meine "neue" Torsa Drehmaschine

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opa12
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Re: meine "neue" Torsa Drehmaschine

Beitrag von opa12 » Sa 25. Aug 2018, 22:22

Sorry Harald,
aber diese Messungen sind für den von die von dir angestrebte Genauigkeit vollkommen ungeeignet.
Messung mit der Wasserwaage mit Platte auf einem Holztisch, da gibt es schon Messfehler alleine durch die Gewichtsverlagerung der Waage.
Die Messung des Lineales wie von dir gezeigt kann auch nicht funktionieren, da sich die Lage der Platte am Tisch alleine durch die Gewichtsverlagerung deiner Messvorrichtung ändert.

Deine Platte ist für dieses Projekt auch viel zu klein.

Wenn du mit der Wasserwaage messen willst, brauchst die einen stabile Unterbau,
wenn du da sonst nichts hast, dann wird es am besten noch direkt am Boden funktionieren.

Am besten wäre wohl du packst alles ein und kommst in der Kw47 zu uns :-) viewtopic.php?f=24&t=34905
Dann weißt du nachher wies geht und in der einen Woche ist wohl auch einiges deiner Teile zu schaffen

Bg Franz

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Harald F.
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Re: meine "neue" Torsa Drehmaschine

Beitrag von Harald F. » So 26. Aug 2018, 15:59

Hallo

also, ich versuche mich nach wie vor durchzubeissen...
Stahlfussel hat geschrieben:
Sa 25. Aug 2018, 16:30

könntest Du nicht für's erste die komplette Chose mal diagonal auf der Platte aufbauen?
Edit: ... und dabei das Lineal in den Besselpunkten auflegen? Du kannst immer noch darum herum messen.
das habe ich versucht, aber die notwenige "Ausladung" des Messstativs wird dann zu groß, und ich bekomme keine reproduzierbaren Messungen.
Stahlfussel hat geschrieben:
Sa 25. Aug 2018, 16:30
Die magentafarbene Kurve lässt auf ein Plättchen links und zwei rechts schließen (wenn es am Holz lag). Sollte das so sein, dann bräuchtest Du doch eigentlich nur zwei größere metallene Unterlagen unter die Plättchen zu legen.
Gute Idee. Aber ich denke, daß die Messplatte ausreichend steif ist und ich den Effekt der Durchbiegung vernachlässigen kann.

Keilwinkel hat geschrieben:
Sa 25. Aug 2018, 17:45
Wenn die Platte genau genug ist, sollte dir das Tuschierbild zur Beurteilung doch ausreichend sein? Passt das Lineal diagonal komplett auf die Platte?
Ich betrachte die Platte auch mal für's Erste als "genau genug" und werde das Tuschierbild noch mal prüfen. Vielleicht mit weniger heftigen Bewegungen - wie bereits vorgeschlagen wurde.
Das Lineal passt nicht komplett auf die Diagonale. Es fehlen drei, vier Zentimeter.
Keilwinkel hat geschrieben:
Sa 25. Aug 2018, 17:45
... Unter Umständen genügt es auch schon, wenn du selbst nur einen Schritt zur Seite machst, und das Messergebnis wird beinflusst.
bei den Messungen mit der Wasserwaage auf dem Tisch hatte ich schon darauf geachtet, meinen Standort nicht zu verändern. Aber, siehe unten...
opa12 hat geschrieben:
Sa 25. Aug 2018, 22:22
aber diese Messungen sind für den von die von dir angestrebte Genauigkeit vollkommen ungeeignet.
Messung mit der Wasserwaage mit Platte auf einem Holztisch, da gibt es schon Messfehler alleine durch die Gewichtsverlagerung der Waage.
ja, ich sehe das inzwischen auch so.

opa12 hat geschrieben:
Sa 25. Aug 2018, 22:22
Deine Platte ist für dieses Projekt auch viel zu klein.
das sag mal meiner Gattin :-)

Immerhin habe ich heute das "okay" bekommen, den Keller als richtige Werkstatt einzurichten und meine Fräse dorthin umzuziehen
opa12 hat geschrieben:
Sa 25. Aug 2018, 22:22
Wenn du mit der Wasserwaage messen willst, brauchst die einen stabile Unterbau,
wenn du da sonst nichts hast, dann wird es am besten noch direkt am Boden funktionieren.

