Deckel FP1 - mein 1000 Teile / 700 Kilo Puzzle

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MadHatter
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Re: Deckel FP1 - mein 1000 Teile / 700 Kilo Puzzle

Beitrag von MadHatter » Mi 26. Sep 2018, 12:50

duc-schmidti hat geschrieben:
Di 25. Sep 2018, 20:57
Bisher habe ich das Spiel der Kegelräder noch gar nicht eingestellt. Ich bin ja schonmal froß, daß weitestgehend alles vollständig ist, was ich nun
durch den ersten Zusammenbau weiß.

Aktuell lässt sich so zumindest alles erstmal mit relativ wenig Kraft kurbeln. :pfeif:

Über Tips, wie man das genau einstellt, freue ich mich selbst!

Man wächst halt mit seinen Aufgaben :imstupid:

Viele Grüße,

Armin
Hi Armin,
nachdem meine Bestellung mit Kerbstiften da ist, kann ich auch wieder weitermachen - beim absaugen der Grütze im Gehäuse habe wohl einen verbummelt.

Da ich vor kurzem eine Tube blaue Diamant Tuschierpaste geschenkt bekommen habe, werde ich wohl damit das Tragbild sichtbar machen.
Wieviel Zahnflankenspiel nötig ist? Keine Ahnung - vielleicht weiß hier jemand mehr darüber?
Ansonsten könnte ich das entweder mit viel Aufwand über das Tragbild herausfinden (zumindest stelle ich mir das so vor :pfeif: ), oder mal bei Singer anrufen - brauche eh noch ein paar Verschleißteile.

Für das Thema werde ich einen extra Thread aufmachen, davon können sicherlich noch andere profitieren.
Grüße,
David

duc-schmidti
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Re: Deckel FP1 - mein 1000 Teile / 700 Kilo Puzzle

Beitrag von duc-schmidti » Mi 3. Okt 2018, 20:16

Guten Abend,

wie heißt es so schön:"Wer viel misst, misst Mist!"
Aber wenn man gar nicht selber misst, ist es oftmals leider dann auch Mist.
Jaja, ich weiß, selbst schuld.

Hab mir nun abgedichtete Lager 16008 RS bestellt und auch schnell geliefert bekommen.
Flugs 2 Stück davon auf das Kegelrad gesteckt und ab in den Fräskopf... dachte ich.
Warum gehen die denn nun nicht ins Gehäuse?!? :hae:

Lange Rede, kurzer Sinn:
Die 16008 haben einen Außendurchmesser von 68 mm. Waren drin, nachbestellt, nicht selbst gemessen. :unknown:

Die alten 16008 haben einen Außendurchmesser von 67 mm!
Das Gehäuse ist also doch eines der alten mit eben diesem Durchmesser!
-1190849725_20181003_175555_2533468_resized.jpg
Das passt also nicht:
-1189926204_20181003_175738_2641303_resized.jpg
So wie es aussieht, wurden die verbauten 16008 Lager außen irgendwie abgedreht/abgeschliffen auf 67 mm.

Bei genauer Betrachtung habe ich dann auch heute erst gesehen, daß je 2 unterschiedliche verbaut waren.
Also 2 Stück gekapselt, die anderen nicht:
-1191773246_20181003_175525_4872345_resized.jpg
So, jetzt also die nächste Frage:
Wie bekomme ich die neuen Lager im Durchmesser reduziert?
Kann das jemand hier irgendwie für mich machen?
Das Gehäuse von 67 auf 68 mm ausspindeln wäre mir die weniger liebe Variante. :-(

Vielen Dank schonmal für weitere Hilfe!

Viele Grüße,

Armin

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gerhard_56
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Re: Deckel FP1 - mein 1000 Teile / 700 Kilo Puzzle

Beitrag von gerhard_56 » Mi 3. Okt 2018, 22:09

Hall Armin,
das tut mir leid, demnach ist das UKF K40 das einzige Lager was einen AD von 67 mm hat und von der Stange passen würde, zumindest habe ich kein Standard-Lager mit einem AD von 67 mm gefunden. :scheisse:
Sind die alten Lager denn definitiv kaputt oder willst Du die präventiv wechseln?
In Deinem Fall würden ich mir überlegen, was kufri die kostengünstigste Lösung ist. Wenn die alten Lager noch i.O. sind würde ich die einbauen und probieren, weil mit den Lagern wird ja "nur" das Antriebskegelrad gelagert. Läuft alles ruhig und wird der Kopf da oben nicht zu warm, dann wäre doch alles ok. Macht er Probleme (Geräusche, Wärme), dann würde ich vermutlich eher den Kopf auf 68 mm auspindeln lassen als die neuen Lager auf 67 mm schleifen zu lassen.
Gruß
Gerhard
Viele Grüße, Gerhard

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FP91
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Re: Deckel FP1 - mein 1000 Teile / 700 Kilo Puzzle

Beitrag von FP91 » Mi 3. Okt 2018, 22:33

Mal so gedacht: Du hast die Maschine noch nie laufen sehen. Es wäre also denkbar, dass neben der Antriebsfunktion auch die Führungen nicht ganz in Ordnung sind. Ich würde das Ding möglichst günstig zusammen stecken und mindestens mal eine paar Probestücke machen, bevor ich dreistellige Beträge in Lager investiere. Das Risiko ist da, dass dir die Maschine auch mit neuen Lagern nicht taugt.

duc-schmidti
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Re: Deckel FP1 - mein 1000 Teile / 700 Kilo Puzzle

Beitrag von duc-schmidti » Do 4. Okt 2018, 07:57

Ja, das war ja auch von Anfang an mein Plan.
Erstmal zusammenbauen und schauen, ob alles vollständig ist und ob/wie sie dann läuft.
Ggfs. dann eben nochmal teilzerlegen und die erforderlichen Reparaturen angehen.
Mit den Lagern wäre halt schön gewesen, weil sie gerade schon ausgebaut waren.
Dann werde ich sie nun mit den bisherigen Lagern erstmal wieder zusammensetzen.

