Fundament für die Schaublin SV-51

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Vaernamo
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Fundament für die Schaublin SV-51

Beitrag von Vaernamo » Sa 29. Dez 2018, 00:40

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Ich habe nun ein Stahlplatte in meine Werkstatt-Boden mit Epoxyd klebert.
Die Arbeit war schnell, schmutzig und aromatisch.
Das ganze Werkstatt riecht wie ein Boatyard.

Das Endergebnis ist jedoch die Anstrengung wert. Die Stahlplatte is sehr stabil und horizontal.

Was habe ich gelernt ist das die Dichtungsarbeit sollte mit großer Sorgfalt erfolgen. Ich hatte Panik mit eine auslaufender Ecke. Mann sollte auch sehr sparsam mit Härter sein. 2% ist bisschen zu viel. Zum Glück war das Epoxidharz kalt und härtete nicht so schnell aus. Wenn es bei Raumtemperatur gewesen wäre, hätte ich Schwierigkeiten gehabt.

Der Nachteil ist, dass es wirklich schwierig ist, sich zu bewegen. Hoffentlich es ist eine gute Stelle.

Ein verwandter Katastrophenfilm ist HIER zu sehen.
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emcoalex
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Re: Fundament für die Schaublin SV-51

Beitrag von emcoalex » Sa 29. Dez 2018, 01:15

Servus!

Epoxy:
Die Dämpfe sind giftig.

Es gibt für solche Verklebungen sogenannte Baukleber.
Meiner ist zB.: Allcon10
Hält X mal besser als Epoxydharze zweifelhafter Herkunft.

Danke,

Alexander

sejler
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Re: Fundament für die Schaublin SV-51

Beitrag von sejler » Sa 29. Dez 2018, 03:51

Vaernamo hat geschrieben:
Sa 29. Dez 2018, 00:40

Ich habe nun ein Stahlplatte in meine Werkstatt-Boden mit Epoxyd klebert.
Die Arbeit war schnell, schmutzig und aromatisch.
Das ganze Werkstatt riecht wie ein Boatyard.
Bist du sicher, daß es Epoxy war...? Vom Mischungsverhältnis her und von der Erwähnung des " Geruchs " würde ich mal behaupten, du hast Polyesterharz benutzt.
Das Endergebnis ist jedoch die Anstrengung wert. Die Stahlplatte is sehr stabil und horizontal.
Die Idee an sich ist gut, bloß die Ausführung nicht......

Nimm beim nächsten Fundament tatsächlich Epoxy, aber mache daraus mit Quarzsand und Aerosil einen steifen Mörtel. Durch den Zusatz von Aerosil kann man das Harz so dick machen, daß es nicht von selbst mehr wegfließt.

Dann bohre in die vier Ecken der Platte ein Loch und schweiße Muttern oben drauf...: das dient dazu mit vier Schrauben die Platte zu justieren.

Den Epoxymörtel dann 10...20mm dick auf den Boden auftragen, die Platte dann von oben drübersetzen und soweit mit den Schrauben runterdrehen, bis der Mörtel an den Seiten unter der Platte rauskommt.
Was habe ich gelernt ist das die Dichtungsarbeit sollte mit großer Sorgfalt erfolgen. Ich hatte Panik mit eine auslaufender Ecke.
Wenn du tatsächlich mal was vergießen willst, ist Plastiline oder schlicht Kinderknete ein simples Mittel zur Abdichtung von Fugen. Kann man auch schnell noch nachdrücken, wenn irgendwo was rauskommt.
Mann sollte auch sehr sparsam mit Härter sein. 2% ist bisschen zu viel. Zum Glück war das Epoxidharz kalt und härtete nicht so schnell aus. Wenn es bei Raumtemperatur gewesen wäre, hätte ich Schwierigkeiten gehabt.


Wie gesagt....: ich vermute mal, du hast Polyester benutzt, nicht Epoxy.
Epoxydharz hat normalerweise eine sehr lange Reaktionszeit und man kann eben nicht den Anteil des Härters selbst bestimmen. Du kannst aber Harze mit verschiedenen Härtern kombinieren, die für eine unterschiedlich lange Reaktionszeit sorgen. Und Epoxydharz stinkt normalerweise nicht.

Im übrigen kann man sowas auch problemlos fertig gemischt kaufen....: nennt sich dann Polymerbeton oder Mineralguss.

Gruß, Norbert

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Vaernamo
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Re: Fundament für die Schaublin SV-51

Beitrag von Vaernamo » Sa 29. Dez 2018, 08:45

Zuerst, vielen Dank für ihren Antworte.

