Lorch BVII?

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ToBa
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Lorch BVII?

Beitrag von ToBa » Mo 14. Jan 2019, 19:23

Hallo Leute,

nach langem Hin und Her habe ich mir eine alte Lorch Drehbank gekauft. Bisher kann ich wegen dem Umräumen der Garage wenig zur Maschine sagen. Das Bett der Maschine sieht in Ordnung aus. Der Support läuft ordentlich, die Spindeln sind jedoch ziemlich durch und haben nur noch wenig mit einem Trapezgewinde gemein. Es sind viele Spannzangen dabei, am Zugrohr ist jedoch das Gewinde fertig. Das Variogetriebe läuft auch noch, die Riemen sind mittlerweile aber alt und geben ordentlich Geräusche von sich.

Jetzt aber meine Fragen an euch:
- kann mir jemand sagen um welches Modell es sich handelt?
- hat ein alter Jäger und Sammler möglicherweise noch eine Betriebsanleitung der Maschine?
- kann jemand zu Wartungsintervalle o.ä. Etwas sagen?
- ich sollte das Öl des Spindellagers und des Getriebes wechseln? Weiß jemand welches Öl für eine kalte Werkstatt taugt?

Vielen dank schonmal vorab.

Gruß Philipp
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Selbermacher
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Re: Lorch BVII?

Beitrag von Selbermacher » Mo 14. Jan 2019, 19:59

Glückwunsch zu der Lorch.

Auf deinem letzten Bild findest Du
die Seriennummer: 31405
die Modellbezeichnung: B30 RKS
und das Baujahr: 1975

Meine Lorch mit Gleitlager bekommt VG10 als Spindelöl (Je nach Häufigkeit der Benutzung)
Kreuzsupport 68er und ansonsten Betbahnöl nach Bedarf.
:hi:
Herzliche Grüße
Harald

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Re: Lorch BVII?

Beitrag von Schaublin12 » Mo 14. Jan 2019, 20:49

Ich habe eine ähnliche Lorch. Der Kreuzsupport ist identisch. Der Spindelstock sieht etwas anders aus (Vorgelege oben sichtbar). Bedienungsanleitung habe ich nicht. Ich habe aber noch ein Zugrohr bzw Spann-Zangen-Schlüssel. Falls Interesse besteht alles weitere per PN.
Viele Grüße
Christoph

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Re: Lorch BVII?

Beitrag von ToBa » Fr 18. Jan 2019, 20:35

Vielen Dank für die Antworten! Ich werde mal schauen das ich noch Bilder zu den Spannzangen und dem malträtierten Zugrohr liefern kann.
Kann mir jemand sagen ob es das VG10 auch in Mengen für den Hobbybereich gibt?

Gruß Philipp

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Re: Lorch BVII?

Beitrag von Selbermacher » Sa 19. Jan 2019, 18:17

ToBa hat geschrieben:
Fr 18. Jan 2019, 20:35
Kann mir jemand sagen ob es das VG10 auch in Mengen für den Hobbybereich gibt?
Hallo Philipp,
ich habe hier gekauft: https://www.rektol-klassik.de/index.php ... %F6le.html

Lass mal weiter hören/sehen was deine Lorch so macht. :hi:
Herzliche Grüße
Harald

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Re: Lorch BVII?

Beitrag von Oliver M » Sa 19. Jan 2019, 19:52

Hallo
HLP10 geht auch und ist in Literflaschen erhältlich, bei Höchstdrehzahl unter 1500 U/min geht auch VG22.
Das Getriebe ist im Fuß ?
Ist das eine Stufenloses ?

Gruß Martin
Früher war alles:
A: besser B: aus Holz C: mit Schlitzschrauben

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Re: Lorch BVII?

Beitrag von ToBa » Mi 30. Jan 2019, 22:26

Ja es ist ein stufenloses Getriebe und ein Motor mit Polpaarumschaltung. Das ergibt dann Drehzahlen von 240 bis 3300 1/min. Allerdings verstehe ich noch nicht so ganz warum zwei Elektromotoren verbaut sind. Der kleinere Elektromotor auf dem Bild in grün, ist auch im normalen Spindelbetrieb vom Antrieb entkoppelt. Vorne gibt es auch noch einen Hebel mit I und II Umschaltung, das Gestänge sitzt da allerdings fest und ich muss es erst wieder gängig machen. Hier noch etwas Bilder dazu. Bei manchen Teilen wie dem über den 240, 250, 260 Spannzangen weiß ich nichtmal wofür die sind. Falls die jemand erkennt bitte melden ;)

Kann mir zufällig jemand sagen, welche Stellen des Antriebs ich vor der eigentlichen Nutzung noch prüfen muss? Den ein oder anderen Abschmiernippel am Antrieb habe ich schon gefunden. Über Tipps bin ich sehr dankbar!

Grüße Philipp
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toolmaker35
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Re: Lorch BVII?

Beitrag von toolmaker35 » Mi 30. Jan 2019, 23:39

ToBa hat geschrieben:
Mi 30. Jan 2019, 22:26
.....Bei manchen Teilen wie dem über den 240, 250, 260 Spannzangen weiß ich nichtmal wofür die sind. Falls die jemand erkennt bitte melden ;)
Hallo Philipp,

bei den genannten Teilen dürfte es sich um MK Hülsen handeln, die Schrauben hinten fungieren als Ausdrücker.
Die Hülsen sind für spezielle Multifixhalter, mit Ihnen kann man bohren .
Macht aber eigentlich nur Sinn, wenn Deine Drehbank einen Längsvorschub hätte. :hae:

Die Dinger waren vielleicht einfach so mal wo mit dabei.
Gruß Herwart

....Schwabe halt. :super:

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Re: Lorch B30 RKS

Beitrag von ToBa » Di 5. Feb 2019, 23:05

Hallo,
zunächst einmal vielen Dank für die Antwort mit den Hülsen. Hätte mir die Teile wohl einfach genauer ansehen sollen.

:popoklatsch:


Jetzt aber mal etwas weiter. Das vordere Spindelgleitlager wird über einen Docht mit
Öl gespeist. Allerdings ist außer einem eingedampfen Rest kaum noch etwas vorhanden. Für das Ölreservoir gibt es aber leider keine Ablassschraube. Wie spüle ich die alten und verschmutzen Ölreste am besten aus?

Gruß Philipp
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Re: Lorch BVII?

Beitrag von Selbermacher » Mi 6. Feb 2019, 19:07

So wie ich das sehe, sollte auch bei deiner Lorch B, der Spindelstock vom Bettprofil zentriert werden.
Das heißt, Du kannst den einfach abschrauben (von unten).
Ich weiß jetzt nicht wie sehr der Riemen stört, aber kannst Du ihn dann nicht auch Auf den Kopf stellen?
Herzliche Grüße
Harald

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