Ein neuer Aristoner aus dem Norden

Bubblewatcher
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Ein neuer Aristoner aus dem Norden

Beitrag von Bubblewatcher » So 11. Mär 2018, 23:49

Moin Moin
Ich heiße Peter bin 56 Jahre alt und komme aus Altenhof bei Eckernförde.
Vor einiger Zeit fand mein Hund in einer Scheune einen Großen Haufen Stroh. Beim näheren hinsehen erkannte ich einige Metallsachen. Mit anderen Worten, ich fand eine alte, total verdreckte und fettige Drehbank,
die sich als eine Maschine von Ariston entpuppte. Der Name sagte mir zunächst nichts erst als ich dieses Forum entdeckte
Ich habe so gut es ging alles sauber und gängig gemacht. Leider haben einige Zahnräder starken Kariesbefall
Vielleicht könntet ihr mir helfen mit einigen Tipps so ein paar Mankos meiner Maschine zu beseitigen
Erstmal liebe Grüße
Peter
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Gerry1111
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Re: Ein neuer Aristoner aus dem Norden

Beitrag von Gerry1111 » Mo 12. Mär 2018, 06:13

Moinmoin!
Die alte Lady steht aber noch gut da!
Glückwunsch und ganz viel Spaß damit!
Gruß Gerry

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spansau
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Re: Ein neuer Aristoner aus dem Norden

Beitrag von spansau » Mo 12. Mär 2018, 10:58

Willkommen im Verein, Peter.

Deine ist das (einfachere) Vorgängermodell unserer, und wird wohl aus der Mitte der 20er- bis Mitte der 30er Jahre stammen.
Spitzenhöhe 150mm?
Hat denn die Leitspindel eine Längsnut für die Funktion als Zugspindel?
Gruß
Max

Gerry1111
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Re: Ein neuer Aristoner aus dem Norden

Beitrag von Gerry1111 » Mo 12. Mär 2018, 19:17

Zwischenfrage eines Wiedereinsteigers:
Die Leitspindel meiner (etwas älteren) Maschine, hat eine Längsnut!
Wofür ist die gut? :???:
Möge ich für meine Unwissenheit nicht :steinigung: werden!
;-)

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spansau
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Re: Ein neuer Aristoner aus dem Norden

Beitrag von spansau » Mo 12. Mär 2018, 20:08

Gerry1111 hat geschrieben:Die Leitspindel meiner (etwas älteren) Maschine, hat eine Längsnut!
Wofür ist die gut? :???:
Auf der Leitspindel befindet sich dann normalerweise ein Schneckenrad mit zylindrischer Bohrung wie auf einer Zugspindel.
Im Schneckenrad befindet sich eine Feder, die in der Nut der Leitspindel mitläuft und das Schneckenrad antreibt, das wiederum die Vorschubmechanik des Schloßkastens bewegt.
Die gegenseitige Zügeverriegelung verhindert das:
- Einlegen des Längszuges bei geschlossener Schloßmutter
und umgekehrt das
- Schließen der Schloßmutter bei eingelegtem Längszug.

Bei Peters (Bubblewatcher) ARISTON ist im Schloßkasten an der Stelle, wo sich bei unserer der Ziehknopf für den Längszug befindet, eine leere Bohrung ohne Blindstopfen.
Deshalb habe ich nach der Nut gefragt, weil ich in der offenen Bohrung einen fehlenden Längszug-Knopf vermute.

Eine andere Version Dieser ARISTON habe ich schon mit Leit- und Zugspindel gesehen, aber ohne Nortongetriebe, sondern mit einen einfachen Umschalthebel am linken Ende der L- u. Z-Spindeln.
Gruß
Max

Gerry1111
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Re: Ein neuer Aristoner aus dem Norden

Beitrag von Gerry1111 » Di 13. Mär 2018, 06:08

Vielen Dank für die Info! :-)

Bubblewatcher
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Re: Ein neuer Aristoner aus dem Norden

Beitrag von Bubblewatcher » Di 13. Mär 2018, 20:23

Moin Moin ,

Also meine Leitspindel hat tatsächlich ein Längsnut, gemeinerweise von hinten, so dass ich Sie bisher noch nicht richtig wahrgenommen habe.
Da, wo das einfache Loch im Schlosskasten ist, kann ich Beim hineinleuchten das Gewinde der Leitspindel sehen, im oberen Bereich dieses Loches ist sowas wie eine Feder zu sehen.
Ich werde demnächst mal den Schlosskasten öffnen um mal tiefer in die Maschine schauen zu können.
Übriges wenn ich die Spizenhöhe richtig gemessen habe, also von der Reitstockspitze zu nächsten Führungsschine komme ich auf 180 mm.

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spansau
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Re: Ein neuer Aristoner aus dem Norden

Beitrag von spansau » Mi 14. Mär 2018, 01:58

Bubblewatcher hat geschrieben:Da, wo das einfache Loch im Schlosskasten ist, kann ich Beim hineinleuchten das Gewinde der Leitspindel sehen,
Ich denke, ich liege da mit meiner Vermutung richtig,
daß der Schloßkasten unvollstädig sein könnte. Die Teile, welche die Leitspindel zur Zugspindel umfunktionieren, dürften ganz oder teilweise fehlen.
Hier mal die Rückseite unserer ARISTON:
DSC04212_a.png
grün umrandet: Die Längszug-Mechanik

1. - Schnecke, in diesem Fall auf der Zugspindel
2. - Schneckenrad,
3. - dahinter nicht sichtbar treibendes Zahnrad auf der gleichen Welle
4.. - Zwischenrad, getrieben und auf gleicher Welle
5. - Treiberrad, axial verschiebbar durch Zieh-Schaltknopf, treibt
6. - getriebenes Rad bei gezogenem Schaltknopf,
7. - Treiberrad, wirkt auf die Zahnstange unterhalb der Schlittenführung und bewegt damit den Bettschlitten.

Da Deine Maschine keine separate Zugspindel besitzt, müßte die Schnecke 1 (größerer Durchmesser als hier auf dem Bild) auf der kombinierten Leit-Zugspindel sitzen,
und die restliche Mechanik dementsprechend nach oben versetzt sein.
Eventuell fehlt nur der Ziehknopf mit dem Treiberrad 5, und was Du im Hintergrund als Leitspindel sehen kannst, könnte auch die Schnecke sein.

Ich bin auf Deine Bilder gespannt, wie es bei Deiner aussieht.
Gruß
Max

Bubblewatcher
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Re: Ein neuer Aristoner aus dem Norden

Beitrag von Bubblewatcher » Mi 14. Mär 2018, 21:56

Bilder kommen demnächst. Muss erst noch ein klein wenig zur See fahren

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AlterRost
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Re: Ein neuer Aristoner aus dem Norden

Beitrag von AlterRost » Do 15. Mär 2018, 08:42

Kann ich den Drehbankspürhund mal ausleihen???
Gruss
Franky

PS: viel Spaß mit der Maschine!
"Was man schweissen kann ist noch nicht kaputt"

http://www.technik-raritaeten.de

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