EFM200 (Sieg X2-Clone) - meine Verbesserungsvorschläge

Benutzeravatar
SchlosserIng
Beiträge: 542
Registriert: So 5. Jan 2014, 16:53
Wohnort: 08141 Reinsdorf
Germany

Re: EFM200 (Sieg X2-Clone) - meine Verbesserungsvorschläge

Beitrag von SchlosserIng » Sa 8. Jun 2019, 21:14

Hi Karsten,
ich schließe also "messerscharf" daraus, dass es verschiedene Elektronik-Varianten gibt.
Wie lange hast Du Deine EFM schon?
Ich weiß das Kaufdatum von der meinigen nicht aus dem Kopf, müsste die Papiere suchen (und das wird ein Problem) - geschätzt: 2015!?

Zu Deiner Elektronik passt der Schaltplan, den man hier im Forum unter
"Leistungsteil_Rotwerk-EFM200DS.pdf"
herunterladen kann.
Egal - es geht ja wieder und der Handlungsdruck ist weg ...
Macht's besser
Gottfried

Meine Meinung: es erst mal versuchen ... und dann verzweifeln?
EFM200DS, EDM300DS, GFW4013, Woodstar-pt85, Oberfräse,
viel Eigenbau (wovon die Hälfte nicht gut funktioniert), viel "wenig Platz"

Benutzeravatar
Karsten
Beiträge: 661
Registriert: Do 22. Feb 2018, 08:00
Wohnort: Lübeck
Germany

Re: EFM200 (Sieg X2-Clone) - meine Verbesserungsvorschläge

Beitrag von Karsten » So 9. Jun 2019, 07:29

SchlosserIng hat geschrieben:
Sa 8. Jun 2019, 21:14
ich schließe also "messerscharf" daraus, dass es verschiedene Elektronik-Varianten gibt.
Wie lange hast Du Deine EFM schon?
Ich habe die Maschine vor ca. 10 Jahren gebraucht gekauft.
Auf dem Aufkleber mit den technischen Daten steht: Baujahr 2002

Ich habe übrigens gerade mit einer gebrauchten Wabeco F1200 geliebäugelt.
Denn der schmale Tisch und der etwas knappe Verfahrweg in Y stören mich manchmal ...
Nach intensiver Recherche und einem Test denke ich aber,
dass ich mit meiner kleinen Rotwerk mittlerweile besser dran bin als mit der Wabeco.
Deshalb werde ich sie doch behalten.

Frohe Pfingsten und Gruß
Karsten
Friedrich See EP1, Artec X3 Super L (Sieg SX3L), Georg Huhnholz UF12, Rexon RDM100A, Boley 8mm,
Patent Elastic, ......

callj
Beiträge: 5
Registriert: So 15. Jan 2017, 17:04

Re: EFM200 (Sieg X2-Clone) - meine Verbesserungsvorschläge

Beitrag von callj » So 30. Jun 2019, 14:54

Hast du dir den Halter selber konstruiert oder auch aus dem Internet? Würdest du die Druckdatei sonst teilen ich würde meine Einstellleisten auch gerne überarbeiten.
Wäre dir sehr dankbar :willauch:
MalteS hat geschrieben:
Fr 22. Mär 2019, 23:04


Die Mod ist im Internet beschrieben. Zum Fräsen der Taschen habe ich das Teil tatsächlich in einen gedruckten Plastikhalter eingespannt :unknown:

20190322_210906 (Medium).jpg

MalteS
Beiträge: 319
Registriert: Sa 22. Sep 2012, 23:05
Wohnort: Nürnberg
Germany

Re: EFM200 (Sieg X2-Clone) - meine Verbesserungsvorschläge

Beitrag von MalteS » Mo 1. Jul 2019, 09:02

Selbst konstruiert. Ist aber nicht viel dabei.
STLs sind anbei
Dateianhänge
Halter_Keilleisten.zip
(1.84 KiB) 81-mal heruntergeladen

callj
Beiträge: 5
Registriert: So 15. Jan 2017, 17:04

Re: EFM200 (Sieg X2-Clone) - meine Verbesserungsvorschläge

Beitrag von callj » Mo 1. Jul 2019, 09:05

Vielen Dank :super:

Limbachnet
Beiträge: 420
Registriert: Fr 12. Jun 2015, 21:51
Germany

Re: EFM200 (Sieg X2-Clone) - meine Verbesserungsvorschläge

Beitrag von Limbachnet » Fr 12. Jul 2019, 23:23

Also, ich möchte mal Karstens Power-Kriechgang wämstens zum Nachbau empfehlen, die Maschine wird dadurch IMHO deutlich aufgewertet.
Ich habe mich bisher nur an kleine Fräserdurchmesser und kleines Spanvolumen herangetraut, wo doch schon eine Durchgangsbohrung 13mm in 6mm V2A trotz Vorbohrens mit 4mm den Antrieb an seine Grenzen und die Drehzahl zum massiven Einbrechen gebracht hat - mechanisch hatte ich noch lange nicht den Eindruck, als stünde die Fräse kurz vor dem Auseinanderfallen...

Heute habe ich mal probiert, einen 13x13mm-Absatz in einem Rutsch mit einem 27mm-Schruppfräser herauszufräsen. Ohne den Power-Gang hätte ich mich das nicht getraut, jetzt schon - und das ging völlig problemlos. Zugegebenerweise "nur" in Alu, der Fräser ist aus HSS, 150 U/Min. Unter Last brach die Drehzahl auf 149 U/Min. ein - also gar nicht. Der Vorschub war vorsichtig, aber nicht soooo langsam - es sollten ja schon Späne erzeugt werden und kein Alustaub.
image006r.jpg
image006r.jpg (66.53 KiB) 1698 mal betrachtet
Die Passfedernut in der Spindel hatte ich ja in kreativer Aufspannung hineingeknabbert: viewtopic.php?f=55&t=33603&start=110#p474423
Der kleine VHM-Fräser hat sich heldenhaft geopfert, der ist hin und die Nut ist drin. Die Nut für den Seegerring hat ein waagerecht im Schraubstock gespannter Abstechmeißel ebenfalls direkt auf der Fräse erzeugt. Der hat ein bisschen gejammert - kann es sein, dass die Spindel oberflächengehärtet ist? Nachdem die ersten 2-3 Zehntel geschafft waren, ging's besser...
image004r.jpg
image004r.jpg (33.84 KiB) 1698 mal betrachtet
Das 82er Zahnrad auf der Drehmaschine mit einer 40mm-Bohrung zu versehen, war einfach. Die Passfedernut habe ich von Hand gefeilt. Vom 10er Zahnrad hatte ich glücklicherweise ein Reserve-Exemplar mitbestellt, weil ich meinen Hartlötkünsten doch nicht so ganz getraut habe. Naja, das Reserverad habe ich auch gebraucht - beim ersten Versuch wollte ich etwas zu schnell anheizen und das haben die vergleichsweise filigranen Zähne des Zahnrades etwas übel genommen. Zwei Zähne haben zu schnell zu viel Wärme aufgenommen und sind angeschmolzen, im zweiten Anlauf hat's dann geklappt.
Schöne Grüße,
Matthias

Benutzeravatar
Karsten
Beiträge: 661
Registriert: Do 22. Feb 2018, 08:00
Wohnort: Lübeck
Germany

Re: EFM200 (Sieg X2-Clone) - meine Verbesserungsvorschläge

Beitrag von Karsten » Sa 13. Jul 2019, 08:45

:2up: :2up: :2up:

Ja damit spielt man dann in einer ganz anderen Liga. :-)
Großes HSS-Werkzeug in Stahl ist nun gar kein Problem.
Habe auch gerade wieder ein 80er Sägeblatt montiert und damit dicken Stahl geschnitten.
Außerdem hat mich das animiert nochmal nachzulegen:
- Hab die Verstärkung der Z-Säule nochmals verbessert.
- Ne Späneabsaugung montiert
- und eine Anzeige für die Y-Achse

Gruß Karsten

DSCF1153.JPG
DSCF1155.JPG
Friedrich See EP1, Artec X3 Super L (Sieg SX3L), Georg Huhnholz UF12, Rexon RDM100A, Boley 8mm,
Patent Elastic, ......

