Fräsmaschine SP2217-III von CAMELBUS

mklplex
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Re: Fräsmaschine SP2217-III von CAMELBUS

Beitrag von mklplex » Di 5. Jul 2011, 00:55

Hallo Zusammen,

ICH HABE EINEN RICHIGEN HALS UND BIN ECHT SAUER !!!

Habe heute endlich mal mit meiner NEU GEKAUFTEN - FRÄSMASCHINE CAMELBUS SP2217 - VARIO25 - MK3 -arbeiten wollen.
Musste auf die Spannzangen warten, sind gekommen und nun wollte ichmal was testen.
Ich habe die Fräsmaschine komplett gereinig, habe die mit einen Maschinenschraubstock 360grad versehen und habe
ein Stück POM 25x60x50 eingespannt.
Habe dann die SPANNZANGENAUFNAHME und ein 20mm Schaftfräser eingebaut und wollte dann das POM Werkstück mit 1200
Umdrehungen bearbeiten.
Die Fräsmaschine lief insgesamt KEINE Stunde und jezt geht GARNICHTS MEHR -
Die Fräsmschine lief 10min dann auf einmal ein Knall und ich denke was ist den jetzt los, habe schon voll den hals bekommen.
Habe die Sicherung nachgeschaut, die war durchgeknallt, habe eine Neue rein gemacht und die ist auch wieder durch geknallt.
Habe dann wieder eine rein gemacht und jetzt GEHT NICHTS MEHR, GEHT NICHT MEHR AN.
Habe der Firma Lehmann (Persönlich an Herrn Lehmann) gerade noch eine REKLAMATIONS EMAIL Geschickt, ich kann euch sagen ich bin echt sehr Sauer darüber, ich wohne im 4.ten Stock und das ist mittlerweile die 3.te Fräse die FUCK ist, ja so kann man das nennen. ECHT MAL VOLL SCHEISSE

GUTE NACHT LEUTE
Gruss Mario

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Jochen
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Re: Fräsmaschine SP2217-III von CAMELBUS

Beitrag von Jochen » Di 5. Jul 2011, 07:40

mklplex hat geschrieben:hallo chuck,

vielen dank für deine email.
du gleich vorweg, china muss nicht immer schlecht sein, oder.
ich bin echt froh den schnapp gemacht zu haben und du hast recht mit dem preis, ich bin auf jedenfall sehr zufrieden.

mfg
mario
Der Ärger über die schlechte Qualität hält länger an als die Freude über den kleinen Preis!!!(altes Sprichwort)

Jochen
Gruss
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Lichtbringer
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Re: Fräsmaschine SP2217-III von CAMELBUS

Beitrag von Lichtbringer » Di 5. Jul 2011, 12:42

Jochen hat geschrieben:Der Ärger über die schlechte Qualität hält länger an als die Freude über den kleinen Preis!!!(altes Sprichwort)
Dem würde ich mehr zustimmen wenn es was zum Optimum-Preis (oder schlimmer ... zu deutschen Preisen) gewesen wäre das dann defekt ist. Ist ja auch keine Seltenheit.

Kauft man chinesisch zu chinesischen Preisen, dann sollte man davon ausgehen das es ein Bausatz ist - alles darüber ist Bonus. Und noch wissen wir ja nicht was kaputt ist, erst lief sie ja.
Gruß, Michael

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Hannes55
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Re: Fräsmaschine SP2217-III von CAMELBUS

Beitrag von Hannes55 » Di 5. Jul 2011, 19:23

Dem würde ich mehr zustimmen wenn es was zum Optimum-Preis (oder schlimmer ... zu deutschen Preisen) gewesen wäre das dann defekt ist. Ist ja auch keine Seltenheit.
...ich meine, es schon mal erwähnt zu haben.... :pfeif: bei meiner "OPTIMUM" hat es keine 3 Minuten nach der Inbetriebnahme gedauert, bis es geknallt hat!
Beste Grüße
Hannes

Lieber Manuela als manuell!

mklplex
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Re: Fräsmaschine SP2217-III von CAMELBUS

Beitrag von mklplex » Do 7. Jul 2011, 22:03

hallo leute,

nach dem kräsch mit meiner NEUEN Fräse SP-2217 wird jetzt durch die Firma CAMELBUS der komplette Schaltkasten mit allen Platinen getauscht.
Wollen dann mal schauen wie lange die dann und überhaupt läuft, warten wirs mal ab.

was kann das den sein, wenn die Sicherung gewechselt wird weil die Durchgeknallt ist - beim einschalten läuft die Fräse an das ca. 1-2 sek
dann macht es knall und die Sicherung ist wieder durchgeknallt.
Es riecht nicht Verbrannt im Schaltkasten wenn man ihn geöffnet hat, ich denke die Mechanik ist in Ordnung weil der Fräskopf 1-2 sek angelaufen ist.

