Schon wieder eine Paulimot F207V!

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Schulli
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Re: Schon wieder eine Paulimot F207V!

Beitrag von Schulli » So 3. Nov 2019, 13:42

Sowas suche ich schon ne ganze Weile, Schrägverzahnt Modul 1,25. Eh da was anderes um die Ohren fliegt, bleibt eher der Motor stehen.
Direktantrieb mit einer Übersetzung oder mit zweien. Mit einer wird das nichts. Da hast du entweder zu wenig Drehzahl nach oben oder zu wenig Leistung unten rum.
MfG
Lothar



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zuendler
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Re: Schon wieder eine Paulimot F207V!

Beitrag von zuendler » So 3. Nov 2019, 20:13

Ich würde eher vorschlagen nur dieses räderpaar am motor durch einen riemen zu ersetzen. Ggf. Mehrere schmale keilriemen, die rutschen dann durch wenns crasht. Ein zahnriemen würde geputzt werden und dann schrott. Die sind auch nicht so billig.

Wobei ich mir auch schon überlegt habe dass man das plastikrad zwischen zwei federbelastete scheiben packen könnte, dann hätte man eine rutschkupplung. Wär auch ein schönes kleines projekt.

Metallwurm
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Re: Schon wieder eine Paulimot F207V!

Beitrag von Metallwurm » So 3. Nov 2019, 20:46

Hallo,

ich habe eine BF20 und war es auch leid das blöde Getriebe wiederholt aufzumachen. Ich habe daher das Doppelzahnrad gegen eine C45 Variante getauscht. Entweder in den hier gezeigten Techniken selber aus Einzelteilen montieren oder aber als Fertigteil von Ebay.
Ganz praktisch ist der HInweis, dass die BF20 und die F207V vermutlich auch bauteilkompatibel zur Weiss WMD20LV sind. Der Hersteller in China ist sehr kundenorientiert, unter service@weiss.com.cn auch gut erreichbar.
Teil 209 (mehrfach in Kusto ordern) und 236 und gut ist. Es bleibt ein Kunststoffrad im System, das liegt oben auf und ist nur durch Anheben der Motorplatte leicht tauschbar.

Macht mich froher und irgendwann baue ich vielleicht auch auf Riemen um.

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Schulli
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Re: Schon wieder eine Paulimot F207V!

Beitrag von Schulli » Mo 4. Nov 2019, 08:47

Die Getriebezahnräder der BF20 und der F-207 können nicht untereinander getauscht werden. BF20 Z: 62/42 u. F-207 Z: 75/42. Und das obere schräg verzahnte passt glaub ich auch nicht.
MfG
Lothar



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mMm_1294
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Re: Schon wieder eine Paulimot F207V!

Beitrag von mMm_1294 » Do 7. Nov 2019, 11:25

Moin,

ich hab jetzt einfach das Ersatz-Zahnrad von Paulimot wieder eingebaut. Das ist übrigens 2mm höher als das original verbaute Zahnrad - mal gucken, wie lange das halten wird.

Zwischenzeitlich sind mir noch ein paar Gedanken gekommen, bzgl. der Fräse allgemein. Aktuell baue ich Messschieber mit externer Anzeige an, die mir hoffentlich die Arbeit erleichtern.

Es gibt noch zwei Dinge, die mich an der Maschine stören:

1. Das Umkehrspiel der originalen Trapezspindel. Könnte man hier mit günstigen, chinesischen Kugelumlaufspindeln Abhilfe schaffen? Würde sich das lohnen oder muss ich da ein Qualitätsprodukt wählen? Lohnt sich der Umbau auf Kugelumlaufspindeln, ohne die Schwalbenschwanzführungen neu einzuschaben?

