Interkrenn IKD 555 - Vermessung, Umbauten, Doku

Benutzeravatar
Wölfi
Beiträge: 392
Registriert: Sa 6. Nov 2010, 11:03
Germany

Re: Interkrenn IKD 555 - Vermessung, Umbauten, Doku

Beitrag von Wölfi » Fr 2. Nov 2018, 10:42

MalteS hat geschrieben:
Fr 2. Nov 2018, 09:10
War gerade nochmal im Keller. 40er Automatenstahl: 1.5mm Zustellung o.k. bei 2mm ratterts. (Zustellung im Raduis)
Hallo,
mein Vorschlag:
Nimm den 40 er Automatenstahl und benutze einmal einen scharfen HSS-Drehmeisel und einmal Wendeplatten.
Zustellung radial mit 0,5mm beginnen und dann weiter auf 1,0 und dann auf 1,5mm rauf gehen. Vorschub gleich, Drehzahl für Wendeplatten erhöhen. Überprüfe dann nach jeder Zuszelug die Maßhaltigkeit . Bei den Wendeplatten daran denken, das die kleinste radiael Zustellung größer sein muß als der der Radius der Wendeplatte. Die letzte Zustellung solte geauso groß sein wie die mind. beiden letzten, nicht wie z.b. 2x 1,0mm und den letzten mit 1/100 zustellen. Das wird nicht maßhaltig.
So bekommst Du Aufschluß was Du und deine Maschine kannst.
Das kann man übrigens auch schon in verschiedenen Threads hier im Forum lesen.
Es gibt immer noch der Grundgedanke trotz Tante Gockel und fatzebook: lesen hilft. Fertig gibt es nicht immer.

Wie man den Spindelstock vermisst hat Jürgen Schwelm (Zardoz in Peters cnc Ecke) und auf seiner Hompage sehr schön beschrieben

Hier der Link:
http://www.juergenschwelm.de/

Manchmal hilft stöbern im I-Net und in anderen Foren.

Gruß
Wölfi

MalteS
Beiträge: 247
Registriert: Sa 22. Sep 2012, 23:05
Wohnort: Nürnberg

Re: Interkrenn IKD 555 - Vermessung, Umbauten, Doku

Beitrag von MalteS » Fr 2. Nov 2018, 11:14

Oh man, irgendwie fühle ich mich angegriffen.

Nochmal kurz zur Ausgangslage: Ich habe angefangen die Maschine zu vermessen und begonnen das hier zu Dokumentieren. Nach Anleitung die ich gesucht, gelesen und umgesetzt habe.

Dann wurde mir gesagt das die Maschine nichts taugt weil nicht steif genug. Dann habe ich ein paar Daten geliefert wieviel Zustellung geht. Ob das jetzt viel oder wenig ist kann ich nicht sagen.

Wie ich Maßhaltig damit drehe muss ich mir ansehen. Nach dem ersten Versuch ist mir klar das ich:
- Einen 16er Halter habe, aber keine Ahnung was für eine Platte da drin ist
- Eine Platte gekauft habe die nicht in den o.g. Halter passt. (Schneidet gut, sitzt aber nicht stabil)
- Einen 6er Halter habe der zu klein für die Maschine ist

Das ist im Moment also alles Käse und die Schlussfolgerung: Die Passung wird nix weil die Maschine nix taugt will ich nicht ziehen.

Das ist meine Erfahrung:
Mit meiner kleinen Boley Mechanikerdrehbank habe ich lange in HSS gearbeitet weil das immer so empfohlen wurde. Vor kurzem habe ich kleine Wendeplatten in Alu und Stahl versucht und festgestellt das das ganz gut funktioniert hat.
Ich habe sogar auf meiner Mini - Mill (Sieg X2) kleine Wendeplatten zum (CNC) Drehen eingesetzt. Auch das ging.

