Weiler oder was?

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Workshop Tom
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Re: Weiler oder was?

Beitrag von Workshop Tom » So 31. Mai 2020, 08:29

hat geschrieben: Wenn die angebotene Praktikant gut ist, einfach kaufen und fertig. Ist ne sehr gute Maschine sofern sie nicht verschlissen ist.
... dann aber (hoffentlich) das Modell-800 (Spitzenweite= 800 mm). Ein bisschen Reserve ist nie verkehrt :wink:

Grüße aus der Pfalz
Tom
Jede neue Maschine wird auf einer "Gebrauchten" hergestellt.

"Niemals hätte ich mir träumen lassen, ....

jan der böse
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Re: Weiler oder was?

Beitrag von jan der böse » So 31. Mai 2020, 09:10

gerade im motoren und moppedbau ist eine größere drehe irgendwann zwangsläufig gewünscht.
irgendwie ist die vorhandene immer zu klein;-)
meine weiler220 ist schon an seine grenzen gekommen. spitzenhöhe wie länge.
dafür ist sie auseinandergebaut mit 2 man zu transportieren.
je größer die dinger werden um so günstiger sind sie oft.
wenn man also den platz und die transportmöglichkeiten hat, würde ich zu größer tendieren.
wieso nur eine 2-takt hubscheibe bearbeiten, wenn die spitezenhöhe auch für die ankerplatte einer doppelduplex samt belägen passt;-
300- 400mm. durchmesser sollte man schon drehen können...

Nu!
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Re: Weiler oder was?

Beitrag von Nu! » So 31. Mai 2020, 09:18

Hallo,

danke für eure Antworten. Ja, die angebotene Weiler ist eine Praktikant 800. Ich denke, dort wird halt extrem der Name mit bezahlt.

Ich muss nicht zwingend eine Weiler haben, auch reperaturen oder ähnliches sind drin. ZMM finde ich interessant wie auch die Colchester Bantam. Mal sehen, was man da so an Angeboten findet.
ZMM hat ja sogar ein gehärtetes Bett, ich denke da kann man fast nix verkehrt machen.

Für mich wäre es schon eine tolle aufwertung, wenn die Spindeln bei 4/10mm Zustellung auch wirklich 4/10mm zustellen. :-D Meine Tischschleuder hat da einige Defizite, zum Glück habe ich die Möglichkeit manchmal auch auf richtigen Maschinen zu arbeiten. Und trotzem hab ich mit der Schleuder das Passmaß getroffen :-D

@Jan: Unsere Bremsen haben einen Durchmesser von nur 150, 160 oder 200mm Durchmesser :-D , aber ja, ich würde mir auch ne größere Drehmaschine hinstellen, hab aber nicht den Platz dazu.

Gruß
Franz
Zuletzt geändert von Nu! am So 31. Mai 2020, 09:20, insgesamt 1-mal geändert.

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Laubhaufen
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Re: Weiler oder was?

Beitrag von Laubhaufen » So 31. Mai 2020, 09:20

Schaue auch, das der Spindeldurchlasss möglichst gross ist.
Gibt noch die Firma Weisser Heilbronn (Typ: Junior, Senior, Hector,Goliath... ;) ) sowie Weisser St.Georgen.

Ich habe meine Weisser St Georgen damals über Maschinensucher gefunden und habe SIe bei nem Werkzeugmaschinenhändler im Ruhrpott gekauft, der mir Diese mit dem LKW aufn Hof geliefert hat.
Zuletzt geändert von Laubhaufen am So 31. Mai 2020, 09:23, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Christian

Nu!
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Re: Weiler oder was?

Beitrag von Nu! » So 31. Mai 2020, 09:22

Laubhaufen hat geschrieben:
So 31. Mai 2020, 09:20
Schaue auch, das der Spindeldurchlasss möglichst gross ist.
Gibt noch die Firma Weisser Heilbronn sowie Weisser St.Georgen.

Ich habe meine Weisser St Georgen damals über Maschinensucher gefunden und habe SIe bei nem Werkzeugmaschinenhändler im Ruhrpott gekauft, der mir Diese mit dem LKW aufn Hof geliefert hat.
Interessant :-D Meine Fräse ist auch eine Weisser & Söhne

chris26s
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Re: Weiler oder was?

