Fräse HBM 45 Profi

werckler
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Re: Fräse HBM 45 Profi

Beitrag von werckler » Fr 14. Sep 2018, 07:32

Hallo Rainer!
Bitte berichte weiter, auch von Deinen Erfahrungen mit HBM. Ich habe schon seit einiger Zeit genau den selben Entschluss gefasst und wollte auch nach Holland fahren. Allerdings geht das erst Anfang nächsten Jahres wegen Finanzen. Verlockend ist es schon, dass die jetzt noch mal reduziert haben.
Ich bin gespannt auf Deinen (Foto-) Bericht.
Gruß Florian
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Tec
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Re: Fräse HBM 45 Profi

Beitrag von Tec » Fr 14. Sep 2018, 08:32

schnupfhuhn hat geschrieben:
Do 13. Sep 2018, 23:42

Was planst Du an Zubehör, GMS, Digitalanzeige, Rundtisch, welche Spannmittel? Da wird es dann Interessant...
Genau da bin ich in der Vergangenheit immer gut damit gefahren, für Dinge des täglichen Lebens, also was ich dauend brauche wie Bohrmaschine, Akkuschrauber,
Schraubendreher usw. nur Qualität zu kaufen. Macht sich bezahlt! Für 2 mal im Jahr an ner Holzplatte was abzuhobeln tuts auch ne Black&Decker aus dem Baumarkt.
Ich denke Werkzeugtechnisch bin ich nichtganz so schlecht mit Hilti, Festool, Makita usw aufgestellt.
Um Chipse zu produzieren muss ich noch Ehrfahrungen (evtl. eure) sammeln.
Schaft-Plan-Eckfräser, Außdrehkopf, Schlagzahn, Maschinenschraubstock, Teilapparat mit Backenfutter, Spannpratzen, Bohrfutter und Aufnahme usw.usw.
Veranschlagt habe ich für den ganzen Kram gut 2k. Ob das reicht wird sich zeigen!

Frage: Wie „wertvoll“ ist denn so ein DRO System. Ich denke Du meinst das mit Digitalanzeige oder? Das Kostet ja schon noch mal nen guten Schluck!
und immer schön rechts rum

Rainer

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Zip-Freak
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Re: Fräse HBM 45 Profi

Beitrag von Zip-Freak » Fr 14. Sep 2018, 09:20

Es "geht" auch alles ohne DRO. Eine Digitalanzeige erleichtert aber das arbeiten doch enorm.
Sie zeigt halt den "echten" weg an... unabhängig von Spindelspiel. Auch die Funktion sie zu "nullen" und dann die realen werte direkt abzufahren finde ich toll.
Arbeite mit Maschinen mit und ohne DRO, die mit ohne wird aber nur benutzt wenn die mit DRO besetzt ist.

Für mich wäre es DAS ERSTE was ich an meine Fräse zu Hause bauen würde! ;-)

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Stolle1989
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Re: Fräse HBM 45 Profi

Beitrag von Stolle1989 » Fr 14. Sep 2018, 09:32

Ich komme bislang auch gut ohne aus. Habe in Vergangenheit auch des Öfteren damit gearbeitet aber sehe es nicht als zwingend notwendig.

Womit ich halt viel arbeite ist mit einem Edding und Grobmaßstab an der Fräse.
Ergo ich notiere mir wenn ich angefahren habe die Endpunkte. Z.B. Handrad muss am Ende auf 3,5 stehen und der Grobmaßstab dann ca. bei 145 (Werte mal eben ausgedacht). Da eine Umdrehung des Handrades 5mm sind habe ich mich da noch nie sonderlich groß verfahren.
Wenn ich Koordinaten abfahre muss ich halt das Umkehrspiel, welches ich kenne berücksichtigen.

So kann es vorkommen, dass wenn ich 2 Tage an einem Teil rumgespant habe der ganze Tisch mit irgendwelchen Werten voll geschrieben ist. :-D


Ich habe ne Mitutoyo DRO hier liegen die bei der Macmon dabei war, allerdings ist ein Glasmaßstab defekt und mir gefällt die Maschine optisch ohne das Geraffel besser.
Drum liegt sie seit gut nem 3/4 Jahr in der Ecke.
Viele Grüße aus der Braunschweiger Ecke
Lennart

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Re: Fräse HBM 45 Profi

Beitrag von Tec » Fr 14. Sep 2018, 10:34

Mhhhh ok, also erleichtert DRO alles. Wird meist genauer und geht schneller genau zu arbeiten. Hab ich verstanden.
Wiederum ist es auch nicht verkehrt alles „manuel“ zu lernen um dann die Erleichterung nutzen zu können!
Ist denke ich wie beim Auto. Ich muss schon fahren können.....das Navi, Tempomat usw. erleichtert es mir dann.

Besteht denn grundsätzlich die Möglichkeit ein Digitales Messsystem an sagen wir mal, jede Fräse nachzurüsten? Auch an der HBM 45 Profi?
Konnte dazu keine 100% Erklärung finden!

Und erst einmal Danke für die Tips. Sowas hilft ungemein!
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Rainer

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Re: Fräse HBM 45 Profi

Beitrag von Stolle1989 » Fr 14. Sep 2018, 10:44

Kannst du prinzipiell an fast jede Maschine bauen und an die HBM sowieso!

