Welcher Maschinenschraubstock?

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Booze
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Re: Welcher Maschinenschraubstock?

Beitrag von Booze » Sa 2. Feb 2019, 18:59

zuendler hat geschrieben:
Sa 2. Feb 2019, 17:28
Jo, der Vorschlag von Limbo ist bisher der beste. Nur 13kg, super Preis und wenn er auch noch was taugt :hi: :2up:
Allein wenn ich diesen Chinaschrott sehe, nein bitte nicht kaufen.
Kauf lieber ein gebrauchten Marken Schraubstock, hast du mehr davon.
Gruß Viktor




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Jochen2
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Re: Welcher Maschinenschraubstock?

Beitrag von Jochen2 » Sa 2. Feb 2019, 19:15

Limbo hat geschrieben:
Sa 2. Feb 2019, 13:08
Frässchraubstock 125mm

Den verwende ich selbst,hatte ich neulich empfohlen, und der neue Käufer ist damit ebenfalls zufrieden.
Deine Fräse ist kleiner und vielleicht solltest Du den 100mm Frässchraubstock bevorzugen.
In 100mm habe ich zusätzlich einen Kippbaren, nicht so stabil aber gut für schräge Aufspannungen.

Hans
Jo der passt ,mit der Einschränkung das ich noch keine Fräse hab .
Rexon Standbohre , Schramm & Lichner DML 105 x 500 , Emil F. Schmidt Leipzig , Inverter GYS Mod. 161 , NVA Notstromer mit EL 65 ...

HansD
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Re: Welcher Maschinenschraubstock?

Beitrag von HansD » Sa 2. Feb 2019, 19:29

Wenn ich so lange Teile spannen müsste dann würde ich eher an zwei gleiche kleinere denken.
Aber bis jetzt gings immer irgenwie, Kreativität ist gefragt.

Hans

flexiblebird
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Re: Welcher Maschinenschraubstock?

Beitrag von flexiblebird » Sa 2. Feb 2019, 19:44

zuendler hat geschrieben:
Sa 2. Feb 2019, 12:00
Aber welcher taugt was?
Ich bin ein Freund von Schleifschraubstöcken,
die man waagerecht, quer, hochkant auf den Tisch spannen kann.
Also dieser Konstruktion
https://www.arceurotrade.co.uk/Catalogu ... ces-Type-3
Ich finde sie viel universeller als die üblichen, und sie sind auch aus China sehr präzise.
Natürlich gibt es Leute, die weit mehr Anforderungen an einen Schraubstock haben
und nur hydraulische mit Niederzugbacken von Markenherstellern haben wollen
die mehr kosten als deine ganze Fräse.
viewtopic.php?t=462&f=36

Bei dem von dir ausgesuchten
zuendler hat geschrieben:
Sa 2. Feb 2019, 12:00
Ist das hier ein echter Röhm?
https://www.ebay.de/itm/Rohm-110-Schrau ... SwBqZcLlyx
muss ich sagen: Man will ein Werkstück in einen Schraubstock spannen,
und wenn es unten aufliegt (oder auf den eingelegten Parallelleisten aufliegt)
dann soll es waagerecht sein.
Bei deinem ist unten nichts auf das man sich stützen kann.
Wabeco F1200, RC6123BX500, Emco BS2, Einhell MBS400, Woodstar PB06, Proxxon FKS/E

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zuendler
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Re: Welcher Maschinenschraubstock?

Beitrag von zuendler » Sa 2. Feb 2019, 20:44

Genau so einen Schleifschraubstock habe ich schon. ;-) Der wiegt 5kg.
Ja das ist wirklich praktisch, dass man ihn auch auf die Seite legen kann.

Einer in 100mm Breite wiegt 13kg und der 125er bringt 19kg auf die Waage.

Ich glaube ich nehme die empfohlene Chinamöhre von oben und später nochmal den
selben Schleifschraubstock den ich schon habe. Damit müsste man ja gut gerüstet sein.

So ein schön gearbeitetes Präzisionsgerät wäre mir auch lieber, auch was gebrauchtes wär ok.
Aber wenn das fast soviel kostet wie die Fräse stimmen die Verhältnisse nicht mehr so ganz.
Dafür komme ich mit dem Billigkram bisher auch ganz gut zurecht.

HansD
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Re: Welcher Maschinenschraubstock?

Beitrag von HansD » Sa 2. Feb 2019, 20:45

flexiblebird hat geschrieben:
Sa 2. Feb 2019, 19:44
A Ich bin ein Freund von Schleifschraubstöcken,
die man waagerecht, quer, hochkant auf den Tisch spannen kann.
Also dieser Konstruktion
https://www.arceurotrade.co.uk/Catalogu ... ces-Type-3
Ich finde sie viel universeller als die üblichen, und sie sind auch aus China sehr präzise.

B Ist das hier ein echter Röhm?
https://www.ebay.de/itm/Rohm-110-Schrau ... SwBqZcLlyx
A ich auch. Aber nicht die verlinkten mit Spindel.

B der link funktioniert nicht.

Hans

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yagadub
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Re: Welcher Maschinenschraubstock?