Benutzeravatar
Schulli
Beiträge: 883
Registriert: Fr 11. Mär 2016, 21:39
Wohnort: 15890
Germany

Re: Interkrenn IKD 555 - Vermessung, Umbauten, Doku

Beitrag von Schulli » Fr 2. Nov 2018, 11:40

Hallo,
warum sollst du keine Wendeplatten nehmen können, ich arbeite mit meiner Holzmann, die ja noch was kleiner ist als deine, fast ausschließlich, mit 10mm und 12mm Stähle mit WSP. Und das funktioniert super. Der 16mm Halter wird wohl zu groß für deine Maschine sein, denke ich.
MfG
Lothar
MfG
Lothar


Drehmaschine EDM 300 ds mit fu und 0,37kw Drehstrommotor
Holzmann ED400 FD, Fu Drehstrommotor 0,75kw
Fräse BT-MR 550 Zahnriemenantrieb, FU Drehstrommotor, Hüfthalter
Paulimot F207-V
Schweissgerät: BT-EW 160

Benutzeravatar
Wölfi
Beiträge: 392
Registriert: Sa 6. Nov 2010, 11:03
Germany

Re: Interkrenn IKD 555 - Vermessung, Umbauten, Doku

Beitrag von Wölfi » Fr 2. Nov 2018, 12:18

Hallo Malte,

ich finde es schön das Du hier alles dokumentierst, aber das ist kein Angriff und nicht persönlich gemeint und mach weiter mit der Doku. Sorry wenn das so rüber gekomen ist, aber deine Fragestellung zu Beginn des Threads und die Ausführung deiner Spindelvermessung läßt oberflächig für mich diesen Schluß zu.

Deshalb habe ich schon fast sowas erwartet:
- Einen 16er Halter habe, aber keine Ahnung was für eine Platte da drin ist
- Eine Platte gekauft habe die nicht in den o.g. Halter passt. (Schneidet gut, sitzt aber nicht stabil)
- Einen 6er Halter habe der zu klein für die Maschine ist
Das ist neu was Du sagst, warum nicht gleich in den ersten Post`s. Nicht persönlich , nur als Tipp.

Zur Aussage warum soll er keine Wendeplatten benutzen:
Habe ich nicht gesagt, sondern wie ich beschrieben habe , Vergleiche ziehen zu können, was geht, was nicht.
Ich habe mit einer Rotwerk EDM 300 angefangen und danach eine Güde Bank wie deine Interkrenn und noch 2 große Drehe in der 2t Klasse. Ich denke schon, das ich weiß von was ich rede und ich doch schon mehrere Vergleichsmöglichkeiten habe.
Die Güde war noch schlimer als deine Interkrenn. Da war das Bett wie Butter, Wendeplatten gingen da garnicht und auf meiner Rotwerk auch nicht. Auf der Rotwerk ging es erst als ich den 4_fach halter runtergeworfen habe und das Kunststoffzwischenrad im Spindelstock ausgetauscht habe, das lief nicht zentrisch.
Als Stahhalter auf der Rotwerk habe ich trotz abraten in einige Threads diesen:
https://de.aliexpress.com/item/Mini-Too ... 24e8cdedde
Der geht gut auf der Rotwerk, meine Erfahrung.
Die Güde gibt es nicht mehr, absoluter Fehlkauf. :wall:
Mein Tipp, beheb das erst mal:
- Einen 16er Halter habe, aber keine Ahnung was für eine Platte da drin ist
- Eine Platte gekauft habe die nicht in den o.g. Halter passt. (Schneidet gut, sitzt aber nicht stabil)
- Einen 6er Halter habe der zu klein für die Maschine ist
Und poste dann mal deine Ergebnisse. Ich konnte auf der Güde auch nur Passungen mit sehr viel Mühe herstellen, aber keine Wellen über die Bettlänge drehen, das war schier unmöglich.
Gruß
Wölfi

flexiblebird
Beiträge: 558
Registriert: Fr 3. Aug 2012, 16:25

Re: Interkrenn IKD 555 - Vermessung, Umbauten, Doku

Beitrag von flexiblebird » Fr 2. Nov 2018, 13:57

MalteS hat geschrieben:
Fr 2. Nov 2018, 11:14
Die Passung wird nix weil die Maschine nix taugt will ich nicht ziehen.
Na ja, bisher waren dir die 1/100stel noch zu ungenau und du wolltest genauer werden,
nun merkst du daß ein Werkstück während der Bearbeitung sowieso kein 1/100 genau wird,
sondern mal so und mal anders und vorne anders als hinten.

Die Aussage der Leute hier ist nur: Deine gemessene Ungenauigkeit ist schon in Ordnung,
die ist bei allen so und es macht keinen Sinn sie zu verbessern,
weil die Ungenauigkeit durch die mangelnde Steifigkeit der Maschine eh grösser ist.