Jawohl - es ist Polyester - also kein Epoxyd. Sie können das auch von Preisschild überprüfen.

Hatte ich Kinder knete gedacht, hatte ich auch das verwendet. Plastiline nicht, als es in Polyerster schmelzen kann. Wenn der Rücksitz jahrzehntelang auf dem Bürostuhl ruht, ist dies das Ergebnis - also kein Fantasie wenn Sie im wirklichen Leben etwas tun müssen.

In diesem Fall war das Ziel eine Stahlplatte ganz vertikal zu bekommen. Diese Ziel habe ich erreicht. Ich bin ganz sicher, dass es kann dem Gewicht der Maschine standen. Das ist nur ein Tonne. Auf jeden Fall besser als der schräge Boden.

Es ist nicht so wichtig, wie Sie es bekommen. Es ist wichtig, was du bekommst.
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Re: Fundament für die Schaublin SV-51

Beitrag von Stolle1989 » Sa 29. Dez 2018, 10:17

emcoalex hat geschrieben:
Sa 29. Dez 2018, 01:15
Servus!

Epoxy:
Die Dämpfe sind giftig.
Man wird schon nicht sofort von sterben.

Alkohol und Rauchen ist auch nicht optimal ;)
Viele Grüße aus der Braunschweiger Ecke
Lennart

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Re: Fundament für die Schaublin SV-51

Beitrag von opa12 » Sa 29. Dez 2018, 11:01

Und wo soll der Vorteil sein??
Eben ist die Platte auf keinen Fall, somit brauchst du für das Aufstellen der Maschine sowieso Maschinenfüße / Nivellierelemente.
Bzgw. auch wenn die Platte eben wäre, der Maschinensockel ist es sicher auch nicht.

Bg Franz

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Vaernamo
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Re: Fundament für die Schaublin SV-51

Beitrag von Vaernamo » Sa 29. Dez 2018, 12:05

Die Metallplatte und die Füllung verbessern die Gewichtsverteilung. Jetzt, da ich die Beine komplett einschrauben kann, ist die Gewichtsverteilung noch besser.

Ich vertraue der Tragfähigkeit des Bodens nicht, wenn die Belastung spitz ist. Die Füße der Maschine haben nur einen Durchmesser von 2,5 Zentimetern.

Anders gibt es keine Vorteile .... möglicherweise einfacher zu aufräumen.
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Re: Fundament für die Schaublin SV-51

Beitrag von mikromeister » Sa 29. Dez 2018, 18:09

Die Vorgehensweise von Norbert alias Sejler haben wir schon oft erfolgreich eingesetzt wenn der Boden für direkte Maschinenschuhe zu schlecht war.
Man muss allerdings nicht teures und flüssiges Polyester verwenden.
Es gibt auch speziellen nicht schrumpfenden Mörtel für diese Aufgabe, der in Dicken ab 1mm angenehm zu verarbeiten ist und viel billiger.
Der Name ist mir grade leider nicht präsent.

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Re: Fundament für die Schaublin SV-51

Beitrag von styro » Sa 29. Dez 2018, 18:13

Servus
mikromeister hat geschrieben:
Sa 29. Dez 2018, 18:09
Es gibt auch speziellen nicht schrumpfenden Mörtel für diese Aufgabe, der in Dicken ab 1mm angenehm zu verarbeiten ist und viel billiger.
Der Name ist mir grade leider nicht präsent.
Meinst Du vielleicht den guten alten "Pargel"?

Gruß

Georg
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Re: Fundament für die Schaublin SV-51

Beitrag von ohjaa » Sa 29. Dez 2018, 20:15

moins
sicher nicht pagel vergussmörtel :D
bei so geringer höhe funktioniert der nicht.

gibt aber noch einen lustigen dunkelgrau bläulichen schnellmörtel der würde bei solchen arbeiten funktionieren.
blöd nur du hast max 3minuten die platte sauber auszurichten danach ist alles zu spät. mir will nur der name nicht einfallen.
"hast du wirklich unten alles dicht gemacht" "jahaaa hab ich" dann haben wir den kompletten gus vom fusboden gestemmt das mistzeugs findet jedes loch :D

aber 5mm blech verteilt nicht wirklich lasten es bleibt ein gutes ofenblech leider vergebliche liebesmüh auch wenns nur eine tonne last ist. lass die maschine nur einmal richtig rattern dann wirds schon wesentlich mehr.
trotzdem gutes gelingen beim aufstellen

mfg

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