WAS KANN DAS SEIN - HAT EINER EINEN RAT

Vielen Dank im Voraus und schönes Wochenende für alle Forummitglieder

gruss Mario

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Re: Fräsmaschine SP2217-III von CAMELBUS

Beitrag von Injen » Do 7. Jul 2011, 23:01

Moin!

Ich kenn die Maschine nich persönlich und bin eigentlich nich der Crack für Motoren und deren Steuerung. Fakt is aber, dass die Sicherung dazu da is, dass es nicht verkokelt riech tin der Kiste. Eine Sicherung für z.b. 1A Nennstrom hat ja auch eine ganz gewisse Abschaltcharakteristik. Sprich wenn sie mit 1.1A belastet wird, brennt sie nicht innerhalb von 10ms durch. Dafür gibt es vordefinierte Normen und bis so eine Sicherung abraucht kann ogar schonmal ne minute vergehen. (sofern nur geringe Überlast)

Im Grunde lag der erste Fehler schon darin einfach die Sicherung zu wechseln. Sowas macht man eigentlich nur bei sehr alten Geräten wo sie eventuell durch Altersschwäche abgenippelt ist aber im Regelfall hat sie einen Grund abzurauchen. Will dich damit nicht kritisieren, ist lediglich ne Anmerkung fürs nächste mal. Ich habe selber schon mehr als zu oft den gleichen Fehler gemacht und unterm Strich macht mans damit eher schlimmer als besser.

Immer ruhig atmen, wie es scheint sind die Leute ja gewillt dir zu helfen und den Schaden zu beheben. Also mach einfach die nächsten paar Teile mit der Feile und freu dich auf die Wiederankunft.

Gruß Manuel

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werna
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Re: Fräsmaschine SP2217-III von CAMELBUS

Beitrag von werna » Do 7. Jul 2011, 23:03

Hallo Mario,

Vielleicht ein Schluss von der Steckdose zur Fräse :nixweiss: .
Ich hatte daauch schon meine gewissen :o .

Einfach mal ein bischen messen an der Zugangsleitung - hilft´s nicht schadet´s nicht.
:hi: werna

diese Zeilen sind zu 100% biologisch abbaubar
.

vejo
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Re: Fräsmaschine SP2217-III von CAMELBUS

Beitrag von vejo » Mo 29. Aug 2011, 11:53

mklplex hat geschrieben:hallo leute,
was kann das den sein, wenn die Sicherung gewechselt wird weil die Durchgeknallt ist - beim einschalten läuft die Fräse an das ca. 1-2 sek
dann macht es knall und die Sicherung ist wieder durchgeknallt.
Hallo Mario,

ich habe auch seit einigen Monaten diese Fräse und hatte das gleiche Problem damit.
Es fiel immer wieder mal die Sicherung, auch ohne Last an der Maschine (zuvor ein "elektrisches Plopp" in der Maschine).
Zuletzt lief der Motor gar nicht mehr los, nur leises Brummen aus dem Elektronik-Kasten.
Drehzahlanzeige funktionierte aber (bei manueller Bewegung der Spindel).

Nach einem Telefonat mit Hrn. Lehmann empfahl dieser, einmal die Motor-Kollektoren zu prüfen.

Also Stecker raus, Motorabdeckung öffnen (4 Inbus seitlich).
Auf der Seitenwand des zylindrischen Motorgehäuses befinden sich in der oberen Hälfte zwei Hülsen für die Kollektor-Kohlebürsten. Zu diesen führen Kabel aus der Elektronik-Box.
Mit einem Schlitzschraubenzieher können die Hülsendeckel abgeschraubt und die Kohlebürsten herausgezogen werden.
Die Bürsten bestehen aus einem Messingplättchen, einer Feder und am anderen Ende dem Kohlekörper (4,3x10mm). Plättchen und Kohlekörper sind durch eine Kupferlitze verbunden.
Bei mir waren die Kohlekörper nur mehr ca. 3 Millimeter dick und wurden daher nicht mehr sauber durch die Hülsen geführt. Dadurch kam es anscheinend zu einem Kurzschluss an den Motor-Kollektoren.