Es gibt nun einige Bearbeitungstricks mit denen man die Maschine nicht so belastet, du
hast schon selbst die Zustellung im Schlichtgang angesprochen, man macht erst einen
Schlichtgang mit dem man nur die halbe restliche Materialstärke abträgt, misst nochmal
und korrigiert für den zweiten Schlichtgang der dann auf Endmass dreht, weil der fast
dieselben Kräfte und damit Ausweichbewegung bewirkt und man vom ersten Gang weiss
wie viel weniger es werden wird.

Ich nutze auch fast nur Wendeplatten (CGMT09T304 für Stahl mit durchschnittlich 1mm
Zustellung und CCGT060202AK für Alu dort ist mir die Schneide aber zu hoch,
CCMW09T308WCB30 für gehärtetes) im 12er Halter, nur für Formstiche selbst angeschliffene
HSS, Abstechen mit auf 2.5mm zurückgeschliffenen 3.0 HSSCo geht je nach Material eher
nicht, muss mir mal 1.5mm besorgen, zweifle aber immer ob es nicht doch 2.0 sein sollten.
Wabeco F1200, RC6123BX500, Emco BS2, Woodstar PB06, Proxxon FKS/E

MalteS
Beiträge: 247
Registriert: Sa 22. Sep 2012, 23:05
Wohnort: Nürnberg

Re: Interkrenn IKD 555 - Vermessung, Umbauten, Doku

Beitrag von MalteS » Sa 3. Nov 2018, 23:13

Danke für das Feedback.

Vieleicht nochmal zur Motivation: ich habe eine China Fräse. Da bin ich so vorgegangen das ich erst Teile gemacht habe, mich über diverses gewundert habe und dann gemessen habe. Dabei hatte ich die Maschine mehrfach auseinander und ich denke ich hätte es einfacher haben können.

Die Interkrenn ist eine China / Taiwan Maschine die jetzt 27/28 Jahre alt ist. Ich habe keine Ahnung was mich erwartet. Ein 1/100 hin oder her beim Spindelkopf ist auf der gemssenen Länge sicher erst mal o.k. Die 6.5/100 evtl. nicht (aber das war ja ein Messfehler)

Was ich erwarte ist das ich am Ende mit der Maschine 7er Passungen fertigen kann. Wenn das nicht machbar ist muss ich die weiter geben.

Ich habe mir eben mal den Reitstock angesehen. Vor allem weil ich verstehen wollte wie der Mechanismus genau funktioniert.
Die Flächen naja o.k.
Mit den Schrauben lässt sich der Bolzen verschieben der im Loch im oberen Teil des Reitstocks sitzt. Der 12.00mm Bolzen sitzt in einem 12.09mm Loch. Zusätzlich ist das ganze durch eine kleine Madenschraube geklemmt.

Taugt damit nur so bedingt weil alles was kräftig dimensioniert ist eben das Spiel hat.

Meine Überlegung war jetzt folgende:
Ich klebe das Teil ein. Uhu Endfest oder Loctite 648. Sollte das nicht halten schaue ich ob ich das Loch Aufbohren / Reiben kann (Auf der FP1 beim Nachbarn. Spannen ist halt blöd.) und fertige den Bolzen neu.
Meinungen oder andere Ideen?

Der Reitstock wird vermutlich deshalb als labil beschrieben weil die Schaube aus meiner Sicht zu weit hinten sitzt. Den hebts doch vorne hoch oder?
20181103_222321.jpg

flexiblebird
Beiträge: 558
Registriert: Fr 3. Aug 2012, 16:25

Re: Interkrenn IKD 555 - Vermessung, Umbauten, Doku

Beitrag von flexiblebird » So 4. Nov 2018, 11:16

MalteS hat geschrieben:
Sa 3. Nov 2018, 23:13
Der Reitstock wird vermutlich deshalb als labil beschrieben weil die Schaube aus meiner Sicht zu weit hinten sitzt. Den hebts doch vorne hoch oder?
Nun, deiner ist anders aufgebaut als meiner.
Wenn er fixiert ist, hält ihn ja die Schraube unten, mit der er auf das Bett geklemmt wird, die ist ziemlich in der Mitte.
Aber ein Verdrehen um diese Schraube wird nur mangelhaft verhindert.
Bei dir ist hinten, um den verschiebbaren Bolzen, nur eine Nut in die die Erhebung um den verschiebbaren Bolzen eingreift.
Da sehe ich nicht mal eine Nachstellmöglichkeit, um zu erreichen, daß die Nut gerade eben so hin und her rutschen kann ohne sich zu verdrehen.
Ich habe dort von hinten noch 2 Madenschrauben, wenn man die festzieht, verschiebt sich dar nichts mehr.
Der Bolzen dient ja vor allem nur dazu, den lockeren Reitstock definiert hin und herschieben zu können,
wenn der Reitstock geklemmt ist, sollte sich da nichts mehr verschieben. Aber er verdreht sich halt gerne um die Spannschraube,
und das verhindert nur eine stramm laufende Nut.
Eventuell Löcher mit Gewinden hinten und eine Keilleiste davor setzen, dazu muss man aber etwas wegfräsen.

