Historisches Rändelmuster

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yan.kun0567
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Historisches Rändelmuster

Beitrag von yan.kun0567 » Do 17. Jan 2019, 09:22

Hallo zusammen,

ich sammele und restauriere historische Fahrräder. Eine Frage die mich schon länger beschäftigt, ist folgendes Muster bei der Rändelung von Bauteilen, das es heute nicht mehr zu geben scheint. Weiß jemand, wie man so etwas wie im Bild hinbekommt? Ich meine am Steuersatz des Rades, dieses pro Reihe versetztes Pünktchenmuster. So schön originalbauteile auch sind, manchmal kommt man um eine Nachfertigung nicht drum herum, da die Ersatzteillage bei über 100 Jahre alten Rädern recht dünn ist, da damals jeder Hersteller sein eigenes Süppchen gekocht hat.

Gibt es dafür heute noch Werkzeug bzw. vorgefertigte Rollen die ich nicht gefunden habe, oder wurde das gar völlig anders aufgebracht? Danke für jede Hilfe und jeden Hinweis in die richtige Richtung :)
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motor64.1
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Re: Historisches Rändelmuster

Beitrag von motor64.1 » Do 17. Jan 2019, 09:31

Grüße
Franz

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Jochen2
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Re: Historisches Rändelmuster

Beitrag von Jochen2 » Do 17. Jan 2019, 09:39

Evtl. Ätzen ?
Rexon Standbohre , Schramm & Lichner DML 105 x 500 , Emil F. Schmidt Leipzig , Inverter GYS Mod. 161 , NVA Notstromer mit EL 65 ...

yan.kun0567
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Re: Historisches Rändelmuster

Beitrag von yan.kun0567 » Do 17. Jan 2019, 09:47

Perlrändel! Vielen Dank :)

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Rockwell
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Re: Historisches Rändelmuster

Beitrag von Rockwell » Do 17. Jan 2019, 09:48

Oder mit 4-Achs CNC-Router (3-Achs + angetriebener Rundtisch) gravieren.
Liebe Grüße / Christoph

emcoalex
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Re: Historisches Rändelmuster

Beitrag von emcoalex » Do 17. Jan 2019, 10:03

yan.kun0567 hat geschrieben:
Do 17. Jan 2019, 09:47
Perlrändel! Vielen Dank :)
und wer hats erfunden :-D

attagatta
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Re: Historisches Rändelmuster

Beitrag von attagatta » Do 17. Jan 2019, 10:24

August Perl?

yan.kun0567
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Re: Historisches Rändelmuster

Beitrag von yan.kun0567 » Fr 18. Jan 2019, 17:29

Was wäre denn Plan B, wenn der Hersteller (verständlicherweise) nicht ein einzelnes Rad für einen Privatmann herstellen möchte? Zumindest in der Theorie, dürfte die Herstellung solch eines Rades ja möglich sein, wenn man das richtige Werkzeug hat (habe ich leider nicht). Es müsste auch keine hohe Standfestigkeit haben.

Das ganze per CNC oder Ätzen umzusetzen ist keine Lösung, da sich dieses Muster meines Erachtens nur mit der richtigen Methode sein spezifisches Aussehen erhält :)

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Rockwell
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Re: Historisches Rändelmuster

Beitrag von Rockwell » Sa 19. Jan 2019, 12:03

Plan B: 2,5 D Lasergravur, Erodieren, es einfach sein lassen :pfeif: , ...
Liebe Grüße / Christoph

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