Limbachnet
Beiträge: 420
Registriert: Fr 12. Jun 2015, 21:51
Germany

Re: EFM200 (Sieg X2-Clone) - meine Verbesserungsvorschläge

Beitrag von Limbachnet » Fr 2. Aug 2019, 12:27

Ich hab' auch noch etwas weiter gewerkelt.
Erst mal musste für den Power-Kriechgang noch eine halbwegs sichere Verriegelung des Getriebehebels in "N"-Stellung her. Da ich das Bedien-Kästchen nebst der angeflanschten Drehzahlanzeige ohnehin nach hinten versetzt und den Getriebehebel in einem anderen Winkel neu gesetzt habe, konnte ich vorne einen Sicherungsbügel unterbringen:
GetriebeNa.jpg
GetriebeNa.jpg (43.07 KiB) 1489 mal betrachtet
GetriebeNb.jpg
GetriebeNb.jpg (25.56 KiB) 1489 mal betrachtet
Bisher habe ich mir noch keinen Finger daran geklemmt... :pfeif:

Dann habe ich endlich die Anbaumessschieber fertig. Die Y- und Z-Achse sind einfach, da können die Schienen platt angeschraubt und die Verbindung mit dem beweglichen Maschinenelement über ein passend gebogenes Alublech hergestellt werden. Das ist sekrecht zur Messleiste weich genug, um evtl. Spannungen abzupuffern und längs zur Messleiste ausreichend steif für eine stabile Anzeige. Für die X-Achse ist mir keine Lösung eingefallen, die ohne extra anzufertigende Halterung auskäme und die trotzdem nicht ersthaft im Weg wäre - mit zusätzlichen Aluklötzchen geht's hingegen prima.Das Abdeckblech passt hauchdünn drüber, ohne die Aufspannung auf dem Tisch zu behindern. Aber ohne Späneschutz sind die Messschieber IMHO nicht stabil zu betreiben, Späne und KSM mögen die gar nicht. Die X-Achsen-Klemmung geht jetzt nur noch über eine M6-Maschinenschraube, die mit Sechskantschlüssel bedient wird, aber das ist die einzige Einschränkung.
MessX.jpg
MessX.jpg (51.17 KiB) 1489 mal betrachtet
MessY.jpg
MessY.jpg (33.73 KiB) 1489 mal betrachtet
MessZ.jpg
MessZ.jpg (55.13 KiB) 1489 mal betrachtet
Die Anzeigen hängen an der Lochblech-Wand. Zuerst hatte ich sie einfach mit dem integrierten Magneten drangepappt, aber das ist doof. Erstens wird das Kabel dabei an der Wand geknickt und zweitens rutschen sie beim Knöpfchen drücken doch leicht ein bisschen auseinender. Und wenn man sie mit den mitgelieferten Verbindungsschrauben (Stativgewinde) verbindet, dann greifen die Magneten nicht mehr richtig - die Schraubenköpfe stehen hinten über. Also gab's ein Extra-Stahlblech mit Ausschnitten für die Verbindungsschraubenköpfe und Abstandshalten, damit sich auch die Kabel wohlfühlen.
Mess Anzeige.jpg
Mess Anzeige.jpg (53.27 KiB) 1489 mal betrachtet
Und dann ging mir die Spindelverriegelung auf den Sa**. Immerhin hat die Rotwerk ja überhaupt eine solche, das ist ja nicht bei allen X2-Abkömmlingen der Fall. Aber. Es soll da ein Original-Werkzeug geben, das habe ich aber nie gesehen, obwohl die Maschine direkt von Toolarena gekauft wurde. Naja, andere Geschichte. Als Behelf habe ich einen 8,5er Bohrer verwendet, das geht notfalls auch. Aber schön ist anders. Ich wollte das gerne fest an der Maschine haben, gegen eigenständiges 'reinrutschen (z.B. bei Vibration) gesichert, aber in Sperrposition verriegelbar - sowas habe ich bisher noch nirgends gesehen.