Setz halt in den Reitstock ein Bohrfutter oder eine mitlaufende Spitze ein, und versucht den auf dem Bett festgespannten
Reitstock an dieser Spitze mit der Hand mit Kraft hin und her zu ziehen. Meiner bewegt sich dabei. Und das tut er auch beim
drehen.
Wabeco F1200, RC6123BX500, Emco BS2, Woodstar PB06, Proxxon FKS/E

MalteS
Beiträge: 247
Registriert: Sa 22. Sep 2012, 23:05
Wohnort: Nürnberg

Re: Interkrenn IKD 555 - Vermessung, Umbauten, Doku

Beitrag von MalteS » So 3. Feb 2019, 12:31

Zeit mal mit dieser Geschichte weiterzumachen. Der Reitstock habe ich überarbeitet,
  • Die Flächen wurden nachgefräst.
  • Hinten sitzen jetzt zwei zusätzliche Madenschrauben zum Klemmen. Diese drücken gegen ein Fühlerlehrenband und verschieben damit beim Anziehen die Einstellung nicht mehr.
  • Die Ausrichtung und Höhe wurde mittels Fühlerlehrenband korrigiert.
  • Die Pinolen Klemmung wurde umgebaut (gwtr abgeschaut). Die wird noch brüniert und bekommt noch einen Handhebel
  • Den Justierstift zur seitlichen Ausrichtung habe ich mit Endfest eingeklebt weil der ja 2/10mm Spiel hatte.
Damit lässt sich der Reitstock einstellen und behält seine Einstellung auch er geklemmt wird. Steht jetzt 2/100 unter Mitte und auf der Länge der Pinole verläuft er seitlich um 2/100tel. Beim klemmen verschiebt sich die Pinole noch um 0.5/100stel. So lasse ich das jetzt.

20190203_112557 (Medium).jpg
20190203_112605 (Medium).jpg
20190203_122529 (Medium).jpg

Dann hatte ich ein Thema mit meiner Spindel:
Meine Maschine kam mit irgendeinem Kurzkegelflansch und ich habe dann bei Artec Flansche bestellt in der Annahme das diese passen würden. Offenbar ist das aber mal geändert worden und die Spindelnase ist jetzt Zylindrisch. Ich wollte jetzt nicht Flansche drehen und habe dann die Spindel gegen eine mit Zylinder ersetzt. Der hintere Lagersitz wurde geläppt. Insgesamt war die Fa. Artec sehr Kundenfreundlich und hat versucht da für mich eine Lösung zu finden (für eine immerhin fast 30 Jahre alte Maschine)

Und dann habe ich noch ein TOS Futter montiert. Superior Qualität. Mit dem bin ich aber vom Rundlauf nicht zufrieden. Es hält die Zusagen nicht ein.

Und dann sind die Dinge erst so richtig eskaliert ....
Da muss ich aber noch Fotos machen und Text schreiben

Molto
Beiträge: 97
Registriert: Di 25. Nov 2014, 16:49

Re: Interkrenn IKD 555 - Vermessung, Umbauten, Doku

Beitrag von Molto » So 3. Feb 2019, 16:19

Hallo,
will hiermit allen "IKD-555 Zweifler" zeigen was mit dieser Maschine möglich ist. Das Maschinchen ist keine Profimaschine u. man kann auch kein Geld damit verdienen. Aber für den Hobbybereich vollkommend ausreichen. Neben den großen Brocken drehe ich auch kleine Dinge mit entsprechenden H7 Passungen. Was man wissen muss, bei 0,75-1mm Spantiefe u. 0,1mm Vorschub in Automatenstahl ist die Leistungsgrenze der Maschine erreicht.
Rohling Hinterrad.jpg
Rohling Hinterrad.jpg (83.71 KiB) 261 mal betrachtet
Hinterrad Innenseite.jpg
Hinterrad Innenseite.jpg (100.85 KiB) 261 mal betrachtet
Gerd

