Meine Weiler LZD 220

casi
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Re: Meine Weiler LZD 220

Beitrag von casi » So 14. Sep 2014, 22:25

Die Farbe müsste noch etwas dünner sein, dicker aufgetragen werden, oder etwas weniger Härter beimischen.
Jeder der o.g. Punkte hilft, dass die Farbe besser verlaufen kann.
Zum Lackieren mit der Walze nimmt man sonst eigentlich diese ganz kurzhaarigen Rollen mit abgerundeten Enden, dann klappt das auch mit den Blasen... ;-)
Gruß
Carsten

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umschaltknarre
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Re: Meine Weiler LZD 220

Beitrag von umschaltknarre » So 14. Sep 2014, 22:37

Hast du einen Kompressor? Falls ja kauf dir ne Lackierpistole von SATA in der Bucht.
Bei großen Flächen wie Maschinengestellen, sparst du richtig Zeit beim Lackieren und das Ergebnis kann aussehen wie eine neue Fahrzeuglackierung.
Eine Satajet 2000 HVLP oder RP gibts für ca. 100€.
Wenn du weniger ausgeben willst hol dir eine Satajet B (gerne auch mal nur als Satajet bezeichnet) für ca. 80€ oder ne Satajet 95 für ca 60€.
Ersatzteillage ist super gut, du bekommst alle Ersatzteile relativ günstig. Un mit ein wenig Geduld findest du auch die Düsensätze für kleines Geld (ca. 20€). Mit einem 1,4er Düsensatz für Lacke und einem 2,0 er Düsensatz für Spritzspachtel bist du super aufgestellt.

Ich hab mir ne Satajet 2000 ersteigert, und will sie nicht mehr missen.
Einen Nachteil der Lackierpistolen, den man nennen muss ist das Putzen. Wenn du das nachlässig machst , vor allem bei 2K Lacken kannste die Pistole schnell versauen. Hier mal die Empfehlung wie man Putzt http://www.sata.com/index.php?id=praxistipp1.

Ich empfehle hier die Sata Pistolen, weil zuverlässig, super Ersatzteillage, deutsches Produkt, und bei sahgerechter Behandlung sehr langlebig.

Gruß Johannes
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eXact Modellbau
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Re: Meine Weiler LZD 220

Beitrag von eXact Modellbau » Di 16. Sep 2014, 05:34

AndiWM hat geschrieben:...
Hier nochmal an Larry:
Das Teil was du da Lackiert hast sieht :super: aus!
Was für Lacke, Mischverhältnisse und Rollen/Pinsel hast du da benutzt? Und wie hast du vorgearbeitet? Ich würde meine Maschine gerne auch so zum Glänzen bekommen!...
Sorry, ich habe es heute erst gesehen.

Die Farbe habe ich relativ dünn eingestellt. So wie Sahne etwa. Und dann mit einem guten flachen Lackierpinsel dünn aufgetragen. Obwohl es gleich beim ersten mal gut gedeckt hat, habe ich auch noch ein zweites mal gestrichen, um einfach eine gewisse Schichtdicke zu kriegen.
Gruß
Larry

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brennmeisterxl
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Re: Meine Weiler LZD 220

Beitrag von brennmeisterxl » Mi 17. Sep 2014, 21:08

hi Andi
was ist an Orangenhaut (an der Maschine, nicht an der Freundin) falsch
ich denke, so muss das sein
Guss spiegelglatt lackiert schaut doch nicht aus ...
meine Meinung jedenfalls
ich find das gut, was Du machts
Lammfellrolle hat den Nachteil, dass Du sie sdauber machen musst
das ist eine Schw...-Arbeit und wo giesst Du dann den ganzen Verduenner hin ?
die Schaumstoffrolle hauste einfach weg - ist zwar auch nicht umweltfreundlich, der Schaden ist aber begrenzter
viel Erfolg noch und erfreu uns weiter mit Bildern, bitte

casi
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Re: Meine Weiler LZD 220

Beitrag von casi » Mi 17. Sep 2014, 21:20

@brennmeisterxl:
:klugscheiss:
Lackiert wird nicht mit einer Lammfellrolle - das sind im Prinzip auch Schaumstoffrollen, die aber an der Oberfläche einen kurzen Floor haben.
Die werden genauso nicht ausgewaschenen.
Es ist aber auch nicht bedenklich, diese Rollen wegzuwerfen - genauso wie Lackreste lässt man diese austrocknen und gibt sie dann zum Hausmüll.
Gruß
Carsten

