Frage an die OPTImill MH 25SV Besitzer

Nordwind BC
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Re: Frage an die OPTImill MH 25SV Besitzer

Beitrag von Nordwind BC » Di 14. Jan 2020, 06:14

Hallo Viktor,
eine gebraucht ist sicherlich eine Alternative, aber kommt bei mir nicht in Frage.
Neu liegen diese Maschinen außerhalb von meinem Preisrahmen (6500 max 7500 Euro)
Die Wabeco wäre noch eine Idee, aber da sehe ich auch nicht die großen Vorteile, gegenüber meiner BF20: https://www.wabeco-remscheid.de/catalog ... egory/390/
Drehbank und Ständerbohrmaschine sind vorhanden und ich suche nur, eine bessere Fräse :)
Grüße Frank

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Booze
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Re: Frage an die OPTImill MH 25SV Besitzer

Beitrag von Booze » Di 14. Jan 2020, 08:40

Du sollst ja auch gebraucht kaufen und nicht verbraucht. :-D
Gruß Viktor

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Immutef
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Re: Frage an die OPTImill MH 25SV Besitzer

Beitrag von Immutef » Di 14. Jan 2020, 13:57

Habe eine MH25V (baue grade selber final auf CNC um). Bin im großen und ganzen mit der Maschine zufrieden. Zur Steuerung der SV kann ich nichts sagen. Das Kurbeln an der Z-Achse wird dir der Motor abnehmen, sicher gut. Das war fürs manuelle Bearbeiten von Werkstücken bei mir immer der Punkt, wo eine Fräse mit richtiger Pinole im Vorteil ist. Dafür ist die starre Spindel für CNC vorteilhaft -- weshalb ich mich dann auch primär für das Modell entschieden habe.

Nordwind BC
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Re: Frage an die OPTImill MH 25SV Besitzer

Beitrag von Nordwind BC » Di 14. Jan 2020, 16:21

Hallo Immutef,
danke für deine Hilfe.
Die CNC Variante vom cnc-Shop würde auch noch in meinen Rahmen passen.
Eine DRO kann man leicht nachrüsten und ein manueller betrieb ist dort immer noch möglich.
Die Achsen kann man auch per PC, oder Handpult bedienen und somit wäre das auch für mich o.k.
Du schreibst im Großen und Ganzen, gibt es ein Problem mit der Stabilität, oder hat sie ein anderes Problem, was ich übersehe?
Grüße Frank

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Re: Frage an die OPTImill MH 25SV Besitzer

Beitrag von Immutef » Di 14. Jan 2020, 16:29

Es gibt so kleinere "Quality of Life" Dinge, die eher Nerven bzw. stören, aber je nach Anwendungsfall nicht viel Gewicht haben. Zum Beispiel:

- das die Z-Säule von unten mit dem Bett verschraubt wird, ist sehr friemelig diese dann auszurichten.
- das Gegengewicht passt nur von unten in die Z-Säule, macht es noch fummeliger mit dem ausrichten.
- für einen CNC-Umbau ist sehr wenig Platz zwischen Kreuzplatte/Kreuztisch und Säule/Z-Platte vorhanden
- ein Langloch an der Spindelmotor-Montageplatte war etwas zu kurz, war aber einfach nachzubessern.
- keine Kugeldrucköler für den Kreuztisch (also die nach oben zeigenden Schwalbenschwänze der Kreuzplatte).
- Schwalbenschwänze waren nicht "Sichtgeschabt", wie das immer so schön heißt, nur ab Werk geschliffen.
- Wackelkontakt an der Folientastatur für den Linkslauf-Knopf, hab am Ende das Kabel austauschen müssen.
- bei mir war der Rundlauf der Spindel dann extrem schlecht, aber die wurde anstandslos kostenfrei getauscht.

Wie gesagt, eher Kleinigkeiten, bzw. nichts weltbewegendes. Großer Pluspunkt für mich ist halt der Quick-Release mit BT30, damit kann man echt schnell Werkzeuge wechseln. Da die Säule nur zu einer Seite (hinten) offen ist, könnte man diese auch einfach mit Quellbeton auffüllen um mehr Gewicht/Stabilität reinzubekommen. Man müsste das Gegengewicht für den Fräskopf nach hinter die Säule umleiten.

Für den CNC-Umbau war das größte Manko der wirklich geringe Platz zwischen Kreuzplatte/Kreuztisch und Säule/Z-Platte. Da passt halt keine typische 1605 KGS-Mutter mit Flansch zwischen (man hat nur so 30-33mm Platz). Ich hab mir da jetzt mit Muttern von Isel bzw SKCNC beholfen, welche die nur 25mm hoch bauen und wunderbar rein passen. Schlägt leider mit einigen Euros in die Hobby-Kasse ein ;-)

Beachte das die MH25SV Trapezgewindespindeln hat. Das ist für einen CNC-Umbau nicht sehr zu empfehlen.