Noch besser kommt man dazu, wenn man auch das Motorgehäuse öffnet:
Dazu die 2 ca. 10cm langen Inbus-Schrauben, die von oben durch den Gehäuse-Deckel gehen, herausschrauben (Position merken).
Deckel mit dem eingebauten Lager abheben.
Zum Vorschein kommt der Motor (bei mir ganz schwarz vom Kohlestaub) mit den Kollektoren und man sieht die Kohlekörper in ihren Führungshülsen.

Ich habe mir dann im lokalen Elektrohandel ähnliche Kohlebürsten besorgt (5x10mm), mit Schleifpapier auf die benötigte Dicke 4,3mm gebracht, auf ca. 15mm abgesägt und an die Original-Plättchen gelötet.
Dann Einsetzen der neuen Kohlebürsten und Probebetrieb: funktioniert!
Dann die Maschine mit niedriger Drehzahl ein paar Minuten laufen lassen, damit sich die Kohlen einschleifen.
Offen ist jetzt, wie lange die neuen Kohlen halten, ich bin da noch skeptisch.

Natürlich ist das Zurichten der Kohlekörper etwas umständlich.
Wenn also jemand einen Maschinentyp kennen sollte, der die gleichen Kohlebürsten verwendet, bitte um einen Post. Mit der Typenangabe könnte man einfach passende Kohlebürsten im Elektrohandel besorgen.

Viel Spaß beim Schrauben,
Jörg

seltenreich
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Re: Fräsmaschine SP2217-III von CAMELBUS

Beitrag von seltenreich » Mo 29. Aug 2011, 14:27

Hallo Jörg,

ich glaube mit den Motorkohlen wärst Du am besten bei einer Firma aufgehoben,
die Motoren neu wickelt, die Firma in unserer Gegend nennt sich Elektromaschinenbau,
als erstes haben die die ganze Palette, was es an Motorkohlen gibt auf Lager, als zweites
bekommst Du bei einer solchen Firma in der Regel kein Chinesengelumpe aufgedreht.

Beim Kohlenwechsel sollte man den Motor zerlegen, und den Kolektor auf der Drehbank
ganz fein überziehen, aber soweit, dass alle alten Unebenheiten entfernt sind, der Idealfall
ist, dass die Kolektorfläche spiegelt, wenn man das eben nicht macht, und nur die Kohlen
tauscht, holpert die neue Kohle über die alten Unebenheiten, und nützen sich mit Sicherheit
um die Hälfte schneller ab, als wenn man den Kolektor in die Reparatur mit einbezieht,
zugleich kann man auch die Chinesenlager gegen Markenlager austauschen.
Beim überholen des Kolektors ist darauf zu achten, dass die Mantelfläche blitzblank ist,
die Längsrillen müssen sauber sein, und es dürfen keine Gräte vom abdrehen zur
Kolektorfläche sein.
Beim abdrehen des Kolektors ist darauf zu achten, dass der Lagersitz genau rund läuft.

Man liest bei den Chinesenmaschinen laufend von Motorschäden, ich glaube man
sollte nicht nur die neuen Maschinen nacharbeiten, um sie in einen brauchbaren
Zustand zu versetzten, man sollte auch gleich den Motor überarbeiten, die
gelben Männer schustern die Motoren genau so laienhaft zusammen.

Wenn der Motor dann wieder zusammengebaut ist, sollte man den Motor mindestens
5 Minuten ohne Belastung laufen lassen, damit sich die neuen Kohlen richtig anpassen
können, das sollte man mit allen neuen Motorgeräten machen, die halten dann erheblich
länger.

Meine Bullcraft MD105 (baugleich mit Emco C8) hat dieses, oder nächstes Jahr
ihren 40. Geburtstag, die schnurrt noch wie am ersten Tag, ausser Keilriemen und
Zahnriemen wurde noch nie was getauscht.

Gruß
Herby

vejo
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Re: Fräsmaschine SP2217-III von CAMELBUS

Beitrag von vejo » Do 8. Sep 2011, 16:19

seltenreich hat geschrieben:Beim Kohlenwechsel sollte man den Motor zerlegen, und den Kolektor auf der Drehbank ganz fein überziehen... Herby
Danke, Herby, für den Tipp, ich werde mir die Kollektorflächen noch einmal genau anschauen.
Soweit ich mich erinnern kann, waren die nicht wirklich eben, geschweige denn glatt.


Übrigens habe ich zwischenzeitlich eine Bezugsquelle für Kollektorkohlen gefunden:
http://www.cnc-shop.mobasi.com/Ersatzte ... ::457.html

Und dann gäbe es noch die Hersteller-Seite:
http://www.sumore.de/sumore-service/

Das zur Ergänzung, falls mal jemand das gleiche Problem haben sollte.

Jörg

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