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Re: Meine Weiler LZD 220

Beitrag von brennmeisterxl » Sa 20. Sep 2014, 00:47

hi carsten
wieder was gelernt
wusste ich bisher nicht
danke fuer die info :-)

AndiWM
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Re: Meine Weiler LZD 220

Beitrag von AndiWM » Sa 20. Sep 2014, 09:39

Also ich persönlich schmeiße keine Rollen mit Lackresten in den Hausmüll.
Ich entsorge das alles als Sondermüll, genau so wie Farbreste und Verdünner.
Da kann man dann nicht viel Falsch machen.
Ausserdem arbeitet mein Kumpel (dem die Halle übrigens gehört) bei der BSR (Berliner Stadtreinigung)
Das erleichtert das ganze nochmal :D

Gruß
Andi
Weiler LZD 220 , EmcoMAT 17 D

casi
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Re: Meine Weiler LZD 220

Beitrag von casi » Sa 20. Sep 2014, 10:15

Das ist ja kein Fehler, das extra zu entsorgen :2up:
Ich habe nur wiedergegeben, was bei uns hier vom Personal beim Schadstoffmobil gesagt wird.
Gruß
Carsten

AndiWM
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Re: Meine Weiler LZD 220

Beitrag von AndiWM » Sa 20. Sep 2014, 14:55

Dank eines Bekannten und Forenmitglieds bin ich nun auch stolzer Besitzer eines Spannrohres und
eines Spannzangen Satzes für meine Weiler :super: :super: :super:
Die fehlenden werde ich dann warscheinlich später nochmal nachkaufen,
aber bis die Maschine mal wieder läuft wird eh noch einiges an Zeit ins Land gehen.

Vielen Dank nochmal an dich Matthias!!! :thx:

Schönes Wochenende!!!

Andi
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Weiler LZD 220 , EmcoMAT 17 D

AndiWM
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Re: Meine Weiler LZD 220

Beitrag von AndiWM » Di 7. Okt 2014, 18:44

So ich hab mich ja länger nicht gemeldet aber jetzt kommt mal wieder ein kleines Update.
Wie schon angedroht habe ich mir die Passfedernut im einen Zahnriemenrad Drahterodieren lassen.
Fazit: Völlig Genial!
Erodieren ist mir größtenteils nur aus der Theorie bekannt und nur ein kleines bisschen aus der Praxis (Senkerodieren).
Ich bin einfach völlig fasziniert davon wie sich der Draht wie durch Butter durch das Metall arbeitet (vielleicht etwas langsamer als durch Butter ;-) )
Dabei sind Maßtoleranzen im 0,001mm Bereich garkein Problem und die Härte des Werkstückes spielt auch keine allzu große Rolle.
Das Programm lief nicht ganz 7min. Das Einrichten hat schon fast mehr Zeit in Anspruch genommen.

Genug geschwärmt... die Nut passt auf jeden Fall Perfekt!
Anschließend noch ein Gewinde gebohrt um das Rad mit einem Gewindestift auf der Welle zu fixieren.


Ansonsten hab ich das Maschinenbett nun gespachtelt, geschliffen und schonmal abgeklebt.
Die anderen Kleinteile habe ich auch schonmal abgeklebt damit ich später alles in einem Rutsch lackieren kann.
Das ganze wird dann wohl doch mit der Pistole geschehen, zumindest beim Decklack.
Langsam habe ich auch keine Lust mehr auf irgendwelche Lackierarbeiten ich will endlich Mechanisch daran weiter arbeiten
und auch irgendwann mal ein Spänchen damit abtragen.

Das Beste kommt zum Schluss... wie immer folgen die Bilder (Die für meinen Geschmack zu umständlich hochzuladen sind :pfeif: )

Schöne Grüße!
Andi
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Zum Grundieren steht die Maschine erstmal auf den Brettern
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Innen ist der Lack schon drauf
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Die riesen Lücken sind geschlossen...
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Das Passungsspiel habe ich so gewählt, dass sich das Riemenrad saugend auf die Welle montieren lässt
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Weiler LZD 220 , EmcoMAT 17 D

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