Welche Bohr-/Fräsmaschine?

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Stern-300E24V
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Re: Welche Bohr-/Fräsmaschine?

Beitrag von Stern-300E24V » Mi 23. Jan 2019, 14:19

JollyRoger hat geschrieben:
Di 22. Jan 2019, 16:47
...denn man könnte sie ja mittels FU von 1x230V/3x230V (Maschine auf Dreieck geschaltet) betreiben, denke ich zumindest.

Elektrisch kann man meist was machen, und wenns ein anderer Motor ist, aber eine Maschine dehnen geht leider nicht.
Beim FU sollte man aber beachten, das sich der Motor auch auf 3x230V umklemmen lässt (meist Dreieck). Dem letzt stand ich vor einer "Günstig-Geschenkt-Bekommen"-Bohrmaschine und musste sehen, das er Sie weiter verschenken kann, da er keine 400V Hat,der Motor aber eben 3Ph 400V sehen möchte. Ein Klemmbrett gab es keins, nur eine Lustklemme, denn da hatte ich keine Lust mehr :-D
Grüßle, Jörg :hi:

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JollyRoger
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Re: Welche Bohr-/Fräsmaschine?

Beitrag von JollyRoger » Mi 23. Jan 2019, 15:06

Ist klar ;-) Aber ich denke, wenn man Kami freundlich anschreibt, geben die sicher Auskunft welcher Motor da drin ist und ob das mit einem FU geht.

Übrigens gäbs die Maschine etwas günstiger mit SK30
https://www.kami-maschinen.de/werkzeugm ... 50-pd.html
Und wenn dann schon was von Messepreis dabeisteht könnte man ja auch danach fragen :-D das kostet ja, im Gegensatz zur Maschine, nichts.
Booze hat geschrieben:
Di 22. Jan 2019, 21:05
Mein Favorit ist die Sieg SX3L
1000W Bürstenloser Motor, Riemenantrieb, Gewindeschneidfunktion
Z- Verstellung von vorne
Da möchte ich auch keinesfalls dagegen meckern. Meine Devise ist aber einfach, das größte und schwerste zu kaufen was man irgendwie transportieren und bezahlen kann. Es kommt der Tag, da lohnt es sich die "größere" genommen zu haben. Meine F25 hat z.B. ähnlich viel Verfahrweg in Y wie die SX3 und mir ist das einfach viel zu wenig.

Der bürstenlose Motor mit Riemenantrieb ist aber definitiv leiser als das chinesische Schaltgetriebe, zudem hat man weniger Sorgen mit der Wartung. Die Prioritäten muss der Käufer dann für sich setzen.

Limbo
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Re: Welche Bohr-/Fräsmaschine?

Beitrag von Limbo » Mi 23. Jan 2019, 15:16

Stern-300E24V hat geschrieben:
Mi 23. Jan 2019, 14:19
Beim FU sollte man aber beachten, das sich der Motor auch auf 3x230V umklemmen lässt (meist Dreieck). Dem letzt stand ich vor einer "Günstig-Geschenkt-Bekommen"-Bohrmaschine und musste sehen, das er Sie weiter verschenken kann, da er keine 400V Hat,der Motor aber eben 3Ph 400V sehen möchte. Ein Klemmbrett gab es keins, nur eine Lustklemme, denn da hatte ich keine Lust mehr.
Bevor man so eine Maschine "aufgibt" sollte man vielleicht Jemand fragen, der sich mit Sowas auskennt. :pfeif:
So ein Drehstrommotor muss ja irgendwo einen Sternpunkt haben, den man meist auch am Stator freilegen kann. Einen Klemmstein kann man beschaffen und notfalls auch mit Lüsterklemmen die richtigen Wicklungsenden zusammenbringen.
Dass so ein Motor auf 400 VAC schon im Dreieck verschaltet ist, ist zwar möglich, aber unwarscheinlich.
Andererseits kann man für eine Maschine, die sonst noch OK ist, auch Geld in einen anderen Motor investieren.

Hans
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Fräsmaschine VF 45FG (MB4 Clon)
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Re: Welche Bohr-/Fräsmaschine?

Beitrag von henrik22 » Mi 23. Jan 2019, 16:37

Hat jemand Erfahrungen mit den Fräsmaschinen von Hans Schreiner? Bspw. diese hier https://hans-schreiner.at/maschinen/fra ... 20ZAY7040H

Gibt sogar ein Video davon.