MalteS
Beiträge: 247
Registriert: Sa 22. Sep 2012, 23:05
Wohnort: Nürnberg

Re: Interkrenn IKD 555 - Vermessung, Umbauten, Doku

Beitrag von MalteS » So 3. Feb 2019, 22:34

MalteS hat geschrieben:
So 3. Feb 2019, 12:31
Und dann sind die Dinge erst so richtig eskaliert ....
Da muss ich aber noch Fotos machen und Text schreiben

Also dann noch folgendes:

Ursprünglich war mein Plan die Maschine auf CNC umzubauen diese aber auch manuell benutzen zu können. Im Prinzip im Stromlosen Zustand. Dazu hatte ich z.B. auch die Glassmesstäbe gekauft. Für CNC war mein Plan dann Linuxcnc auf einem kleinen PC zu nutzen und über Parallelport die Stepper zu steuern.

Beim Umbau bin ich auf https://www.wadeodesign.com/ gestossen der ein CAD Modell online gestellt hat auf dessen Basis ich die Teile gefertigt habe (mit für die Maschine modifizierten Maßen) Der hat auch díe manuelle Steuerung über Handrad Encoder umgesetzt. Sprich Handrad und Werkzeug sind nur noch elektronisch gekoppelt und nicht mehr mechanisch über die Spindel. Ich hab dann meinem Nachbarn davon erzählt und der sagte nur "dann bau das doch so" ... und ich nur so Mist das wird ein Projekt

Damit ergab sich die Frage wie verbindet man:
  • 2 Stepper
  • 2 Handrad Encoder
  • 2 Glassmesstäbe
  • 1 Spindel Encoder
  • 2 Endschalter
... mit einem PC. Mesa Karten sind mir eingefallen. Das erfordert aber wegen den Encodern so viele Karten das das preislich ausschied. Ich habe mich dann für ein Beagle Bone Black und Machinekit (ein Linuxcnc fork) entschieden. Das kleine Board hat viele Inputs / Outputs und Echtzeiteinheiten für die Stepper. Nachteil dieser Lösung: Das Board ist nicht superschnell und gerade mit Grafikausgabe schnell überfordert.

Dann habe ich aber zuerst mal Teile gefertigt und eloxieren lassen
20190110_183449 (Medium).jpg
Spindelencoder verbaut
20190118_202950 (Medium).png
Die X Achse umgebaut
20190110_190157 (Medium).jpg
20190110_190733 (Medium).jpg
20190202_232817 (Medium).jpg
Z Achse einfach umgebaut
20190203_220743 (Medium).jpg
20190203_220738 (Medium).jpg
Dann war das mechanisch soweit o.k.

Die Eingabe sollte über solche Handräder / Encoder mit 100 Schritten / Umdrehung erfolgen. Links und Rechs ein Knopf zum nullen. Und welche in der Mitte. Wird schon für irgendwas nützlich sein :-)
20190203_221605 (Medium).jpg
Elektronisch ist es jetzt so das es für den Beagle Bone Black sogenannte Capes gibt. Natürlich nicht mit den Inputs und Outputs die ich brauchte / wollte. Ich bin also hergegangen und habe auf basis eines Prototypen Capes Optokoppler und 5V Treiber für die Schrittmotoren verbaut. Sieht ziemlich grausig aus... Ich habe aber darauf geachtet das das Mechanisch stabil genug ist.

[Bild]
20190203_125950 (Medium).jpg
Dann kam der Kram in einen Schaltschrank mit dem Rest
20190202_231835 (Medium).jpg
So und nun musste ich noch um die Einschränkungen der Grafik dieses kleinen Boards herumarbeiten. Es hat sich herausgestellt das Touchy als Oberfläche gut läuft. Also einen Touchscreen besorgt und Touchy so angepasst das die Glassmesstäbe auch ausgegeben werden. Ausserdem funktionieren meine Knöpfe links und rechts der Handräder zum nullen. Dazu musste ich das Programm natürlich etwas modifizieren.
20190203_220755 (Medium).jpg
Und so steht sie jetzt da. Noch nicht ganz fertig aber fast.
Chinesische Maschinen sind doch Bausätze :-) Ich hätts wissen sollen.
20190203_221947 (Medium).jpg

Antworten