Emco Maximat 10 Drehbild

Xcom
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Emco Maximat 10 Drehbild

Beitrag von Xcom » Fr 22. Mai 2020, 15:08

Hallo habe mir die Emco Maximat 10 angeschaut weil nur 3 km von mir entfern ist. Doch das Drehbild ist komisch?




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myford
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Re: Emco Maximat 10 Drehbild

Beitrag von myford » Fr 22. Mai 2020, 15:17

Hallo

Der Anschliff vom Drehmeissel taugt nichts um eine Aussage zur Maschine zu machen.

Bei der Werkstücklänge sollte der Meissel nicht drücken. (Freiwinkel und Spanwinkel passen)


Gruß

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stefangtwr
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Re: Emco Maximat 10 Drehbild

Beitrag von stefangtwr » Fr 22. Mai 2020, 15:19

Da kann man nur mit mehr Details eine informierte Aussage treffen ;)

Der Meissel sieht nicht grade aus als wär er grade frisch abgezogen worden (Die Gratbildung am Übergang zum unbearbeitetem Durchmesser ist ein klares indiz dafür), die freie Länge zwischen Spitzen wäre mir bei dem Durchmesser zu groß und zu guterletzt, was ist das für ein Stahl?

gruß
Stefan
Da wird doch der Morsekegel in der Spindel verrückt!

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Stormlord
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Re: Emco Maximat 10 Drehbild

Beitrag von Stormlord » Fr 22. Mai 2020, 15:40

Auf dieser Länge drehen wird so wohl leider nix. Die Welle biegt sich auf der Länge doch wie Gummi durch und es sieht danach aus, als wenn sich Schwingungen da unterschiedlich ausgewirkt haben?
Je länger du vom Punkt der Aufnahme weg drehst, umso stärker biegt sich die Welle durch, fängt an zu Schwingen, Vibrationen bauen sich auf und bewirken letztlich oft solche Ergebnisse?
Kann auch sein, dass sich Material am Drehmeißel aufgebaut hat, die Oberfläche verhunzt hat, dann aber wieder wegflog und die Oberfläche dadurch wieder glatter wurde?

Da sollte man besser eine Lünette nehmen, den Meißel schön scharf anschleifen und statt Wald- und Wiesenmaterial mal einen Automatenstahl leicht überdrehen weil da eben bessere Oberflächen rauskommen. Ansonsten halt mal eine andere Drehzal ausprobieren statt einfach so weiterzudrehen. Oft fängt was an zu Schwingen und das überträgt sich auf den Drehstahl und der pinselt es auf's Werkstück.

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Heisti
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Re: Emco Maximat 10 Drehbild

Beitrag von Heisti » Fr 22. Mai 2020, 15:54

Also dieser zusammengeschweißte Drehstahlhalter ist mal ganz großer Mist. Wer denkt sich so etwas aus? Dass das zum verbiegen und schwingen neigt, sollte klar sein. Die Maschine ist eh schon nicht die stabilste. Rein optisch ist die das Geld nicht wert....

Xcom
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Re: Emco Maximat 10 Drehbild

Beitrag von Xcom » Fr 22. Mai 2020, 16:01

Das war ein HSS-Stahl. Also keine Wendeschneidplatte.

Es war leider kein besserer da :-(

Zwischen drin war die Spannbildung gleichmäßig und dann gab es Stellen wo es rau wurde.

Das Drehbett hat jedoch keine Spürbaren Maken.
Drehfutter ist unter 0,02mm Unrund wobei da Teilweise bisschen Flugrost drauf ist. ( Außen gemessen)

Beim Reitstock war auch kein Spiel spürbar.

Beim Durchmesser der gedrehten Welle gab es natürlich Unterschiede im 0,1mm Bereich was aber bei dem Drehbild nicht verwunderlich ist. In der Mitte war die Welle am dünstent :nixweiss:
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Spitzbube
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Re: Emco Maximat 10 Drehbild

Beitrag von Spitzbube » Fr 22. Mai 2020, 16:14

moin
ist der schneidstoff kein hartmetall? :pfeif: ist doch aufgelötet!
mfg
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Re: Emco Maximat 10 Drehbild

Beitrag von 0815^ » Fr 22. Mai 2020, 16:16

0,1mm in der Mitte am dünnsten ist schlecht.

Das ist auch der Bereich der sich am meisten wegdrückt. Mit lünette wäre es wohl noch mehr.

Würde die stehen lassen.

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Stahlfussel
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Re: Emco Maximat 10 Drehbild

Beitrag von Stahlfussel » Fr 22. Mai 2020, 16:37

0815^ hat geschrieben:
Fr 22. Mai 2020, 16:16
Das ist auch der Bereich der sich am meisten wegdrückt.
... weswegen das Werkstück in der Mitte am dicksten sein müsste ...

Wenn kein Messfehler oder Tippfehler vorliegt, und die Welle tatsächlich in der Mitte dünner als an den Enden ist, dann kann eine Höhendifferenz zwischen der Drehachse des Spindelstocks und dem Reitstock vorliegen. Der dünnste Bereich der Welle ist dann die Stelle, an der der Schneidstahl exakt auf Drehmitte stand. Das kenne ich bisher aber nur als theoretisches Problem.

Gruß,
Jochen

0815^
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Re: Emco Maximat 10 Drehbild

Beitrag von 0815^ » Fr 22. Mai 2020, 16:46

Stahlfussel hat geschrieben:
Fr 22. Mai 2020, 16:37
0815^ hat geschrieben:
Fr 22. Mai 2020, 16:16
Das ist auch der Bereich der sich am meisten wegdrückt.
... weswegen das Werkstück in der Mitte am dicksten sein müsste ...

Wenn kein Messfehler oder Tippfehler vorliegt, und die Welle tatsächlich in der Mitte dünner als an den Enden ist, dann kann eine Höhendifferenz zwischen der Drehachse des Spindelstocks und dem Reitstock vorliegen. Der dünnste Bereich der Welle ist dann die Stelle, an der der Schneidstahl exakt auf Drehmitte stand. Das kenne ich bisher aber nur als theoretisches Problem.

Gruß,
Jochen

Ups, Denkfehler....

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