Beitrag von chris26s » So 31. Mai 2020, 13:42

Moin,

abgesehen vom Zustand würde ich an deiner Stelle auch auf ein gehärtetes Bett achten, nutzt sich nicht so schnell ab wie n ungehärtetes(gerade bei deinem Anwendungsbereich), das von der Matador hat glaube ich n härte von 450 Brinell(47HRC).
Damit kannste selbst lange Teile exakt drehen(beste was ich geschaftt hatte war auf 170mm 3/100mm Abweichung) und das bei der im Hobbygebrauch üblichen Betriebsdauer für wahrscheinlich den Rest deines Lebens.
Ist glaube ich bei der Celtic nicht so, gibt ja einige Threads drüber.
Was auch noch nett ist, ist die Variomatik, gibt mehrere Arten, elektrisch, über Riemenscheiben und glaube Kart hats noch über so Metallscheiben gemacht. Hat alles Vor und Nachteile, wobei man immer schauen sollte das der Zustand gut ist, sonst wirds teuer, ob es das einem Wert ist muss jeder selber wissen.

Was du bei deiner Kaufentscheidung auch bedenken solltest, die Drehe wirst du wahrscheinlich seeehr lange haben, geb lieber 1000e mehr aus und hab dafür eine Maschine mit der du arbeiten kannst und nicht an der du arbeiten musst. Der Mehrpreis ist auf 30-40Jahre gesehn vernachlässigbar und dafür haste du dann n Drehe mit der du Spaß hast und die freude macht anstatt Ärger.

Gegen n Schnäppchen spricht natürlich nix, nur wer hat was zu verschenken?

Gruß
Christoph
Gruß
Christoph

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Re: Weiler oder was?

Beitrag von Stolle1989 » So 31. Mai 2020, 19:46

Mein Vater hat seit kurzem eine Praktikant 800R.

Was bei Weiler eben total schön ist, kurze Mail geschrieben und die benötigten Ersatzteile (Schaltbüchse, Schilder für Vorschubtabellen und die Vorschubhebel weil da irgendein Spezialist immer den Futterschlüssel gelagert hat und die Spindelmuttern für den Oberschlitten) waren 3 Tage später im Postkasten.

Ist nicht immer so leicht solche Teile als Ersatz zu bekommen.
Zumal es auch Getriebeteile oder ganze Getriebe gibt, klar ziemlich teuer aber es gibt es noch.
Viele Grüße aus der Braunschweiger Ecke
Lennart

Drehmaschine: Weiler Matador VS2 + Emco Compact 5
Fräsmaschine: Deckel FP2 + Rong Fu 45 oder so
Sägen: MBS115
Schleifen: Deckel S0E, Wedevag Bohrerschleif, Brierley ZB25

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HanomagOWL
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Re: Weiler oder was?

Beitrag von HanomagOWL » Mo 1. Jun 2020, 10:16

Ich kann die Maschinen von Gema empfehlen, LZ 160 oder LZ 170.
Die 160 hat teilweise ein gehärtetes Bett.

Bei Fragen kannst du mich gerne anschreiben, ich kenne jedes Bauteil der LZ 160.

Gruß
Fabian

Nu!
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Re: Weiler oder was?

Beitrag von Nu! » Mo 1. Jun 2020, 22:45

Ich denke, ich werde mit der Entscheidung noch eine weile warten und die Angebote vergleichen. Ich hab jetzt so viele Maschinentypen genannt bekommen, da kann ich erstmal ne weile(r) suchen.

Mir kommt es bei meiner Suche immer so vor, dass die meißten Maschinen eher im Westen zu finden sind. Woher kommt das?

Helix
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Re: Weiler oder was?

Beitrag von Helix » Mo 1. Jun 2020, 23:50

Weil sich im Sozialismus niemand privat ne Drehe in den Keller stellen konnte, ganz einfach :-D

Entweder Spielzeug, aus Kaisers Zeiten oder Eigentum des VEBs und damit nicht auf dem "Markt" :-D

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