WEMAS AT-500-HSA

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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von Elfenspan » Do 28. Dez 2017, 19:34

Hi Wemaner,

hoffe es haben alle die "Festtage" ohne offene Wunden überstanden. Der Baum stirbt langsam in der Heizungsluft vor sich hin - ein Zeichen das bald schon wieder Ostern droht. 8-)

Weiß jemand zufällig das Modul von dem Zahnrad auf der Spindelwelle? Das, welches direkt hinter dem vorderen Lager sitzt. Falls es wider Erwarten niemand weiß: wie finde ich das Modul heraus, ohne die Spindel ausbauen zu müssen?
A..hoi

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Eisenmichel
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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von Eisenmichel » Do 28. Dez 2017, 19:44

Hallo,

messe den Durchmesser und zähle die Zähne nach.
Dürfte Modul1 sein wie bei meiner HQ400.
Wobei die WEMAS Fraktion ja jegliche Ähnlichkeiten abstreitet :ironie:

Gruss Micha :trink2:
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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von WeHa » Do 28. Dez 2017, 19:48

Elfenspan hat geschrieben: Weiß jemand zufällig das Modul von dem Zahnrad auf der Spindelwelle?

Modul 1
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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von Elfenspan » Do 28. Dez 2017, 19:57

Eisenmichel hat geschrieben: Dürfte Modul1 sein wie bei meiner HQ400.
Wobei die WEMAS Fraktion ja jegliche Ähnlichkeiten abstreitet :ironie:
Wer tut denn sowas. Wir Chinaopfer müssen doch zusammenhalten.


Danke euch beiden. :-)
A..hoi

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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von WeHa » Fr 29. Dez 2017, 12:32

Hat die HQ400 auch diesen Plastikmüll als Lagerabdeckung und Dichtungshalter?
Spindelzahnrad.jpg
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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von Elfenspan » Fr 29. Dez 2017, 19:06

Wenn man sich die Maschinen anschaut die in Amiland gängig sind, denke ich es wird so sein wie bei Fahrradrahmen: aus einem Sortiment aus Maschienteilen kann man sich ab der Mindestabnahmemenge (meistens ein Container) die Maschienen konfigurieren wie es einem beliebt. Die Anbieter auf dem Amerikanischen Markt mixen neuerdings sogar das alte Design mit dem Neuen.

Der Plastering schadet doch nicht. Wenn schon ändern, dann nicht mit Wellendichtring, sondern altehrwürdige nachspannbare Stopfbuchse mit Filz oder Kork. Das erspart auch die aufwändige Nachbearbeitung der Spindel.

Solche Stopfbuchsen wurden an den VIIC U-Booten des WKII an den Schraubenwellen verbaut. Die konnten durch Nachziehen min. bis 250 m Wassertiefe (= 26 bar) dichthalten. Bis in die Neunziger waren die auch noch an Hinterachsen von Transportern (DB) gängig. Denke die werden mit unserer Kleindrehe keine Mühe haben.
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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von WeHa » Fr 29. Dez 2017, 20:45

Für eine vernünftige Stopfbuchse ist absolut kein Platz.
Ich mache das, wie schon weiter oben geschrieben, mit einem WDR.
Wäre die Abdeckung nicht aus Kunststoff, sondern aus Metall, würde
man das auch noch anders lösen können.

Ich habe mir jetzt erst mal den Deckel für den WDR neu gedreht,
sowie alle Bauteile für die neue einstellbare Lagerung und Abdichtung
zur Rückseite. Bis auf die Spindel ist der restliche Kram damit Geschichte! :-D
IMG_20171216_230652.jpg
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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von pliester » Do 15. Feb 2018, 18:41

Zur Vervollständigung der Technischen Informationen,
falls nicht schon erwähnt.

Das Ölschauglas der WEMS AT-500-HSA hat ein Gewinde von M16 x 1,5.

gruß
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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von WeHa » Fr 16. Feb 2018, 07:09

pliester hat geschrieben:Zur Vervollständigung der Technischen Informationen,
falls nicht schon erwähnt.

Das Ölschauglas der WEMS AT-500-HSA hat ein Gewinde von M16 x 1,5.

gruß
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Seite 13 vom 02.März 2016 ... :-D ;-) ;-) ;-)
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Re: WEMAS AT-500-HSA

Beitrag von pliester » Fr 2. Mär 2018, 16:48

Ich habe mich die Tage mal mit einem Problem beschäftigt das mich schon länger verfolgt,
welches ich aber immer wieder als "mache ich später" verschoben habe.

Der Reitstock.
Jedes mal wenn er gebraucht wird, muß vorher die Bettlaufbahn abgewischt und eingeölt werden.
Da das Führungsspiel grosszügig eingestellt ist, um ihn leichter von Hand zu bewegen,
ist die Gefahr das sich Späne unterschieben hoch.

Also habe ich mich entschlossen einen Abstreifer anzufertigen.
Der Reitstock hat keine Öler zur Bettbahn, dieses Problem sollte auch in einem Zug gelöst werden.
Da ein Abstreifer nicht nur Späne sondern auch Öl abstreift,
habe ich eine Kombination aus Abstreifer und Öler hergestellt.

Diese Kombination habe ich vorerst nur auf der Reitstockvorderseite (Spitzenseitig)
montiert, da der Reitstock für gewöhnlich am Ende vom Bett steht.

Die Kombination besteht aus:

1. 3mm Filz-Platte (Bastelfilz recht fein und dicht aber nicht hartgepresst)
2. 1mm Gummiplatte (Perbunan)
3. 2mm ALU-Platte

Die Filz-Platte wurde an den Schnittkanten (und leicht umlaufend) die keinen Kontakt
mit der Bettbahn haben mit "Dirko" abgedichtet um die Leckölmenge zu reduzieren.
Die Oberseite hat eine "Öleinfüllsicke" welche nicht abgedichtet ist.
Die Filzdichte kann durch die Befestigungsschrauben erhöht werden.

Herstellung der Abdichtung:
Die Filzplatte wurde zwischen zwei Blechplatten gespannt, so das die abzudichtenden
Bereiche frei lagen.
Der Auftrag erfolgte mit einem Wattestäbchen.
Überstände und Fussel werden nach dem Aushärten mit der Schere beseitigt.
Zum Aushärten wird die Filzplatte zwischen zwei leicht geölten Blechen
gelegt und etwas belastet, das ergibt eine plane Dichtfläche.

Die erste Befüllung mit öl zieht sich etwas,
es ist erstaunlich wie viel Öl in den Filz geht.

gruß
pliester
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