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Stern-300E24V
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Re: Welche Bohr-/Fräsmaschine?

Beitrag von Stern-300E24V » Mi 23. Jan 2019, 16:58

Limbo hat geschrieben:
Mi 23. Jan 2019, 15:16
Stern-300E24V hat geschrieben:
Mi 23. Jan 2019, 14:19
Beim FU sollte man aber beachten, das sich der Motor auch auf 3x230V umklemmen lässt (meist Dreieck). Dem letzt stand ich vor einer "Günstig-Geschenkt-Bekommen"-Bohrmaschine und musste sehen, das er Sie weiter verschenken kann, da er keine 400V Hat,der Motor aber eben 3Ph 400V sehen möchte. Ein Klemmbrett gab es keins, nur eine Lustklemme, denn da hatte ich keine Lust mehr.
Bevor man so eine Maschine "aufgibt" sollte man vielleicht Jemand fragen, der sich mit Sowas auskennt. :pfeif:
So ein Drehstrommotor muss ja irgendwo einen Sternpunkt haben, den man meist auch am Stator freilegen kann. Einen Klemmstein kann man beschaffen und notfalls auch mit Lüsterklemmen die richtigen Wicklungsenden zusammenbringen.
Dass so ein Motor auf 400 VAC schon im Dreieck verschaltet ist, ist zwar möglich, aber unwarscheinlich.
Andererseits kann man für eine Maschine, die sonst noch OK ist, auch Geld in einen anderen Motor investieren.

Hans
Unterstellt mir da wer, das ich keine Ahnung hätte ? :aufsmaul:
Der Motor hätte wohl den "Neu-Preis", minimum den Wert der Maschine um das zehnfache überstiegen... Da die Maschine einen billigen Eindruck machte, werde ich mich Hüten, den Motor zu öffnen um fest zu stellen, das die Wicklungen es schon gar nicht hergeben.... Ja, das gibt es... Fernost lässt grüßen !

Ich wollte auch nur darauf aufmerksam machen, das man bei MAnchen Motoren nur schwer einen 230V-FU sinnvoll anschließen kann....
Grüßle, Jörg :hi:

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Re: Welche Bohr-/Fräsmaschine?

Beitrag von Stern-300E24V » Mi 23. Jan 2019, 17:01

henrik22 hat geschrieben:
Mi 23. Jan 2019, 16:37
Hat jemand Erfahrungen mit den Fräsmaschinen von Hans Schreiner? Bspw. diese hier https://hans-schreiner.at/maschinen/fra ... 20ZAY7040H

Gibt sogar ein Video davon.
Fräse nein, "Radialbohrspielzeug" ja. Motor: :scheisse:, Lagerung Pinole: :scheisse: Tisch: :scheisse:

Motor: ist ein "billig-fernsot-teil" vermutlich ohne 3x230V-Möglichkeit. Lagerung, naja, spürbar spiel.
Pinole: Spindel in Pinole ohne merkbares Spiel. Pinole im Gehäuse: Spürbares spiel, ohne Nachstellmöglichkeit.
Tisch: naja, was halt so eine umgeformte alte Friedhofgießkanne so aushält.

Kann aber bei den Fräsen gaaanz anders sein !
Grüßle, Jörg :hi:

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Re: Welche Bohr-/Fräsmaschine?

Beitrag von servuskaiser » Mi 23. Jan 2019, 17:42

JollyRoger hat geschrieben:Übrigens gäbs die Maschine etwas günstiger mit SK30
https://www.kami-maschinen.de/werkzeugm ... 50-pd.html
Günstig ist relativ. 19-20% Mehrwertssteuer fehlen noch + die horrenden Speditionskosten, die Kami verlangt. Hab' gerade vor 2 Wochen eine FKM 350 PD mit SK40 angefragt, kommt auf rund €3.4k, wenn man in Österreich wohnt. Gerüchteweise ist das für in DE wohnhafte Zerspaner nicht viel besser. Ich glaub das ist volle Absicht, die machen alles, um nicht an Endkunden zu geraten. Als Unternehmer verständlich, als Endkunde ärgerlich (sie könnten es ja draufschreiben).

Mit freundlichen Grüßen
Markus

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Re: Welche Bohr-/Fräsmaschine?

