Ausdrehen mit dem Fräser

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tommydsa
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Re: Ausdrehen mit dem Fräser

Beitrag von tommydsa » Di 5. Feb 2019, 14:51

Vorteil für mich....

Fräser ist zur Hand
von HAnd nachgeschliffen

innenausdrehen mit Drehstahl braucht mehr Zeit oder größere Vor-Bohrung

durch den kleinen 10mm Bohrer bracht die Mitte sich nicht reinwürgen

seitliches zustellen sehr stabil

neulich hat hier einer von der Nordseeküste geschrieben, das es hier um erfahungsaustausch und Anregungen geht..

scheint mir immer sehr einseitig zu sein..
So genau wie nötig und so einfach wie möglich....

Tommy

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reloader
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Re: Ausdrehen mit dem Fräser

Beitrag von reloader » Di 5. Feb 2019, 15:13

Hallo Tommy,

die Vorzüge hattest Du ja vorher nicht genannt. Sie sind auch nicht für jeden auf den ersten Blick erkennbar.

Für Tipps und Tricks sind die meisten Mitglieder hier doch dankbar. Ein Forum lebt aber auch von der Vielfältigkeit der Meinungen. Da darf man nicht gleich angefressen sein, wenn Andere eine Idee nicht so toll finden.


viele grüße

Edgar

FriesenSpan
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Re: Ausdrehen mit dem Fräser

Beitrag von FriesenSpan » Di 5. Feb 2019, 15:21

tommydsa hat geschrieben:
Di 5. Feb 2019, 14:51
... neulich hat hier einer von der Nordseeküste geschrieben, das es hier um erfahungsaustausch und Anregungen geht..
scheint mir immer sehr einseitig zu sein..
FriesenSpan hat geschrieben:
Di 5. Feb 2019, 09:16
... Allerdings sehe ich den Vorteil des gezeigten Vorgehens noch nicht?
Was ist denn an einer Frage einseitig?
Für mich stellt sich z.B. die Frage des auf-Mitte-Einspannes
bei einem solchen "Männerfräser" ... ?
Ein Innenmeißel steckt sowieso dauerhaft im Schnellwechsler :nixweiss:


Nachsatz, um´s klar zu stellen:
der Sache an sich bin ich absolut nicht abgeneigt! :hi:
Drehlingsrohlinge.jpg
Drehlingsrohlinge.jpg (92.35 KiB) 293 mal betrachtet
Bei mir wird auch alles Harte auf schneidend geschliffen.
Gerade ein Päckchen mit VHM-Schrott auf gemacht :handshake:
Zuletzt geändert von FriesenSpan am Di 5. Feb 2019, 15:31, insgesamt 2-mal geändert.
Auch das beste Werkzeug kann mangelndes Know-How nicht ersetzen.

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JollyRoger
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Re: Ausdrehen mit dem Fräser

Beitrag von JollyRoger » Di 5. Feb 2019, 15:30

Hallo Tommy,

eigentlich eine interessante Idee, das auch bei einer größeren Bohrung zu machen.

Ich habe schon einen kleinen China-Fräser zum präzisen Ausdrehen einer 10er Bohrung genutzt. Wenn am Sonntag keine Reibahle zur Hand ist und der kleine Innendrehstahl fehlt, tja, dann muss man halt improvisieren.

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Re: Ausdrehen mit dem Fräser

Beitrag von reloader » Di 5. Feb 2019, 15:52

Hallo,

naja, manchmal können die Kommentare schon nerven. Da stellst Du voller Stolz deine neueste Bohrerschleifvorrichtung vor, die Du in unzähligen Arbeitsstunden gebastelt hast und dann kommt garantiert wieder ein Kommentar, dass man Bohrer am schnellsten und besten mit der Flex schärft oder zumindest freihändig am Doppelschleifer.

Obwohl, wie bekundet, nicht alle Winkel passen, schneidet das Teil natürlich top und maßhaltig.


viele Grüße

Edgar

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Re: Ausdrehen mit dem Fräser

Beitrag von FriesenSpan » Di 5. Feb 2019, 15:59

Willkommen im Klub :hi:

Noch gar nicht so lange her, da wurde ich gesperrt,
weil ich solche Kommentare "kommentiert" habe ...
:pfeif:

Aber eine Frage sollte doch erlaubt sein.
Auch das beste Werkzeug kann mangelndes Know-How nicht ersetzen.

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Re: Ausdrehen mit dem Fräser

Beitrag von FriesenSpan » Di 5. Feb 2019, 16:36

Einen hab´ ich noch ;-)

Es musste "von Innen" eine Anlauffläche gefräst werden.
Für einen Plankopf war aber kein Platz.
Also einer Reibahle die "voreilenden" Schneiden geraubt und
dann an beiden Enden auf Länge gekürzt, in eine Bohrstange
geschraubt und das Konstrukt nach dem Positionieren des
Gehäuses von Innen zur Spannzange durchgesteckt:
Kickstarter-Anlauffläche.jpg
Die Reste der Reibahle boten den Vorteil, dass die Schneide
eine absolut ebene Fläche lieferte. Ein anderes Werkzeug
wäre mit Bordmitteln kaum so genau zu schleifen gewesen.
Dadurch, dass vor der Schneide Zähne fehlten, war auch
genug Platz für die Späne vorhanden.

Werkzeug zweckentfremden kann also wirklich Vorteile bringen :handshake:
Auch das beste Werkzeug kann mangelndes Know-How nicht ersetzen.

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Re: Ausdrehen mit dem Fräser

Beitrag von reloader » Di 5. Feb 2019, 16:42

Hallo,

ich habe leider keine dicken Zweischneider, weil meine Gummifräse ( Optimum BF 20 ) die nicht verträgt.


mfG

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Re: Ausdrehen mit dem Fräser

Beitrag von Rainer60 » Mi 6. Feb 2019, 19:59

gjipkind hat geschrieben:
Di 5. Feb 2019, 09:07
Das finde ich interessant, allerdings verstehe ich es nicht. Welchen Vorteil soll das gegenüber dem normalen Innenausdrehen haben?
Hoi
Zum Tiegel drehen, welche einen sauberen Boden haben sollten.
Mit dem 2-Schneider kann man bis kurz vor Endtiefe vorbohren und/oder den InnenØ soweit bearbeiten dass man mit einer Bohrstange reinkommt. Der Boden muss dann nur noch geschlichtet werden.

Bis die Bohrspitze vom Boden weggedreht ist, kann es schon mal zum Spänestau kommen - vor allem bei Schmieralu.
Hatte ich grad letzthin, deshalb gefiel mir der Beitrag von Tommy :-)
Der Friede sei mit Euch...
Gruss Rainer
————————————————————————————
Es gibt immer eine Lösung - machmal auch eine Andere

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Re: Ausdrehen mit dem Fräser

Beitrag von tommydsa » Mi 6. Feb 2019, 20:40

Topf ist der richtige Vergleich

Große Bohrung mit planen Grund ohne Zentrumsbohrung

Mit dem Innendrehstahl dauert es halt länger..

und das ganze ist wesentlich stabiler (Stichwort rattern..)
Dateianhänge
WP_20190205_013.jpg
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WP_20190206_022.jpg
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Tommy

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