Werkstatt-Umgestaltung

Hier könnt Ihr eure Werkstatt vorstellen.
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tommydsa
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Re: Werkstatt-Umgestaltung

Beitrag von tommydsa » Do 13. Sep 2018, 21:43

So genau wie nötig und so einfach wie möglich....

Tommy

THIEL Duplex 58, Gack H185, Genko TB, Opti D280, Opti F20, Güde MBS115, USM3. Bj.1948 - 2014

https://www.youtube.com/channel/UC7lpVs ... FOafZTjpBQ

Bastelmike
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Re: Werkstatt-Umgestaltung

Beitrag von Bastelmike » Do 13. Sep 2018, 22:04

tommydsa hat geschrieben:
Do 13. Sep 2018, 21:43
Geht sehr gut
http://forum.zerspanungsbude.net/viewto ... +untersatz
Hallo Tommy,

okay okay, wenn die Maschine im Betrieb nicht auf Rollen steht ist das in Ordnung.

Trotzdem die Frage, was wiegt die Thiel 58 ?

Mike

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bobber
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Re: Werkstatt-Umgestaltung

Beitrag von bobber » Do 13. Sep 2018, 22:40

Hallo zusammen, ihr runde 15m²-Kellerwerkstattbesitzer :-D

Hatte damals bei meiner Planung auch die Fräse zuerst in der Ecke stehen, die Öffnungsweite der Schubladenauszüge hat mich aber zum aktuellen Layout gebracht :-D
Werkstattlayout.jpg
Realbilder: :-D
Schraubstock hab ich ja dran mittlerweile...
WhatsApp Image 2018-09-13 at 22.08.54.jpeg
Die Flott bekommt noch einen Unterschrank, und die Festoolsystainer waren der Platzhalter für den noch fehlenden Schrank (bzw. fehlendes Untergestell)
Die Fräse kann ich per Ameise verfahren, um an den Schaltschrank/Ölwechsel zu kommen.
WhatsApp Image 2018-09-13 at 22.07.55.jpeg
Der geplante Flott Unterschrank mit Platz für Bohrer/Senker/Schraubstöcke
Flott Schrank.jpg
Flott Schrank.jpg (56.86 KiB) 849 mal betrachtet
Gruß Florian
- Woran erkennt man einen Dreher? - An den Stahllocken in den Haaren -
Fräsmaschine: Kunzmann UF 6N
Drehbank: Voest DA 250
Bohrmaschinen: Gillardon GB40V und Flott TB16

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msk-rn
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Re: Werkstatt-Umgestaltung

Beitrag von msk-rn » Fr 14. Sep 2018, 11:37

Hallo,

@Mike meine Rollen werden natürlich auch für den Betrieb entlastet: viewtopic.php?p=258646#p258646 :hi:
die Thiel Duplex 58 wiegt 860kg

Gruß
Roland

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Harald F.
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Re: Werkstatt-Umgestaltung

Beitrag von Harald F. » Mo 17. Sep 2018, 19:32

Guten Abend,

im Rahmen der Werkstatt-Umgestaltung ging heute eine persönliche Ära zu Ende: meine letzten analogen 4"x5" Negative hängen auf der Leine zum Trocknen, die Entwicklungsgerätschaften wurden gereinigt und warten auf die "Mottenkiste". (Wer weiss, vielleicht gehen mir ja eines Tages die Digi-Foto-Elektronen aus und ich knipse wieder analaog :nixweiss: )
end-of-analog-photography-DSC00376.JPG
Ansonsten: das Holzlager habe ich reorganisiert, die Arbeitsplatte geölt, jede Menge Kram aussortiert und neu geordnet...
Dummerweise hat sich herausgestellt, daß der Aldi-Werkstattwagen, den ich in der Garage stehen hatte, inklusive der Deckplatte etwa 1.5 cm zu hoch ist, um unter die Werkbank zu passen. Notfalls geht es aber auch ohne diese Abdeckung.

Nun werde ich meine Fräse Schritt für Schritt demontieren und in den Keller verfrachten. Für den Transport der "dicken Dinger" (Fuß und Getriebekörper) hat bereits ein netter Mit-Forent Hilfe angeboten :2up:

Viele Grüße

Harald

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Harald F.
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Re: Werkstatt-Umgestaltung

Beitrag von Harald F. » Di 18. Sep 2018, 19:09

Hallo

heute ging es weiter: sämtliches Foto-Laborgerät wurde eingemottet, und dann habe ich den gefühlt 100 Kilo schweren Fräskopf aus der Garage in den Keller gewuchtet. Ich habe das Ding gewogen -"nur" 65 kg zeigte die Waage. Damit sind 6 Gewichtsprozente der Fräse am Ziel :pfeif:
milling-head-DSC00384.JPG
Dann kam der Paketdienst und brachte den Werkstattventilator. Ich war von der Kopf-Umzieh-Aktion völlig fertig und durchgeschwitzt. Da kam der Testlauf des Ventilators echt gut - herrlich, der Wind!

Das Ding habe ich dann gleich in die Tür zwischen Waschküche und Werkstatt eingebaut.
Ich hatte überlegt, die Scheibe durch eine Holzplatte zu ersetzten und dort den Ventilator einzusetzen. Aber das "schöne" 60er Jahre Design musste erhalten bleiben :pfeif:
Also habe ich den Ventilator einfach in den unteren Teil des Türblatts gesetzt. Da diese "Qualitätstüren" innen meist aus Pappe sind, hatte ich Sorge um die Stabilität und habe das Blatt auf beiden Seiten mit aufgeleimten und verschraubten Sperrholz-Reststücken verstärkt:
ventilation_DSC00382.JPG
ventilation_DSC00383.JPG
Der Ventilator geht ganz gut ab. Ich hätte gern die Möglichkeit, ihn langsamer laufen zu lassen. Angeblich soll das sogar mit einem Trafo oder einer Phasenanschnittsteuerung ("Dimmer") funktionieren, obwohl es sich um einen Einphasen-Asynchron-Motor handelt.