Also habe ich das seltsam konische Loch für den Sperrbolzen auf 9,7mm zylindrisch aufgebohrt und einen 9,6er Sperrbolzen gedreht, der vorne einen 8,5mm-Absatz hat. Den Absatz habe ich später auf 8,3mm verkleinert, weil er sonst überraschenderweise doch geklemmt hat. Dann habe ich einen Aluklotz passend bearbeitet, dabei auch mal meinen kleinen Pauli-Drehtisch ausprobiert. Der Sperrbolzen wird in Ruhestellung durch eine Feder (meine erste selbstgedrehte) am eigenmächtigen Eingreifen gehindert, eine simple M3-Schraube bildet den Bajonett-Verschluss.
Sperre Einzel.jpg
Sperre Einzel.jpg (20.06 KiB) 1489 mal betrachtet
Sperre kpl.jpg
Sperre kpl.jpg (16.21 KiB) 1489 mal betrachtet
Damit die Feder wenigstens an zwei Punkten belastet wird, muss die Schraube durch den Bolzen hindurch reichen und braucht an der Unterseite der Bohrung daher eine Fortsetzung der Bajonett-Kulisse. Womit fräst man sowas?? Ich bis zufälliger- und glücklicherweise auf den 3,2mm-HSS-Fräser Dremel 561 gestoßen, der ist in Alu recht schnittfreudig und schön lang. Am unteren Ende neigt er naturgemäß zum Wandern, ich hatte ein paar Pilotbohrungen vorgebohrt und bin die Fräsbahn mehrmals laaaangsam abgefahren, das hat ganz gut geklappt.
Sperre Drehtisch.jpg
Sperre Drehtisch.jpg (47.05 KiB) 1489 mal betrachtet
Tja, es funktioniert. Bei der Kugel zum Betätigen war ich faul, das ist ein fertiger Möbelknopf...
Und irgendwann werde ich die schnöde (und weiche) M3-Schraube durch einen angemessenen kleinen Bolzen ersetzen, aber, nun, mein Verhältnis zu Provisorien ist ein recht dauerhaftes... :pfeif:
Sperre fertig.jpg
Sperre fertig.jpg (31.27 KiB) 1489 mal betrachtet
Das würde ich im Nachhinein betrachtet übrigens NICHT nochmal genauso bauen, sondern irgendwie versuchen, den Klotz (ggf. über ein Zwischenblech) am Gusskörper des Fräskopfes anzuschrauben. Der Deckel ist dafür bei weitem nicht so gut geeignet, wie ich anfangs dachte. Manche Exemplare sollen wohl schon aus Kunststoff bestehen, meiner ist immerhin aus Metall - aber er hält trotzdem nix aus. Das scheint irgendein besonders weicher Aluguss zu sein, meine sorgfältig geschnittenen M4er-Gewinde sind gleich bei der ersten Anprobe ausgerissen. Da habe ich jetzt Ensat-Buchsen drin... Der Deckel wird außerdem zum oberen Rand hin schmaler, den schrägen Hohlraum habe ich mit 2K-Flüssigmetall-Paste ausgefüllt. Das hält, aber eine Befestigung am Gusskörper wäre alles in allem einfacher gewesen.
Schöne Grüße,
Matthias

Limbachnet
Beiträge: 420
Registriert: Fr 12. Jun 2015, 21:51
Germany

Re: EFM200 (Sieg X2-Clone) - meine Verbesserungsvorschläge

Beitrag von Limbachnet » So 15. Sep 2019, 19:32

So, noch'n Jedicht - aber das war's dann von mir, jetzt fällt mir für die Fräse nix mehr ein:

Ein Motor-Antrieb für die Achsen wäre schon schön, gerade wenn mal öfter Leerfahrten durchzukurbeln sind oder sondtwie viel hin und her zu fahren ist. Da hatte ich ja schon mal geschrieben, den Akuschrauber an den gekonterten Muttern der Handräder-Zentralbefestigung angesetzt zu haben. Ja, das reicht ja eigentlich auch, aber diese Muttern sind ja so flach, da wird der Akkuschrauber schon mal zickig. Also habe ich eine Verbindungsmutter durchgesägt, plangedreht und als äußere Kontermutter aufgeschraubt:
image006r.jpg
image006r.jpg (38.58 KiB) 1308 mal betrachtet
Mit Schraubensicherung (mittelfest, wiederlösbar) befestigt, reicht das für Leerfahrten problemlos aus.

