute Gründe!
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Re: Wie innen Trapezgewinde in Sackloch drehen

Beitrag von HansD » Mo 11. Feb 2019, 21:11

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