Beitrag von yagadub » Sa 2. Feb 2019, 20:48

Du solltest diesen Artikel anschauen: kleine Schraubstockkunde: viewtopic.php?t=462&f=36
Ich hatte einen wie Limbo verlink hat gekauft. Der ist aber sehr rasch auf die Bohrmaschine gewandert (wo er eigentlich etwas schwer ist. Beim Spannen drückt es das Werkstück um 0.05mm hoch, auf der Seite der beweglichen Backe. Damit kannst du nur schiefe Ebenen fräsen.
Danach habe ich einen billigen Schleifschraubstock gekauft (ev bei Wabeco, sind aber alle etwa gleich) wie Typ 3 im verlinkten Dokument. Die Funktionsflächen stimmen etwa auf 0.01mm. Du kannst wiederholgenau fräsen. Du must das Werkstück niederklopfen, danach liegt das Werkstück schön auf den Paralellunterlagen. Ich überprüfe jeweils, ob diese fest sind (geklemmt), dann weiss ich, ob das Werkstück gut aufliegt.
Mit deinem Budget würde ich dir sehr einen solchen empfehlen.
Drehteller brauch ich nicht. Schrägen fräse ich mit schäg eingespannten Werkstück. Zum ausrichten habe ich mir China-Winkelunterlagen gekauft und eine Bevelbox für 28$. Das ist schneller, weil du danach deinen Schraubstock nicht wieder neu ausrichten musst.
Was mühselig ist bei den billigen Schleifschraubstöcken ist das verhaken beim Verstellen. Eigentlich sollte man die Mutter neu anfertigen und der Quer-Rast-Stift ist viel zu weich und unförmig. So findet er seinen Nut nicht ohne grabbeln und stellt sich quer. Hatte ich lange vor, nie gemacht und jetzt habe ich nur den Stift durch einen abgeflexten Fräser ersetzt. Das ist wie Tag und Nacht! Und in einer Minute gemacht.
LG
Antal
Aciera F3 | Mikron F75 | Mikron T90| Bohrmaschine Homo Super2 | Bohrmaschine VIR | Drehbank 102 unbekannt | Hobler unbekannt | https://www.antalthoma.ch

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Re: Welcher Maschinenschraubstock?

Beitrag von Thomas_F » So 3. Feb 2019, 08:49

Ich habe mir auch den günstigen vom Stabilo-Markt aus dem Link von Limbo gekauft. Mit dem Hintergedanken irgendwann wenn die Ansprüche steigen dann was besseres zu kaufen. Bisher bin ich zufrieden.
Klar gibt es bessere Maschinenschraubstöcke. Die kosten dann aber richtig Geld.
Den Stabilo-Schraubstock habe ich mal zerlegt und die Führungen etwas nachgearbeitet. Damit hat er jetzt fast kein Spiel mehr. Für meine Ansprüche reicht er aus.

Limbo
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Re: Welcher Maschinenschraubstock?

Beitrag von Limbo » So 3. Feb 2019, 11:09

yagadub hat geschrieben:
Sa 2. Feb 2019, 20:48
Ich hatte einen wie Limbo verlink hat gekauft. Beim Spannen drückt es das Werkstück um 0.05mm hoch, auf der Seite der beweglichen Backe. Damit kannst du nur schiefe Ebenen fräsen.
LG Antal
Meiner hebt weder die bewegliche Backe noch das Werkstück und gerade kann ich damit auch fräsen.
Anderenfalls wäre der online gekaufte Schraubstock zurückgegangen. Natürlich musste ich auch Nichts nacharbeiten.

Das Einzige, was mich etwas stört, ist dass man zum winkligen Arbeiten den Schraubstock nach jeder Verstellung des Drehtellers neu mit dem Puppitaster ausrichten muss. Da ich den Drehteller aber nur selten verstelle, ist der Aufwand erträglich.

Dieser Schraubstock wurde hier im Forum schon mehrfach besprochen, man nennt ihn hier "der Graue", obwohl es Ihn auch in blau gibt.
Der Schraubstock hat übrigens noch einen Vorteil:
Man bekommt gehärtete und geschliffene Ersatzbacken für 22€, bei den teuren Maschinenschraubstöcken kosten die Ersatzbacken mehr als dieser graue Schraubstock.

Hans
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Nordwind BC
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Re: Welcher Maschinenschraubstock?

Beitrag von Nordwind BC » So 3. Feb 2019, 12:50

Bei Maschinenschraubstöcken habe ich einiges an Lehrgeld bezahlt…
Ich habe 3 Stück gekauft, bis ich den passenden gefunden hatte.
Der erste war einer von VERTEX, der 2 ein Niederzug von Kami und der dritte jetzt von Bison.
Das was ich gelernt habe ist, dass man seinen Schraubstock nach seinen Werkstücken und wie man sie bearbeiten möchte, aussucht.
Stell dir immer die Frage, ist das was der kann überhaupt für mich notwendig und gibt es für mich einen praktikableren Schraubstock.
Ja, meiner drückt das Werkstück hoch, aber ich kann immer schnell den Schraubstock drehen (und ja, dass ist nicht genau von der Grad Anzeige), aber ich kann ihn immer mal schnell abmontieren (Nut auf der Unterseite).
Schau dir auch den Öffnungshub an, das war der Verkaufsgrund bei dem VERTEX…
Hier ein Bild mit meinem Bison, das ist eine BF20 mit kleinem Tisch.
DSC_0059.jpg
Das ist nur ein 100er….
Grüße Frank
Ich kann jetzt auch nur vermuten, was ich damit meine ....

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