Der Feinantrieb der Z-Achse mit dem kleinen Alu-Handrädchen ist auch verbesserungswürdig - bei größeren Zustellungen ist das Rädchen etwas krampfig. So geht's feinfühliger:
image005r.jpg
image005r.jpg (57.34 KiB) 1308 mal betrachtet
Da sieht man auch noch das Ringlicht, das Dirk (oberberg) hier auf S.1 des Threads schon vorgestellt hat - ich hab' es höhenverstellbar gemacht; damit kann ich die Selbst-Verschattung durch das Werkzeug zwar auch nicht eliminieren, aber ein wenig steuern - und für die Montage/Demontage des großen Zahnrades des Power-Kriechgangs musste die Höhenverstellung eh sein.

Und für mehrmaliges hoch- und runterkurbeln hab' ich noch einen Sechskant gefräst, an dem ich wieder den Akkuschrauber ansetzen kann.
image004r.jpg
image004r.jpg (44.1 KiB) 1308 mal betrachtet
Ich bin erst mal zufrieden - jetzt gibt's wieder ein wenig Zuwendung für die Drehe...
Schöne Grüße,
Matthias

Benutzeravatar
SchlosserIng
Beiträge: 542
Registriert: So 5. Jan 2014, 16:53
Wohnort: 08141 Reinsdorf
Germany

Re: EFM200 (Sieg X2-Clone) - meine Verbesserungsvorschläge

Beitrag von SchlosserIng » Mo 24. Feb 2020, 18:05

Hallo Kollegen,
in diesem Thread, aber "etwas" weiter oben, habe ich versprochen, euch nach Weihnachten mein Dreiachs-Mess-System SIKO MA532/1 mit Magnetband MB100/1 und drei Sensoren MS100/1 vorzustellen.
SIKO_MA523_1.JPG
Drei-Achs-Mess-System SIKO MA523/1
Jetzt ist es ja fast noch "nach Weihnachten" - blöd nur, dass das Versprechen von 2018 stammt. :unknown:

Die Applikation ist natürlich Eigenfertigung. Nachdem ich mich ein bisschen bei euch und sonst noch im www belesen habe, wusste ich, dass es vorteilhaft ist, die Mess-Magnetbänder etwas geschützt am Maschinchen anzubringen. Dafür eigneten sich Alu-Strangpressprofil-Reste von der Solarthermie-Aktion. Genau einer der Reste war gerade noch so lang, dass er für X- und Z-Achse verwendbar war - die anderen, wie der gezeigte, nicht mehr. Das verbuche ich unter "Glück gehabt".
Halbzeug.JPG
Strangpressprofil-Rest von der Solarthermie-Aktion
Im Schraubstock eingespannt und mit einem Sägeblatt an den rot markierten Stellen abgeschnitten, sehen die Profile aus, als wären sie von Anfang an dafür vogesehen gewesen.
An den Enden gebohrt, diese Bohrungen mit der Handbohrmaschine auf den Kreuztisch und die Säule übertragen, Gewinde geschnitten, danach das Magnetband ein- und das Schutzband darüber geklebt, alles angeschraubt und schon war die Hälfte der Arbeit geschafft. (Nein, nein, in Wirklichkeit hat es deutlich länger gedauert!)
Doch zum zweiten Mal hatte ich Glück - nichts dabei ist schief gegangen.

Für die Sensoren waren Adapter-Klötzchen nötig. Trotz intensiver Messerei vorher sind zwei davon zweimal gefertigt worden - bei Alu erschien mir das jedoch nicht so furchtbar schlimm ...
X-Sensor.JPG
Sensor und Magnetband am X-Vorschubschlitten
Y-Sensor.JPG
Sensor und Magnetband am Y-Vorschubschlitten
Z-Sensor.JPG
Sensor und Magnetband an der Z-Zustellung
Zum Schluss möchte ich euch noch die veränderte Führung des Bowdenzugdrahtes für die Fräskopf-Entlastung zeigen:
Seilführung.JPG
Die große Seilscheibe stammt noch von der vorherigen Variante und wird nur an dieser Stelle "aufbewahrt"
Macht's besser
Gottfried

Meine Meinung: es erst mal versuchen ... und dann verzweifeln?
EFM200DS, EDM300DS, GFW4013, Woodstar-pt85, Oberfräse,
viel Eigenbau (wovon die Hälfte nicht gut funktioniert), viel "wenig Platz"

Antworten