Fräse HBM 45 Profi

Tec
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Fräse HBM 45 Profi

Beitrag von Tec » Do 13. Sep 2018, 17:12

Hallo allerseits.
Mein Name ist ist Rainer, bin 55 J. alt und so bescheuert jetzt mit dem schnitzen anzufangen :hi:
Also, Ahnung hab ich ne Menge...nur nicht von dem was ich jetzt machen werde! Also absoluter Neuling.
Trotz allem, wie das bei Kerlen so üblich ist, möchte ich nun das machen, was mich schon lange interessiert.
Mein Sohn hat zum größten Teil meine Firma (Chemie) übernommen und nun hab ich etwas Zeit für sowas.

Also, ich habe mich nach laaangem lesen entschieden die HBM 45 Profi Fräse zu kaufen. Ist als Anfänger (denke ich) ausreichend, schwer
und teuer genug um erst mal schrott zu produzieren ;-) Ich komme aus dem Großraum Dortmund. So hole ich das Teil selbst in NL ab.
Weiterer Vorteil ist, dass ich die Fräse über die Firma kaufe und so die Märchensteuer auch noch spare.
Im Moment bekomme ich die Maschine für 1.570 € netto.
Ich habe Platz satt und muss weder Treppen runter noch hoch. Mein Nachbar arbeitet in einer Firma für Stromagregat- und Kupplungsbau/Reparatur.
Er kann Fräsen und auch an einer Weiler nette Dinge zaubern..... Also hilft er mir beim Aufbau wie auch bei meinen ersten Schritten/Spänen mit dem Trümmer.
Als weitere Anschaffung wird dann eine „kleine“ Drehe ala Paulimot PM 4000 oder ähnlich folgen.

So, dass soll es erst mal zu mir gewesen sein!

Gerne würde ich eure Meinung zu der Fräse hören/lesen. Evtl. hat ja jemand schon so eine und hätte Tips für mich!
Bitte, bitte keine Grundsatzdiskussion, aber die XYZ ist viel besser usw :thx:

Gruß
Rainer

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Ruhla Fanboy
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Re: Fräse HBM 45 Profi

Beitrag von Ruhla Fanboy » Do 13. Sep 2018, 17:25

Gerne würde ich eure Meinung zu der Fräse hören/lesen. Evtl. hat ja jemand schon so eine und hätte Tips für mich!
Bitte, bitte keine Grundsatzdiskussion, aber die XYZ ist viel besser usw
Du willst also nur hören, wie toll die Maschine ist?
Damit kann ich nicht dienen, und ein Vergleich zu einer richtigen Werkzeugfräsmaschine braucht man wohl auch nicht anstellen.

Der Tisch ist bei diesen Maschinentypen halt immer recht schmal.
Fräsmaschine: Ruhla VRB 2243
Drehmaschine: Paulimot PM 2700

Tec
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Re: Fräse HBM 45 Profi

Beitrag von Tec » Do 13. Sep 2018, 18:04

Nein, auf keinen Fall bin ich einer der fihing for compliments braucht!
Klar ist auch solch ein (für mich) Trümmer irgendwaan zu klein. Also als erstes wohl der Tisch!
Nur gehen da die Meinungen wie „fang doch erst mal mit ner BF16 an, bis hin zu „kauf dir gleich ne 10k Maschine, weit auseinander.
Das muss jeder für sich beurteilen.
Gott sei Dank ist das so, sonst gäbe es nur einen Hersteller :-D

Mich interessieren wirklich Meinungen von jedem der mehr Ahnung hat als ich.....und das sind momentan fast alle!
Erfahrungen wären natürlich sehr hilfreich von von denen, die solch eine Maschine, oder ähnlich, bereits haben.
So kann ich ja Fehler usw. vermeiden.

Gruß
Rainer

Ernest
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Re: Fräse HBM 45 Profi

Beitrag von Ernest » Do 13. Sep 2018, 19:21

Eine ganze Menge Maschine für das Geld! Glückwunsch und viel Spass! Eine der ersten Dinge, die ich für mich gelernt habe, war, dass mir die Schnittgeschwindigkeitsangaben in irgendwelchen Tabellenwerken viel zu hoch waren. Da flogen qualmende Späne durch den ganzen Raum. Ich fühl mich wohler, wenn die Maschine das Material gemütlicher wegknabbert.
Hobby bedeutet, mit maximalem Aufwand überschaubare Ergebnisse zu realisieren.
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Re: Fräse HBM 45 Profi

Beitrag von stefangtwr » Do 13. Sep 2018, 19:35

Ich hab eine Baugrößengleiche Maschine, nur steht bei mir ein anderer Vertriebler auf dem Maschinenschild ;)

Kann mich nicht beglagen, bei mir hat die Kiste bisher alles gemacht was ich von ihr verlang habe. Schweres Schruppen ist nichts für die Maschine, Mit Schaftfräsern bis 10..12mm fühlt sie sich richtig wohl, 50er Messerkopf geht auch zum planen mit etwa 1mm Schnitttiefe in Werkzeugstahl.

