Boxford AUD

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Oliver M
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Re: Boxford AUD

Beitrag von Oliver M » Do 10. Jan 2019, 15:20

Danke für den Schmierplan.
Je nachdem welchen Hersteller man als Grundlage nimmt kommt man auf ein heutiges ISO VG 68-100 Maschinenöl.
Ich würde da einfach ein 68er Gleitbahnöl für alles verwenden, wenn das als CGLP angegeben ist passt das für alle Schmiestellen incl. Getriebe !
Fett ist eigentlich alles ein normales NLGI 2 also nichts besonderes.

Gruß Martin
Früher war alles:
A: besser B: aus Holz C: mit Schlitzschrauben

Mannheimer75
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Re: Boxford AUD

Beitrag von Mannheimer75 » Mi 16. Jan 2019, 04:13

Schon mal Danke im Voraus :-D :super:

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wim
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Re: Boxford AUD

Beitrag von wim » Do 24. Jan 2019, 00:04

JAkob,
ich hatte Deine Frage vergessen.
Meine Maschine ist metrisch.
Und was ich bisher von Deiner gesehen habe, gefällt mir. Ich mag die alten rundlicheren Maschinen.
#1956
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Mannheimer75
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Re: Boxford AUD

Beitrag von Mannheimer75 » Mi 27. Mär 2019, 05:34

Guten Morgen in die Runde,

habe letztes WE endlich meine Boxford AUD geholt. Sie steht jetzt erst mal im Anhänger vor der Tür und wartet auf den Transport in den Keller.

Jetzt ist für mich aber die Frage aufgetaucht, wie stelle ich die AUD auf, bzw. konkret, wie richte ich sie aus, damit die Maschine im Wasser steht, denn ich kann keine Aufnahmen für die Montage von Maschinenfüssen sehen. Gibt es die an der Boxford AUD und wenn ja, wo sind die versteckt? Wenn nein, wie nivelliere ich die Maschine dann ohne die Verwendung von Maschinenfüssen?

Zweite Frage, kann ich nach dem Öffnen des Antriebsriehmens und dem Entfernen der vier Schrauben unter dem Maschinenbett die Maschine einfach von der Spanwanne lösen oder muss da noch mehr gemacht werden? Wenn ja was? Sind diese Schrauben an den Blöcken unter dem Maschinenbett metrische oder imperial? Fragen über Fragen....

Anbei noch ein paar Daten: Boxford AUD Baujahr 1963, soweit erkennbar im Kern originaler Zustand mit nur kleinen Änderungen.

Grüße aus der Kurpfalz
:2up:

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wim
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Re: Boxford AUD

Beitrag von wim » Mi 27. Mär 2019, 08:03

Guten Morgen,
Du findest die erforderlichen Angaben zum Aufstellen auf Seite 16 der Anleitung "Know your Lathe". Hast Du die?
Wie schon geschrieben solltest Du Dir auf jeden Fall einen Satz zöllige Gabel- / Ringschlüssel gönnen und einen Satz Inbusschlüssel plus dem
Inbus-Schlüssel 7/32", der ist zusätzlich nötig und wirklich wichtig - dieser findet sich in den gängigen Sätzen oft nicht. Wenn Du ihn (7/32") bestellst, versuche einen langen zu bekommen! Es sollten normale Inbusschlüssel sein. Mit denen kommt man überall ran. Mit Inbus-Nüssen oft nicht oder nur schwer. Plus Rollgabelschlüssel Typ „Engländer“ klein und mittel sowie einen Maulschlüssel metrisch MW 15, Länge 12 cm (abgesägter normaler Schlüssel zum Lösen des Spindelstockes).
Beim Trennen von Bett und Schrank musst Du noch die Elektrik an der Rückseite des Spindelstockes abklemmen (Notaus-Schleife).
Die Schrauben, die das Bett halten sind original zöllig ( Warum sollte gerade da ein Engländer eine Ausnahme machen und metrische verbauen? )
Und wirklich ganz wichtig:
Fang keine Schrauberei an ohne passendes Werkzeug!
Wenn Du was vergnaddelst, gibt es keinen Ersatz mal eben so.

Dir eine gesegnete Zeit beim Schrauben und Transportieren
#2376
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Re: Boxford AUD

Beitrag von Drechsler » Mi 27. Mär 2019, 08:59

Hallo Mannheimer ,
das Blechuntergestell ist wohl in sich recht verwindungssteif . Ich habe bei meiner AUD einfach gehobelte Hölzer rechts und links quer untergelegt um meinen Rücken zu schonen .
Du mußt aber aufpassen wenn du das Bankbett abschraubst : Bei mir war da "eine Art Spachtel" zwichen Unterbau und Bankbett . Das war wohl das "in Waage stellen" das von Boxford bei der Montage gemacht wurde .
Also die Spachtelmasse nicht beschädigen und aufpassen das keine Späne usw. dazwischen zu liegen kommen wenn du alles wieder zusammenschraubst . Oder am besten nicht demontieren .... 8-)
Grüße
Andreas

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wim
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Re: Boxford AUD

Beitrag von wim » Mi 27. Mär 2019, 11:29

Moin,
die "Spachtelmasse" ist die Abdichtung der Schraublöcher bei den AUD-Maschinen. Es hat mit dem Ausrichten nichts zu tun.
Da die Maschinen prinzipiell für für die Ausrüstung mit Kühl-Schmierstoffeinsatz vorgesehen waren - die Pumpen wurden aber nicht immer mitbestellt.
Natürlich schützt diese Dichtmasse auch gegen Öl und Reinigungsmittel, die sonst ihren Weg in den Werkzeugschrank rechts oder die Antriebseinheit links finden.
Du kannst bei einem späteren Zusammenbau die Dichtungsmasse durch Sikaflex ersetzen (bitte kein Silikon und keine Acryldichtungsmasse).
Je nachdem, was Du vor hast gibt es unterschiedliche Möglichkeiten eine AUD in der Arbeitshöhe anzupassen. Was Du machst hängt von der angestrebten Präzision und von Deinem Fußboden ab.
Kanthölzer und Rechteckrohre einfach drunter legen geht. Bedeutet aber Abstriche bei der Präzision. Und wenn Du das Bett eh abnehmen willst, gibt es bedeutend elegantere Möglichkeiten.
Schreib mal, was Du für einen Fußboden hast. Dann schauen wir weiter.
Bevor Du aber zerlegst, solltest Du Dich vor die Maschine stellen und so lange was unterfüttern, bis Du Deine bequeme Arbeitshöhe ermittelt hast. Quasi Trockendrehen. Das bietet sich jetzt natürlich an.
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