Schon wieder eine Paulimot F207V!

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zuendler
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Re: Schon wieder eine Paulimot F207V!

Beitrag von zuendler » Mi 9. Okt 2019, 21:01

Also so sieht das ab Werk aus, wahrscheinlich bei euch allen auch:
IMG_9269.jpg
Man kann den Drehknopf noch etwas weiter drehen, über die Rastung raus, aber dann kommt ein Anschlag.
Habe auch herausgefunden woran es liegt, die Gabel steht an der Radnabe an. Der Hebel der Gabel ist zu kurz.

Also habe ich mir einen neuen gemacht, der ist 1mm länger und jetzt halt aus Alu.
IMG_9266.jpg
IMG_9265.jpg
Zum Glück kann man die Rastplatte spiegelverkehrt noch brauchen, also die Hasengangbohrung auf die andere Seite gespiegelt und der Schildkrötengang bekam 13° mehr Verstellweg den ich vorher ermittelt hatte. Was ich diesen Teilapparat brauche...fast jede Woche. Und ich habe den nur gekauft weil ich dachte es wäre nett sowas zu haben.
Aber das traurige ist, dass ich ganz viel Werkstattausstattung brauche um die Unzulänglichkeiten der Maschinen und Zubehör nachzuarbeiten. :-(

Jedenfalls passt die Schildkröte jetzt
IMG_9268.jpg
Und der Hase auch
IMG_9267.jpg
Deckel drauf, jetzt reichts mal wieder :hi:

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Booze
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Re: Schon wieder eine Paulimot F207V!

Beitrag von Booze » Mi 9. Okt 2019, 21:15

:goodpost:
Gruß Viktor




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Schulli
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Re: Schon wieder eine Paulimot F207V!

Beitrag von Schulli » Mi 9. Okt 2019, 22:45

Prima gelöst :2up: . Hab heut gerade mal bei meiner nachgesehen, der langsame Gang stimmt ganz genau, dafür der Große nicht aber nur minimal. Noch ist alles bestens, hab mir aber schon ein Messing Zahnrad bestellt. Das Doppelte hab ich als Ersatz zu liegen. Das werd ich demnächst umbauen.
MfG
Lothar



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zuendler
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Re: Schon wieder eine Paulimot F207V!

Beitrag von zuendler » Mi 9. Okt 2019, 23:36

Wenn ich es nochmal machen müsste würde ich es übrigens anders machen.
Nämlich das Plastikzahnrad im Umfang nur halb abdrehen und eine Stufe drauf.
Dann das Messingrad passend als Gegenstück drauf, dann wird das ganze etwa
in der Mitte vom Durchmesser verschraubt. So braucht man keine Nut ins Messing feilen
und die Verschraubung braucht man nicht so filigran und auf der Kante zu machen.

Das hält dann vielleicht nicht so viel Drehmoment aus wie wenn das Messingrad direkt
auf der Welle sitzt. Aber ich denke es wird trotzdem reichen.

Thomas#
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Re: Schon wieder eine Paulimot F207V!

Beitrag von Thomas# » Mi 9. Okt 2019, 23:50

Fehler sauber analysiert und beseitig!
Danke fürs zeigen und

Grüße von
Thomas#

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Re: Schon wieder eine Paulimot F207V!

Beitrag von mMm_1294 » Fr 11. Okt 2019, 12:39

So,

ich hab ja versprochen mich ebenfalls zu melden wenn ich umgebaut habe.
Die Idee mit dem Messingzahnrad war prima und ich habe mir ebenfalls eins bestellt und mangels Drehbank von einem netten Forenkollegen hier aufbohren und die Nut Stoßen lassen, was perfekt gepasst hat.