Genau das habe ich vorhin probiert. Es war "nur" ein gefliester Estrichboden, aber ich selbst konnte vom Nachbarzimmmer aus (Trennfuge!) hantieren. Das war schon ein deutlicher Fortschritt gegenüber dem Gewackel auf dem Tisch. Wie von Euch prophezeit, konnte ich tatsächlich deutliche Ausschläge der Wasserwaage hervorrufen, indem ich neben der Anordnung hin und her gewandert bin.

Hier die Ergebnisse der Messung (drei Aufnahmen überlagert). Oben erkennt man meine selbstgeschliffene Libelle, deren Blase sich während der Messung um weniger als 1 mm verändert hat. (Die Libelle hat eine Empfindlichkeit von besser als 1/100 mm pro m.
cross-slide-spirit-level-measurement-s-DSC00338.JPG
opa12 hat geschrieben:
Sa 25. Aug 2018, 22:22
Am besten wäre wohl du packst alles ein und kommst in der Kw47 zu uns :-) viewtopic.php?f=24&t=34905
ja, das wär ein Traum - ist aber leider nicht machbar :-(

Viele Grüße

Harald

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Harald F.
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Re: meine "neue" Torsa Drehmaschine

Beitrag von Harald F. » So 23. Dez 2018, 10:51

Guten Morgen,

sooo, hier geht es nun endlich weiter. :andiearbeit:
Nach werkstattumgestaltungsundfräseumzugsbedingter Unterbrechung habe ich nun wieder Zeit für die Torsa.

Die geometrische Überholung muss erst mal ruhen, da ich mein Lineal verliehen habe und erst mal eine größere Messplatte beschaffen möchte.

Geschabt habe ich in den vergangen Tagen trotzdem. Allerdings wurde eher "grobmotorisch" mit dem Stechbeitel der alte Lack vom Maschinenbett und den beiden gusseisernen Standbeinen gekratzt. Mit Abbeizer und Nitroverdünnung ging zwar die giftgrüne Farbe 'runter, die irgendwer ziemlich dilettantisch aufgepinselt hatte, aber die graue Originalfarbe widersetzte sich der Chemie.

Das Bett ist nun sauber, hat allerdings schon wieder ein wenig Flugrost angesetzt, den ich vor dem Lackieren natürlich wieder 'runterholen muss. Die Führungen habe ich mit ölgetränkten Lappen vor Rost geschützt. Sieht etwas chaotisch aus, da ich das Bett aktuell als "Werkbank" und Ablage missbrauche:
torsa-lathe-bed-DSC00444.JPG
Das Innere des Betts war bisher gussrauh und weder gespachtelt noch lackiert. Ich werde das wahrscheinlich zumindest grob spachteln und dann lackieren, damit es einigermassen sauber aussieht.

Die beiden Standbeine wurden ebenfalls entlackt.
Eines davon ist inzwischen vorgespachtelt, geschliffen, nachgespachtelt und grundiert. Beim Grundieren sind mir allerdings noch einige Stellen aufgefallen, die ich noch einmal nachschleifen muss. :pfeif:

Der zweite Fuß ist lediglich vorgespachtelt.

Bei beiden Füßen ist der Guß insbesondere innen extrem rauh, was mich bei dem kleineren nicht stört, da der Innenraum später mehr oder weniger geschlossen sein wird. Der größere Fuß besitzt jedoch eine Klappe, die Zugang zum Innenraum erlaubt. Daher habe ich diesen zumindest grob gespachtelt, um eine etwas sauberere Oberfläche zu erhalten.
torsa-support-DSC00443.JPG
Für diese relativ "groben" Maschinenteile verwende ich übrigens "stinknormalen" Prestolith Füllspachtel aus dem Baumarkt. In der Originalkonsistenz empfinde ich den als zu zäh und habe ihn daher mit MiPa 2K Verdünner ein wenig streichfähiger eingestellt.

Für die "filigraneren" Teile (Spindelstock, Reitstock etc.) habe ich eine Dose MiPa Füllspachtel besorgt.

Grundiert wurde mit MiPa Grundierfüller (2K), den ich unverdünnt aufgerollt habe.

Die Spänewanne dient momentan als Chemieauffangbecken und Dreckwanne. Ich bin noch nicht sicher, ob ich die lediglich bis auf's blanke Metall reinigen oder auch lackieren werde.