Ich würde auch erstmal ohne lernen und dann siehst du ob du überhaupt eine haben willst.

In der Regel fängt man ja auch mit Bauteilen an wo es noch nicht auf das letzten 100stel ankommt.
Wie du schon sagtest, ist es meiner Meinung nach auch am besten erstmal die Basics so zu lernen.
Da werden dann sicher noch einige Fragen auftauchen :)
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Re: Fräse HBM 45 Profi

Beitrag von Tec » Fr 14. Sep 2018, 14:59

Stolle1989 hat geschrieben:
Fr 14. Sep 2018, 10:44

In der Regel fängt man ja auch mit Bauteilen an wo es noch nicht auf das letzten 100stel ankommt.
Wie du schon sagtest, ist es meiner Meinung nach auch am besten erstmal die Basics so zu lernen.
Da werden dann sicher noch einige Fragen auftauchen :)
Genau! Als erstes wird ne Gabelbrücke (Alu) für meine V_Max gemacht......bin mal gespannt wieviel Blöcke ich zerschredder
bis was einigermaßen brauchbares bei raus kommt :muahaha:
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Re: Fräse HBM 45 Profi

Beitrag von Ruhla Fanboy » Fr 14. Sep 2018, 18:37

Nimmst du eingentlich die 400V Variante? Wäre zumindest sehr zu empfehlen.

Was das Zubehör, insbesondere Bohrfutter betrifft, solltest du eines nehmen, welches direkt am SK30 montiert ist. Stellenweise findet man auch die Variante SK...-->MK....-->B...-->Bohrfutter. So ein Konstrukt ist unnütz lang, womit bei jeder Maschine kostbarer Platz in Z verschwendet wird.
Da ist eine einzelne Adapterhülse SK30-->MK... schon praktischer, um Bohrer, Senker oder wasauchimmer direkt spannen zu können.
MK-Bohrer sind ja auch auf der Drehmaschine praktisch, da dort dann das komplette Bohrfutter im Reitstock entfallen kann, und man wiederum einiges an Platz in Längsrichtung gewinnt.
Fräsmaschine: Ruhla VRB 2243
Drehmaschine: Paulimot PM 2700
Sägemaschine: Paulimot BS-712GR

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Re: Fräse HBM 45 Profi

Beitrag von Tec » Fr 14. Sep 2018, 18:51

Ruhla Fanboy hat geschrieben:
Fr 14. Sep 2018, 18:37
Nimmst du eingentlich die 400V Variante? Wäre zumindest sehr zu empfehlen.
Ja, ist auch schon bestellt. Ich hab in meiner Werkstatt 16er und 32er Anschlüsse! Hab dann natürlich die 400V genommen!

Auch das waren wieder sehr gute Tips zum Zubehör :thx: Ich bin da echt noch unerfahren und auch etwas unsicher was das ganze Zubehör angeht!
Du wirst ja mit allen möglichem Kram konfrontiert und zugeschmissen, wobei ich überhaupt noch nicht einschätzen kann ob und wofür ich das alles bräuchte!
Wenn sich jemand die Mühe machen würde und mir mal aus seiner Sicht so etwas wie eine Standartliste kurz zusammenschreibt, was ich denn anfangs auf jeden Fall
besorgen sollte und auch brauche, würde ich mich super freuen. Allerdings möchte ich auch niemanden die Zeit stehlen.....Nur so kann ich natürlich viele Fehlkäufe vermeiden und mich langsam an weiteres Werkzeug und Zubehör rantasten. Es sollte aber schon den Standart im Bereich fräsen abdecken!

Gruß und schon mal allerbesten Dank im Voraus
Rainer
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Re: Fräse HBM 45 Profi

Beitrag von speeddreh » Mo 17. Sep 2018, 02:39

Hallo Rainer,

Habe mir vor kurzer Zeit ebenfalls eine HBM 45 Profi DRO (bei nem deutschen Händler) bestellt.
Hab da auch mal aufgelistet was ich mir als blutiger Anfänger an Zubehör für die Maschine bestellt habe.
viewtopic.php?f=6&t=35105&start=10

Insbesondere kann ich die Spannzangenfutter von Paulimot Professional und die Präzisionsspannzangen von CTC (keine Werbung) sehr empfehlen.
Habe heute mal den Rundlauffehler geprüft:
Spindelkonus: 0,002mm
Innenkonus des Spannzagenfutters von Paulimot Professional: 0,004mm
Geschliffener Fräser in PM Futter mit einer Präzisionsspannzange von CTC: 0,01mm

Im vergleich dazu ein gaaanz billiges Spannzangen-(Futter) Set:

Rundlauf Innenkonus: 0,025mm
Geschliffener Fräser: 0,08mm

Einen Rundtisch habe ich mir damals bei HBM bestellt da dieser der günstigste Anbieter für einen 150er mit Teilscheiben waren.

Eine DRO kann kann man relativ günstig selber nachrüsten wenn man keine Angst hat aus China zu bestellen. Meine 2 Achs DRO für meine Drehmaschine aus China hat mich gerade mal 156€ + ca 23€ Zoll gekostet.
Die Digitalanzeigen kommen vermutlich eh alle aus dem selben Werk in China.
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