Frage in die Runde

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tommydsa
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Re: Frage in die Runde

Beitrag von tommydsa » Sa 11. Jan 2020, 09:24

Frage an dich: hast du dir schon Drehmaschinen in deiner Wunschpreisklasse angesehen oder einfach Aussagen aus dem Netz wiedergegeben.
Viele Händler Antworten auf nette Anfragen, teilweise kann man solche Fragen sogar Life erfühlen.
Zb Paulimot hat eine Ausstellung mit chinesischen Drehmaschinen.

Aufgrund der Größe sind die Handräder halt auch klein im Durchmesser und somit sind kleine Skalierungen nicht so einfach

Feine Dreharbeiten erfordern feine meßmittel
So genau wie nötig und so einfach wie möglich....

Tommy

THIEL Duplex 58, Gack H185, Genko TB, Opti D280, Opti F20, Güde MBS115, USM3. Bj.1948 - 2014

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wolf22
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Re: Frage in die Runde

Beitrag von wolf22 » Di 14. Jan 2020, 13:21

Zitat: "Mein Problem ist, dass ich gerne eine Maschine hätte, bei der ein Teilstrich am Handrad fürs Zustellen nicht diese 0,025mm bzw. 0,001" bedeutet."

Also, ich verstehe dich nicht. Die Spindeln bei den üblichen Hobby-Drehmaschinen (die alle aus derselben Fabrik in China kommen...) haben eine metrische Steigung. 1 mm oder 2 mm oder 4 mm pro Umdrehung. Entsprechend sind auch die Skalen an den Handrädern eingeteilt.

Die einzige Stelle, wo du mit Zollmaßen in Berührung kommst, ist das Gewindeschneiden. Da mußt du je nach Steigung dir die passenden Übersetzungs-Zahnrad-Paare auswählen. Aber das sind bei den kleinen Hobby-Maschinen lose Zahnräder, die entsprechend montiert werden müssen - es ist da kein fertiges Getriebe eingebaut und wenn du Linksgewinde schneiden mußt, dann mußt du bei den meisten Maschinchen dir was Eigenes bauen zum Umdrehen der Richtung.

Aber denke bitte nicht, daß du bloß per Skalenstrich bei dieser Kategorie von Maschinen genau arbeiten kannst. Solche kleinen Maschinen sind längst nicht so steif wie richtige Drehbänke, sondern ziemlich elastisch. Und sie haben zumeist ein deutliches Spiel in allen Supporten. Ich habe bei meiner Maschine (TDM 300 Varioline) beim Quersupport erstmal Längs-Nadellager eingebaut und die Spindelmutter durch eine eigene ersetzt, da die originale Mutter (M10x1Links) aus Stahl besteht und zum Reduzieren des Spiels quer geschlitzt und solcherart verspannt ist. Ich meine, wenn schon Abnutzung, dann soll diese nicht die Spindel betreffen, sondern eine eher austauschbare Messing-Spindelmutter. Und zum dezenten Reduzieren des Spiels hab ich ein kleines Querstück aus Kunststoff in die Mutter gesetzt. Das kann man nachspannen und es reduziert das Spiel gut ohne den ganzen Antrieb schwergängig zu machen. Mehr wirst du bei Hobby-Maschinen nicht kriegen, an Kugel-Umlauf ist nicht zu denken.

Wolf

Zerspaner
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Re: Frage in die Runde

Beitrag von Zerspaner » Di 14. Jan 2020, 16:40

Ja Moin,

wie wäre es mit einer Bernado Profi 600GG oder der Paulimot PM3700?

BG

Frank
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