Und dank eines Angebots aus dem Forum werde ich in Kürze einen Omron Umrichter für meine Maschine bekommen :freu:
Allerdings bin ich nicht sicher, ob der Originalmotor (Isolationsklasse B) damit auf Dauer klar kommt.
Ich habe aber noch einen "moderneren" ca 1.5 KW Motor hier liegen (Isolationsklassse muss ich allerdings erst noch prüfen), der wegen der höheren Polpaarzahl langsamer läuft, als das Original. Den müsste ich im Prinzip mit 100 Hz betreiben können und hätte dann einen recht weiten Drehzahlbereich zur Verfügung. Das ist aber erst mal nur eine vage Idee, und ich weiss auch noch nicht, wie das mechanisch passt, denn der "neue" Motor ist deutlich länger, als das Original.

Viele Grüße und frohe Feiertage

Harald

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Re: meine "neue" Torsa Drehmaschine

Beitrag von Harald F. » Sa 29. Dez 2018, 18:04

Guten Abend,

kurzer Statusbericht - ohne Bilder - sorry :cry:

Die Spachtel- und Lackierarbeiten sind wieder ein Stück voran gekommen: beide Füße und das Bett sind gespachtelt und grundiert. Das Bett habe ich auch innen gespachtelt und zumindest grob geschmirgelt und relativ dick grundiert. Vor dem Lackieren werde ich die Teile zumindest aussen nochmals schleifen und grundieren.
Die Spänewanne habe ich schon mal grob vorgereinigt. Der alte Lack ging erschreckend leicht 'runter. Nach der Reinigung werde ich die Wanne lediglich grundieren und Lackieren, also auf das Spachteln verzichten.

Antriebstechnisch sieht es so aus:
der 2.2 kW Omron-Umrichter ist heute eingetroffen.
Der Originalmotor hat 2.2 kW, ca 1400 U/min und Isolationsklasse B, wäre also bis auf die zu "schlechte" Isolationsklasse genau passend.
Als Alternative steht mir ein 1.1 kW ca 700 U/min Motor mit Isolationsklasse F zur Verfügung.
Sofern dieser mechanisch passt, werde ich mich mit der damit halbierten Leistung zufrieden geben. Die Maschine muss ja keine Schwerzerspanung können.

Als mir die Maschine angeboten wurde, war ich zunächst ein wenig traurig, daß sie kein Schaltgetriebe hat. Das Umlegen der Riemen zum Drehzahlwechsel fand ich bei meiner Emco schon immer recht nervig, und an den Luxus des Schaltgetriebes habe ich mich von the Thiel her inzwischen gewöhnt. Die Verwendung des FU wird dieses "Luxusproblem" sicher ein wenig mildern.

Montag geht es hoffentlich weiter mit den Lackierarbeiten :andiearbeit:

Viele Grüße

Harald

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Re: meine "neue" Torsa Drehmaschine

Beitrag von Harald F. » Mo 31. Dez 2018, 15:34

Guten Tag,

und weiter geht es ...

Heute habe ich nochmals das Bett und die beiden Sockel überschliffen und erneut grundiert.
torsa-paintjob-DSC00445.JPG
torsa-paintjob-DSC00446.JPG
Die Spänewanne habe ich mit der Drahtbürste "abgeschrubbt" und so gut es ging mit dem Akkuschrauber und einem Tellerschleifer gesäubert. Da das Metall danach noch nicht blank war und noch Roststpuren aufwies, habe ich die Wanne mit Nochvonfrüherrumsteh-Rostumwandler behandelt. Wenn das Zeug ausgehärtet ist, werde ich das Ganze erneut überschleifen und dann grundieren.

Nochmals zum Motor:
laut WikiPedia ist Isolationsklase "B" gar nicht soo schlecht und liegt zwischen "E" und "F". Da die "E-Klasse" Motoren meiner Fräse bisher problemlos mit FU laufen, werde ich es also doch erst mal mit dem Original "B-Motor" meiner Torsa versuchen.

Viele Grüße

Harald

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Re: meine "neue" Torsa Drehmaschine

Beitrag von Harald F. » Sa 12. Jan 2019, 17:23

Guten Abend,

und weiter geht's ...