2. Die (In)Stabilität der Maschine. Ich habe schon lang einen Hüfthalter auf dem Schirm, allerdings habe ich neulich in einem anderen Beitrag gelesen, dass der bei der Paulimot wenig bringen würde. Jedoch habe ich des öfteren das Gefühl, dass ein bisschen mehr Stabilität, so wie eine perfekt ausgerichtete Z-Achse der Maschine gar nicht schaden würden und ich weniger Vibrationen beim Fräsen hätte. Oder mache ich mir da bezüglich der Wirkung des Hüfthalters zu viele Hoffnungen?

Viele Grüße,
Marius

HeinzHerbert
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Re: Schon wieder eine Paulimot F207V!

Beitrag von HeinzHerbert » Do 7. Nov 2019, 11:40

Hallo Marius,

zu 1.) An einer manuellen Maschine möchtest Du eigentlich keine Kugelumlaufspindeln haben. Stichwort fehlende Selbsthemmung. Das Umkehrspiel ist eigentlich kein Problem, solange Du nicht mit größerer Spanabnahme im Gleichlauf fräsen möchtest. Du könntest Dir die Spindelmutter mal anschauen, evtl. läßt sich diese schlitzen, mit dem Schlitz und einer passenden Schraube kannst Du dann das Umkehrspiel zumindest minimieren.

Grüße
Georg
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Re: Schon wieder eine Paulimot F207V!

Beitrag von obsidian » Do 7. Nov 2019, 13:55

Bei fehlender Selbsthemmung könnte man ja eine Art "Bremse" bauen - z.B. an der gegenüberliegenden Kurbel.
Einfach ein Stück Rund, Klemme drumherum und z.B. Filz dazwischen.
Was bei Frässpindeln funktioniert, wird hier auch nicht versagen.
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Re: Schon wieder eine Paulimot F207V!

Beitrag von Stolle1989 » Do 7. Nov 2019, 13:56

Die Mutter zu schlitzen ist aber eigenlich gerade beim Fräsen eine ziemliche Murkslösung.

Warum? Der größere nicht verspannte Teil der Mutter trägt halbwegs sauber auf der Spindel während der geschlitzte und verbogene Teil theoretisch erstmal nur punktuellen Kontakt hat.
Was natürlich bedeutet in eine Verfahrrichtung trägt die Spindel sauber und in die andere Richtung fast nur punktuell.
Man wird andauernd nachstellen müssen weil die Mutter schnell verschleißt, da aus dem annfänglichen punktuellen Kontakt so gaanz langsam ein Flächekontakt wird.

Sauber wäre eine 2 geteilte Mutter...
Viele Grüße aus der Braunschweiger Ecke
Lennart

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Sägen: MBS115
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Re: Schon wieder eine Paulimot F207V!

Beitrag von mMm_1294 » Fr 8. Nov 2019, 17:18

Hi und danke für eure Antworten!

Einen kompletten CNC Umbau wollte ich jetzt nicht vornehmen :D Eher ein paar Verbesserungen im Rahmen der Maschine. Dass ich keine ultra genaue Maschine bekommen werde (was allerdings im Moment eh noch vom Bediener abhängt) ist mir schon klar.
Also Kugelumlaufspindeln hab ich dann erst mal abgeschrieben, das erscheint auch logisch mit der Selbsthemmung. Die Trapezspindelmutter der Pauli ist eh schon geschlitzt, da muss ich die vielleicht nochmal mehr anziehen.

Wie sieht's aus mit dem Hüfthalter? Lohnt der für die Maschine? Oder würdet ihr davon abraten, sofern ihr Erfahrung damit habt?
Bei der Opti soll er ja ganz schön zuträglich sein, was Vibrationen und ein Stück weit auch die Genauigkeit angeht.

Danke für eure Tips und Grüße,
Marius

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zuendler
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Re: Schon wieder eine Paulimot F207V!

Beitrag von zuendler » Fr 8. Nov 2019, 17:33

Das sollte im entsprechenden Thread diskutiert werden. Hier gehts eigentlich nur um den Getriebeschaden.

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