Werteinschätzung Deckel FP1

Schmatzek1
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Re: Werteinschätzung Deckel FP1

Beitrag von Schmatzek1 » Do 10. Jan 2019, 10:50

Aha, danke.
Nein, nicht für mich.
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Schmatzek1
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Re: Werteinschätzung Deckel FP1

Beitrag von Schmatzek1 » Do 10. Jan 2019, 21:09

So, das Gerät wurde dann scheinbar jemand anderem verkauft da die Anzeige raus ist.

Falls also jemand etwas im Hamburger Umkreis abzugeben hat oder einen kennt der einen kennt darf er mir gern schreiben. :-)
Ich bin keinesfalls an Deckel gebunden. Wichtig ist das die Maschine nicht nennenswert größer ist als die FP1.
Gerade in der Tiefe habe nicht sehr viel Platz. Und das Gerät muss eine Mindestausladung von 33cm zwischen Futter und Säule haben. Preislich nicht mehr als 2.500,-. Gern weniger, da eher Gelegenheitsnutzung. :-D

Grüssle
Mathias
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HeinzHerbert
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Re: Werteinschätzung Deckel FP1

Beitrag von HeinzHerbert » Do 10. Jan 2019, 21:20

Hallo Matthias,

schade, aber bei dem Preis wundert es mich auch nicht bzw. ist es fast verwunderlich, daß sie so lange drin stand. Als Alternative könntest Du auch mal nach einer Thiel Duplex 158 schauen. Die benötigt trotz ihrer größeren Verfahrwege kaum mehr Platz als die FP1 und Du mußt keinen Deckel-Aufschlag bezahlen.

Grüße
Georg
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Schmatzek1
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Re: Werteinschätzung Deckel FP1

Beitrag von Schmatzek1 » Do 10. Jan 2019, 22:07

Danke für den Tipp Georg.
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HeinzHerbert
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Re: Werteinschätzung Deckel FP1

Beitrag von HeinzHerbert » Do 10. Jan 2019, 22:49

Und baugleich zur FP 1: Macmon M100, Prvomajska ALG 100
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ryven
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Re: Werteinschätzung Deckel FP1

Beitrag von ryven » Mo 14. Jan 2019, 15:49

Der Schnellläufer ist Riemenübersetzt und geht regulär bis 6000 upm. Mit FU kann man durchaus bis 12k gehen.
Aber die gibt es in einigen Varianten, Mk1, Mk4, Sk40 und die E Spannzangen.
Gabs auch mit Gleit und Rolllager.
Dafür ist der Kopf für die FP1 auch auf der FP2 und umgekehrt einsetzbar.
Weil gleicher Schwalbenschwanz.

Meist sehr teuer im Einkauf.

Gruß
Ryven

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Re: Werteinschätzung Deckel FP1

Beitrag von Stolle1989 » Mo 14. Jan 2019, 18:13

HeinzHerbert hat geschrieben:
Do 10. Jan 2019, 22:49
Und baugleich zur FP 1: Macmon M100, Prvomajska ALG 100
Macmon und daher vermute ich auch ALG100 sind nicht baugleich.
Sie funktionieren zwar nach gleichem Prinzip aber die Schalbenschwänze auf dem Horizontalkopf z.B. sind anders.
Ergo nicht das sich jemand ausversehen einen nicht passenden Stoßkopf oder Schnellläufer für eine Deckel von Macmon oder umgelehrt kauft.
Viele Grüße aus der Braunschweiger Ecke
Lennart

Drehmaschine: Kart EMU 250 + Emco Compact 5
Fräsmaschine: Macmon M100C + Rong Fu 45 oder so
Sägen: MBS115

HeinzHerbert
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Re: Werteinschätzung Deckel FP1

Beitrag von HeinzHerbert » Mo 14. Jan 2019, 19:07

Mit "baugleich" war hier auch die Bauart gemeint und nicht die Abmessung einzelner Merkmale...

In die Reihe gehört auch noch die Alexander Toolmaster und ein iranischer Lizenznachbau, dessen Name mir grad nicht einfällt.
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3.) Rede erst, wenn es besser ist als Schweigen.

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Re: Werteinschätzung Deckel FP1

Beitrag von opa12 » Sa 19. Jan 2019, 12:06

elmech hat geschrieben:
Mo 7. Jan 2019, 19:36
Es ist einfach so, hat man keine genormte, Wälzlager verbaut , ist man auf den Hersteller angewiesen und dessen Ersatzteilversorgung! Was aber dann,bei solchen Spindel und Pinolen, heute kaum noch zahlbar ist! Somit habe ich keine Deckel FP1 mehr in der Werkstatt, nach über 20 Jahren Zufriedenheit mit ihr!
Die Angst vor der "so teuren" Nadellagerung der Deckel Pinolen ist übertrieben.
Die Nadelkäfige kosten zwischen 50.- und 90.-pro Stk.
Die Axiallager sind normale Axialrillenkugellager und kosten keine 20.-

Teuer wird es nur wenn die Laufflächen der Nadellager auf der Welle oder in der Hülse eingelaufen sind.
Das kommt aber eigentlich selten vor.
Wir haben ja schon viele Pinolen gelagert, aber die mit defekten Laufflächen kann ich an einer Hand abzählen.

Das Spiel der Nadellager wird mit ausgesuchten Käfigen "eingestellt" (0-2, -1-3, -2-4,....). Da gibt es leider nicht mehr alle Abstufungen.
Wenn jetzt z.B. ein -3-5 benötigt wird und dieses nicht mehr verfügbar ist, dann wird einfach die Welle auf die nächste Abstufung poliert / geläppt.
Alles kein Hexenwerk, und mit dem richtigem Werkzeug und viel Erfahrung kein Problem.
elmech hat geschrieben:
Mo 7. Jan 2019, 19:36
Schade, aber eben, der Lauf der Zeit. Meine Jetztige Werkzeugfräse, hat Normlager, allüberall! Freundliche Grüsse Andi
Auch die Deckel Nadelkäfige sind "Normlager" und wurden / werden von INA Schaeffler produziert :-)

Bg Franz

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Re: Werteinschätzung Deckel FP1

Beitrag von elmech » Sa 19. Jan 2019, 18:47

Hallo Franz, das stimmt schon, aber wer hat dieses Wissen und Können noch? Dazu in der kleinen Schweiz? Ich weiss das die gleichen Probleme auch bei Nadelgelagerten Pleuellagern auftreten und von Spezialisten behoben werden können. Jeder Deckel Vertikalfräskopf einer FP 1 fällt irgendwann mal von der Werkbank, zu Boden und selten laufen sie beim Messen danach noch Rund! Schwerere grosse Köpfe werden ja meist mit Kran bewegt und gelagert, da passiert meist nichts ungutes . Bei kleineren handbewegten Köpfen, schon eher! Normlager kann ich selber austauschen, Nadelkäfige und deren Spindeln auf das nötige Mass einläppen, eher nicht! Nicht jeder hat so ein grosses Wissen und Können und arbeitet gar noch Beruflich in dem Gebiet. Freundliche Grüsse Andi

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