Was ich direkt am Anfang empfehlen kann: Die Y-Führung nach vorne irgendwie abdecken. Ab Werk ist da nix und die Führung hat auch keine Abstreifer o.Ä. Zumindest einen Lappen drauflegen, damit die Späne nicht zwischen die Gleitflächen gezogen werden.

Ansonsten, immer schön schmieren und sauberhalten, viel Spaß damit!

gruß
Stefan

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Re: Fräse HBM 45 Profi

Beitrag von Tec » Do 13. Sep 2018, 20:09

Ernest hat geschrieben:
Do 13. Sep 2018, 19:21
Eine ganze Menge Maschine für das Geld! Glückwunsch und viel Spass! Eine der ersten Dinge, die ich für mich gelernt habe, war, dass mir die Schnittgeschwindigkeitsangaben in irgendwelchen Tabellenwerken viel zu hoch waren. Da flogen qualmende Späne durch den ganzen Raum. Ich fühl mich wohler, wenn die Maschine das Material gemütlicher wegknabbert.
Das habe ich auch schon mehrfach gelesen. Werde da vorsichtiger ran gehen! Soll mir ja nicht gleich alles um die Ohren fliegen...

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Re: Fräse HBM 45 Profi

Beitrag von Tec » Do 13. Sep 2018, 20:10

stefangtwr hat geschrieben:
Do 13. Sep 2018, 19:35
Ich hab eine Baugrößengleiche Maschine, nur steht bei mir ein anderer Vertriebler auf dem Maschinenschild ;)

Kann mich nicht beglagen, bei mir hat die Kiste bisher alles gemacht was ich von ihr verlang habe. Schweres Schruppen ist nichts für die Maschine, Mit Schaftfräsern bis 10..12mm fühlt sie sich richtig wohl, 50er Messerkopf geht auch zum planen mit etwa 1mm Schnitttiefe in Werkzeugstahl.

Was ich direkt am Anfang empfehlen kann: Die Y-Führung nach vorne irgendwie abdecken. Ab Werk ist da nix und die Führung hat auch keine Abstreifer o.Ä. Zumindest einen Lappen drauflegen, damit die Späne nicht zwischen die Gleitflächen gezogen werden.

Ansonsten, immer schön schmieren und sauberhalten, viel Spaß damit!

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Stefan
Ahhh, jetzt weiß ich auch warum in einigen Videos die Putzlappen da gebunkert werden. Danke

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Re: Fräse HBM 45 Profi

Beitrag von Sepp9550 » Do 13. Sep 2018, 20:15

Mit so einer Maschine macht man nicht viel falsch, eine Industriemaschine sollte man sich nur kaufen wenn man sich auskennt, da ist viel Schrott unterwegs.


Einen Tipp habe Ich:
Gibt acht auf das Drehmoment, wenn sich da ein 20mm Bohrer verklemmt rutscht kein Riemen durch.
Da sollte man z.B den Schraubstock festspannen wenn der Bohrer so groß ist dass man ihn nicht mit einer Hand durch anheben des Schraubstocks abbrechen kann (war mal die Grundregel die mein Ausbilder hatte)


PS. Ich kann deshalb den bei Chinesischen Spindelkopf den geschraubten Schaft nicht mehr demontieren. :pfeif:
Mit freundlichen Grüßen, ein Stefan zu viel

...auf der suche nach dem verlegten Werkzeug

Drehmaschine: Quantum D310x910, Bohr(fräs)maschine: Optimum MB4, Deckel G1

Ernest
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Re: Fräse HBM 45 Profi

Beitrag von Ernest » Do 13. Sep 2018, 20:28

Einen hab ich noch: Wenn möglich immer alle Achsen, die Du gerade nicht verfährst, festklemmen. Die Ergebnisse werden genauer.
Hobby bedeutet, mit maximalem Aufwand überschaubare Ergebnisse zu realisieren.
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Re: Fräse HBM 45 Profi

Beitrag von schnupfhuhn » Do 13. Sep 2018, 23:42

Egal wo Du kaufst, Fräser bei Hoffmann oder Sartorius kaufen oder von Maschinenfreunden empfehlen lassen was bei denen gut geht. Der Chinafräsersatz für 80 oder 100€ im Holzkistchen sieht nett aus, ist aber im Vergleich zu Qualitätswerkzeug schnell hin.

Was planst Du an Zubehör, GMS, Digitalanzeige, Rundtisch, welche Spannmittel? Da wird es dann Interessant...

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