Das Mobasi Umbauset habe ich nicht, dazu kann ich also nichts sagen.

Nordwind BC
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Re: Frage an die OPTImill MH 25SV Besitzer

Beitrag von Nordwind BC » Di 14. Jan 2020, 17:06

Nochmals danke für deinen Erfahrungsbericht.
Die würde vom CNC Shop direkt mit Kugelumlaufspindel X Y Z – Achse.
Das mit der Z-Säule, habe ich nicht gewusst (danke für den Hinweis)
In einem US Forum habe ich die hintere Öffnung in der Z-Säule gesehen (die ist wirklich nicht klein).
Dort haben sie alle Bahnen mit einer Öllaufbahn versehen und eine Zentralschmierung nachgerüstet (das finde ich auch interessant)
Das mit der Spindel, hatte ich schon gelesen (war ein Serienfehler)
So wie ich das jetzt herauslese, würdest du sie dir noch mal kaufen, wenn du vor der Entscheidung stehst.
Grüße Frank

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Re: Frage an die OPTImill MH 25SV Besitzer

Beitrag von Immutef » Di 14. Jan 2020, 17:16

Ja und nein. Da es meine erste [manuelle] Fräse war, hätte ich im Nachhinein lieber zur MH35 gegriffen, wegen Bohrpinole. Oder MH50. :nixweiss: Für das manuelle Arbeiten ist sie halt nur halbwegs gut geeignet, als SV-Ausführung vermutlich etwas angenehmer, dank der Vorschübe.

Wenn man wirklich auf CNC gehen will, und mit dein Einschränkungen diesbezüglich [Platz für KGS] leben kann, dann ja, ist sie eine gute Maschine für ihr Geld. Ist aber nur meine persönliche Meinung ;-)

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Re: Frage an die OPTImill MH 25SV Besitzer

Beitrag von Nordwind BC » Di 14. Jan 2020, 17:30

Die Persönlich Meinung von jemanden der diese Maschine hat, ist für mich sehr wertvoll.
Die beiden sind natürlich schon ein Kaliber, aber für mich leider zu Groß und auch von der Drehzahl nicht passend (ich verwende oft kleine Fräser).
Ich denk auch, dass eine DRO und die Vorschübe wichtige bei der Maschine sind und es ohne sicherlich nicht so viel Spaß macht….
Grüße Frank

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Re: Frage an die OPTImill MH 25SV Besitzer

Beitrag von Immutef » Di 14. Jan 2020, 17:42

Ja, Größe, Gewicht und Drehzahl waren auch Dinge, die mich die MH25V haben kaufen lassen.
Enge Kellertreppe mit 90°-Kurve, die Einzelteile sind aber prima alleine zu transportieren.
Der Riemenantrieb der Spindel ist auch toll (recht leise). Bzgl. CNC passt sie mir halt.

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Re: Frage an die OPTImill MH 25SV Besitzer

Beitrag von SC4 » Mi 22. Jan 2020, 12:52

Mir wurde als ich bei bei Stürmer 2019 war und mich als erlernter Zerspanungsmechaniker zu erkennen gab abgeraten von der SV Variante.
Allgemein wurde von dem Ansprechpartner generell bei Fräsen vom Vario Antrieb abgeraten.
Meine Drehe hat auch Vario antrieb mit dem ich zufrieden bin aber es ist eben eine andere Bearbeitung als beim Fräsen.
Mir war sie auch noch zu sehr ( als ich sie live sah ) in der Spielzeug Ecke unterwegs.

Ich habe dann zur Optimum MH35 G gegriffen mit Getriebe
Sie musste auch in den Keller runter, was in 4 Teilen mit 2.Mann ging. ( am anfang sieht es schlimmer aus als es ist )

Beruflich bin ich nach 2 Weiterbildungen zum Meister und Betriebswirt seit 12 Jahren im Werkzeugvertrieb tätig erst Wendeplatten und jetzt Rundschaftwerkzeuge & Gewindebohrer beim Marktführer Europas.
Ich bearbeite unter der Woche in verschiedenen Unternehmen mit anderen Vorschüben , größen und Zustellungen wie in meinem Keller ( und dort auch meist nur Alu, POM, und EC80 ) aber anders als beim Drehen braucht eine Fräsmaschine eine gewisse "Masse" die 316 kg der MH35G sind immer noch ein Witz zu einer Industriefräse aber brauchbar um Vibrationen , Schwingungen usw. abzufedern- dies habe ich bei der MH25 nicht für meine Hobby Anwendungen gesehen.

Ich habe auch eine Ceriani Maschine gefunden die zu 90 % gleich ist wie die Optimum MH25 Baureihe

http://www.cerianimu.com/de/produzieren ... /david-400

Da fragt man sich manchmal wer von wehm kopiert, oder ob die Rohgussteile von mehreren Herstellern bezogen werden ;-)
Optimum MH35 G + DRO5 + X Vorschub
Promac BD8M mit Bison 125mm Futter ( Sieg SC4 )
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