Die "großen Brocken" der Torsa sind nun fertig lackiert. Ich bin zufrieden - Bilder gibt's später - ist aber nicht spektakulär.

Heute habe ich mir den Motor vorgenommen, der wie der Rest der Maschine mit diesem fiesen Chromoxydgrün übertüncht worden war.
Nach der Demontage kam ein erstaunlich sauberes Inneres zu Tage. Ich hatte mit millimeterdicker schwarzer Öl-Dreck-Paste an den Wicklungen gerechnet, die aber nahezu neuwertig aussehen :2up:

Da der Motor beim Probelauf sehr ruhig arbeitete, gehe ich davon aus, daß die Lager noch gut sind. Ich habe die Dinger in Waschbenzin ausgewaschen und werde sie neu fetten. Das Abziehen von der Welle habe ich zur Vermeidung von Lagerschäden erspart.

torsa-motor-rotor-DSC00456.JPG
Das Entlacken des Stators per Lösungsmittelbad schied natürlich aus, es sei denn, ich hätte Isolationsklasse Null angestrebt.
Also habe ich die gröbsten Lackschichten zunächst mit einem Cutter-Messer abgeschabt. Teilweise kam der grüne Lack wie Folie herunter. Die Reste habe ich dann entfernt, indem ich in Aceton getränkte Papierhandtücher in die Zwischenräume der Kühlrippen gedrückt und damit die Lackreste aufgeweicht habe. Nach erneutem Schaben und Schmirgeln blieb teilweise der originale graue Lack, teilweise blankes Metall übrig.
Während der Reinigungsarbeiten habe ich die Lagerschilde wieder provisorisch montiert, um das Eindringen von Dreck in das Motorinnere zu vermeiden.

torsa-motor-DSC00454.JPG
torsa-motor-DSC00455.JPG
Für heute erst mal Feierabend :trink2:

Viele Grüße

Harald

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Re: meine "neue" Torsa Drehmaschine

Beitrag von Harald F. » Mo 14. Jan 2019, 19:13

Guten Abend,

nachdem ich mit Eurer Hilfe nun auch die Riemenscheiben-Übersetzung zwischen Motor und Spindel demontiert habe (viewtopic.php?f=44&t=37766&p=448682), möchte ich Euch kurz den Aufbau zeigen:
torsa-transmission-DSC00459.JPG
Das Gleitlager wird offenbar über einen Kugelöler mit Öl versorgt und macht einen sehr vernünftigen Eindruck. Die Maschine scheint insgesamt recht gut gewartet worden zu sein. Andernfalls hätte ich das auf Kugellager umgebaut, was mir aber nicht nötig erscheint.

Auf Putzen habe ich heute keine Lust mehr, also Feierabend :trink2:

Viele Grüße

Harald

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Re: meine "neue" Torsa Drehmaschine

Beitrag von Harald F. » Sa 16. Feb 2019, 17:03

Guten Abend,

heute habe ich noch ein wenig an der Torsa gewerkelt und einige Teile für die Lackierung vorbereitet.
Die im linken Sockel eingebaute Tür verfügt über einen Schließmechanismus, den ich demontiert habe.
Ich habe dazu einen (wie ich meinte) genialen Abzieher gebaut:

torsa-lock-pullingDSC09567.JPG
Das ging auch wirklich gut, bis mir dann auffiel, daß sich der "Halbmond", der dieTür verriegeln soll, in mehrere Teile zerlegt hatte.
Nach dem Motto, "Wer keine Arbeit hat, macht sich welche" habe ich also einen Ersatz aus CrMo-Stahl gefertigt - damit ist die Tür in Zukunft absolut (ein)bruchsicher. ;-)

Der Spaß begann mit dem händischen Absägen einer ca 20 mm dicken Scheibe aus 60 mm Rundmaterial :andiearbeit:
blank-DSC09605.JPG
Es folgten "ganz normale" Dreharbeiten, also beidseitiges Planen, Abdrehen der Buchse und Bohren.
Dieser "Halbmond" ist allerdings auf der Innenseite abgeschrägt.
Diese Schräge habe ich gefertigt, indem ich den Rohling schief in's Dreibackenfutter gespannt habe.
Die ungefähre Differenz zwischen "high" und "low" habe ich dabei mit der Messuhr kontrolliert. (Auf das "Müh" kam es dabei aber wirklich nicht an.) Schließlich habe ich die Innenfläche "schiefgeplant".
torsa-base-door-lock-DSC09606.JPG
Die Kontur des "Halbmondes" habe ich dann unter Zuhilfenahme des Originals als Schablone angezeichnet und mit der Säge grob ausgeschnitten:
torsa-base-door-lock-DSC09609.JPG
Ich hätte das natürlich auf der Fräse mit dem Rundtisch machen können. Die Thiel ist aber momentan noch für ein anderes Projekt eingerichtet.