Ansonsten habe ich noch ein paar kleine Demontagearbeiten an der Thiel vorgenommen.

Jetzt ein :trink2:

Viele Grüße

Harald

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Workshop Tom
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Re: Werkstatt-Umgestaltung

Beitrag von Workshop Tom » Di 18. Sep 2018, 20:41

hat geschrieben: .................
im Rahmen der Werkstatt-Umgestaltung ging heute eine persönliche Ära zu Ende: meine letzten analogen 4"x5" Negative hängen auf der Leine zum Trocknen, die Entwicklungsgerätschaften wurden gereinigt und warten auf die "Mottenkiste".
Hallo Harald,

dies klingt ja fast so traurig und endgültig wie Schließung der letzten Zeche Prosper-Haniel in Bottrop. :tear:

Grüße aus der Pfalz
Tom

PS: Ich hatte auch mal eine BW-Duka. Die Ausrüstung ist auch einmottetet.
Jede neue Maschine wird auf einer "Gebrauchten" hergestellt.

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Harald F.
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Re: Werkstatt-Umgestaltung

Beitrag von Harald F. » Mi 19. Sep 2018, 08:52

Guten Morgen
Workshop Tom hat geschrieben:
Di 18. Sep 2018, 20:41
hat geschrieben: im Rahmen der Werkstatt-Umgestaltung ging heute eine persönliche Ära zu Ende: meine letzten analogen 4"x5" Negative hängen auf der Leine zum Trocknen, die Entwicklungsgerätschaften wurden gereinigt und warten auf die "Mottenkiste".
dies klingt ja fast so traurig und endgültig wie Schließung der letzten Zeche Prosper-Haniel in Bottrop. :tear:
naja, das Ende des Bergbaus in Deutschland ist für mich sehr, sehr viel trauriger: mein Großvater war Bergmann in kleinen Kupfer - und Eisenerz-Gruben, und ich war früher oft im Ruhrgebiet unterwegs, das ich noch als "echten Pott" mit rauchenden Schloten und nicht als Maloche-Disneyland in Erinnerung habe. Das war also ein Stück Heimat. :tear:

Und nun weiter mit "Fräsekaputtmachen" :andiearbeit:

Viele Grüße

Harald

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Harald F.
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Re: Werkstatt-Umgestaltung

Beitrag von Harald F. » Do 20. Sep 2018, 19:24

Hallöle,

heute habe ich die Thiel weiter zerlegt und schon mal die Teile, die ich halbwegs bewältigen konnte, in den Werkstattkeller umgezogen.
So sieht der Bausatz jetzt aus:
thiel-parts-DSC00385.JPG
thiel-parts-DSC00386.JPG
Die Demontage gestaltete sich recht problemlos. Ich habe inzwischen ja Routine im Zerlegen von Fräsmaschinen :-D
Nun habe ich "nur" noch die "dicken Dinger" vor der Brust, nämlich den Sockel und den Getriebekasten. :andiearbeit:

Viele Grüße

Harald

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Harald F.
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Re: Werkstatt-Umgestaltung

Beitrag von Harald F. » Sa 22. Sep 2018, 21:30

Guten Abend,

ein kurzer Zwischenstand: heute morgen habe ich über der Kellertreppe eine Rampe aus Holzlatten gebaut, über die die Säule der Thiel abgelassen werden sollte.
Am frühen Nachmittag kam dann tatkräftige Hilfe :2up: :thx: inklusive einer kräftigen Sackkarre, die sich als extremst nützlich erwies. Die Überwindung der Distanz zwischen Garage und Haustür war damit fast ein Kinderspiel. Die Überwindung einiger Treppenstufen erforderte dann noch die tatkräftige Hilfe der Gattin :super:
Vor der Kellertreppe wurde der bis dahin aufrecht stehende Turm dann auf die Seite gelegt, über die er dann liegend die Rampe 'runter soll. Wir hatten etwas Angstschweiss auf den Stirnen: würde das Kippen ohne Schaden funktionieren? Ja, es hat funktioniert. Wir hatten vorsichtshalber noch einen Styropor-Klotz als "Kissen" untergelegt.
Leider stellte sich dann heraus, daß der zuvor angeschaffte Kettenzug zu kurz war. Statt der angeblichen drei Meter reichte die Kette nur für zwei Meter. Klar, man hätte das nun in zwei Schritten machen können: bis zur Hälfte ablassen, dort mit einer Holzkonstruktion fixieren und dann den zweiten Teil wieder mit dem an einem Ende verlängerten Kettenzug. Das erschien uns aber zu riskant.
Ein Besuch im nahe gelegenen Baumarkt brachte auch keine Lösung, die uns hinreichend sicher erschien. (Mit einer PKW Anhänger-Seilwinde wäre es vielleicht gegangen, aber uns erschien dieser Mechanismus mit Handkurbel und Sperrklinke zu riskant.)

Zum erzwungenen Feierabend gab es dann eine von meiner liebsten Gattin gekochte kräftige Rindersuppe von glücklichen Rindern :thx:

Am nächsten Wochenende werden wir es mit einem längeren Kettenzug erneut versuchen.

Bis dahin muß die Säule im Freien übernachten.

Sorry, leider keine Fotos heute. Das war ein anstrengender Tag!

Viele Grüße

Harald

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