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Stolle1989
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Re: Deckel FP1 - mein 1000 Teile / 700 Kilo Puzzle

Beitrag von Stolle1989 » Do 4. Okt 2018, 07:58

Wird schon werden und so Sachen wie Lager am Fräskopf sind ja später auch noch gut erreichbar :)

Ich hoffe in OSL ist noch alles gut gegangen? :trink2:
Viele Grüße aus der Braunschweiger Ecke
Lennart

Drehmaschine: Kart EMU 250 + Emco Compact 5
Fräsmaschine: Macmon M100C + Rong Fu 45 oder so
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duc-schmidti
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Re: Deckel FP1 - mein 1000 Teile / 700 Kilo Puzzle

Beitrag von duc-schmidti » Di 9. Okt 2018, 09:11

@ Lennart: Ja, das Mopped lief ganz ordentlich und es ist nix kaputt gegangen.
Nur der Fahrer war irgendwie scheinbar nicht motiviert genug. Da muß ich wohl als nächstes ran.
Hat mich gefreut, Dich mal persönlich kennen zu lernen.

Beim Betrachten des Vertikalkopfes kam mir nun noch ein Gedankenspiel in den Sinn:
Wäre es möglich, den vorderen Teil eines Schnellläufers in Kombination mit dem
Kegelrad des bisherigen Vertikalkopfes und dem Träger zu verbauen?
Hat das schon jemand gemacht und kann sagen, ob das passt.
Also den Träger meines bisherigen Vertikalkopfes nehmen, das Pinolengehäuse samt
Pinole eines Schnellläufers ohne den eigenen Motor und Riemenscheiben verwenden und
über das Kegelrad anzutreiben?
Äußerlich betrachtet sind die Teile ja zumindest sehr ähnlich.
Wäre für mich der zusätzliche Vorteil, daß ich meine bisherigen SK40 Aufnahmen weiter
verwenden könnte.

Oder passt das gar nicht und ich sollte die Idee besser verwerfen?

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Re: Deckel FP1 - mein 1000 Teile / 700 Kilo Puzzle

Beitrag von gerhard_56 » Di 9. Okt 2018, 09:34

Mein MK4 Vertikalkopf und SK40 Schnelllaufkopf kann ich nicht tauschen. Der MK4 wird von hinten mit 4 Schrauben am Träger befestigt, d.h. die T-Nut ist im vorderen Teil. Der SK40 hat 2 Bohrungen, durch die von vorne die Befestigungsschrauben kommen, d.h. hier ist die T-Nut im Träger und das fand ich ziemlich doof, weil der Träger bei meinem erstandenen Schnelllaufkopf fehlte und ich meinte das könnte passen.
Ob das am Unterschied MK4 zu SK40 liegt kann ich nicht sagen.
Ein wesentlicher Unterschied ist aber in jedem Fall, dass der Vertikalkopf ja über das Kegelkrad und der Schnelllaufkopf über die Keilriemenscheibe angetrieben werden. Ob man das Kegelrad in den Schnelllaufkopf bekommt weiß ich nicht.
Gruß
Gerhard
Viele Grüße, Gerhard

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Re: Deckel FP1 - mein 1000 Teile / 700 Kilo Puzzle

Beitrag von Stolle1989 » Di 9. Okt 2018, 10:04

gerhard_56 hat geschrieben:
Di 9. Okt 2018, 09:34
Mein MK4 Vertikalkopf und SK40 Schnelllaufkopf kann ich nicht tauschen. Der MK4 wird von hinten mit 4 Schrauben am Träger befestigt, d.h. die T-Nut ist im vorderen Teil. Der SK40 hat 2 Bohrungen, durch die von vorne die Befestigungsschrauben kommen, d.h. hier ist die T-Nut im Träger und das fand ich ziemlich doof, weil der Träger bei meinem erstandenen Schnelllaufkopf fehlte und ich meinte das könnte passen.
Ob das am Unterschied MK4 zu SK40 liegt kann ich nicht sagen.
Ein wesentlicher Unterschied ist aber in jedem Fall, dass der Vertikalkopf ja über das Kegelkrad und der Schnelllaufkopf über die Keilriemenscheibe angetrieben werden. Ob man das Kegelrad in den Schnelllaufkopf bekommt weiß ich nicht.
Gruß
Gerhard
So wie ich verstanden habe meinte er, dass er nur die Pinole aus dem Schnellläufer nehmen will und diese in das Gehäuse samt Kegelrad vom normalen Fräskopf verfrachten möchte.
Viele Grüße aus der Braunschweiger Ecke
Lennart

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Re: Deckel FP1 - mein 1000 Teile / 700 Kilo Puzzle

Beitrag von duc-schmidti » Di 9. Okt 2018, 10:22

Nee, ich wollte schon den gesamten Vorderbau des Schnellläufers nehmen, Motor samt
Riemenscheiben demontieren, Kegelrad auf die Pinole und das dann an den Träger des
normalen Vertikalkopfes schrauben, um den Zahnradantrieb zu nutzen.

Oder anders gesagt: Ich hätte die Möglichkeit, einen kompletten Schnellläufer-Vorderbau
ohne Motor zu bekommen. Würde den aber nur nehmen, wenn ich weiß, daß es mit vertretbarem
Aufwand umzusetzen ist. Zum angucken ist dieser aber leider zu weit weg.

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