Dann habe ich das kaputte DZ mit dem defekten kleinen Zahnrad ausgebaut (was bei mir übrigens auch kaputt ging, als ich mehrere Minuten lang konstant hohes Drehmoment forderte) und das kleine Zahnrad einfach abgesägt und den Flansch plan geschliffen. Anschließend hab ich das Messingzahnrad aufgesetzt und mit M2 mit dem großen Zahnrad verschraubt. Allerdings nur zwei Schrauben da das ja keine großen Lasten tragen muss. Bisher funktioniert es jedenfalls und lauter ist die Maschine auch nicht - dafür aber umso zuverlässiger im niedereren Gang.

Vielen Dank nochmal für die Anregungen!

Grüße,
Marius

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Re: Schon wieder eine Paulimot F207V!

Beitrag von Schulli » Mi 16. Okt 2019, 19:10

Hab meins jetzt auch umgebaut. Hab M3 Schrauben genommen(kleiner hatte ich in der Länge nicht) nach dem Zusammenbau die überstehenden Schraubenköpfe im Zahnrad dann ausgedreht.
Die Nut auf der Fräse mit einem 5mm Fräser vorgefräst und dann nur noch die Ecken ausgefeilt. Damit das alles auch fluchtet/rund läuft, hab ich einen stramm sitzenden Dorn gedreht. Die Zahnräder aufgesteckt und gebohrt.
IMG_0642_Z.jpg
Liegt jetzt als Ersatz da.
MfG
Lothar



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Re: Schon wieder eine Paulimot F207V!

Beitrag von ts-k-s » Do 31. Okt 2019, 13:32

Moin!
Ich hatte dem kleinen Zahnrad direkt am ersten Tag beim ersten Werkstück die Zähne geputzt. 63er Meserkopf, 2 mm Span in Stahl... na ja, habe ich direkt was gelernt. Das das Plastikrad dermaßen weich ist, hätte ich nicht gedacht. Ersatz von Paulimot war 2 Tage später da.
Aus dem restlichen Hasenrad und einem Messingrad mit Bund von Ebay https://www.ebay.de/itm/Zahnrad-Modul-1 ... 0844720532 habe ich mir dann ein Hybridrad hergestellt. M3 passte gerade so. Wenn die Schraubenköpfe dennoch an der Welle klemmen sollten, kann ich ja mit der Feile nachhelfen.
Sollte das neue Zahnrad abrauchen, kommt das Hybride rein.
Dateianhänge
IMG_20190923_211122141.jpg
Für neuen Monitor hier <> Nagel einschlagen.

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zuendler
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Re: Schon wieder eine Paulimot F207V!

Beitrag von zuendler » Fr 1. Nov 2019, 19:42

Für die Dinger gäbe es wirklich einen Markt. :-D

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Re: Schon wieder eine Paulimot F207V!

Beitrag von mMm_1294 » So 3. Nov 2019, 11:37

Moin,

Irgendwie cool, dass es so viele Leute machen hier - ich bin mit meinem Hybridrad echt happy muss ich sagen!

Allerdings habe ich heute leider meinem Antriebsrad die Zähne geputzt (Bedienfehler meinerseits) - dies jedoch im zweiten Gang.

[ externes Bild ]

Nun will ich nicht schon wieder so ein Plastikrad da oben verbauen, da mir das nicht lange zu halten verspricht. Meine Überlegung ist jetzt, das ganze auf Direktriemenantrieb umzubauen. Hat da denn schon jemand mit Erfahrungen gemacht? Kann ich das mit dem Originalen Motor machen, wenn ich direkt die Pinole antreibe, oder verliere ich da ein einiges vom Drehzahlband?

Die Alternative wäre natürlich ein Umbau auf ein Messing Zahnrad. Jedoch stellt sich auch hier dann die Frage der Haltbarkeit. Nicht, dass mir beim nächsten Crash dann direkt alles um die Ohren fliegt? Hat denn hier jemand schon mal sowas gemacht?
Leider finde ich auch kaum Infos zum Zahnrad, sodass ich mich auch noch nicht nach Ersatz in Messing umsehen konnte. Wenn da jemand Tipps hat, wäre ich sehr dankbar :)


Viele Grüße,
Marius

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