Beitrag von Limbo » Mi 23. Jan 2019, 18:11

servuskaiser hat geschrieben:
Mi 23. Jan 2019, 17:42
Ich glaub das ist volle Absicht, die machen alles, um nicht an Endkunden zu geraten. Als Unternehmer verständlich, als Endkunde ärgerlich (sie könnten es ja draufschreiben).
Kann ich nicht bestätigen.
Bin als "Endkunde" bei Kami immer gern gesehen. :2up:
Kami hat auch reichlich kleine Maschinen, wie sie im Hobbybereich gekauft werden.
Was die Kami-Kosten hochtreibt, ist wohl, dass bei Kami keine Maschine in der ungeöffneten Kiste durchgeschleust wird.
Alle Maschinen werden aufgebaut, geprüft und Mängel beseitigt.
So einfache 500€ Minilathes hat Kami aber nicht.
Da die Maschinen so nicht in die Chinakisten passen, und die Kisten echte Einweg-Verpackungen sind, kommt der Transport der aufgestellten Maschine etwas teurer.
Einige Besitzer von Kami-Maschinen hier im Forum haben deshalb ihre Maschine selbst abgeholt.

Hans
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Re: Welche Bohr-/Fräsmaschine?

Beitrag von huehnerfreund » Mi 23. Jan 2019, 20:49

Limbo hat geschrieben:
Di 22. Jan 2019, 14:55
HansD hat geschrieben:
Di 22. Jan 2019, 14:45
Nach der Faustregel sollte man für das Zubehör 100% des Maschinenpreises rechnen. Im Endeffekt muss man m. E. eher mit 150% kalkulieren.
Also darf deine Fräase nicht mehr als 1.200€ kosten.
Hans
Klares Jein!
Nach der Anschaffung der Maschine braucht man nicht sofort das volle Zubehör.
Außer eine kleineren Grundausstattung, -Spannmittel u. Werkzeugaufnahmen, erste Fräser-, kann man das Zubehör nach und nach anschaffen, bzw. auf Gelegenheiten warten.
Hans, der auch noch 3 Jahre nach der Anschaffung Zubehör ergänzt.
Hallo Hans
klar kannst Du mit Bohrfutter, 3 HSS-Fräsern und einem Schraubstock anfangen, aber ein Tausender sollte mittelfristig eingeplant sein.
Teilkopf und Wohlhaupter kommen dann später... :-)
Spindelpresse
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500mm Hobel
Gotha WZ Schleifmaschine
Stanko 6T80sch
Berlett Bügelsäge
Feilmaschine
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Re: Welche Bohr-/Fräsmaschine?

Beitrag von Limbo » Do 24. Jan 2019, 10:03

huehnerfreund hat geschrieben:
Mi 23. Jan 2019, 20:49
[Hallo Hans
klar kannst Du mit Bohrfutter, 3 HSS-Fräsern und einem Schraubstock anfangen, aber ein Tausender sollte mittelfristig eingeplant sein.
Teilkopf und Wohlhaupter kommen dann später... :-)
Das Zahnkranzfutter gab es zu meiner Maschine dazu, und ich bohre heute noch damit.
Angefangen habe ich mit einem Maschinenschraubstock (75€) und 10 kleinen HM-Fräsern (35€), die ich auch zuerst in das Bohrfutter spannen musste.
Spannzangensatz (150€) Spannpratzen (70), ein Konvolut gebrauchter HSS-Fräser (75€) und selbstgemachte Fräsunterlagen (30€) kamen dann in den folgenden Monaten dazu.
Formfräser, weitere Spannmittel, Schlagzahn ect. nur wenn ich entsprechende Arbeiten auszuführen hatte.
Die 1 000€-Marke für Fräsen-Zubehör habe ich im ersten Jahr sicherlich nicht überschritten.
Den Teilkopf habe ich viel später im Angebot, mit vielen Forumskollegen-, gekauft. Einen Wohlhaupter habe ich bis heute noch nicht gebraucht, habe jetzt aber, gerade eingetroffen, auch einen Ausbohr/Ausdrehkopf. Wie gesagt, 3 Jahre und 3 Monate nach dem Kauf der Fräse.

Dass man für das Zubehör insgesamt mehr ausgeben kann, als die Fräsmaschine kostet, habe ich nicht bezweifelt, nur muss man die Vollausstattung nicht am ersten Tag haben..

Hans
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