Nach einigen Feilstrichen sah das dann ganz passabel aus:
torsa-base-door-lock-DSC09611.JPG
Beim Fotografieren ist mir dann aufgefallen, daß ich die Abschrägung seitenverkehrt gemacht hatte. :wall:
Egal, das tut der Funktion keinen Abbruch. :pfeif:

Übrigens hatte ich vor, das Originalteil als "Nicht-Parallelunterlage" zu verwenden, um den Rohling zum "Schiefplanen" einzuspannen. Daher die Sägespuren auf dem "Original-Halbmond". Meine Idee erwies sich aber im Dreibackenfutter als schwierig umzusetzen.

So viel (wenig) für heute

Harald

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Re: meine "neue" Torsa Drehmaschine

Beitrag von msk-rn » Sa 16. Feb 2019, 21:06

Hallo Harald,

wie so oft, fehlt mal wieder der "Danke Button" ich lese Deine Beiträge immer gerne.
Die Herstellung des Verschlusses ist genial, ich hätte da vermutlich angefangen die Schräge zu fräsen aber so ist es viel einfacher
beim Betrachen des letzten Bildes hab ich aber sofort gesehen: der neue Verschluss wird ja durch linksdrehung geschlossen :hae:
und dann hab ich den Text gelesen (sowas passiert mir auch schonmal, alles im Kopf genau geplant und am Ende durch Unaufmerksamkeit oder Ablenkung "versaut")
ich würde es auch erstmal so lassen und erst wenn die Maschine fertig ist und es mich ärgert das der Verschluss falschrum funktioniert vieleicht ändern

der erhabene "Torsa" Schriftzug auf der Tür ist aber sehr schön, früher hatten sie noch Zeit für sowas

Gruß
Roland

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Harald F.
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Re: meine "neue" Torsa Drehmaschine

Beitrag von Harald F. » So 17. Feb 2019, 08:23

Guten Morgen
msk-rn hat geschrieben:
Sa 16. Feb 2019, 21:06
wie so oft, fehlt mal wieder der "Danke Button" ich lese Deine Beiträge immer gerne.
Das freut mich sehr. Danke für Deine Rückmeldung.
msk-rn hat geschrieben:
Sa 16. Feb 2019, 21:06
ich hätte da vermutlich angefangen die Schräge zu fräsen aber so ist es viel einfacher
Das wär natürlich die Gelegenheit gewesen, mal die Spiralfräseinrichtung auszuprobieren ;-)
msk-rn hat geschrieben:
Sa 16. Feb 2019, 21:06
ich würde es auch erstmal so lassen und erst wenn die Maschine fertig ist und es mich ärgert das der Verschluss falschrum funktioniert vieleicht ändern
ja, sehe ich auch so. Ich weiss sowieso noch nicht, ob und wofür ich dieses "Geheimfach" im Maschinensockel verwenden werde.
Und das "Linksgewinde" ist ja auch ein zusätzliches Sicherheitsfeature gegen unbefugten Zugriff - so im Stil von Gasgewinde :imstupid:
msk-rn hat geschrieben:
Sa 16. Feb 2019, 21:06
der erhabene "Torsa" Schriftzug auf der Tür ist aber sehr schön, früher hatten sie noch Zeit für sowas
ja, den finde ich auch wunderschön. Ich bin noch nicht hundertprozentig sicher, ob es sinnvoll und/oder notwendig ist, die Tür vor dem Lackieren zu spachteln. Mein Plan ist, die Fläche im Grauton der Maschine zu lackieren und den Schriftzug schwarz hervorzuheben. Auch da bin ich noch unsicher, ob ich nur die erhabene Fläche oder auch die Seiten der hervortretenden Buchstaben lackieren werde.

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag

Harald

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